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elisabeth123
Gast
Es geht in diesem Fall nicht um mich sondern um eine sehr gute Freundin. Diese ist Ende 30 und wurde von ihrem letzten Partner jahrelang hingehalten wenn es um ihren Kindernwunsch ging. Aus diesem Grund hat sie die Beziehung beendet.
Das letzte Jahr war für sie deswegen sehr hart - mit dem Kinderwunsch hatte sie eigentlich schon abgeschlossen.
Über das Thema hat sie auch - allerdings nur per Mail - mit einem anderen Exfreund gesprochen mit dem sie sich vor über 10 Jahren im guten getrennt hat. Sie hatten bis dato ein recht gutes Verhältnis mit einer ganzen Menge Vertrauen. Dieser ist seit ein paar Monaten ebenfalls Single und hat ihr völlig unverhofft das Angebot gemacht für sie Samenspender zu sein.
Sie war erst sehr skeptisch, hat sich das aber gut überlegt. Emotional und juristisch. Vom juristischen Standpunkt her gibt es einige Möglichkeiten ihren Ex-Freund und Samenspender so abzusichern, dass er keine Angst haben muss später finanziell belangt zu werden oder sein Kind nicht sehen zu dürfen, wenn es überhaupt klappt.
Vom emotionalen Standpunkt her könnte sie sich sogar vorstellen irgendwann wieder mit ihm zusammenzukommen, hat ihm aber klipp und klar gesagt, dass dieser Punkt erstmal keine Rolle spielen sollte. Sondern es geht erstmal nur um das, was er vorgeschlagen hat - die reine Samenspende.
Nun stellt sich aber zusehends heraus, dass sein Angebot keinesfalls ein uneigennütziger Freundschaftsdienst ist, so wie er es darstellt. Er vermischt ständig die Gefühls- und die quasi Geschäftsebene:
- er schreibt ihr andauernd liebevolle SMS
- möchte sie treffen mit ihr schmusen und mehr
- kann ihr aber gleichzeitig nicht sicher sagen, bis wann er weiß ob er ihr nun helfen will oder nicht (sein Zeitrahmen, den er braucht legt er bei mehreren Monaten fest. Dann sagt er wieder, dass es vielleicht nur wenige Tage dauert)
- Gründe: hängt noch an der Ex, kann die emotionalen Konsequenzen einer Samenspende noch nicht einschätzen etc.
- gleichzeitig meint er, sie kann sich ja jederzeit dagegen entscheiden, wenn es ihr nicht passt. Er wolle nur ihr bestes, sie aber nicht belügen
- immer dann wenn sie Nägel mit Köpfen machen will, findet er Ausflüchte
Bei mir schrillen mal wieder alle Alarmglocken. Ich finde er hat sie in eine unmögliche Situation gebracht und baut eine emotionale Abhängigkeit auf. Da geht es nicht um freundschaftliche Hilfe in einer schwierigen Lage.
Vielleicht will er ihr ja wirklich helfen - zieht das aber völlig falsch auf bzw. möchte unbewusst etwas ganz anderes.
Wie schätzt ihr das ganze ein?
Das letzte Jahr war für sie deswegen sehr hart - mit dem Kinderwunsch hatte sie eigentlich schon abgeschlossen.
Über das Thema hat sie auch - allerdings nur per Mail - mit einem anderen Exfreund gesprochen mit dem sie sich vor über 10 Jahren im guten getrennt hat. Sie hatten bis dato ein recht gutes Verhältnis mit einer ganzen Menge Vertrauen. Dieser ist seit ein paar Monaten ebenfalls Single und hat ihr völlig unverhofft das Angebot gemacht für sie Samenspender zu sein.
Sie war erst sehr skeptisch, hat sich das aber gut überlegt. Emotional und juristisch. Vom juristischen Standpunkt her gibt es einige Möglichkeiten ihren Ex-Freund und Samenspender so abzusichern, dass er keine Angst haben muss später finanziell belangt zu werden oder sein Kind nicht sehen zu dürfen, wenn es überhaupt klappt.
Vom emotionalen Standpunkt her könnte sie sich sogar vorstellen irgendwann wieder mit ihm zusammenzukommen, hat ihm aber klipp und klar gesagt, dass dieser Punkt erstmal keine Rolle spielen sollte. Sondern es geht erstmal nur um das, was er vorgeschlagen hat - die reine Samenspende.
Nun stellt sich aber zusehends heraus, dass sein Angebot keinesfalls ein uneigennütziger Freundschaftsdienst ist, so wie er es darstellt. Er vermischt ständig die Gefühls- und die quasi Geschäftsebene:
- er schreibt ihr andauernd liebevolle SMS
- möchte sie treffen mit ihr schmusen und mehr
- kann ihr aber gleichzeitig nicht sicher sagen, bis wann er weiß ob er ihr nun helfen will oder nicht (sein Zeitrahmen, den er braucht legt er bei mehreren Monaten fest. Dann sagt er wieder, dass es vielleicht nur wenige Tage dauert)
- Gründe: hängt noch an der Ex, kann die emotionalen Konsequenzen einer Samenspende noch nicht einschätzen etc.
- gleichzeitig meint er, sie kann sich ja jederzeit dagegen entscheiden, wenn es ihr nicht passt. Er wolle nur ihr bestes, sie aber nicht belügen
- immer dann wenn sie Nägel mit Köpfen machen will, findet er Ausflüchte
Bei mir schrillen mal wieder alle Alarmglocken. Ich finde er hat sie in eine unmögliche Situation gebracht und baut eine emotionale Abhängigkeit auf. Da geht es nicht um freundschaftliche Hilfe in einer schwierigen Lage.
Vielleicht will er ihr ja wirklich helfen - zieht das aber völlig falsch auf bzw. möchte unbewusst etwas ganz anderes.
Wie schätzt ihr das ganze ein?