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Ex-Partner und Trennung von Narzissten - Austausch

T4U

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Zitat von Christina70:
Die Todesangst mit Herzrasen etc. kommt sobald ich in seiner Gegend rumfahren muss auch

Das wird auch weniger werden, auch wenn die Zeitspanne bis dahin auch ein Jahrzehnt dauern kann

23.05.2020 08:49 • x 2 #31096


Sabine13

Sabine13


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Zitat von Christina70:
Die Todesangst mit Herzrasen

Dachte, ich wäre auch schon über dieses Stadium hinweg.
Aber gestern bog vor mir auf der Straße ein Auto ab, das seinem glich. Schock. Adrenalin. Herzrasen.
Ist das nicht verrückt? Komme mir vor wie ein dressierter Affe. Mein Gehirn schlägt sofort Alarm, wenn nur die allerkleinste Sache passiert, die mich an ihn erinnert. Totale Konditionierung.

23.05.2020 09:23 • x 1 #31097



Ex-Partner und Trennung von Narzissten - Austausch

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T4U

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Zitat von Sabine13:
Totale Konditionierung

Hat sich in allgemeines Nicht Mögen von BMW entwickelt

23.05.2020 09:26 • x 1 #31098


harumi123


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Zitat von T4U:
Hat sich in allgemeines Nicht Mögen von BMW entwickelt


Bei mir gegen dunkelblaue Hyundai i30 und beim Sound einer Harley Davidson bekomm ich kurz einen Knoten im Bauch, allerdings liebe ich das Geräusch nach wie vor. Ist halt wie mit allen Verknüpfungen in Sachen " Sucht", dauert seine Zeit.

23.05.2020 09:46 • x 2 #31099


Scheol

Scheol


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Zitat von Christina70:
Der Link ist echt interessant.

Aber mein N hat mich ständig so manipuliert, dass ich die negativen Dinge ins Hinterstübchen verbannt hatte und nur die positiven Erlebnisse vor Augen hatte.

Ich frage mich bis heute, wie er das bewirken konnte.

Seit der Trennung sehe ich wiederum nur noch das Negative - dadurch ist das Gefühl, mein halbes Leben in einer Lüge gelebt zu haben sehr existent.

Die Todesangst mit Herzrasen etc. kommt sobald ich in seiner Gegend rumfahren muss auch. Obwohl ich nichts mehr von ihm höre und überzeugt bin (meine Therapeutin übrigens auch) dass er mehr Angst vor mir hat, weil ich anderen über sein Verhalten erzählen könnte.



Zum ersten das ist sie Psychologe eines Spielers.

Der Spieler spielt Roulett .

Wird er gewinnen ?

Wir beiden sagen blödes Spiel , kann man nur verlieren.

Der Spieler wird sagen um seine Spielsachen zu befriedigen wir haben beide keine Ahnung und wird spielen.

Er wird 20 mal spielen und beim 12 und 18 mal kleine Gewinne einfahren.

( Jetzt kommt es ) er wird zu uns sagen siehst du , man kann gewinnen. Der Spieler sieht die 18 Spiele des Verlierers nicht ! Sucht verhalten.

Der Raucher raucht , weiß aber GRUNDSÄTZLICH das es schädlich ist !

Der drogist , Spritz sich den Schuss , er weiß auch das er daran zu Grunde geht . Aber die sucht.....

Er hat schwarze Rhetorik , wird etwas an und den Rest machst du.



Das negative sehen , ist soweit ich das mit bekommen habe , kurz nach Trennungen , und die Scham , Wut , entsetzten über sich selbst usw.

Hier solltest du abschließen.

Für dich ist das wichtig , da Scham Wut usw. sehr starke , sehr belastende Gefühle sind, die dich selbst krank machen.

Sprich mit dir beim spazieren gehen laut. Verzeih ihm und lasse ihn los.

Ein nicht verzeihen bringt dich nicht weiter.

Du sollst es nicht entschuldigen . Das ist ein Unterschied.


Stell dir einen 5 jährigen vor der Mist gemacht hat. Oder noch besser , stell dir vor wie du 5 warst.

Du hast eine Kleinigkeit gemacht . Die Hausaufgaben vergessen zu machen , und Mama hat Papa gesagt , das du das nicht gemacht hast. Wie war diese Gefühlswelt ? Nicht sehr schön , weil wir als Kind diese Konsequenz der Peinlichkeit nicht absehen , abschätzen konnten.

Da du nun eine Front durch das erzählen sehr breit gemacht hast , und er nicht in der Lage ist , dagegen zu sagen , wird er der Konfrontation vermutlich aus dem Weg gehen.

Ein normaler Mann , würde wenn er darauf angesprochen wird sagen , ja das stimmt ich habe Mist gemacht, und es tut mir leid und ich habe ihr auch versucht zu erklären das es mir wirklich leid tut.

Das wird hier nicht erfolgen. Da nur sehr geringes bis kein schuldbewusst vorhanden ist.

23.05.2020 09:56 • x 2 #31100


Scheol

Scheol


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Zitat von harumi123:

Bei mir gegen dunkelblaue Hyundai i30 und beim Sound einer Harley Davidson bekomm ich kurz einen Knoten im Bauch, allerdings liebe ich das Geräusch nach wie vor. Ist halt wie mit allen Verknüpfungen in Sachen " Sucht", dauert seine Zeit.


Lies dich mal zum Thema k PTBS und traumafolgestörung ein. Und sag mir deine Meinung darüber.
Ich finde fast das es noch eher zutrifft.

23.05.2020 09:58 • #31101


harumi123


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Zitat von Scheol:

Lies dich mal zum Thema k PTBS und traumafolgestörung ein. Und sag mir deine Meinung darüber.
Ich finde fast das es noch eher zutrifft.



Habe mich damit schon in Bezug auf den Narz eingelesen, ich selbst denke, ich brauche einfach nur meine Zeit zum Wunden *beep*. Als mein Vater vor 5 Jahren gestorben ist, ging's mir ähnlich. Daraus habe ich viel gelernt. Wichtig ist es für mich, all die Gefühle zu zulassen und klar und mit Abstand zu definieren.

23.05.2020 10:22 • #31102


Christina70

Christina70


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Zitat von Sabine13:
Dachte, ich wäre auch schon über dieses Stadium hinweg.
Aber gestern bog vor mir auf der Straße ein Auto ab, das seinem glich. Schock. Adrenalin. Herzrasen.
Ist das nicht verrückt? Komme mir vor wie ein dressierter Affe. Mein Gehirn schlägt sofort Alarm, wenn nur die allerkleinste Sache passiert, die mich an ihn erinnert. Totale Konditionierung.

Keineswegs mir ging es monatelang genauso

Zitat von T4U:
Hat sich in allgemeines Nicht Mögen von BMW entwickelt

Bei mir sind es nur 650er

Grundsätzlich gibts in meinem Sprachgebrauch auch keine sinnlosen Sportwagen mehr (früher sagte ich das immer) - heute heißen sie nur noch Narzisstenkarren

23.05.2020 10:48 • x 1 #31103


T4U

T4U


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Zitat von Christina70:
Narzisstenkarren

irgendwas müssen sie kompensieren. Früher war es ein 530, dann ein 540 - heute ist es ein 1er und der läuft nicht mehr rund

23.05.2020 10:59 • x 1 #31104


Sabine13

Sabine13


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Zitat von harumi123:

Bei mir gegen dunkelblaue Hyundai i30 und beim Sound einer Harley Davidson bekomm ich kurz einen Knoten im Bauch, allerdings liebe ich das Geräusch nach wie vor. Ist halt wie mit allen Verknüpfungen in Sachen " Sucht", dauert seine Zeit.


Hat weniger mit Sucht zu tun als mit unserem "eingebauten" Alarmsystem. Das Gehirn speichert alles, was mit Gefahr zusammenhängt. Der Narz hat uns in eine Situation gebracht, die als gefährlich gespeichert ist. Und damit vieles - Dinge, Gerüche, Geräusche, etc. - die damit in Verbindung stehen.
Soll dazu dienen uns in Zukunft vor einer solchen Gefahr zu schützen.

Kann aber bedeuten, dass man noch lange von bestimmten Dingen getriggert wird. Oft weiß man dann gar nicht mehr, warum man in einer bestimmten Situation mit Angst und Panik reagiert. Läuft alles blitzschnell und im Unterbewusstsein ab.

23.05.2020 11:02 • x 2 #31105


Christina70

Christina70


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Zitat von Sabine13:

Hat weniger mit Sucht zu tun als mit unserem "eingebauten" Alarmsystem. Das Gehirn speichert alles, was mit Gefahr zusammenhängt. Der Narz hat uns in eine Situation gebracht, die als gefährlich gespeichert ist. Und damit vieles - Dinge, Gerüche, Geräusche, etc. - die damit in Verbindung stehen.
Soll dazu dienen uns in Zukunft vor einer solchen Gefahr zu schützen.

Kann aber bedeuten, dass man noch lange von bestimmten Dingen getriggert wird. Oft weiß man dann gar nicht mehr, warum man in einer bestimmten Situation mit Angst und Panik reagiert. Läuft alles blitzschnell und im Unterbewusstsein ab.

Ja, sehe ich auch so.

Es gab mehrere Situationen in denen ich mich furchtbar bedroht fühlte. Auch meine Eltern und mein Onkel hatten ernsthaft Angst um mich- es war absolut keine Einbildung meinerseits.

@Scheol
Ich sehe ehrlich gesagt bisher keinen Sinn darin, ihm zu verzeihen. Schließlich bin ich diejenige gewesen, die alles mitgemacht und zugelassen hat. Ergo musste ich es mir selbst verzeihen (bzw. der damaligen Nichtinformierten), daran arbeite ich auch

Aber wer weiß, vielleicht komme ich irgendwann mal auf den Trichter, dem Typen, den ich nie wieder sehen werde, zu verzeihen. Warum ich das sollte, verstehe ich aber bisher nicht. Was mit ihm passiert ist mir schnuppe und er wollte mein Mitleid nicht, entschuldigen, dass er sich alles, was ich mir in meinem Leben erarbeitet habe, einverleibt hat, wollte er auch nicht.

Aber ich war so doof und habe ihm immer und immer wieder geglaubt und vertraut, obwohl er sich immer häufiger widersprochen hat und ich irgendwann misstrauisch wurde - also habe ich mich selbst bei mir entschuldigt und muss mir verzeihen.

23.05.2020 11:19 • x 2 #31106


T4U

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6604
Zitat von Christina70:
also habe ich mich selbst bei mir entschuldigt und muss mir verzeihen.

Aber, ich gebe zu bedenken, ich wusste nicht, was das für ein Mensch ist, all die Jahre, dachte ich, das ist normal.

23.05.2020 11:25 • x 2 #31107


Scheol

Scheol


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7572
Zitat von Christina70:
Ja, sehe ich auch so.

Es gab mehrere Situationen in denen ich mich furchtbar bedroht fühlte. Auch meine Eltern und mein Onkel hatten ernsthaft Angst um mich- es war absolut keine Einbildung meinerseits.

@Scheol
Ich sehe ehrlich gesagt bisher keinen Sinn darin, ihm zu verzeihen. Schließlich bin ich diejenige gewesen, die alles mitgemacht und zugelassen hat. Ergo musste ich es mir selbst verzeihen (bzw. der damaligen Nichtinformierten), daran arbeite ich auch

Aber wer weiß, vielleicht komme ich irgendwann mal auf den Trichter, dem Typen, den ich nie wieder sehen werde, zu verzeihen. Warum ich das sollte, verstehe ich aber bisher nicht. Was mit ihm passiert ist mir schnuppe und er wollte mein Mitleid nicht, entschuldigen, dass er sich alles, was ich mir in meinem Leben erarbeitet habe, einverleibt hat, wollte er auch nicht.

Aber ich war so doof und habe ihm immer und immer wieder geglaubt und vertraut, obwohl er sich immer häufiger widersprochen hat und ich irgendwann misstrauisch wurde - also habe ich mich selbst bei mir entschuldigt und muss mir verzeihen.



Das verzeihen heißt abschließen.

Weil sonst bleibt der Groll Wut usw. bestehen.

23.05.2020 11:48 • #31108


Sabine13

Sabine13


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797
Zitat von Christina70:
Aber wer weiß, vielleicht komme ich irgendwann mal auf den Trichter, dem Typen, den ich nie wieder sehen werde, zu verzeihen. Warum ich das sollte, verstehe ich aber bisher nicht.


Vergeben ist das bessere Wort dafür. Und das machst du für dich. Erst wenn man vergibt lässt man los. Und es bleibt keine Verbitterung.

23.05.2020 14:27 • x 2 #31109


Christina70

Christina70


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Zitat von T4U:
Aber, ich gebe zu bedenken, ich wusste nicht, was das für ein Mensch ist, all die Jahre, dachte ich, das ist normal.

Deswegen meine ich ja, das ich das meiner damals nichtwissenden, uninformierten Frau verzeihen muss
Wenn ich mit meinem heutigen Wissen über diese Typen nochmal darauf reinfallen würde, dann könnte ich mir das bestimmt nie verzeihen. Dann hätte ich nichts aus meinen Erfahrungen gelernt

Abschließen und Ihm verzeihen sind für mich Zweierlei. Meine Wut richtet sich mehr gegen meine eigene Blödheit, daher finde ich es auch so wichtig, mir selbst zu verzeihen.
Schließlich hat er mich nicht gezwungen ihn durchzufüttern, damit er sich das alles aufzubauen konnte, was er heutzutage hat. Ich bin diejenige, die nie NEIN gesagt hat oder Forderungen gestellt hat.

Natürlich hat er sich bei mir alles durch Manipulation erschlichen, dennoch hätte ich nicht mitmachen müssen.
Dass er zur grunzenden Gattung der Säugetiere gehört steht außer Frage, aber über 17 Jahre die Augen immer wieder bei entsprechenden Anzeichen zu verschließen, dafür bin ich schon größtenteils selbst verantwortlich

23.05.2020 15:14 • #31110



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