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Gedicht von Heinrich Heine - Liebeskummer

Angi2


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Zitat:

Darin besteht die Liebe: Dass sich zwei Einsame beschützen und berühren und miteinander reden.

(Rilke, 1875-1926)

24.11.2021 22:16 • x 3 #196


hojaki

hojaki


1296
1983
Das Gedicht "Ich wollt ein Sträußlein binden" stammt aus der Feder von Clemens Brentano.

Ich wollt ein Sträußlein binden,
Da kam die dunkle Nacht,
Kein Blümlein war zu finden,
Sonst hätt ich dir s gebracht.

Da flossen von den Wangen
Mir Tränen in den Klee,
Ein Blümlein aufgegangen
Ich nun im Garten seh.

Das wollte ich dir brechen
Wohl in dem dunklen Klee,
Doch fing es an zu sprechen:
»Ach tue mir nicht weh!

Sei freundlich in dem Herzen,
Betracht dein eigen Leid,
Und lasse mich in Schmerzen
Nicht sterben vor der Zeit.«

Und hätt s nicht so gesprochen,
Im Garten ganz allein,
So hätt ich dir s gebrochen,
Nun aber darf s nicht sein.

Mein Schatz ist ausgeblieben,
Ich bin so ganz allein.
Im Lieben wohnt Betrüben,
Und kann nicht anders sein.

25.11.2021 00:46 • x 2 #197



Gedicht von Heinrich Heine - Liebeskummer

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Hansl

Hansl


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Auch ist das vielleicht nicht eigentlich Liebe

Auch ist das vielleicht nicht eigentlich Liebe,
wenn ich sage, dass du mir das Liebste bist;
Liebe ist, dass du mir das Messer bist,
mit dem ich in mir wühle.


Franz Kafka

25.11.2021 01:46 • x 4 #198


BrokenHeart

BrokenHeart


5838
6335
Liebe ist entweder ein sehr standhaftes Gut oder auch eine sehr fragile Angelegenheit ....

Eben einfach individuell .... es muss passen ........... *denk

25.11.2021 01:51 • x 2 #199


Charla

Charla


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2
2721
Wo man Liebe aussät, da wächst Freude empor

25.11.2021 08:09 • #200


Sascha123


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Die Liebe ist eine Illusion,
entweder du lebst sie oder du legst sie ab.

Unbekannt

25.11.2021 09:03 • x 2 #201


Hansl

Hansl


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3
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Der Einsiedler

Er hatte seit Jahren nicht mehr gesät
Verstreut noch reifte ihm das Getreide
Zuletzt ließ er den Hafer ungemäht
Sein Pferd verlor sich auf der Weide.

Er brach eine Zeit noch Beeren vom Ast
Als müßte er einen Hunger stillen
Dann vergaß er auch diese letzte Last
Um seiner tieferen Ruhe willen.

Er saß vor der Hütte bei Tag und Nacht
Die Hütte verfiel in Wind und Regen
Allmählich wuchsen die Gräser sacht
Seinen Füßen und Knien entgegen

Und wuchsen langsam durch seine Hand.
Er ward wie ein Sieb, ohne Außen und Innen.
Gleichmäßig und ganz ohne Widerstand
Konnten die Jahre durch ihn rinnen.


Maria Luise Weissmann

25.11.2021 11:27 • #202


Angi2


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Zitat:


so viel Liebe überall

Kummer Schmerz und Qual

erleben möcht ichs nicht noch Mal

wenns vorbei ist ists egal



Liebe ach was ist das schon

besonders nichts in meiner Position

am Anfang alles Perfekt

schmerz und Leid im Endeffekt







Geschrieben von Anonym

25.11.2021 11:35 • #203


Angi2


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Zitat:

Angst, sie ist beliebt,
der, der sie abkriegt,
schwitzt und fürchtet sich,
wird ein kleiner Wicht.

Hat man leichtes Spiel,
das, was man so will,
wird dann aufgenommen
und man hat gewonnen.




Geschrieben von glashaus

25.11.2021 11:37 • #204


Angi2


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Zitat:


Ich Denke an Dich...
... in vielen Momenten
des Tages, einfach, weil
Du Dich in meine Gedanken
schleichst,einfach,
um meinen Tag mehr
Sonnenschein zu geben.

Manch ruhiger Augenblick
trägt meine Gedanken zu Dir
und lässt mich wünschen
bei Dir zu sein.

Ich genieße diese Augenblicke,
denn wenn ich meine Gedanken
schweifen lasse, führen sie mich
IMMER zu DIR!


Geschrieben von Joys18

25.11.2021 11:41 • #205


LaSirène

LaSirène


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Schmerz

Wenn ich gewusst hätte, wie schwer es ist deine Hand loszulassen, dann hätte ich sie nie berührt.

Wenn ich gewusst hätte, wie schwer es ist, dir nie wieder in die Augen sehen zu können, dann hätte ich meine nie geöffnet.

Wenn ich gewusst hätte, wie schwer es ist dich zu verlieren, dich loszulassen, deine Weg gehen zu lassen, dann hätt ich niemals angefangen dich zu lieben.

~ Sarah Kilian ~

Gestern 01:08 • x 4 #206


Angi2


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Zitat:

Es gibt eine Welt, die, wenn sie auch nur in unsern Träumen lebte,
sich ebenso zusammensetzen könnte zur Wirklichkeit wie die Wirklichkeit selbst,
eine Welt, die wir durch Phantasie und Vertrauen zu kombinieren vermögen.
Schale Gemüter wissen nur das, was geschieht;
Begabte ahnen, was sein könnte;
Freie bauen sich ihre eigne Welt.

(Karl Ferdinand Gutzkow 1811-1878, deutscher Schriftsteller)

Vor 11 Stunden • x 1 #207


Angi2


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zitat:

Stör dich nicht an Unkonventionellem, sonst stehst du dir nur selber im Weg.

( Monika Minder)

Vor 11 Stunden • #208


Angi2


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Zitat:

Entscheidungen treffen und handeln, sind mitunter die besten Schmerzmittel.

( Monika Minder)

Vor 11 Stunden • #209


Hansl

Hansl


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Ich leb, ich sterb...
Ich leb, ich sterb: ich brenn und ich ertrinke,
ich dulde Glut und bin doch wie im Eise;
mein Leben übertreibt die harte Weise
und die verwöhnende und mischt das Linke
mir mit dem Rechten, Tränen und Gelächter.
Ganz im Vergnügen find ich Stellen Leides,
was ich besitz, geht hin und wird doch echter:
ich dörr in einem und ich grüne, beides.

Wüste.
So nimmt der Gott mich her und hin. Und wenn
ich manchmal mein, nun wird der Schmerz am größten,
fühl ich mich plötzlich ganz gestillt und leicht.
Und glaub ich dann, ein Dasein sei erreicht,
reißt er mich nieder aus dem schon Erlösten
in eine Trübsal, die ich wiederkenn.

Gerade eben • #210



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