kleine_katze
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ich habe heute einen einschneidenden Schritt getan und möchte mir hier, an relativ anonymer Stelle, gern meine Gedanken von der Seele schreiben. Vielleicht geht es ja jemandem ähnlich, dann hoffe ich darauf, vielleicht etwas Mut machen oder wenigstens das Gefühl geben zu können, nicht allein zu sein. Ich erwarte keinesfalls, dass das hier jemand liest, es ist total lang und ich brauchte das Aufschreiben einfach.
Ich kannte meinen Exfreund (ohgott, komisch das zu schreiben, fühlt sich aber auch richtig an) jetzt fast genau 4 Jahre. Wir haben uns damals übers Internet (über eine Art fe., zugegebener Maßen) kennengelernt und sind relativ spontan zusammen übers Wochenende weggefahren (dh, beim zweiten Treffen quasi
Nach dem Treffen damals brachte er mich nach Hause und hat, was mich irritierte, direkt seine Sachen bei mir gelassen, Zahnbürste und co. Er hatte ab da eigentlich den Anspruch, mit mir zusammen zu sein - ich brauchte aber noch viel Zeit und war wirklich Monatelang nicht überzeugt, eine Beziehung zu wollen. Er hat mir Zeit geben wollen, mich aber auch nicht "losgelassen", als ich damals mehrfach versucht hatte, das, was wir hatten zu beenden, weil ich seine Gefühle nicht teilte. Ich war (und bin, aber ich arbeite sehr daran) ein Mensch, der schlecht nein sagen und jemanden verletzen will, ich steck(t)e dann lieber selbst zurück. Ich war mir wirklich sehr unsicher, ich wollte die Beziehung nicht nicht, konnte also kein klares Nein sagen. Aber ich konnte auch nicht sagen "ja, ich will". Also ließen wir es weiter so laufen, als einer Art Affären-Sex-Beziehungssache, in der er Beziehung wollte, ich aber nicht hundertprozentig. Wollte aber gucken, ob ich ihn vielleicht durchs besser Kennenlernen irgendwann lieben würde.
Nach einigen Monaten habe ich mich dann irgendwie selbst davon überzeugt, dass ich in ihm einiges habe, was mir vorher immer gefehlt hat. Er war sehr treu, verlässlich, anhänglich und der Sex war wirklich bombig. Es hat trotzdem etwas gefehlt, nämlich die gemeinsame Ebene, auf der man diskutieren und sich austauschen konnte. Kommunikation mit ihm lief immer eher als "er macht (teils derbe) Witze über alles und jeden" ab, wenn ich mal Sachen tiefergehend diskutieren wollte, kam meist ein "dazu kann ich nichts sagen". Ich hab damals trotzdem nach ein paar Monaten gedacht "naja, aber der Rest passt ja - ich glaub, ich liebe ihn". Das hab ich ihm dann irgendwann auch gesagt, und ab da waren wir dann auch von meiner Seite aus "offiziell" zusammen. Aber es war nie dieses Gefühl totaler Liebe, wie ich es vom Partner vorher kannte. Es war eher so ein "ich versuch es mal"-Gefühl. Trotzdem blieb bei mir in seiner Gegenwart immer das Gefühl, ich sei irgendwie allein. Ich hab mich auf einer Ebene sicher gefühlt, weil er mir immer das Gefühl gab, ich könne sein wie ich wolle, er steht zu mir (und s.uell sowieso auf alles, was mir teilweise auch etwas zu krass wurde, da irgendwann nur noch sein fe. im Mittelpunkt stand). Aber andererseits gab es viele Sprüche, die mich einfach verletzt haben, Aussagen, die mir gezeigt haben, dass er mich eben doch teilweise nicht ernst nimmt, dass sein Weltbild relativ undifferenziert war in manchen Dingen. Es ist schwer, das alles in Kürze zu erklären, aber beispielsweise habe ich ihm relativ zu Beginn mal erzählt, dass jemand relativ kurz bevor wir uns kennenlernten versucht hat, mich zu vergewaltigen (es ist gottseidank beim Versuch geblieben). Das ganze war in einer Situation, in die ich mich selbst begeben hatte (treffen mit zunächst beiderseitigem Interesse an "mehr", jedoch wollte ich dann nicht mehr, was der andere nicht respektieren wollte - das ganze war aber auch so ein verzweifelter Schnellschuss, weil mein damaliger Freund gern eine offene Beziehung wollte und ich damals gekränkt losgezogen bin um mir jemanden zu suchen, bevor er es tut) und mein Exfreund meinte dazu nur "jo, das ist typisch Frau".
Auch in anderen Situationen hat er sich manchmal so verhalten, dass ich mich einsamer gefühlt habe als als Single. Emotionalen Beistand habe ich selten erhalten, wenn es nötig war. War ich krank und hätte gern Hilfe beim Einkaufen gehabt, kam ein "ja, ich hätte in 3 Tagen Zeit", obwohl er täglich in der selben Stadt war und ein Auto hatte. Hab ich also doch alles immer selbst gemacht, ist ja auch ok, bin ja erwachsen, aber irgendwie denk ich, Freunde und Partner unterstützen sich bei sowas. Zudem kam von ihm kaum Interesse an den Sachen, die mich interessieren, egal was es war. Er freute sich halt (und das ehrlich), dass ich meine Interesse habe, aber darüber unterhalten konnten wir uns nie. Es waren immer eher begeisterte Monologe meinerseits, bis ich immer weniger erzählt hab, weil von ihm immer nur "k" zurück kam. Dabei waren das schon Sachen, die ihn grundsätzlich auch interessieren (Wissenschaft, Videospiele, sowas halt).
Wenn wir etwas zusammen unternommen haben, kamen meist Sprüche, die mir peinlich waren, ich hatte immer irgendwie so eine innere Anspannung, weil er meist irgendwie ziemlich zynisch allem gegenüber drauf war. Krasses Beispiel: Wir waren unterwegs, vor uns lief ein Mädel, das eine etwas schrille Stimme hat. Er (laut) zu mir: "boah, die alte muss wohl mal wieder ordentlich durchgenagelt werden".
Wir hatten von Anfang an eine Fernbeziehung, allerdings damals noch mit Option auf tägliches Sehen, da er in der Stadt, in der ich lebte, arbeitete. Er wohnte die ganze Zeit über bei seinen Eltern in einem Dorf und pendelte zur Arbeit. Seit fast einem Jahr lebe ich nun in Berlin (mache hier meinen Master, da es den nur hier gibt, musste ich hierherziehen, wollte es aber auch) und seither ging es für mich mit der Beziehung bergab. Wir konnten uns in den ersten zwei Semestern nur sehr sporadisch sehen, da ich einen enormen Arbeitsaufwand hatte und die Wochenenden fürs Lernen brauchte. Es lag also an mir, dass wir uns selten sahen - er kam fast immer mit dem Auto hierher zu Besuch, was ihm laut eigener Aussage nichts ausmachte, da er gern (und leider auch sehr riskant) fährt. Anfangs ging es für mich noch, ich habe mich sehr aufs Studium konzentriert und in die Arbeit gestürzt. Er hatte mit der Fernbeziehung keine Probleme. Nach und nach wurde es für mich immer schlimmer - in den Zeiten, in denen wir uns nicht sahen, habe ich mich von ihm distanziert und die Beziehung angezweifelt. Die positiven Gefühle verschwanden immer mehr und die Erinnerungen an diese Zwischenfälle wie beschrieben gewannen die Oberhand. Wenn wir uns sahen, habe ich mich meist gefreut, alles war wie vorher, ich hab dann an MIR gezweifelt, warum ich die Beziehung in Frage stellen konnte. Aber sehr oft kam dann pro Wochenende wieder so ein "Knüller" wie der zitierte Satz mit dem Mädel und ich hab mich befremdet gefühlt.
Ich habe mich in seiner Gegenwart auch oft gedemütigt gefühlt, nie so wirklich krass, aber oft latent ein bißchen. So dass ich nie wirklich sagen konnte "ok, das ging mir jetzt viel zu weit!" sondern immer so, dass ich mich selbst und meine Wahrnehmung angezweifelt hab. Das fing an bei eher harmlosen Sachen wie den Bezeichnungen für meine Körperteile und hörte dann bei solchen Dingen auf, wie dass er mich nicht ernst genommen hat, wenn er zu grob mit mir umgegangen ist. Also er hätte mich nie vorsätzlich verletzt oder mir weh getan, im Gegenteil, aber da wir beide eher auf rabiatere Zweisamkeitsgestaltung standen, kam es mal vor, dass halt was passierte. ZB hat er mir ne Rippe geprellt und als ich ihm das sagte, dass es vom Sex gekommen wär (ich war beim Arzt deswegen), kam wieder nur "ach Quark". Nicht weil ers geleugnet hätte, es passte einfach nicht zu seiner Wahrnehmung und wurde dadurch abgetan. Auch andere Sachen, die nicht in sein Weltbild passten, hat er meist schnell wieder vergessen - zB bin ich eher jemand, der keine Berührungsängste mit Tieren hat, während er es so kennt, dass Frauen sich da schnell mal ekeln. Ich hatte dann bei denen mal ein Taubenbaby auf der Hand (seine Familie hat früher Tauben gezüchtet und sie jetzt noch als Hobby), einige Wochen später wollte ich wieder mit in den Verschlag und von ihm kam ein "musst nicht mit, ekelst Dich bestimmt nur" - als ich drauf hinwies, dass ich schonmal mit war und auch die Tiere schon mit gefüttert und alles hätte, kam nur ein "echt? naja, unwichtige Sachen merk ich mir nicht".
Was ich an ihm wirklich toll fand, war, dass er so bodenständig war. Er hat von Anfang an zu mir gestanden und solche Sachen gesagt wie "wenn Du schwanger werden solltest, würd ich zu Dir stehen" und mich auch wo er konnte unterstützt, auch finanziell, da er gut verdient und ich eben noch studiere. Aber trotzdem war diese "gläserne Mauer" immer noch zwischen uns, wirklich immer, in Gesprächen, wenn wir etwas unternommen haben, immer. Ich hab zu ihm nie den Draht gefunden, den ich mit anderen hatte, so dieses wirkliche Verstehen. Irgendwann habe ich angefangen, mir zu sagen, dass eine solche Beziehung besser ist, als eine, bei der man total intensive Gefühle hat und in der man sich zu ähnlich ist. Dass Gleichförmigkeit und eben dieses nicht total zusammen passen besser ist, weil man sich dann nicht sonstwas für Illusionen vom Partner aufbaut und dann enttäuscht ist, wenn er sie nicht erfüllen kann.
Aber mir fehlten Dinge, die ich lange akzeptiert habe. ZB wollte er nie mit mir in den Urlaub fahren, vor allem nicht ins Ausland (wir wurden so oft durch seine Schwester eingeladen, sie in den USA zu besuchen - das hat ihn nur dazu animiert, zu erzählen wie schei. die USA seien. Wär dann auch allein geflogen, aber dazu kam es dann nie.) nie soziale Aktivitäten machen (musste zu Hochzeiten alleine, quasi überall wo andere waren allein hin, wenn er doch mal mitkam war er bockig) und auch sonst war eher (bis auf den s.uellen Bereich eben
Naja, jedenfalls wurde es jetzt auch mit der Seh-Situation schlimmer, da er hier immer erst Freitags nachts ankam (350km Distanz) und Sonntags früh wieder fuhr. Wenn ich bei ihm war, hatten wir kein reines Sehen für uns, da er wie gesagt noch bei seinen Eltern lebt (mit 31 inzwischen). Die Familie ist zwar wirklich unglaublich nett (und ich bin tottraurig, sie durch die Trennung zu "verlieren", aber das ist ja kein Grund zusammenzubleiben), aber er hat dort eben trotz aller von ihm proklamierten Eigenständigkeit eher den Sohn-Status (lässt sich die Sachen waschen und bügeln usw), was dann kein gemeinsames Wohnen für die Zeit ist, sondern eher ein Besuch bei der Familie. Länger in Berlin bleiben wollte er aber auch nicht, da er sich hier eben auch unwohl fühlt. Also waren die Möglichkeiten, uns zu sehen auch dadurch begrenzt oder zumindest eingeschränkt. Zusammenziehen wollte er erst, wenn mein Studium beendet ist und ich einen festen Job habe. Ich arbeite zwar neben dem Studium fest an er Uni, aber das reichte ihm nicht. Er wollte zwar mit mir zusammenwohnen, hätte auch die Option auf Fernarbeit gehabt, aber eben idealerweise nur einmal umziehen und nicht mehrmals und dann dorthin, wo ich langfristig arbeiten würde. Ist auch verständlich, aber ich hab an der Umsetzung der Pläne ernsthaft gezweifelt, da er an vielen Ideen immer etwas auszusetzen hatte (Miete zu teuer usw) und immer meinte "mach erstmal, wir gucken dann". Ich hätte mehr Enthusiasmus und "ja, wir machen das dann so und so, können ja schonmal gucken wies mit xyz aussieht" gewünscht und auch gebraucht, um etwas zum "Festhalten" zu haben.
Jetzt waren wir doch noch im Urlaub hier in Dtl (auf mein Drängen - wofür ich mich dann schlecht gefühlt habe, hatte das Gefühl, es ihm aufzuzwingen) und es war eigentlich wirklich toll zusammen. Ich hatte endlich mal den Eindruck, wie es ist, mit ihm zusammenzuleben und es hat mir gut gefallen. Im Anschluss musste ich aber wieder nach Berlin zurück und er nach Hause. Ich bin danach in ein totales Loch gefallen, hab gesehen, was ich hätte haben können, was ich aber nicht haben kann für die nächsten Jahre. So wie es mir nach den bisherigen Treffen immer ging, ging es mir dort auch, nur potenziert. Ich hatte ernste Probleme, überhaupt morgens aufzustehen, hab mich selbst fertig gemacht für meine Entscheidung, hierherzuziehen (andererseits ist mein Studium auch für mich total toll) und war einfach völlig im Eimer. Nach einiger Zeit ging es dann auch wieder, aber dafür waren meine Gefühle wie weggesperrt. Ich kenn das als Schutzmechanismus von mir, aber kann es nicht kontrollieren. Im Laufe der Zeit hab ich eher Angst vor den Treffen bekommen, weil ich die Konsequenzen (total fertig sein für Tage) gegenüber den Vorteilen (etwas mehr als 24h den Freund da haben) gefürchtet hab. Wie gesagt, oft kam es dann aber auch zu den beschriebenen Zwischenfällen und ich hab mir oft gedacht "warum mach ich das". Alles einfach totales emotionales Chaos, aber gleichzeitig mit einer grundsätzlichen Unzufriedenheit (unterschiedliche Wertvorstellungen, sein Sexismus, nicht ernst genommen werden, eingefahren sein, manche "Rentnerhaltungen"). Ihn gleichzeitig total vermissen, aber sich auch fragen, ob ich ihn überhaupt kenne, ob ich die gemeinsame Zukunft wirklich will..
Zudem kam, dass ich seit ich meine erste Beziehung hatte, immer nur Fernbeziehungen hatte, 12 Jahre lang insgesamt. Jetzt nach dem Urlaub war bei mir ein Punkt erreicht, an dem ich nicht mehr konnte, ich bin emotional richtig zusammengebrochen und irgendwas in mir hat gesagt "ok, du kannst das jetzt noch 1-2 Jahre mitmachen, dann auf gut Glück zusammenziehen und alles auf eine Karte setzen (Kinderpläne, Zukunft usw) oder Du trennst Dich jetzt, dann hat das hin- und her ein Ende und es ist wenigstens STABIL". Ich hatte auch irgendwie das Gefühl, dass mir die Zeit davon läuft. Ich werde bald 29 und noch Jahre warten ob derjenige mit dem man zusammen ist dann irgendwann mit einem zusammenzieht und dann spontan die Sachen, die einen nerven doch passen ist irgendwie so riskant. Es ist zwar auch nicht logisch, dann das aufzugeben, was man hat, aber es hat so zumindest das Potential, dass man die Zeit nutzen kann und nicht in dieser Schwebe verharren muss, bis es eventuell weitergeht, irgendwann (und selbst dann nicht sicher, weil ich wirklich das Gefühl nicht loswerde, dass er eigentlich nicht von zu Hause wegziehen möchte).
Ein weiterer Punkt für mich war, dass ich mich im laufe des Studiums in zwei Kommilitonen verliebt habe. Beim ersten war es nur so eine flüchtige Schwärmerei, das habe ich gut wieder in den Griff bekommen. Beim letzteren jetzt ging es über mehrere Monate, teilweise so, dass ich an nichts anderes denken konnte. Zwischendrin gings dann mal wieder, aber ich denke, er spricht das an, was mir in der Beziehung fehlte, wie sowas halt so ist. Ich würd nichtmal sagen, dass ich wirklcih was von ihm will, aber die Gefühle sind halt da. Ich hab lange versucht, dass mit mir selbst auszumachen, die Gefühle in den Griff zu bekommen, aber es nicht geschafft. Ich hab mich langsam gefühlt als hätte ich ein Doppelleben und gestern war der Punkt an dem ich auf einmal fühlte "heute musst Du es sagen" und entsprechend habe ich es meinem Exfreund erzählt, wie in Trance und danach dachte ich "wow, jetzt hast Du es geschafft". Ich wollte es nicht mehr verheimlichen, da ich ihm gegenüber immer ehrlich sein wollte. Aber ich konnte auch nicht mehr 100% hinter der Beziehung stehen und abgesehen davon, dass es für mich ein Befreiungsschlag war, hatte ich das Gefühl, er hat es einfach verdient, zu wissen was los ist. Ich hab schon so lang an Trennung gedacht, um dann doch wieder einzuknicken, war so oft davon total überzeugt, dass ich mich trennen will um am nächsten Tag zu denken "warst Du verrückt?!"
Ich mag dieses Heimlichtuerei-zeug nicht und wo jetzt der Punkt kam, an dem ich wußte, ich bekomms nicht in den Griff, wollte ich es eben mitteilen. Wir wollten nochmal eine Nacht drüber schlafen und heute morgen habe ich mich dann endgültig getrennt, eben weil einfach so vieles zusammenkommt. Ich leide unter der Fernbeziehung wie ein Tier, meine Gefühle sind nicht mehr nur bei ihm, es gibt gewaltige Diskrepanzen zwischen unseren Ansichten und vor allem hatte ich immer das Gefühl, mit ihm auf vieles verzichten zu müssen (Reisen, positive Grundstimmung, wirkliches Verstehen, Weltoffenheit, Küssen..), von dem ich bei anderen und deren Umgang miteinander sehe, dass man es auch haben kann, auch in langjährigen Beziehungen. Er ist lieb, aber hat einfach diese "negative" Bubble um sich herum, in der vieles in den Dreck gezogen wird ("Kein Ketchup? Das ist ja wie in Auschwitz!") und das zieht auf Dauer auch runter.
Also, bin ich seit heute wieder Single. Ich bin gerade schon ziemlich traurig und gerade zweifle ich meinen Entschluss auch an. Aber insgesamt hat es sich bisher "richtig" angefühlt, weil ich in der Zeit der Beziehung fast nie sicher war, dass er der "richtige" ist. Ich hatte und habe ihn sehr gern, er war (
Oh man, Zeit heilt hoffentlich alle Wunden. Stark bleiben, stark bleiben, stark bleiben!
Und nein, ich möchte nicht als Dummchen behandelt werden. Allerdings ist es auch nicht wirklich so, er weiß schon, dass ich nicht total doof bin, es ist eher ein nicht-ernst nehmen, auf so einer seltsamen Ebene. Manchmal wirkt es auch eher, als versuche er mich auf ein Level zu ziehen, auf dem ich normalerweise nicht bin, von dem er aber denkt, ich wäre so. ZB indem er mir einfach mal mit unterstellt, dass ich Spruch xy ja auch von mir gegeben hätte, mich aber nicht trauen würde, da ich zu viele Hemmungen hätte oder es mir an Selbstbewußtsein mangele. Was nicht der Fall ist.