Ta-lia
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Ich glaube, wir haben tatsächlich verlernt, uns wirklich aufeinander einzulassen.
Weil wir keine Nähe mehr wollen? Oder vielleicht, weil Nähe auch bedeutet, sich verletzlich zu machen. Und das ist in einer Welt, in der wir jederzeit weiterwischen, ausweichen und uns hinter einem Bildschirm verstecken können, irgendwie unbequem geworden.
Wir können heute mit hunderten Menschen schreiben und uns trotzdem von keinem wirklich gesehen fühlen. Wir können ständig erreichbar sein und uns trotzdem unglaublich allein fühlen. Denn Kontakt ist nicht gleich Verbindung. Und Aufmerksamkeit ist nicht gleich echtes Interesse.
Ich glaube auch, dass wir Einsamkeit inzwischen ziemlich gut organisieren können. Wir beschäftigen uns! ☝🏻 Scrollen durch irgendwelche Feeds, schreiben Nachrichten, schauen Serien und haben immer irgendetwas, das die Stille füllt. Nur ist Stille manchmal genau das, was wir bräuchten, um überhaupt zu merken, was uns fehlt.
Und ich glaube, dass es dabei gar nicht unbedingt um Männer und Frauen geht. Sondern darum, dass wir uns alle nach irgendetwas sehnen, das sich echt anfühlt. Nach Menschen, bei denen wir nicht erst eine Bewerbung einreichen müssen, um interessant genug zu sein. 😒 Bei denen wir nicht ständig überlegen, ob wir zu viel, zu wenig, zu kompliziert oder nicht interessant genug sind. Bei denen wir einfach sein dürfen.
Vielleicht sind wir unabhängiger geworden. Das finde ich grundsätzlich ganz gut. Niemand sollte einen anderen Menschen brauchen MÜSSEN, um sich vollständig oder wertvoll zu fühlen. Aber ich glaube, wir verwechseln Unabhängigkeit manchmal mit dem Anspruch, alles alleine schaffen zu müssen. Und Selbstständigkeit damit, niemanden mehr an sich heranzulassen.
Dabei ist es doch kein Widerspruch, allein zurechtzukommen und sich trotzdem jemanden an seiner Seite zu wünschen. Jemanden, mit dem man die wirklich wichtigen Dinge teilen kann. Und manchmal eben auch einfach den völlig belanglosen Blödsinn des Alltags. 😁
Ich denke, wir brauchen nicht unbedingt mehr Möglichkeiten, Menschen kennenzulernen. Wir brauchen vielleicht wieder mehr Mut, sie WIRKLICH kennenzulernen, zu sehen. Auch dann, wenn es kompliziert wird.
Wenn der andere Ecken und Kanten hat. Wenn es nicht sofort perfekt passt. Wenn Nähe bedeutet, nicht beim ersten Gegenwind nach dem nächsten Match Ausschau zu halten.
Denn am Ende ist es doch irgendwie verrückt: Wir haben tausend Möglichkeiten, jemanden zu erreichen, aber keine App, die uns garantiert, dass wir uns auch wirklich begegnen.
Und vielleicht ist das die eigentliche Einsamkeit unserer Zeit: nicht unbedingt niemanden zu haben, sondern sich mit dem, was in einem wirklich vorgeht, nirgendwo richtig aufgehoben zu fühlen.
Ich glaube übrigens nicht, dass wir weniger Nähe wollen. Ich glaube, wir haben nur ziemlich viel Angst davor, was sie mit uns machen kann. ❤
Weil wir keine Nähe mehr wollen? Oder vielleicht, weil Nähe auch bedeutet, sich verletzlich zu machen. Und das ist in einer Welt, in der wir jederzeit weiterwischen, ausweichen und uns hinter einem Bildschirm verstecken können, irgendwie unbequem geworden.
Wir können heute mit hunderten Menschen schreiben und uns trotzdem von keinem wirklich gesehen fühlen. Wir können ständig erreichbar sein und uns trotzdem unglaublich allein fühlen. Denn Kontakt ist nicht gleich Verbindung. Und Aufmerksamkeit ist nicht gleich echtes Interesse.
Ich glaube auch, dass wir Einsamkeit inzwischen ziemlich gut organisieren können. Wir beschäftigen uns! ☝🏻 Scrollen durch irgendwelche Feeds, schreiben Nachrichten, schauen Serien und haben immer irgendetwas, das die Stille füllt. Nur ist Stille manchmal genau das, was wir bräuchten, um überhaupt zu merken, was uns fehlt.
Und ich glaube, dass es dabei gar nicht unbedingt um Männer und Frauen geht. Sondern darum, dass wir uns alle nach irgendetwas sehnen, das sich echt anfühlt. Nach Menschen, bei denen wir nicht erst eine Bewerbung einreichen müssen, um interessant genug zu sein. 😒 Bei denen wir nicht ständig überlegen, ob wir zu viel, zu wenig, zu kompliziert oder nicht interessant genug sind. Bei denen wir einfach sein dürfen.
Vielleicht sind wir unabhängiger geworden. Das finde ich grundsätzlich ganz gut. Niemand sollte einen anderen Menschen brauchen MÜSSEN, um sich vollständig oder wertvoll zu fühlen. Aber ich glaube, wir verwechseln Unabhängigkeit manchmal mit dem Anspruch, alles alleine schaffen zu müssen. Und Selbstständigkeit damit, niemanden mehr an sich heranzulassen.
Dabei ist es doch kein Widerspruch, allein zurechtzukommen und sich trotzdem jemanden an seiner Seite zu wünschen. Jemanden, mit dem man die wirklich wichtigen Dinge teilen kann. Und manchmal eben auch einfach den völlig belanglosen Blödsinn des Alltags. 😁
Ich denke, wir brauchen nicht unbedingt mehr Möglichkeiten, Menschen kennenzulernen. Wir brauchen vielleicht wieder mehr Mut, sie WIRKLICH kennenzulernen, zu sehen. Auch dann, wenn es kompliziert wird.
Wenn der andere Ecken und Kanten hat. Wenn es nicht sofort perfekt passt. Wenn Nähe bedeutet, nicht beim ersten Gegenwind nach dem nächsten Match Ausschau zu halten.
Denn am Ende ist es doch irgendwie verrückt: Wir haben tausend Möglichkeiten, jemanden zu erreichen, aber keine App, die uns garantiert, dass wir uns auch wirklich begegnen.
Und vielleicht ist das die eigentliche Einsamkeit unserer Zeit: nicht unbedingt niemanden zu haben, sondern sich mit dem, was in einem wirklich vorgeht, nirgendwo richtig aufgehoben zu fühlen.
Ich glaube übrigens nicht, dass wir weniger Nähe wollen. Ich glaube, wir haben nur ziemlich viel Angst davor, was sie mit uns machen kann. ❤