5

Herbstbild - Friedrich Hebbel

Charla

Charla

160
2
223
Herbstbild

Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!
Die Luft ist still, als atmete man kaum,
Und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,
Die sch├Ânsten Fr├╝chte ab von jedem Baum.
O st├Ârt sie nicht, die Feier der Natur!
Dies ist die Lese, die sie selber h├Ąlt,
Denn heute l├Âst sich von den Zweigen nur,
Was von dem milden Strahl der Sonne f├Ąllt.
- Friedrich Hebbel -

Zitat:
Dein Text ist zu kurz. Es fehlen noch 8 W├Ârter. Das sind nur noch ca. 1 - 2 S├Ątze. Bitte beschreibe Dein Anliegen genauer. So kann Dir besser und gezielter geholfen werden.

Tja, was sollen wir machen wenn die Gedichte k├╝rzer sind, etwas hinzudichten oder Anmerkungen wie diese machen ?

13.09.2020 09:44 • x 2 #1


LH4


265
520
In trauter Verborgenheit
(Wilhelm Busch)

Ade, ihr Sommertage,
Wie seid ihr so schnell enteilt,
Gar mancherlei Lust und Plage
Habt ihr uns zugeteilt.

Wohl war es ein Entz├╝cken,
Zu wandeln im Sonnenschein
Nur die verflixten M├╝cken
Mischten sich immer darein.

Und wenn wir auf Waldeswegen
Dem Sange der V├Âgel gelauscht,
Dann kam nat├╝rlich ein Regen
Auf uns hernieder gerauscht.

Die lustigen S├Ąnger haben
Nach S├╝den sich aufgemacht,
Bei Tage kr├Ąchzen die Raben,
Die K├Ąuze schreien bei Nacht.

Was ist das f├╝r ein Gesause!
Es st├╝rmt bereits und schneit.
Da bleiben wir zwei zu Hause
In trauter Verborgenheit.

Kein Wetter kann uns verdrie├čen.
Mein Liebchen, ich und du,
Wir halten uns warm und schlie├čen
H├╝bsch feste die T├╝ren zu.

13.09.2020 19:00 • x 3 #2