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« Lass mich nicht los ! Curse-Video weint einfach wir fühlen gleich »
greeneyed
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05.11.2011, 05:01    

Du bist grad zu präsent. Ich weiß nicht, woran es liegt. Und ich will, dass du schleunigst wieder aus meinen Gedanken verschwindest. ...

Ich vermisse dich so unendlich. Und doch merke ich langsam, wie du mir fremd wirst. Es ist ein ganz komisches und abstruses Gefühl. Ich kann es nicht mal genau beschreiben.

Ich weiß mittlerweile, dass du so manchem von uns noch nachhängst. Dass du mich wohl vermisst. Vielleicht, auch wenn mir das niemand bestätigen kann, bist du manchmal traurig. Und ich versuche mit diesem Halbwissen klar zu kommen. Ich würde am liebsten diesen schwachen Moment von dir ausnutzen. Zu dir fahren. In der Hoffnung, dir endlich die Augen zu öffnen.
Doch ich kann nicht. Irgendwas in mir sagt, dass du selbst in einem Moment größter Traurigkeit noch immer an deinem Entschluss festhalten würdest. Dass du mich trotz deiner Liebe zu mir, von dir wegstößt. Wie absurd! Ich versteh es nicht!

Und dann gibt es noch das Problem, so sehr ich versuchen wollen würde, dich umzustimmen und wachzurütteln.... mein Stolz in mir baut sich langsam wieder auf. Und der sagt mir, dass ich dich nicht umstimmen darf. Das du wenn schon ankommen musst. Aber das wirst du nicht. Diese Aussichtslosigkeit ist deprimierend. Und dann ist da noch die Sache mit meinen Freunden/Bekannten. Mit meiner Familie. Du hast verbrannte Erde hinterlassen. Und wie dumm würde ich dastehen, wenn ich dich zum 2. Mal zurücknehmen würde? Wenn ich nach allem zu dir zurückkehren würde. Klar.... eigentlich sollte mir das dann wohl egal sein. Aber das geht nicht mehr. Wie sollte ich sowas rechtfertigen. Ich könnte es nicht mal vor mir selber! Wie dann vor anderen?!

Ich vermisse dich. So unendlich sehr. Du mir fremder werdende Person. Ich will nicht loslassen müssen. Doch ich muss und tu es. Ich merke, wie nach und nach dieses Lösen vonstatten geht. Manchmal habe ich Momente kompletter Klarheit wieder. In der ich weiß und akzeptiere und ganz klar sehe, dass es ein Leben ohne dich gibt und geben kann. Aber mein Herz funkt mir dann wieder dazwischen. Und ich kann dann doch nicht loslassen. Wie ätzend! böse

Ich wünschte, du hättest dich nicht von deiner Angst übermannen lassen. Ich wünschte, das alles wäre nie passiert. Vermisse mich. Wie ich dich vermisse. Wünsche dir genauso sehr, dass wir wieder zueinander finden und ewig lieben werden, wie ich es tu. So dumm es auch klingen mag......
greeneyed
Wissende/r




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05.11.2011, 13:21    

Wieso ist es heute so schlimm, wie seit langem nicht mehr? Weil es jetzt genau 1 Monat her ist? Weil wir seit über 3 Wochen nicht mehr miteinander geredet haben? (die Glückwünsche zum Geburtstag von dir und diese dämliche Weiterleitungs-Mail an mich, sehe ich nicht als Kontakt an)

Ich vermisse dich heute so unendlich! Es tut gerade wieder so weh. Ich hab schon lange nicht mehr so "viel" geweint. Darüber überhaupt geweint.

Ich will zu dir zurück, mich in deine Arme verkriechen und einfach bei dir sein. Warum darf ich das nicht? Wieso leide ich immer noch? Wieso, wieso, wieso? Es nervt!
Aber irgendwie weiß ich durch den Schmerz, dass ich dich wirklich aufrichtig und von ganzem Herzen geliebt habe und zum Teil sicher noch tue.

Bitte vergiss mich nicht! Vermisse mich ein wenig und doch insgeheim sehr und unendlich! Glaub irgendwo an die Utopia. Irgendwo!
greeneyed
Wissende/r




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07.11.2011, 00:26    

Ich kann und will irgendwie nicht loslassen. Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, mit jemand anderem so etwas ähnliches zu haben, wie mit dir. Und ich hab mir das alles doch nicht eingebildet, oder? Das zwischen uns war doch nicht einfach irgendwas. Irgendwas, was auch du so schnell vergisst. Aber was, wenn ich der einzige Part von uns beiden bin, der derartig tief liebt?
Ich glaub echt, ich bin ein Schwan. lustig
Ich will an die EINE Liebe glauben. Und ich dachte, ich hätte sie in dir gefunden. Und du bist so gemein zu mir! Warum?

Irgendwas war vorhin. Ich weiß nicht was es war. Ich kann es nicht einordnen. Aber da war irgendein Gefühl. Entweder es war absolute Klarheit oder das war der erste Step in den Wahnsinn, der erste Step in die geistige Umnachtung.
Es war ein Moment der Klarheit. Und da wusste ich, dass ich dich liebe. Dass irgendwas in mir eingerastet ist. Ich weiß nicht was. Vielleicht dass es noch für uns irgendwo eine Chance gibt? Vielleicht, dass ich anfange nach vorne zu sehen? Dass ich anfange zu akzeptieren und mich löse? Ich weiß es nicht. Aber eigentlich wünsche ich mir, es wäre Ersteres.

Irgendwo hab ich auch Angst. Fürchterliche kriechende Angst. Tief in der Magengrube. Aber ich möchte die Hoffnung nicht verlieren, dass du langsam aufwachst. Aber ich hasse es, wie "stolz" du drauf bist, dass dein Kopf alles in den Händen hält! Dein Kopf ist doof! Raff das endlich!
Dein Kopf bringt nix als komische Ideen hervor, die anderen wehtun. Mensch!

Es war doch alles perfekt. Nahezu. Nicht immer, okay! Aber... Junge! Du kannst mir doch nicht erzählen, dass du sowas auch nochmal ansatzweise bei nem anderen Mädel findest?!
Ja! Jetzt steh ich mal zu meiner weichen Seite, die ich sonst nicht so mag. Aber ich möchte daran glauben, dass wir füreinander geschaffen sind. Dass es irgendwo bestimmt ist. Du musst nur endlich lernen, dass ne Beziehung nicht nur Spaß bedeutet. Sondern auch Streit und Anstrengung und Opfer und Alltag! Sie Arbeit. Sie ist nicht nur Fun!

Lass mich dich an die Hand nehmen können. Bitte! Bitte, du Idiot!
Wach auf! Lass mich wieder in dein Leben. Grrr!
greeneyed
Wissende/r




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12.11.2011, 11:56    

Die Abstände, in denen ich dir etwas schreiben möchte werden immer größer. Ich hab irgendwie Angst vor dieser Entwicklung und doch weiß ich, dass es irgendwo auch gut ist. Aber die Angst überwiegt gerade.
Ich fange an, mich zu entwöhnen. Ist das nicht irgendwo grausam? Ich gewöhne mich daran, deine Stimme nicht mehr zu hören. Nicht mehr neben dir einzuschlafen. Dich nicht mehr zu küssen. Um ehrlich zu sein, vergesse ich langsam das Gefühl, wie das mal war. Wie klingt deine Stimme? Ich weiß es gerade nicht! Und ich finde das furchtbar erschreckend!

Die Trennung ist jetzt 5 Wochen her. Seit 4 Wochen habe ich dir nicht mehr geschrieben. Das letzte Mal hatte ich eine Mail von dir vor 11 Tagen gekriegt. Ich zähle noch immer die Tage. Mehr oder weniger. Es kommt mir ultralange vor. Und doch verging die Zeit wie im Flug, oder? Ich glaube, ich möchte glauben, dass du langsam anfängst, deine Entscheidung zu hinterfragen. Ich möchte das glauben. Aber ich tue es nicht. Ich höre nichts von dir. Weil du dich dazu zwingst. Selbst wenn du es hinterfragen solltest. Du bist da einfach so unglaublich stur.

Mich komplett abzunabeln und jegliche Hoffnung in mir abzustreiten und zu ignorieren, dass krieg ich noch nicht hin. Aber ich versuche stark zu sein! Ich versuche einfach mich wieder selbst zu finden. Mein Leben nicht mehr nach dir auszurichten. Ich versuch es.
Und trotzdem will ich, dass du mich stets vermisst. Wie dumm von mir.

Heute treff ich mich wieder mit einem anderen Typen. Er ist nett. Nur leider hat er ziemlich viele Parallelen zu dir. Aber ich kann mich gut mit ihm unterhalten. Und... warum sollte ich ewig auf dich warten? Du bist selbst Schuld, wenn du mich freigibst und praktisch den anderen auf dem Servierteller darlegst... warum sollte ich nicht hin und wieder zu einem "Date" zustimmen? Jetzt bin ich ja nicht mehr "Deins". Du hast mich ja erfolgreich davon gejagt.

Vermisse mich wenigstens so schmerzlich, wie ich dich noch vor einiger, nicht allzu kurzer Zeit.
greeneyed
Wissende/r




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14.11.2011, 21:46    

Dies ist der erste Teil einer E-Mail die ich an ihn gerichtet verfasse. Bisher nur ein Teil, weil ich jetzt gerade keine Lust mehr hab, weiterzuschreiben. Ich weiß nicht, ob ich sie je abschicke, aber ich hab damit angefangen mit dem ursprünglichen Ziel, dies zu tun.

Vielleicht hilft es aber auch, es erstmal hier rein zu posten.

_________________________________________________________

Hey....

ich hoffe, dir gehts gut. Mir gehts soweit auch ganz okay? Ehm...
Weswegen diese Mail? Tja. Sagen wir so, ich bin wieder an dem Punkt, wie ungefähr letztes Jahr. Ich hab unglaublich viel nachgedacht.
Und wieder bin ich zu einem Entschluss gekommen. Diesmal kann ich dir nicht sagen, dass wir ein paar Monate keinen Kontakt haben sollten. Nein. Das hast du schon übernommen.
Ich werde einfach schreiben? Okay? Ich werde keine Struktur verfolgen. Ich werde einfach schreiben.

Ich vermisse dich. Immer mal wieder. Und dann hasse ich dich. Auch. Und dann verschwindest du langsam. Ich erinnere mich nicht mehr an deine Stimme. Ich weiß wirklich nicht mehr, wie sie klingt. Und ich kanns noch nicht einmal via alten Videos rekonstruieren, weil passend zu der Trennung, die externe Festplatte rummuckt. Ich hab sie noch nicht repariert bekommen. Aber vielleicht kriegt das so ein Typie hin, den ich letztens kennen gelernt hab. Die Welt ist klein, oder? Er ist gelernter Fachinformatiker. Und studiert an deiner ehemaligen FH. Technische Informatik. Ist das nicht absurd? Aber es war Zufall. :/ Er und ich waren letzten Samstag im Kino. Paranormal Activity 3. Nette Schockeffekte übrigens. Und hoffentlich hat die Reihe jetzt ein Ende. Noch mehr ausschlachten können sie es echt nicht. Naja. Er wird wohl meine Anlaufstelle, wenn ich PC-Probleme hab. Er ist leicht anhänglich. Fast schon nervig.
In den letzten Wochen hatten ich immer mal wieder kurz das Bedürfnis nach der Schule oder nach der Arbeit bei dir vorbeizufahren, bei dir zu klingeln und dich einfach nur zu ohrfeigen. Und verdammt, du konntest an einem Abend wirklich froh sein, dass S. mich davon abgehalten hat. Sonst hätten wir beide erleben dürfen, wie es sich anfühlt, jemanden in die Eier zu treten bzw. einen dort reingetreten zu bekommen.

Ich hab übrigens ein Haustier. Seit dem Sonntag nach meinem Geburtstag. Am Samstag selbst konnte ich Skype nicht mitnehmen. Da war ich abends noch verabredet.^^°°°
Aber naja. Es ist ein Kater. Er ist noch ein tierisches Baby. 6 Monate alt. Er war ein Geschenk. Er ist schrecklich süß. Aber auch furchtbar wild und verwüstet regelmäßig meine Wohnung, wenn ich auf der Arbeit bin. Und nachts lässt er mich nicht gut schlafen. Er krabbelt dann immer auf mich drauf und mauzt leise.

Ich wünschte, ich könnte verstehen. Oder du würdest mir helfen zu verstehen.
Es ist egal, mit wem ich darüber geredet hab. Jeder, ausnahmslos, versteht nicht, warum du nicht zuerst mit mir geredet hast. Bevor du die Kündigung zurückgenommen hast. Du hast mit V. telefoniert? Schön. Aber nicht mit mir. Und ich denke, das wäre wichtiger gewesen.

Ich hab ein gravierendes Problem damit, wie und warum das Ganze schon wieder in die Brüche gegangen ist. Und dass du so gar nicht gewillt bist, mit mir zu reden. Ich meine, wenn ich nicht dieses Päckchen an dem Wochenende gebraucht hätte... hätte ich je eine Antwort bekommen? Einen Abschied? Wahrscheinlich nicht. Und das ist traurig. Vieles ist so traurig hierbei.

Ich kann nur gewisse Schlüsse bis zu einem gewissen Punkt ziehen. Und ich denke, dass du einfach kalte Füße gekriegt hast. Schon wieder. Das letzte Mal hast du es damit begründet, dass du dachtest, dass du Angst hattest, nie wieder ohne mich sein zu können. Das war gerade mal ein Jahr. Und jetzt hatten wir vor zusammen zu ziehen. Nicht gerade ein kleiner Schritt. Und ich möchte noch immer glauben, dass du gemeint hast, was du damals sagtest. Nämlich, dass du es nicht tun würdest, wenn du dir nicht sicher wärst. Nur 2 Wochen vorher. Ich verstehe nicht, warum du dich diesen Zweifeln alleine ausgesetzt hast. Wenn du Angst vor etwas hattest, dass du es nicht gesagt hast. Du Dummkopf! Du dummer dummer Dummkopf!

Ich stehe dazu, dass ich niemanden anderen als dich will. So kriselig es auch zwischendrin gewesen sein mag. Ich hab immer an uns geglaubt. Ich hab daran geglaubt, dass wir alles packen! Ich hab dich immer um uns kämpfen lassen. Und deswegen versteh ich umso weniger, warum ich es nie durfte. Warum du es immer kategorisch ausgeschlossen hast.

Ich vermisse es mit dir. Die Umarmungen. Die Gespräche. Die Albereien. Die Küsse. Den S.. Die Zärtlichkeit. Das Grobe. Selbst das gegenseitige Anzicken.
Ich hab mich getäuscht. Ich kann besser damit umgehen an der Oberfläche. Aber es geht nicht schneller. Es geht nicht schneller von all den Träumen mit dir wegzukommen.
Mäusekind
Wissende/r




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14.11.2011, 21:59    

Hey Greeneyed,

ist doch toll, dass die Abstände größer werden, in denen Du an ihn denkst.
Hab gelesen, dass Du viele schöne Dinge gemacht hast - Deinen Geburtstag trotzdem gefeiert, ein Haustier bekommen, Dir eine Stereoanlage gekauft..Klar können diese Dinge Deinen Ex nicht ersetzen.
Aber Du hast Dir ein paar Träume erfüllt - und das ging auch ohne ihn!
Wenn ich bei mir vier Wochen zurückschaue, dann erkenne ich jetzt schon einen Unterschied. Konnte ich doch am Anfang nicht mal eine Stunde alleine in meiner Wohnung sein...
Wir haben uns entwickelt. Auch wenn es noch zu Rückfällen kommt.
Die Herren werden schon sehen, wie es ohne uns ist. Glaube ja nicht, dass die uns in bestimmten Momenten nicht auch vermissen. Aber sie sind selbst schuld. Denn DIE wollten UNS nicht mehr.
Das dürfen wir nicht vergessen.

Hab einen schönen Abend,
trost spenden
greeneyed
Wissende/r




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16.11.2011, 01:16    

Ich hab den Mut gefasst, endlich die Tür zuzuschlagen. Ich hab es geschafft, endlich meine Stimme wieder zu finden. Ich hab es geschafft, mich entgegen deinen Regeln zu verhalten und endlich für mich das zu tun, was mir zustand.

Ich hab dir ne E-Mail geschrieben. Wann du sie lesen wirst... keine Ahnung. Du Hohlkopf! Ich hab meine Kontaktsperre praktisch für eine letzte Mail gebrochen. Aber ich werde sie nicht als erfolglos ansehen. Ich zähle einfach weiter. Ich hab dir geschrieben, dass ich mir keine Freundschaft mit dir vorstellen kann und dass das Konzept bei uns beiden nicht funktionieren wird. Ich will nicht sehen, wie du einer anderen all das gibst, was du mir hoch und heilig vom Himmel versprochen hattest. Und ich will mein Glück in der Zukunft nicht durch dich trüben. Ich will nicht mehr. Es hat weh getan, diese Mail zu schreiben. Aber ich war auch umso erleichteter, als sie weg war und ich auf "Senden" geklickt habe. Ich hab mich ein letztes Mal gegen dich gestellt. Und versuche trotz kleiner Rückschläge meinen Weg zurück zu mir und meinem Leben zu finden. Du hast hier keinen Platz mehr. Du verdienst keinen Platz mehr.

Du bist der dümmste Mensch auf Erden. Du lässt mich gehen. Für Freiheit. Die dir schon sehr bald von dir selbst wieder genommen wird. Du weißt es nur noch nicht. Weil du in dem Punkt naiv bist.

Ich wünsch dir kein schönes Leben. Ich wünsch dir nur ein "machs gut". Mehr kann ich dir nicht mitgeben. Weil du mir umso mehr genommen hast.
greeneyed
Wissende/r




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26.11.2011, 22:59    

Es tut mir Leid.

Es tut mir Leid, wenn dir manchmal nicht das Gefühl gegeben hab, was du in dem Moment wohl brauchtest oder erhofft hast. Es tut mir Leid, wenn ich manchmal etwas schroff und schwierig war. Wenn ich zickig war. Es tut mir Leid, dass ich manchmal meine Wertschätzung dir gegenüber nicht so gezeigt habe, wie du es vielleicht verdient hast. Es tut mir Leid, wenn ich dich manchmal vorsätzlich provoziert habe. Es tut mir Leid, wenn ich dich irgendwie unter Druck gesetzt haben sollte, wenn wir irgendwo zu spät kamen. Es tut mir Leid, wenn ich dir mal nicht zugehört habe. Es tut mir Leid, dass ich dir manchmal weh getan habe. Es tut mir Leid, dass ich manchmal deine Gefühle zu mir strapaziert habe. Es tut mir Leid, dass ich manche Gedanken nicht ausgesprochen habe, die du hören wolltest. Es tut mir Leid, dass ich dir manche Gedanken mitgeteilt habe, die du nicht hören wolltest. Es tut mir Leid, dass ich dir vielleicht nicht oft genug und stark genug vermitteln konnte, wie sehr ich dich liebe und brauche. Es tut mir Leid, wenn ich manchmal zu eifersüchtig war. Es tut mir Leid, wenn ich dich manchmal genervt habe. Es tut mir Leid, dass ich nicht diejenige sein konnte, mit der du über deine Zweifel reden konntest. Es tut mir Leid, wenn ich manchmal zu direkt war. Es tut mir Leid, dass ich manche Gesten nicht wahrgenommen oder falsch wahrgenommen habe. Es tut mir Leid, dass wir niemals die Zeit bekommen werden, die wir verdient hätten. Es tut mir Leid, dass ich nicht die Richtige für dich sein konnte.

Es tut mir Leid.

Ich vermisse dich sehr. Unendlich. Ich musste vorhin daran denken, wie wir uns das erste Mal "Ich liebe dich" gesagt haben. Der Abend war magisch. Ich werde diesen Moment nie vergessen. Ich werde die Nacht und den Morgen danach nie vergessen. Ich liebe dich. Und es tut mir unendlich Leid, dass das leider nicht mehr reicht. Dass es dir nicht mehr reicht.

In einer anderen Welt, reicht es ja vielleicht. In einer anderen Welt bekommen wir vielleicht die Zeit, die Chance.... Ich fände das tröstlich.
Es tut mir Leid, dass es wohl der falsche Zeitpunkt ist oder war. Aber als wir diese kurze Zeit hatten, wo es der richtige Zeitpunkt war, da war es perfekt. Es hätte niemals schöner sein können! weinen
Und auch wenn wir uns jetzt von diesem Zeitpunkt immer weiter entfernen, wer weiß? Vielleicht sind wir eines Tages wieder bereit. Vielleicht kommt DER Zeitpunkt wieder. Oder endlich. Der Zeitpunkt, wo es einfach sein soll und niemals endet. Vielleicht kommt der eines Tages. Sei es in dieser Welt, oder in einer anderen.

Bis dahin, kann ich dir nur sagen, wie sehr es mir Leid tut, dass ich wohl gerade nicht die bin, die du wohl an deiner Seite brauchst und nicht ziehen lassen kannst und willst.
Bis dahin.... versuche ich wieder zu mir zu finden. Bis dahin, hoffe ich, dass du endlich zu dir findest. Der Grund, warum nun Schluss ist. Bis dahin, hoffe ich, dass es dir gut gehen wird.

Hoffentlich sehen wir uns eines Tages wieder. Und vielleicht finden wir dann wieder zueinander. Ich liebe dich. Jetzt und immer und ewig. Das habe ich immer gesagt. Das werde ich immer sagen. Aber du, du wirst das nicht mehr erfahren dürfen. Wirst es jetzt auch nicht hören wollen.
Ich habe dich geliebt, wie niemanden zuvor. Ich habe Angst, dass ich nie wieder jemanden so lieben werde. Ich habe Angst. Doch dich bitten, sie mir zu nehmen, das kann ich nicht mehr.

Wenn es einen Weg gäbe, welcher der Goldene Pfad zu dir wäre. Zu dir und einem gemeinsamen Leben, so perfekt wie dieser eine Abend... dann würde ich alles tun, um ihn zu gehen. Alles! Doch nur du bist derjenige, der mir diesen Pfad zeigen kann. Und selbst du weißt gerade nicht, wo dieser ist.

Ich liebe dich. Ich liebe dich. Ich liebe dich.

Bitte vergiss mich nicht. Wo auch immer du sein magst oder sein wirst.
greeneyed
Wissende/r




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28.11.2011, 02:31    

Ich glaube, es macht langsam... "Klick"? Jedenfalls hab ich das Gefühl, dass ich mich diesem Punkt nähere. Vielleicht muss es noch nicht einmal "klick" machen. Vielleicht ist das nur der erste für mich spürbare Schritt nach vorne. Ein Vorwärts-Schritt in eine neue Zukunft. Mit Akzeptanz für mich. Ohne Reue.

Ich vermisse dich nach wie vor. Noch immer würde ich dich als meine große Liebe bezeichnen. Als den Mann, den ich aufs Innigste geliebt habe. Mit dir habe ich mich so stark wie nie zuvor gefühlt, noch nie so besonders. Ich war sehr sehr glücklich. Weil du ein großer Teil meines Lebens warst. Weil du alle meine Vorsätze was Beziehungen angeht, gesprengt hast. Weil du mich mit deiner Art einfach weggeknockt hast. Wir haben verdammt gut harmoniert. Auch wenn wir unsere Probleme hatten. Japp.
Du warst das Beste, was mir vor zwei Jahren hätte begegnen können. Und ich bin noch immer überzeugt davon, dass ich das Beste war, was dir begegnen konnte. Ich habe unsere Zeit geliebt. Ich habe dich so unendlich geliebt.

Ich kann noch immer keine Fotos von uns ansehen. Ich möchte dir nach wie vor, aus dem Weg gehen. Ich kann nach wie vor nicht mit dir befreundet sein. Auch in einem Jahr nicht. Ich weiß für mich, dass wenn ich dich nicht als meinen Mann an meiner Seite haben kann oder darf, dann ist es besser, wenn du nicht in meinem Leben bist. Anders geht es leider nicht. Dafür sind meine Gefühle für dich zu stark.

Und auch wenn ich keine Fotos von dir sehen kann, musste ich vorhin darüber lächeln, was wir waren. Wie wir zueinander waren. Wie wir uns geliebt haben, wie wir zusammen waren. Und das finde ich gut. Dass mich die Erinnerung zwar wehmütig stimmt und sicher in den nächsten Wochen ab und an noch todtraurig machen wird können. Aber weißt du, es ist umso schöner zu merken, dass ich diese Zeit auch wertschätzen kann. Als Teil von mir. Vor einigen Wochen wollte ich das alles einfach nur noch vergessen. Als wären die letzten 2 Jahre niemals geschehen.
..... Es fühlt sich irgendwie komisch an. Als wäre das eine ganz andere Zeit, eine ganz andere Welt gewesen, als wir noch zusammen waren.

Ich glaube auch irgendwo, dass ich diese Trennung richtig verarbeite.
Leider weiß ich, dass du nach sowas nicht allein sein kannst. Ich meine... ich hab dich vor einigen Wochen auf einer Flirt-Seite gefunden. Per Zufall! Ich hab mich da ne Stunde später wieder gelöscht, weil ich es nicht konnte, deine Anwesenheit auch da nicht mehr ertrug. Das ausgerechnet wir beide uns da auch noch unabhängig voneinander finden.... Das ist oder WAR so .... merkwürdig! Und einfach zerschmetternd. Ab da wusste ich einfach, dass du wieder so anfängst, wie einst. Du wirst dich nicht mit dem Allein-Sein auseinander setzen. Selbst wenn du dich von mir getrennt hast, um allein zu sein. Schnuffkes, ... du bist ein Mann. Du wirst wahrscheinlich schneller wieder in etwas Beziehungs-artiges sein, als du selbst gerade zugeben oder dir eingestehen könntest. Du bist leider nicht dafür geschaffen. Du kannst keine "Distanz" wahren.
Hoffentlich unterschätze ich dich da. Aber ich denke nicht. Du bist zu euphorisch. Du wirst dich sehr bald wieder an eine andere hängen, die dich zulässt. Du kannst nicht allein sein. Dazu bist du viel zu.... extrovertiert.

Tja. Ich muss gestehen, ich hätte auch nichts dagegen irgendwen zu treffen, der mich wieder glücklich macht. Aber ich lasse mir dafür Zeit. Ich will erst über dich hinweg kommen. Ich will mir Zeit für mich lassen. Ich denke, ich mache das Richtige. Du wirst deine Fehler wiederholen. Immer wieder. Ich meine.... das wir beide wieder getrennt sind, ist doch der Beweis! Aus der ersten Trennung hast du offenbar nichts gelernt. Bis der Lerneffekt wohl bei dir eintritt, müssen wohl noch Jahre vergehen.
Ich hoffe wirklich, dass du eines Tages aus deinem Verhalten und deinen Fehlern lernst.

Ich glaube, ich komme langsam damit klar, weil ich weiß oder ahne, dass ich auch meine Spuren bei dir hinterlassen habe. Ich weiß jetzt, dass du mich wirklich geliebt hast. Nur die Aufrichtigkeit zweifle ich mittlerweile etwas an. Aber das darf ich doch, oder? Nach der Geschichte....
Es ist irgendwie tröstlich, dass ich weiß, dass ich deine erste lange Beziehung war. Dass ich die Erste war, die dir gezeigt hat, wie schön es sein kann, wirklich zu lieben. Bedingungslos geliebt zu werden. Dir Raum zum Lieben gibt. Das alles einen natürlichen Fluss darin hat.
Das du ein kleiner Depp bist, der es am Schluss nicht mehr zu wertschätzen wusste, tja. Damit beschäftige ich mich hoffentlich nicht mehr lange. Ich weiß nur, dass du mich nicht verdient hast. Aber ich dich trotzdem wollte. Und immer genommen und geliebt habe. So wie du bist.

Wie soll ich enden? Ich kann dir nur danken. Für die Zeit. Deine Liebe.
Und jetzt bin ich wieder dran. Jetzt versuche ich, wieder nach vorne zu gucken. Gute Nacht. Smile
greeneyed
Wissende/r




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29.11.2011, 21:06    

Hast du schonmal geweint, so dass dir die Tränen nur noch so übers Gesicht laufen? Und sie einfach kein Ende finden? Und hast du dabei auch schonmal aufs Absurdeste gelacht? Hast du schon mal geweint und gleichzeitig dabei gelacht? Und das nicht nur für wenige Sekunden, sondern Minutenlang?

Sowas hab ich grad hinter mir. Mir ist nämlich etwas total trauriges klar geworden. Und es ist gleichzeitig so erschütternd lächerlich, dass es mir erst jetzt auffällt, dass ich einfach darüber lachen musste.

Du bist so ein Teufel! Die ganze Zeit über warst du es. Und ich habe es nicht gesehen! Die ganze Zeit über warst du so egoistisch. Die ganze Zeit über, ging es immer nur um deinen Willen!
Ich hätte dich nie verlassen. Egal, wie toll der Typ auf der Straße war. Oder ob ich für jemanden schwärme. Ich hätte dich nie verlassen! Weil ich dich so unsterblich sehr geliebt habe! Ich wäre immer bei dir geblieben. Hätte dir niemals absichtlich weh getan. Auch wenn ich in Streitereien anderes behauptet habe. Ich hätte es nie getan. Und weißt du, woher ich das jetzt weiß? Weil ich schon gelitten habe, als wir noch zusammen waren! Weil ich dich trotz deiner Fehler, die du begannen hattest, trotz der ersten Trennung, geliebt habe! Ich dich trotzdem wieder genommen habe! Ich lag am Boden. Du hast gesehen, wie scheiße es mir manchmal ging, weil ich nicht mit diesen Fehlern zurecht kam! Du warst darüber nur traurig! Aber hast immer geschworen, dass wir das schaffen. Du hast da keinen Zweifel gelassen. WEIL DU ES SO WOLLTEST! Ich wollte gehen! Ich hatte Angst! Und du hast mich nicht gelassen! Du wolltest mich nicht gehen lassen! Du Verrückter hast sogar ne Paartherapie vorgeschlagen! Dabei waren wir Anfang 20! Und dann hab ich dir geglaubt! Ich habe in dich vertraut. In uns! Und JETZT?!

Es ging immer nur um dich! Wir haben diese Beziehung, wenn du es willst. Wenn dir es genehm ist! Wenn nicht, dann beendest du sie einfach urplötzlich!

Was habe ich dir getan? Was nur? Womit habe ich es verdient, von dir so behandelt zu werden? Warum bereitet es dir wohl kein Kopfzerbrechen, dass du mir IMMER WIEDER weh tust?! Warum kannst du damit leben?!
greeneyed
Wissende/r




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12.01.2012, 21:49    

Ich möchte einfach nur kotzen. Wenn ich doch nur könnte. Aber selbst das würde wohl nicht helfen. Nun weiß ich wohl alles und .... ich könnte kaum mehr Verachtung für einen Menschen empfinden. Irgendwo hatte ich es ja geahnt. Irgendwo hab ich es gemerkt. Aber dann die Bestätigung zu bekommen.

Ich ... ich hasse dich so sehr. Ich hab darauf keine Lust mehr. Du bist einfach nur noch ekelhaft. An dir haftet nur ekliges Gesülz. Ich möchte einfach nur vergessen, dass es dich gibt. Ich will dich nie wiedersehen. Du verdienst mich nicht. Nein. Und so etwas abscheuliches wie dich, verdiene ich schon lange nicht. Verschwinde! Es gibt sicher 1000 und mehr bessere Typen.

Du bist für mich gestorben.

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