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Herz vs Verstand

Steppenwolf

Bin momentan auch in einer sehr schwierigen Lebensphase....
Habe da so eine gewisse "Feststellung" gemacht: Man kann die beiden Größen "Herz" und "Verstand" nicht gegeneinander ausspielen! Es geht einfach nicht!
Versuche, zu reflektieren, welcher von beiden mächtiger ist, sind zum scheitern verurteilt....
Ist es nicht so, daß die meisten Beziehungen aus Gründen des Verstandes beendet werden?
Obwohl eigtl. das Herz etwas anderes sagt?
Wer kann denn von einer Erfahrung berichten, wo beide Beteiligten gleichzeit und einvernehmlich festgestellt haben: "Es war eine sehr schöne Zeit miteinander, aber wir gehen jetzt beide mal zu neuen Ufern und sind alle zufrieden mit dieser Entscheidung"
Also sozusagen so eine 50:50 Entscheidung, die für beide absolut gleichwertig emotional abläuft!
Oft höre ich aus den Beiträgen hier heraus, daß es einen inneren Konflikt in einem gibt der zwischen Herz und Verstand ausgefochten wird.
Man könnte auch philosophisch werden und folgende Thesen in den Raum stellen:

"Es ist günstig, mit dem Verstand zu entscheiden, damit das Herz wieder richtig glücklich werden kann"

oder

"Das Herz entscheidet über das, was wir als ein vernünftiges Leben empfinden"

04.04.2015 14:06 • #1


Gast0815

Wieviele Threads wirst Du noch eröffnen, Steppenwolf? Es ist nicht cool!

04.04.2015 14:42 • #2


steppenwolf

warum soll das "uncool" sein?
dachte, daß hier ist ein "hilfe"-forum, was vom schreiben und gelesen werden lebt?

04.04.2015 17:37 • #3


Selbstliebe

Ich finde die Frage auch nicht uncool sondern interessant, Herz oder Kopf? Wer hat das Sagen, wenn man sich trennt.
Mal vorab: Meine Trennung lief so ab, das wir beide zu gleichen Teilen 50:50 entschieden haben, dass unsere Beziehung fertig ist. "Unemotional" wars aber trotzdem nicht, wir liebten uns einfach nicht mehr als Paar-Liebespaar. Und zusammenzubleiben um nicht alleine zu sein reicht mir nicht. Sich das einzugestehen ist ein gewaltiger Schritt, aber es auszusprechen und dann die richtigen Konsequenzen zu realisieren macht es logisch. Welchen Sinn hat es zusammenzubleiben, wenn keiner von beiden will, dass der andere bleibt?

Ob es meinem Herz nun besser geht kann ich bejahen, ich fühle mich ausgeglichener und mein Leben verläuft harmonischer. Denn das Herz spürt noch lange vor dem Verstand, ob man bei dem anderen (weiterhin) erwünscht ist. Nur rationalisiert der Verstand die Gefühle in Aspekte wie "in jeder Beziehung gibt es ja dieses und jenes was einem nicht gefällt", was ja auch so für sich gesehen richtig ist.

Aber Liebe sollte trotz allem spürbar da sein, weswegen ich auch zu deiner zweiten These tendiere: Das Herz entscheidet über das, was wir als vernünftiges Leben empfinden.

Gute Nacht!

04.04.2015 22:46 • #4


tereAT2000

tereAT2000

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ich als sehr vernunftsbetonter und sehr wirtschaftlich denkender mensch, sehe das auch wie selbstliebe ... das herz entscheidet! was nutzt mir die ganze vernunft, wenn ich jeden neuen Partner mit meinem Mann vergleiche? ist auch völlig ungerecht für etwaige nachfolgende Partner ... das herz entscheidet. lg

05.04.2015 18:50 • x 1 #5






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