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Auf mich zu

Tuvalu123

Tuvalu123

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Ich möchte laufen, immer weiter laufen,
Auf mich zu.
Sehe mich dort bereits stehen,
Aufrecht.
Eingehüllt in Licht,
Gold wie Weizen.

Ich bin einen weiten Weg gekommen.
Ein Pfad gesäht mit pechschwarzen Kieseln.
Ein Meer aus Tränen hat sie geformt.
Barfuß, meine Füße sind blutig.

Aus den Kieseln wurde Sand,
Aus dem Sand Gras.

Da stehst Du, tränenüberströmt.
Ich reiche dir meine Hand.
Du bist nicht alleine mein Freund.

Du senkst den Blick.
Ich drücke Deine Hand.
Ich nehme Dich mit auf Dich zu.

Und du läufst und läufst,
Auf dich zu.
Du siehst dich dort bereits stehen.
Aufrecht.
Gehüllt in ein goldenes Licht.

Du bist so weit gekommen.
Über Kiesel, Sand und Gras.
Deine Füße bluten.
Deine Augen sind noch tränenfeucht.

Und du siehst mich dort stehen.
Du nickst.
Willst mir sagen, dass du verstanden hast.
Ich nicke und lächle.

27.01.2020 18:20 • x 13 #1


Tuvalu123

Tuvalu123


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Überall Elefanten...

Seit längerer Zeit sind sie überall. Sie begleiten mich und ich habe bis heute nicht verstanden, weshalb. Erst waren sie mit einem Wunsch verknüpft. Und sofort erschien mir der erste. Dann kam der nächste und dann mehrere usw. Sie sind überall in Filmen, Bildern, in Büchern, in der Sprache. Diese Synchronizität ist ein Phänomen, das mir so noch nicht passiert ist. Ich habe Erzählungen gelesen von anderen Menschen, die Ähnliches über einen längeren Zeitraum erlebt haben.

Ist es ein simples, wo das Unbewusste seine Energien hinlenkt, da liegt der Fokus?

Immer noch begleiten sie mich, Elefanten. Bin ich unbewusst noch verbunden mit etwas, dass mich sie sehen lassen will?

Wer kennt so was?

15.02.2020 10:01 • #2