Gehst Du wirklich? - Letzte Worte, Liebesbrief, Tagebuch & Abschied

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Gehst Du wirklich?
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aprilrain








09.09.2011, 16:43    Gehst Du wirklich?

Ach...,

wie konnte es nur so weit gehen? Wie konntest du die Spannung spüren und mir nichts sagen? Warum hast du es zu gelassen, dass wir heute da sind, wo wir sind? Du bist 500 km von mir entfernt. Hast Dir eine neue Wohnung genommen. Du fängst ein neues Leben an, ohne mich. Es scheint, als ob du endgültig abgeschlossen hast. Dabei hast du mir keine Chance gegeben, um uns zu kämpfen, wie ich sie Dir gegeben habe. Ich weiss, Du denkst, weil ich Dich nicht Liebe, darum sind Deine Gefühle erloschen. Ich vermisse Dich so sehr, dass es weh tut. Ich gehe kam noch aus der Wohnung raus. Aus Angst, Du könntest nach Hause kommen und ich bin nicht da. Ich stehe mindestens einmal am Tag am Fenster und schaue, ob Dein Auto vorbei fährt. Du sagst du liebst mich.Du sagst, ich bin die Frau, mit der Du Dein Leben verbringen möchtest. Und jetzt bist du fort. Du hast für Dich die Entscheidung getroffen. Ich konnte nichts mehr tun. Das hast du nicht mehr zugelassen. Ich weinte. Du gingst fort. Du sagst du kannst meine Tränen nicht sehen. Das erinnert Dich an schlechte Zeiten. Das macht Dich wütend. Ich war hilflos. Du sagst Du beobachtest mich und mein Verhalten schon seit einem Jahr. Warum hast Du nichts gesagt? Als ich sagte, es ist schwierig, ich kann nicht mehr. Warum sagst Du da: "Geb mir Zeit. Ich ändere mich." Warum gibst du mir keine Zeit und Chance, mich auch zu ändern? Weil wir unterschiedlich sind. Das hättest du eingesehen. Du kannst mir nicht das geben, was ich brauche. Warum brauchst du 10 Jahre, um das zu erkennen? "Wir könnten weiter versuchen. Nett zu einander sein. Ein paar Monate. Ein Jahr. 5 Jahre. Dann stehen wir wieder hier. Das wäre schlimmer." Denkst du so? Warum gibst du uns keine Chance? Du sagst, da ist keine andere Frau im Spiel. "Denkst du ich kann mich jetzt auf eine Beziehung konzentrieren?" Warum fragt mich jeder, ob es eine Dritte gibt? Gibt es sie? Anfangs glaubte ich Dir, dass da niemand ist. Aber langsam glaube ich die anderen. Hast Du Dich verliebt? Traust Du nur nicht es mir zu sagen? Um mich nicht zu verletzen? Der Gedanken daran, dass Du jmd. anders haben könntest frisst mich auch. Das war die Hölle. Jetzt denke ich nur: ich will Dich zurück! Wer liebt, muss loslassen können. Das sagt man. Es gibt Tagen, an denen ich versuchte danach zu leben. An Dich denken. Das Beste für Dich wollen. An diesen Tagen geht es auch. Ich erinnere mich daran, was du in der Nacht gesagt hast: "Mir geht es nicht gut. Ich muss wieder zu mir finden. Wenn Du das zu mir sagen würdest, dann würde ich sagen: "Geh Schatz, und erhole Dich!"" Ich sehe es ein und wünsche Dir das Beste. Es gibt so viele Widersprüche in dem, was du gesagt und getan hast. Einerseits sagst Du, es geht nicht mehr und Du willst Dich trennen. Mit einer Ernsthaftigkeit, dass ich weiss, dass Du es wirklich willst. Dann sagst Du widerum Dinge, die mich hoffen lassen. Und so vergingen die letzten 3 Monaten. Ich leide. Ich ertrage den Schmerz. Doch ich sagte mir: Lass ihn gehen. Lass es ihm gut gehen. Lass ihn wiederkommen. Rede ich mir zuviel ein? Die Email von gestern zeigt mir, dass Du Dich in neue Richtung bewegt hast. Entgegen meiner! Überhaupt alle Emails von Dir. Es sind nur 3, die Du mir geschrieben hast in den letzten 3 Monaten. Alle 3 handeln davon, wie Du Dich langsam aus meinem Leben ziehst. Das habe ich erst jetzt und heute erkannt. Es tut weh. Es tut nur noch weh.
Danke1xDanke
aprilrain
Orakel




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10.09.2011, 19:10    

Ich konnte es nicht fassen aber langsam fange ich an es zu begreifen. Du hast mich tatsächlich verlassen. Es ist aus. Es ist vorbei. Die Hoffnungen, die am Anfang hatte, nämlich dass Du wiederkommst, fangen an zu verblassen. Es ist nicht so, dass ich aufgebe, aber ich sehe ein, es hat keinen Sinn. Du hast Dich entschieden. Gegen uns. Vielleicht haben sie Recht. Das ist das Beste für uns. Für Dich. Für mich.

Du fängst ein neues Leben an. Baust langsam eine neue Basis für Dich auf. Ich war sauer. Verletzt. Weil es mir zeigt, dass ein Zurück nicht mehr möglich ist. Aber du machst das Beste aus Deiner Situation. Ich sollte es auch langsam für mich tun. Ich weiss, Du willst es auch. Du willst dass ich nicht aufgebe. Und so werde ich mich aufrappen. Ich stehe wieder auf. Nicht weil Du es willst, sondern weil ich es mir schuldig bin. Jeder ist für sich verantwortlich. Ich habe zu lange auf Dich gebaut. Und schau wo ich stehe. Dies sollte kein Vorwurf sein. Es war mir nur eine Lehre.

Ich hoffe es geht Dir gut. Da wo Du bist. Ich mache mir Sorgen. Aber was soll es bringen. Ich hoffe Du gehst den richtigen Weg. Ich bin nicht mehr da, um auf Dich aufzupassen. Es ist nicht (mehr) meine Aufgabe.

Es tut immer noch sehr weh. Mehr als vor 3 Monaten. Ich bin heute aufgewacht und alles strömt über mich. Mein Herz blieb stehen. Ich konnte nicht atmen. Auf der Arbeit hab ich die Kontrolle verloren. Ich fing an zu weinen. Jetzt auch. Aber wir sollen einfach nicht sein. Trotz soviel Liebe. Sie kam einfach nicht an. Wir verstehen uns einfach nicht. Zumindest hast Du das eingesehen. Und nun kennst du Deine Grenze. "Ich kann Dir nicht das geben, was Du Dir wünscht". Das brach mein Herz. Aber nun gut, es ist wie es ist, nicht wahr? Die Brücke ist gebrochen. Es ist Zeit, dass jeder seinen eigenen Weg geht. Du tust es. Ich muss es auch tun. Jetzt. Ab heute. Ab hier.

Du brauchst keine Angst mehr haben, etwas von mir zu hören. Ich werde mich nicht mehr melden. Alles was Du tun musst, musst Du tun. Die Entscheidung überlasse ich Dir.
Danke4xDanke
aprilrain
Orakel




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10.09.2011, 23:54    

Immer geht es nur um Dich! Sehe immer Dein Gesicht als Du das letzte Mal hier warst. Du warst nur 2 Wochen weg. Und hast unglaublich viel abgenommen. Sahst erschrechend aus. Die Haare lang. Die Augen traurig, leer. Ich sah Dich. Und ich wusste es! Ich schnitt Dir die Haare. Ich kochte uns Essen. Alles nahm seinen Lauf...

3 Monate... Denk nur an Dich. Ob es Dir gut geht. Ob es Dir wieder gut geht. Und konnte nicht um mich kümmern. Und Du, was machst Du? Du denkst wie Du mich am besten los wirst, ohne schlecht dazustehn. Und nimmst alle paar Wochen etwas von mir. Aber zu feige um zu kommen. Dir die Sachen zu holen. Tzz!

5 Wochen habe ich ausgehalten, ohne Dich zu kontaktieren. Und dann kommst du mit der Mail. Als ob es so wichtig wäre. Wenn Du es ganz abgeschlossen hast, dann kann es Dir auch egal sein. Ich Dumme spring auch noch drauf rein. Sagst es geht Dir nicht gut. Dass Du Fehler machst. Dass Du Sorgen hast. Und? Nichts! Also!

Wenn du keinen Kontakt haben willst, dann lass auch die Mails. Kann Dir egal sein, wie es mir geht. Tu einfach das, was du für richtig hälst.

Es gibt Tage, an denen ich einfach aus dem Fenster springen will. Aber ich schaff es schon. Ich komm schon klar. Irgendwann. Irgendwie. Vielleicht auch eher als Du denkst. Als ich denke. Hast gar keine Ahnung wie ich heute aussehe. Die Kollegin hat heute schon gefragt, ob ich mich bei GNTM anmelden will. Ich muss nur noch das Traurige aus meinen Augen verbannen. Du wirst schon sehen! Der erste Schritt wird sein, nicht mehr an Dich denken. Ok, das ist schwierig. Aber nicht mehr für Dich denken! Du wirst schon sehen!
aprilrain
Orakel




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11.09.2011, 12:30    

Wir tun uns nicht gut. Wir halten uns auf. Du kommst nicht weiter. Ich komme nicht weiter. Ok. Nimm nur diesen Schmerz von mir. Nimm mir das Gefühl, ohne Dich nicht leben zu können. Dass ich alles kaputt gemacht habe. Durch meine Zweifeln. Durch meine Forderung. Aber ich war nie ungerecht. Du hättest mit mir reden sollen. Mir die Chance geben, Dinge zu ändern. Stattdessen machst du alles alleine mit Dir aus und stellst mich vor vollendeter Tatsache.

Nehme ich Dir die Lebensfreude? Nehme ich Dir das Licht? Dann geh und werd wieder glücklich. Und vergiss einfach, dass ich für Dich da war. Ja, ich war für dich da! Denk in 10 Jahren darüber nach und erkenne, wer ich für Dich war! Und schau zu wie Du damit klarkommst, dass Du mich einfach im Stich gelassen hast.

Ich hasse Dich nicht. Ich bin nur übermaßend enttäuscht. Du bist auch nur einer von ihnen!
Danke3xDanke
aprilrain
Orakel




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11.09.2011, 19:55    

Ich habe heute mit den Kindern telefoniert. Hab YV zum Geburtstag gratuliert. Als ich ging, sagte ich "Ich hab Euch lieb!" Und sie erwiderten "Wir haben Dich auch lieb". Du wirst sehen und staunen, wie ich es ganz anders machen kann!

Es kommt eine Zeit, in der Du erkennen musst, dass Du einen Riesenfehler gemacht hast.

Den hast du vielleicht schon während unserer Beziehung begangen, was zum Bruch geführt hat! Hast nur nicht die Courage, es mir zu sagen. Stattdessen kommst du mit "Ich fühle mich nicht mehr wohl!" Blablabla. Ich hab soviel mehr als das verdient! Und Deine Haltung danach ist einfach nur erbärmlich.

Ich hab Dir noch soviel mehr zu sagen. Andererseits will ich Dir auch gar nichts mehr sagen.

Deine restlichen Sachen sind längst gepackt. Sie stehen seit ein paar Wochen im Keller. Den Schlüssel hast du ja noch. Komm und hol sie Dir! Aber so wie ich Dich kenne und wie Du jetzt drauf bist, verzichtest du lieber darauf als mich noch einmal begegnen zu müssen. Und das nach all der Zeit! Tzz!
Danke1xDanke
aprilrain
Orakel




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12.09.2011, 12:10    

Ich stand heute auf. Schaute in den Spiegel. Dachte "Wer hat Dich denn so zugerichtet?" 1. Gedanke "Das war Deine Schuld!". 2. Gedanke "Ich bin selber Schuld. Ich habe es zugelassen." Also ging ich mir die Haare machen. Mich schminken. Ein hübsches Kleid anziehen. Ich setzte mich an den Schreibtisch. Die Gedanken kreisen unaufhörlich. Nichts hilft mir weiter.

Drei Monate lebte ich in den Zustand des Wartens. Jedesmal, wenn ein Auto vorbei fuhr, rannte ich zum Fenster. Jedesmal, wenn jemand die Tür aufmacht, stand ich auf. Du warst es nicht.

Du bist gegangen.

Du kommst nicht wieder.

Alles tat mir weh. Es wurde organisch.

Ich hatte umheimliche Angst. Neuanfang? Wie soll das gehen?

Ich habe Dir in den 10 Jahren alles gegeben. Wir haben Pläne geschmiedet. Ich habe investiert. Letztendlich waren es Deine Pläne. Ich stehe nun mit leeren Händen da. Wörtlich! Leer!

Ich denke aber, es war keine böse Absicht von Dir. Du siehst es einfach nicht. Du siehst einfach nicht was Du getan hast. Du siehst einfach nicht, was ich für Dich getan habe.

Und jetzt gehst Du. Weil es für Dich nicht mehr reicht. Weil Du nicht mehr glücklich bist.

Ich habe daran gedacht, warum ich mich damals für Dich entschieden habe. Warum ich alles auf mich genommen hab. Ich wollte, dass Du glücklich bist. Dass Du Deinen Seelenfrieden findest. Ich habe es nicht geschafft. Du suchst nun das Glück woanders. Du gehst.

Meine Wünsche für Dich bleiben. Ich strenge mich nicht mehr an. Ich will es Dir nicht aufdrängen. Ich ziehe mich zurück. Ich kehre zu mir zurück.
aprilrain
Orakel




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14.09.2011, 19:31    

Es tut weh. Es tut so verdammt wehhhhhh! Warum liebst du mich nicht?
Enzo
Mitglied




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15.09.2011, 20:58    

oh je,das hast du sehr sehr schön geschrieben, ich habe gerade tag 6 nach der Trennung.Sie hat mich verlassen. ich fühle mit dir mit und ich klammere mich derzeit auch noch an die hoffnung das alles wieder gut wird, aber ich habe schon so viele Chancen vergeigt,oder wir haben Sie nicht nutzen können weil wir so unterschiedlich sind,bitte lies mal meine geschichte,dann glaubst du das ich dich gut verstehen kann.l.g
aprilrain
Orakel




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24.09.2011, 21:10    

Deine Worte haben neue Bedeutung. Sie war schon an Deiner Seite, als Du nach Hause gekommen bist. Darum konnte ich nicht mit Dir reden.

Alles ergibt einen Sinn. Und nicht, wie Du es gesagt hast "Manche Dinge kann man einfach nicht verstehen".

Du warst nur zu feige, um es mir zu sagen. Dabei habe ich Dich in unsere Beziehung nur um eins gebeten: Ehrlichkeit!

Nicht nur, dass Du mich angelogen und hintergangen hast, Du musst Dir auch noch all diesen Sachen einreden und mir an den Kopf werfen und mir die Schuld zuweisen.

Quält Dich Dein Gewissen?

Meine Briefe an Dich haben die Wahrheit gesprochen! Ich fass es selbst nicht!

Dann machst Du mir auch noch schlechtes Gewissen!

"Nur Vorwürfe!" Die waren gerechtfertigt!


"Wenn Du mich liebst, dann lass mich gehen"
"Ich habe schon ein neues Leben begonnen."

Keine Sorge, ich lass Dich!
Ganz!
aprilrain
Orakel




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02.10.2011, 00:52    

Du gehst nach dem Motto "Alles neu!", und so auch ich!
Ich habe die letzte Woche damit verbracht, unsere Wohnung umzugestalten. (Wir hätten das damals schon so machen sollen!)
Aber das hast du ja damals schon gesagt, als du noch hier warst...
Es war ein komisches Gefühl, alles Alte zu löschen bzw. zu überdecken. Einerseits tat es mir weh, andererseits gut, denn - endlich der 1. Schritt in Richtung Loslassen.
Und dabei muss ich immer wieder an die Zeit vor 8 Jahre denken. Genau vor 8 Jahren sind wir da eingezogen. Wir haben damals zusammen mit meinem Vater und meiner Familie die Renovierung vorgenommen. Und sind dann voller Erwartung eingezogen. Mit dem Gefühl, für immer zusammen zu bleiben. Heute helfen sie mir auch noch. Aber eigentlich will ich es alleine machen. Verstehst du es? ...
Endlich kann ich die Sachen hinstellen, wo ich sie mag. Und endlich neue, mutige Farbe! Ich mag meine grüne Wand!
Deine geliebten Bilder habe ich alle abgehängt. Sie kommen auch nicht mehr an die Wand! Du weisst schon, alles neu!
Heute Nacht schlafe ich zum ersten Mal in mein neues Zimmer. Nicht mehr unser, nein, es ist meins!
Ein komisches Gefühl. Tut nicht weh. Nur eben komisch.
aprilrain
Orakel




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03.10.2011, 01:06    

Heuchler!
aprilrain
Orakel




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03.10.2011, 04:58    

Wie hast du das nur fertiggebracht? 10 Jahre einfach so in die Tonne kippen?
Mir am Ende das Gefühl geben, in dich getäuscht zu haben, dass alles nur eine Lüge war?
Wie hast du es geschafft, dich so zu verstellen?
Und wenn es doch anders war, wie hast du es nur übers Herz gebracht, mich mit einer solchen Härte fertigzumachen?
Es wäre besser gewesen, du wärst einfach fortgeblieben - ohne Abschied.
Wirklich. Das wäre mir lieber gewesen als diese Alternative, die du mir geboten hast.
Du kamst als Fremder nach Hause - mir das Herz rausreißend - mich verhöhnend.
"Es wäre schlimm für mich. Es wäre schlimm für dich." Aber schlimmer als jetzt?
Du kickst mich als Vertraute einfach raus aus deinem Kreis und ersetzt mich durch sie. Einfach so?
Das war's?

Wie hast du das gemacht? Zeig's mir. Ich will auch so tun, als ob es uns nie gegeben hat, diese intensive Zeit nie war, wir einander nie etwas bedeutet haben.

Dabei habe ich mir solche Sorgen gemacht... um dich...
Dachte, deine Freundin spielt verrückt, dein Freund ist in Not, deine Familie übt Druck, du hast dich verirrt...
Nein, die Antwort lautet ganz einfach: du liebst mich nicht mehr.
War es denn so schwierig, einfach mal alle Karten auf den Tisch zu legen?

Irgendwer hat mal gesagt, dass Entscheidungen, die wir treffen, uns ausmachen, wer wir sind.

Eins noch: das, was wir denken, sagen und tun sind 3 grundverschiedene Sachen!

Du hast noch soviel zu lernen.
Sie sagen - ich kann nicht mehr von dir erwarten, aber das will ich nicht glauben!
Zeig's mir, dass du meine Tränen verdient hast...
aprilrain
Orakel




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24.10.2011, 02:29    

Nein! Nein! Nein! Warum vermisse ich Dich jetzt? Geh da raus! Aus meinem Kopf, aus meinem Herz! Geh! Losssss, verschwinde!

Hör auf damit! Was rufst Du sie an? Sie hat sowieso Redeverbot! Was willst Du denn wissen? Wie es mir geht? Tzzzzzzzzz
Was willst Du denn helfen? Ohman, Du kapierst aber auch gar nichts! Frag mich nicht, ob ich Dich sehen will. Hör auf! Hör einfach auffffffff!
aprilrain
Orakel




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24.10.2011, 02:51    

Behalte Dein "Es tut mir leid" für Dich und verschenke Deine Empfehlung an sonstwem! Ich will nichtssss, will gar nichts mehr von Dir! Antworten habe ich mir selbst gegeben.
Du bist ein mieser Verräter!

Und es tut mir sowas von leid, dass es Dir nicht gut geht! Aber nimm Deine Gefühle und multipliziert mit 1000000000, dann kannst Du ansatzweise vorstellen, wie es mir in den letzten Monaten ergangen ist. Eyyy wirklich, gehtssss noch?
aprilrain
Orakel




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05.11.2011, 01:27    

Womit hast Du Dein Resthirn verbrannt? Es den Kindern zu erzählen! Ich habe für Dein Verhalten nur noch n Kopfschüttel übrig. Und anzurufen, um Deine Aussage zu revidieren - wie lächerlich. Und wo kann man diese Kunst erlernen, so zu tun, als ob nichts gewesen wäre? Und hör auf, Dich zu entschuldigen. Darauf pfeiff ich. Du siehst noch nicht mal, was Du getan hast.
Warum haderst Du? Warum lässt Du alles außer Acht? Warum musst Du es so hässlich machen? Auch wenn ich zur Zeit über Umwege gehen muss, die Konsequenz wirst Du bald bemerken.
aprilrain
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08.11.2011, 17:04    

Bravo! Herzlichen Glückwunsch zu dieser Entwicklung.
aprilrain
Orakel




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13.11.2011, 00:42    

Heute vor 5 Monaten haben wir das Gespräch geführt.
Heute vor 5 Monaten habe ich Dich zum ersten Mal ohne Liebe gespürt. Du weit weg. Dein Herz leer.
Ich erinnere mich an den Moment, als ich weinte – Du vor Schreck aufgestanden, aufgesprungen bist – mich in Deinen Armen genommen hast – mich getröstet hast.
Als wäre es nur ein böser Traum. Dieser Moment warst Du noch mit Liebe.
Dann der Moment, als ich mein Gesicht in meine Hände nahm… Du meine Hand… Deinen Kopf gegen meinen drückte… der Moment am See…
Wo einst Liebe war ist jetzt Hass. Immer noch diese Fassungslosigkeit.
Ich dachte immer – sollten wir einmal nicht mehr sein – ich wäre diejenige, die von uns geht. Aber nein, es bist Du, der geht.
aprilrain
Orakel




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12.12.2011, 12:55    

Dein Brief mit Inhalt ist angekommen. Warum muss es auf diesem Weg geschehen?
Warum müssen wir überhaupt auf dieser Art enden?
Das tut mir noch mehr weh als das Ende an sich.

Ich habe Dir damals die Entscheidung überlassen, in der Hoffnung, Du würdest mir etwas mehr zeigen als Deine Worte.
Aber Deine Taten sprachen eine andere Sprache.
Mir wurde eine Seite von Dir gezeigt, die mich erschreckt hat.
Niemals habe ich erwartet, dass Du es jemals übers Herz bringen würde, mir gegenüber so aufzutreten.

Eigentlich sollte ich Dir dafür dankbar sein, dass Du die beste Entscheidung für uns getroffen hast.
Nur mit dem Wie komme ich bis heute nicht klar.
Du hast mich mit Deiner Unehrlichkeit in die Irre geführt.
Mitgefühl wurde gegen Kälte ausgetauscht. Liebe gegen Hass. Loyalität gegen Verrat.
Wer oder was hat Dich so stark in seine Bahn mitgerissen und Deine Sicht dermaßen vernebelt, dass Du zwischen Gut und Böse nicht mehr unterscheiden kannst?

Jede Träne, die Deinetwegen fließt, ist eine Träne zu viel. Und doch empfinde ich den Schmerz stärker wie je.

Wann höre ich auf, an Dich mit diesen Gefühlen zu denken?
Wann zerreißt dieses Band?
Wann enden meine Vorahnungen und Träume, die Dich betreffen und sich bewahrheitet haben?
Wo bleiben die Freiheit und Leichtigkeit, die ich vor 4 Wochen gespürt habe? Stattdessen drohe ich, an diesen Schmerz zu zerbrechen.
Mir gehen die Ideen aus, wie ich mich ablenken kann. Bitte hilf mir. Wach auf! Hör auf, so ein Monster zu sein. Hör auf, mich so zu verletzen!
aprilrain
Orakel




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12.12.2011, 12:58    

Das "Tränende Herz" als Briefmarke auf Deinem Brief! Welche Ironie! böse kopf gegen die wand böse kopf gegen die wand böse kopf gegen die wand
aprilrain
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13.12.2011, 18:29    

[Video bei Youtube]

aprilrain
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18.12.2011, 13:42    

Soll ich jetzt froh darüber sein, dass Du mir die Entscheidung genommen hast? Soll ich jetzt froh darüber sein, Dich endlich losgeworden zu sein? Soll ich froh darüber sein, nicht mehr ein verlorener Kampf führen zu müssen? Wie soll ich mich fühlen, nach all diesen Bemühungen zu erkennen, verloren zu haben? Welche Erkenntnis soll ich daraus schließen? Dass meine Bemühungen sinnlos waren?

Warum fragst Du mich am See, ob ich Dich liebe, wenn Du am Gehen warst? Warum sagst Du „Ich komm zurück und wir reden“, wenn Du es doch nicht so meintest? Und wenn Du es doch so meintest und Dich anders entschieden hast, habe ich nicht den Respekt verdient, dass Du mir dabei in die Augen siehst? Warum sagst Du „Vielleicht können wir schaffen, Freunde zu werden“, wenn Du die Basis dafür mit den Füßen trittst? Warum hast Du Dich vehement dagegen gewehrt, als ich Dir 2 Tagen davor sagte, Du kannst die Pause haben? Warum bist du danach nach Hause gekommen, um die Trennung bekannt zu geben? Wolltest Du mir zuvorkommen? Warum muss ich lernen, dass Sätze wie „Ich brauche Zeit für mich“ nichts anderes heißt als „Ich habe mich dem Neuen zugewandt und ich gehe“? Warum warst Du innerlich schon vorbereitet und hast abgeschlossen aber mich mit Tatsache konfrontieren und keine Gespräche mehr zugelassen? Ist das fair? Warum hast Du nicht darüber geredet, als Du die Veränderung bemerkt hast? Selbst da, als ich Dich angesprochen habe? Warum gibst Du mir nicht die Chance, die ich Dir gewährt habe? Warum denkst Du, wir hätten ein Trennungsgespräch geführt, wenn es nur die ganze Zeit darum ging, dass es Dir nicht gut geht? Du hast von mir die Zeit verlangt, um zur Ruhe zu kommen. Ich gab Dir die Zeit und Ruhe, nur damit Du mich besser vergessen und die Verbindung zu jemandem anders aufbauen kannst? Und woher nimmst Du diese Dreistigkeit, mir immer wieder ins Gesicht zu lügen aber bei der Wahrheit mir nicht ins Gesicht schauen kannst? Warum sagst Du, Du tust diese Dinge für uns, wenn es am Ende nur Dir und Deiner Familie gedient hat? Warum stellst Du Dich als der große Gönner dar, wenn Du mir alles genommen hast?Warum rennst Du immer weg, anstatt sich der Konfrontation zu stellen? Warum lädst Du all diese negativen Gefühle auf, ohne zu versuchen, sich zu verständigen und gemeinsam eine Lösung zu finden? Warum erzählst Du Menschen, was für ein toller Freund Du doch warst, wenn Du mir Versprechung gegeben hast, die Du nicht mehr bereit bist, sie einzuhalten? War es nur heiße Luft? Oder weil Du Dich verändert hast? Warum lässt Du mich nicht an dieser Veränderung teilhaben, anstatt fremde Menschen einzubeziehen und mich außen vor zu lassen? Wer war ich denn für Dich? Niemand, mit der Du reden musst? Ich habe ja auch nur zusammen mit Dir Tisch, Bett und Träume geteilt. Erzählst Du ihnen auch, auf welche Art und Weise Du mich hier zurück lässt?
Warum hast Du Menschen verurteilt, die zu schnell das Wort Liebe aussprechen und es nicht meinen und bist selbst zu einem solchen Menschen geworden? Wenn Du die Liebe in Dir nicht mehr findest, warum lässt Du mich nicht, Dich beim Suchen zu begleiten? Warum hast Du vorgegeben, sich um X Sorgen zu machen um dann selbst darein zu stürzen, obwohl Du wusstest, wie schädlich dies alles ist? Warum glaubst Du mir nicht, wenn ich Dir sage, ich habe mir Sorgen um Dich gemacht? So sehr, dass ich X mitten in der Nacht angerufen und Dich im Wald gesucht habe, obwohl ich wusste, dass X nicht reden würde und ich in der Dunkelheit wirklich Angst hatte. So sehr, dass ich in den ersten 3 Monaten nicht um mich kümmern konnte. Dabei hätte nur eins genügt. Ein Wort von Dir gesprochen.

Du wirfst mir vor, Deine Zweifel durch meine katalysiert worden zu sein. Aber hast Du mich das Handtuch wegwerfen gesehen? Bin ich gegangen? Umso mehr ist es schmerzlich, erkennen zu müssen, dass Du uns verraten hast. Am schlimmsten ist, Du hast Dich selbst verraten. All die Werte und Prinzipien, die Dir einst wichtig waren, hast Du über Bord geworfen. War es wirklich so schlimm? Willst Du das Neue wirklich so sehr, dass Du diesen Weg gehen musst? Und alles, was wir miteinander geteilt haben, töten musst? Mich mit dazu? Bist Du Dir wirklich über den Einsatz im Klaren? Hast Du nachgedacht, bevor Du Dich hast von WEM oder WAS mitreißen lassen?

Und es verletzt mich zutiefst, dass Du uns in dieses Licht rücken musst. Du drehst und wendest die Wahrheit um, wie sie Dir gerade passt.
Du hast mich vor den Kopf gestoßen. Du hast meine Gefühle mit den Füßen getreten. Aber bitte hör auf, unsere Liebe in den Dreck zu ziehen.
Du wolltest, dass ich Dich loslasse? Ich tu Dir diesen Gefallen und gehe.
1. Ich mag den Mensch, zu dem Du geworden bist, nicht halten
2. Ich werde nicht da stehen und zuschauen, wie Du uns töTest.

Und wenn es alles so schlimm war und ich so ein schrecklicher Mensch bin, kannst Du ja froh sein, Du bist es und mich los! Lösche die Erinnerungen! Dein Herz hat es schon geschafft. Jetzt muss nur noch Dein Kopf ran. Aber Du bist ja eh vergesslich. Also bist Du guter Dinge! Es tut mir leid, dass es Dir so schlecht geht – kannst Dich ja von Deiner Freundin, die rund um die Uhr für Dich erreichbar ist und sogar durch Deine Trennung begleitet hat, trösten.

Es tut mir leid, dass ich Dich geliebt habe. Dass ich versucht habe, Verständnis für Dein Handeln zu haben und zu zeigen. Es tut mir leid, dass Du mir wichtiger warst als ich selbst. Es tut mir leid, dass ich 10 Jahre in einer Wartungshaltung gelebt habe, bis Du Deine Familie versorgt hast, Dich um Deine Freunde und Familie gekümmert hast, Dir die Zeit bei Deiner Selbstfindung gegeben habe, nur um am Ende zu erfahren, wie Du andere Menschen zuwendest und mich meiner Selbst überlässt. Und es tut mir auch leid, dass ich Dich weiterhin geliebt habe, zu denken, meine Liebe wäre so groß, dass ich diese Prüfung überstehen würde.

Danke für das Tal, welches ich dachte, trotz Kraft und Mut, nicht überwinden zu können. Danke, dass Du mich daran erinnert hast, zwischen Liebe, Nächstenliebe und Selbstliebe zu unterscheiden. Danke für diese Lehre. Danke für Deine guten Absichten und guten Ratschläge. Ich werde mein Bestes geben, sie Dir recht zu machen, damit Du nicht das Gefühl haben musst, mich im Stich gelassen zu haben, mich zu Boden gestoßen und mich da liegen gelassen zu haben. Danke, dass Du nach 8 Jahre noch zu mir gesagt hast, „Du bist DIE, dich mich rettet! Man kann den Charakter eines Menschen nicht ändern, aber Du hast es geschafft. Ich verspreche Dir, Dich für immer zu lieben!“. Danke, dass Du mir jetzt zeigst, wie mein Vertrauen verraten wurde. Danke für die Erkenntnis, dass Worte eben Worte sind! Und nichts flüchtiger als Worte ist.

Und wenn es mich so sehr trifft und weh tut, dann weiß ich nur, dass Liebe existiert und dass ich aufrichtig und aus tiefstem Herzen geliebt habe.

Danke für all diese Gefühle. Du hast mein Leben damit bereichert.
Danke2xDanke
aprilrain
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23.12.2011, 15:11    

[Video bei Youtube]

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25.12.2011, 13:30    

[Video bei Youtube]

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26.12.2011, 17:35    

Seltsamer Traum gestern Nacht. Ein Hochhaus. Eine Wohnung. Du telefonierst mit Deinen leiblichen Eltern. Ich unterhalte mit IHR. Ich frage sie ob ihr zusammen seid. Sie sagt "Es ist ein hin und her". Dann nennt sie Dich im nächten Moment "Schatz". Ich spreche sie auf diese Widersprüchlichkeit an und sie lächelt nur zurück. Im Traum finde ich sie seltsamerweise nett.

Ist es nun höhere Gewalt?
Ist sie nun die Eine?
Soll ich nun Frieden schließen?
aprilrain
Orakel




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02.01.2012, 19:33    

[Video bei Youtube]


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