Zitat von Dame123:Ich habe verlernt in einer Runde von Menschen wenn man zusammen sitzt oder steht meine Meinung dazu zu sagen. Ich habe darüber nachgedacht woran das liegen könnte. In meiner Vergangenheit egal ob bei meiner Familie oder meinen Partnerschaften deren Familie wurde ich nie beachtet. Immer wenn wir am Tisch saßen wurde ...
Hast du mal versucht dich einer Gruppe (Selbsthilfegruppe, Häkeltreff, Buchclub oder ähnliches) anzuschliessen? Du hast zwar explizit von Familien (deiner und die deiner Partner) gesprochen aber ich könnte mir zumindest vorstellen das du das auch in anderen Gruppierung so empfindest, oder liege ich da falsch?
Ich selbst habe jahrelang meiner NF die sozialen Kontakte überlassen da ich Menschen im allgemeinen als Anstrengend empfinde. Zu viele "Variablen", unterschiedliche Hintergründer oder Sichtweisen. Während der Trennung gab es eine Situation wo ich das mal angesprochen hatte und meine NF meinte damals (richtigerweise) was ich dafür getan hätte.
Emmerson hat mal gesagt "Der beste Weg Freunde zu finden, ist der selber einer zu sein!".
Ich habe mich dann auf die Hinterbeine gesetzt und mir nen neuen Freundeskreis aufgebaut in dem ich mich willkommen gefühlt habe (Männerarbeit, Spontacs veranstaltungen, Alte Freunde "reaktiviert"). Mittlerweile (ein gutes halbes Jahr später) bin ich wie ausgewechselt. Ich finde Menschen meißtens noch Anstrengend, komme aber deutlich besser damit klar.
Ich lese bei dir zumindest das Gefühl nicht gesehen bzw. wahrgenommen zu werden und den Wunsch nach Aufmerksamkeit. Das war bei mir genau das gleiche und es macht mich immernoch traurig das sich ausser meiner Familie kaum jemand meldet der sich zwischendurch nach mir erkundigt. Aber erstens folgen klassische Männerfreundschaften anderen Regeln (leider) und zweitens darf sich vieles auch noch entwickeln.
Ich hoffe das etwas von dem was ich hier geschrieben habe, dir vielleicht auch einen möglichen Weg aufzeigt.