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Ich binde mich doch?

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Zimtschnecke
Gast

Hallo liebe Gemeinde,liebe Lesende...

Ich bin etwas durch den Wind zur Zeit... Es mag ein "Luxusproblem"sein,das ich habe...aber es fühlt sich so existentiell an....und ich muss so viel weinen deshalb.
Aber von vorne:

Ich bin 42,habe zwei Kinder von zwei verschiedenen Männern/Vätern.Mit meinem ersten Freund(u.Vater meines 1.Kindes)war ich sieben Jahre zusammen.Er war meine erste "richtige"Beziehung/Liebe. Die Beziehung war leicht und liebevoll....NUR war er ein notorischer Fremdgeher.Das kam erst nach ein paar Jahren ans "Tageslicht". Ich war bis dahin "heil"und voller Urvertrauen. Der Schock sass tief,ich wurde sehr aus der bahn geworfen davon.
Ich trennte mich im ersten Schockmoment von ihm.Dann kamen wir wieder zusammen,weil ich ihn noch liebte und er so sehr weinte und mir seine Liebe zeigte,Briefe schrieb,wie sehr er sich schäme und dass er mich liebt und sich nie in eine seiner "Fremdgehfrauen" verliebt hätte(es waren immer andere Frauen,meist im Nachtleben "aufgegabelt"...wahllos im betrunkenen Zustand).

Er trank daraufhin kaum noch am Wochenende und ging nicht mehr so viel aus(wir waren Anfang/mitte zwanzig). Eine ruhigere Zeit brach an,ich verzieh ihm und fasste durch viel innere Bereitschaft wieder tiefes Vertrauen. Wir bekamen nach vier Jahren Beziehung unser Kind.Ein Wunschkind.
Die Beziehung endete,als unser Kind zwei war .Ich fand heraus,dass er mich erneut(diesmal mit nur einer Frau)seit ca.einem halben Jahr betrog.
Ich trennte mich trotz Liebe von ihm. Das Vertrauen war so beschädigt,es wäre nicht mehr geheilt bei mir.Die Verletzung(inkl.seiner Lügen)war zu tief.

Ich litt wie ein Tier,weinte ca.ein Jahr lang und liess diese Liebe unter echten seelischen Qualen aus Vernunft "absterben".Ein widerlicher,sehr schmerzhafter Prozess.

Dann war ich wieder "hergestellt",die Leichtigkeit des Lebens kam zurück und ich fing wieder an,zu leben.
Da traf ich einen Mann,der mich zuerst nicht wirklich interessierte.Ausserdem wollte ich erstmal Single bleiben und mich auf mich und mein Kind fokussieren.

Wir bandelten dann irgendwie doch laaaangsam an. Ich dachte mir,ich sollte "dem Leben"/der Liebe doch nicht die Tür versperrt halten und eine Chance geben.

Wir wurden ein Paar,allerdings war ich schnell die Aktivere,obwohl ich gar nicht so wirklich in ihn verliebt war. Er hatte aber ein gutes Herz und war so unglaublich süss zu meinem Kind....meine zerbrochener "Familientraum" schien sich zu wandeln,wir wurden ein gutes "Dreierteam",ich genoss es,doch soetwas wie eine kleine Familie zu haben.
Also ich liess mich aus Vernunft auf ihn ein. Ausserdem wirkte er so "gebrochen"und verwundet...hatte ein Suchtproblem....was ich aber erst nach Monaten erfuhr...da war es schon "zu spät",weil ich schon "gebunden"war und ihn sehr mochte.

Nun dachte ich,ich könnte ihn mit meiner Liebe "retten",so dass sich seine Sucht(Dro.) irgendwann "in Luft auflösen"würde....und wir glücklich bis ans Lebensende zusammensein würden.

Hahaha....ja,ich weiss,sehr naiv und blauäugig. Naja.War einen Versuch wert....

Ich wurde nach nur einem Jahr Beziehung schwanger.Gewollt. Dachte,er "muss"Vater werden,so süss und liebevoll,wie er mit meinem älteren Kind aus meiner ersten Beziehung umging.
Er freute sich auch riesig über die Schwangerschaft...wir zogen zusammen.
Meine Intuition "warnte"mich schon tief im Inneren,habe ich doch so gar nichts mit Dro./Sucht am Hut.Es war "unbekanntes Terrain"für mich.

Unser Kind(mein zweites) kam kerngesund und wunderschön zur Welt.Wir waren so glücklich und voller Zuversicht.
Nun waren wir eine 4er Familie.Eine sehr schöne Zeit folgte. Er war stabil und wir überwanden so einige Hürden auf dem Weg,eine echte,kleine (Patchwork-)Familie zu sein.

Was ein echtes Problem war(wahrscheinlich für beide,aber ich kann ja nur von mir berichten),dass mein Freund aufhörte,s6uell an mir interessiert zu sein ab der Schwangerschaft/Geburt.

ich machte noch hier und da ein paar 2Annäherungsversuche",aber er wies mich zurück.
Wir funktionierten fortan ganz gut und auch recht harmonisch als Familie/Eltern.....aber eben eher wie Freunde oder eben Bruder und Schwester.
Lange Zeit konnte ich den "Verlust"meiner S6ualität kompensieren und "verdrängen"....das Familienleben mit all seinen Herausforderungen war erfüllend und anstrengens genug.
Es war turbulent aber auch eben schön und erfüllend und "lebendig". Ich war jedenfalls recht glücklich und zufrieden ein paar Jahre.

Dann eierte mein Freund wieder rum,hatte Rückfälle,die er sofort ernstnahm und in eine Klinki ging zum Entzug.Die Kinder bekamen nicht wirklich mit,worum es ging,ich funktionierte für uns alle,hielt meinem Freund in der Zeit finanziell(da er seinen Vollzeitjob verlor)und emotional/organisatorisch den Rücken frei...für seinen Weg/seine Heilung...wieder auf die Beine zu kommen.

Es ging nur kurze Zeit gut,nächste Rückfälle folgten,ein am Boden trauriger Partner,der depressiv wurde(o.schon vor unserer Beziehung war?!)...der sich dann eben abfand mit der(seiner)Realität,dass er lebenslang substituiert sein würde(Dro.ersatz vom Arzt).

Ich schulterte alles,liess ihn aber nicht im Stich,hielt mit aller Kraft und weiterhin ungebrochener Zuversicht das Familienleben am laufen.

Unsere Kinder sind auch wirklich fröhliche und ganz(normal)glückliche Kinder.
Denn-und das lässt mich so ausharren- er ist zumindest ein ganz toller und liebevoller,interessierter Vater. Die Liebe zu den Kindern(auf Elternebene)fliesst und ist ununterbrochen da gewesen.
Trotz dieser Rückfall-Turbulenzen hat er sich den A...sch aufgerissen,beständig in der Vaterrolle zu sein/bleiben und ohne körperlichen oder emotionalen Kontaktabbruch zu den Kindern da zu sein.

Selbst in harten Zeiten,in denen er kalten Entzug zu hause machte(Papa hatte "Grippe")
....da schläft man nicht,schwitzt,friert,einem ist übel....man hat Schmerzen am ganzen Körper etc.pp.
selbst in diesen(kurzen)Phasen,da war er parat,las vor,spielte Spiele,küsste,kushelte und versuchte
so nahtlos und "normal" wie möglich als Vater "dranzubleiben".Im Hintergrund agierte ich als permanenter Ausgleich,pufferte in alle möglichen Richtungen.....

Ich wurde immer unzufriedener und fühlte mich dann doch irgendwann ausgelaugt und überfordert mit der Situation zu hause.
Naja.Ich beantragte eine Mutter-Kind-Kur mit dem Kleinen,als ich wiederkam,da verhielt sich mein Freund total seltsam. Er kam schnell raus mit der Wahrheit(von selber): er hatte eine Affäre mit einer gemeinsamen "Freundin"/Bekannten,die allerdings auch meine "Vertraute"war...dachte ich.
Sie wusste von unseren Problemen,von meiner Unzufriedenheit mit unserer s6losen Beziehung etc.von mir.

Ich war sooooo verletzt und tief getroffen...immerhin war es ein Schnitt in eine inzwischen verheilte Wunde(da mich mein erster Freund ja auch betrogen hatte).Ich war wirklich platt.

Tränen,Streit und kleines Drama waren die Folge,ich trennte mich im Affekt und im ersten Schockmoment von ihm.Er zog zu einem Bekannten aufs Sofa.Für drei Monate.
Kontakt zu den Kindern und mir hatte er regelmässig und sehr oft,damit es für die Kinder kein zu grosser Bruch war.Und für ihn selber auch.Er vermisste das Familienleben und wirkte sehr angeknackst und traurig.Völlig von der Rolle. Ob er in dieser zeit Dro. nahm,weiss ich nicht.Vermute aber schon.

Jedenfalls kam ich "allein"mit den Kindern ganz gut zurecht und fühlte mich auch ein Stück weit befreit und stark. Dann machte ich den "Fehler",ihn wieder einziehen zu lassen....er tat mir so unendlich leid und die Kinder vermissten ihn natürlich auch.Ausserdem wollte ich nicht noch ein Kind "ohne Vater"im Haushalt aufwachsen sehen.
Die Beziehung zwischen meinem Freund und unserem Sohn war auch sehr stabil und innig.
Das imponierte mir und ich wusste,dass sein Kind "alles"für ihn war/ist. Seine Vaterrolle ist eine wesentliche Säule in seinem Leben,wenn nicht DIE Säule!

Also,ich brachte es nicht übers Herz,die beiden "zu trennen",nur weil wir s6uelle Probleme hatten.
Er zog wieder ein.
Aber ich war inzwischen "aufgewacht"und wollte nicht zurück in die Rolle,die ich vorher hatte.
Wir redeten viel,weinten,klärten wesentliche Dinge zwischen uns.Alles lief respektvoll und relativ human und friedlich ab.
ICH trennte mich dann,aber im selben Haushalt.Wir beschlossen,uns als Paar zu trennen,aber als Eltern mit den Kids zusammenzuwohnen,zu wirtschaften und zu leben.

Das war ein Befreiungsschlag für mich.Ich wurde wieder fröhlicher und freier und stärker.
Das Familienleben ging weiter,entspannt und ruhig.Er war glaub ich einfach nur froh und erleichtert,dass er weiterhin sein zuhause hatte und mit seinem Kind unter einem Dach wohnen konnte.

Hm.
Ich begann dann(nach sechs! s6losen Jahren) eine schöne und unkomplizierte Affäre mit einem jüngeren Mann(auch Single) über ein Jahr.Ich "tobte"mich aus und genoss das auch sehr.
Natürlich so,dass ich meine Mutterdasein weiterhin komplett so wie vorher auch ausfüllte und lebte.
Es lief auch alles ganz offiziell und ehrlich ab.Ohne Geheimnisse oder Lügen.Ich ordnete mein Leben so,dass keiner zu Schaden kam oder hintergangen wurde.

Nach einem Jahr beendete ich diese Liaison,da ich mich auch nicht verliebte und da ich ich irgendwie "satt"war inzwischen und mich wieder verstärkt auf mich und mein Leben konzentrieren wollte(berufliche Veränderung,eventuell doch mal langsam zwei getrennte Wohnungen und räumliche Separation zwischen mir und meinem Ex....).

Mir ging es super,ich hatte wieder wahnsinnige Energie und Lebensfreude.....meinem Ex ging es auch gut,er hatte sich wieder einen Vollzeitjob gesucht und freute sich über ein stabiles Familienleben. Wir kamen gut klar und muckelten so vor uns hin...die Kinder u.familienbelange nat.klar im Vordergrund.


Tja.Und nun?! Nun ist es passiert..... Ich habe mich von einem tollen Mann(durch Zufall im Reallife kennengelernt) wahnsinnig umwerben lassen.Wir verstanden uns gut,da war gleich irgendeine Verbindung....ich war überhaupt gar nicht "auf der Suche",im Gegenteil:ich war sehr zufrieden in dem Moment in meinem Leben,wollte auch erstmal gar keine neue Beziehung eingehen.Oder eventuell auch nie wieder.Zwei Langzeitbeziehungen reichten mir erstmal.
Ich wollte Single sein und einfach meine Kinder grossziehen und Familie und Freundinnen als "einzige" Beziehungen haben.
Und vielleicht hier und da mal eine kurze,rein körperliche Liaison.Mehr nicht.

Oh je. Ich liess mich auf diesen Mann ein. Erst nur körperlich,hatte noch absolut Kontrolle über meine Gefühle,genoss einfach,dass er so hinter mir her war und sagte ihm auch ganz ehrlich,dass ich zur Zeit kein Interesse an einer echten,festen Liebesbeziehung habe.
Dass ich verwundet und eventuell auch inzwischen "Beziehungsunfähig"sei.....zumindest vom Kopf/Verstand her.
Nie wieder wollte ich mich an einen Mann emotional binden. Liebe tat bei mir am Ende doch nur weh.

Tja.Nun treffen wir uns schon seit fünf Monaten,und es ist/wird so langsam aber sicher....LIEBE.
Ich bin/war noch immer sehr verhalten.....brauch(t)e lange,um Vertrauen zu fassen bzw. die Bereitschaft zu fühlen,ihm mein Vertrauen,meine Liebe und meine "Zukunft"zu schenken.

Ich habe den "Absprung"nicht rechtzeitig gewagt...weil ich es auch gar nicht wollte. Irgendwie habe ich einfach gelebt.....mitgenommen,was war......und ja,inzwischen könnte ich diese Liaison/Beziehung nicht mehr lösen,ohne emotional bei ihm oder mir Verwundung auszulösen.

Nun beginne ich,erneut zu lieben.Es wäre dann meine dritte Liebe im Leben(also neben meinen Eltern;Kindern,Freunden)zu einem Mann.

Ich fühle mich aber plötzlich manchmal wie ein Kind,klein und verletzlich,empfindlich und auch öffnet diese Liebe tiefe Räume in mir,die noch mit Traurigkeit angefüllt sind.
Das wollte ich nicht! Ich hatte so einige Türen so schön verschlossen und den Schlüssel weggeworfen....
Ich? Wieder lieben? Niemals.......

Nun gehen all diese verschlossenen Türen wie "von Geisterhand" auf,überall fliesst Liebe,Trauer,Glück.....alles durch....ich bin so verdammt weich wieder und offen....und dadurch natürlich extrem schutzlos und verletzbar.

Das gefällt mir nicht so gut. Aber ich "flüchte"immer noch nicht aus dieser Verbindung zu meinem neuen Freund. Ich beginne,ihn nun nach fünf Monaten wirklich in mein Herz zu lassen und zu lieben.

OH GOTT. Ich fühle mich so extrem hilflos und *beep*. Warum tue ich das wieder? Habe ich noch nicht genug Verletzung erlitten ?!?
Ich will das NIE;NIE wieder fühlen müssen,wenn eine Liebe stirbt oder man betrogen wird oder angelogen.........
Aber ich mache mich wieder auf,volle Breitseite.........................ist das masochistisch oder mutig oder dumm oder toll oder einfach so wie es ist? Ist das das Wesen der Liebe?

Ich habe solche Angst zwischenzeitlich...dann spüre ich Fluchtimpulse.Dann bleibe ich doch stehen,halte aus....und werde überflutet von Traurigkeit.....fühle grosse Ohnmacht und auch Wut.
Nicht auf meinen neuen Freund. Worauf? Ich weiss es nicht.

Aber ....diese ganzen Gefühle,die haben doch nichts in einer Liebesbeziehung zu suchen,oder?
Es ist so wunderschön mit ihm.Er ist so respektvoll und aufmerksam...überschüttet mich mit Komplimenten,mit Dingen,die ich gar nicht kannte in meinen Vorbeziehungen!

Er sorgt sich,ist witzig,selbständig,tiefsinnig,liebevoll....und s6uell ist es ein Traum-
Er ist so...anders als meine Ex. Ich geniesse das sehr und weiss das manchmal gar nicht zu "verpacken",da er nicht in mein Muster passt. Mein bisheriges Muster.

Aber ja,ich will nicht mehr ins alte Muster verfallen,ich möchte ich bleiben,keine Retterin sein(müssen),möchte einen stabilen und verlässlichen Partner.Auf Augenhöhe.

Ich bin jetzt an einem Punkt,an dem ich nicht mehr weiter weiss.....weil ichs nicht kenne und gewohnt bin...was jetzt abläuft.
Ich stolper im Dunkeln umher und lerne mich und die Liebe noch mal"ganz neu"kennen irgendwie.

Warum zur Hölle macht mich das denn so traurig?! Es ist mir ein Rätsel.
Manchmal möchte ich mich nur weinend wie ein Kind im Arm meines Freundes verkriechen und einschlafen.

Ist das normal?!

#1


E
Du liest dich bbeziehungsunfähig. Wie siehst du das?

#2


A


Ich binde mich doch?

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G
Moinsen,
Ich versteh die frage nicht. vielleicht hab ich was ueberlesen:
- Jugendliebe alles cool unbeschwert aber fremdgeganen
- Dann junky am start, noch n kind hinterher gelegt, auch fremdgegangen
- Jetzt Typ und deine Schmerzen sind das Du maechen sein darfs?
Hab ich das richtig verstanden?
Falls ja: Welcome to earth Smile.
Gruss,
g.

#3


N
Schön beschrieben!

In meiner kürzlich zu Ende gegangenen Beziehung ist das auch passiert;
Es hat Dinge offen gelegt von denen ich gar nicht wusste dass ich noch darunter leide.
Und ich fühlte mich auch verletzlich.
Mein Freund hat das verstanden. Er hat mich ganz wunderbar mit seiner Liebe aufgefangen.
Jetzt ist auch diese Beziehung vorbei, aber ohne Vorwürfe etc...
Ich bin ihm so dankbar, dass er mir gezeigt hat, dass Liebe so schön sein kann und nicht bitter enden muss.

Vielleicht darfst du nun auch diese Erfahrung machen.
Sa fällt mir ein Lied ein von Udo Lindenberg :
Ein Herz kann man nicht reparieren

Was am Ende heilt ist die Liebe.
Und das passiert dir gerade.

#4


Y
Zitat von Zimtschnecke:
Aber ja,ich will nicht mehr ins alte Muster verfallen,ich möchte ich bleiben,keine Retterin sein(müssen),möchte einen stabilen und verlässlichen Partner.Auf Augenhöhe.Ich bin jetzt an einem Punkt,an dem ich nicht mehr weiter weiss.....weil ichs nicht kenne und gewohnt bin...was jetzt abläuft.Ich stolper im Dunkeln umher und lerne mich und die Liebe noch mal"ganz neu"kennen irgendwie.Warum zur Hölle macht mich das denn so traurig?! Es ist mir ein Rätsel.


Hallo Zimtschnecke,
alle guten Dinge sind drei zwinkern
Deine Erfahrungen mit Treue sind nicht die besten, beide Männer-die dir wichtig waren- haben dich betrogen....möglicherweise macht es dich traurig, dass deine Leichtigkeit weg ist, dich nun auf deinen Freund unbekümmert einzulassen? Dass es dir mit ihm genauso passiert?
Hast du denn bei ihm ein gutes Gefühl, ich meine zur Abgrenzung zu deinem Exfreund (bei dem dir deine Intuition signalisierte, dass etwas nicht stimmt) ?
Jemanden zu lieben und ihn ins Herz zu schließen bedeutet nicht, dass man die eigene Autonomie aufgeben muss, meiner Erfahrung ist es für eine Beziehung sogar förderlich, nur bis zu einem gewissen Punkt miteinander zu "verschmelzen". Man ist auch dann ein liebender Partner, wenn man sich nicht verliert in der Beziehung....und das eigene Leben / die eigene Entwicklung hört nicht auf, wenn man eine Partnerschaft eingeht. Im Gegenteil.... es sollte auch weitergehen und auch die eigene Entwicklung , damit sich das gemeinsame Leben mit dem Partner auch entwickeln kann.

Wie steht denn eigentlich dein Exfreund zu deiner neuen Partnerschaft?

#5


Eswirdbesser
Hallo liebe Te,

alles was du jetzt mit diesem Mann erlebst, glaubst du im Unterbewusstsein net verdient zu haben...

Deine erste Beziehung hat dich sehr geprägt, darauf hin hast du auch im Unterbewusstsein, dein Herz verschlossen um diese Schmerzen net so arg zu spüren..

Für dich kam in Frage, net so verliebt sein, dafür bekomme ich meinen Wunschtraum, eine Familie...

Dies war die ganze Zeit deine Motivation...

Jetzt mit dem dritten Mann, bist du frei und er schleicht sich in dein Herz...

Da gehen bei dir SChutzmechanismen los...

Wieso ist das so, ich wurde doch immer betrogen und jetzt soll ich einen 6er im Lotto haben...

Du kannst das net glauben,gepaart mit der Angst, wenn du dich öffnest wieder so einen Mist spüren zu müssen...

Das löst Traurigkeit aus, dein Herz will und dein Verstand bremst dich aus...

Vertrau dir, wenn deine Ängste hochkommen, versuche sie bewusst zu spüren nimm sie an, wie gesagt das sind alte Erfahrungen die du als Kind gemacht hast.. trost spenden

DAs hat mit dem hier und jetzt nix zu tun

Ein Buchtipp

Das Kind in dir muss Heimat finden
von Stefanie Stahl

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