Im Moment sehe ich es ziemlich drastisch.
Die Liebe ist eine treulose Schlam.., wenn ihr was nicht passt, haut sie ab..
Wir sehnen uns alle nach der wahren Liebe. Aber was ist wahre Liebe?
Die Vorstellung (das, was man uns eingetrichtert hat) ist doch, alles verzeihend, Tiefen und Höhen gleichmaßen zusammen durchstehen. Eins werden, die kleinen "Macken" des Anderen liebevoll annehmen und akzeptieren, Geben ohne Nehmen zu wollen..usw.
Und genau das klappt nicht. Wir sind einfach nicht so weit, wir, die Menschen.
Nein, wir erwarten vom Anderen so einiges. Nach dem Motto: Ich liebe dich doch, zeig mir, dass du es auch tust!
Ich tue für dich und du musst für mich auch was tun..
Keiner hat uns das vorgelebt. Niemand hatte auch nur Interesse daran.
Konsumieren ist stattdessen angesagt, Ablenkung, Pflichten..
Wie wunderbar ist es doch, sich zu verlieben. All diese Gefühle, die Falter im Bauch. Sooo ist Liebe!
Oh man, die kleinen, gemeinen Falter bleiben nicht. Sie wollen weiterziehen, aufbrechen zu neuen Ufern..
Und dann stehen wir da, verharren im Alltag, wollen festhalten. Ist ja auch schön, zurücklehnen, schließlich hat man ja einen Partner und irgendwie liebt man.
Also Augen zu und durch, so ist das nun mal, immer noch besser als ALLEINE (Grauen).
Das Pflänzchen Liebe hegen und pflegen ist anstrengend. Braucht man auch nicht mehr. Ab und zu ein bisschen Wasser muss reichen.
Ich mach doch sonst schon alles, oder?
Dann steht es 50:50. Wer verliebt sich zuerst neu?
Schließlich wollen wir geliebt werden. Wo kommen wir denn da hin?
Leider ist es heute so, so richtig Anstrengen will keiner mehr.
So richtig an sich selbst arbeiten will keiner mehr.. boah ist schwer.
Es gibt doch genug andere verlockende Angebote...
Auch die Liebe will geliebt werden!
