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Ich weiß nicht genau was passiert ist

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Pilzi
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Hallo zusammen,
meine Freundin (33) und ich (38) waren knapp 2,5 Jahre zusammen, kennen uns seit 3 Jahren. Sie hat die Beziehung vor kurzem beendet vor 4 Tagen per Whatsapp, da ich das erste mal an einem Wochenende alleine was mit meiner Familie und Freunden machen wollte, auch zum ersten Mal um wegen der Beziehung um Rat zu fragen, deswegen meinte sie per Whatsapp. Am Tag darauf haben wir etwas gesprochen als ich meine Sachen abgeholt habe, ich wollte aus ihrer Nachricht einige Dinge klarstellen, aber das weiter unten.

Ich versuche gerade zu verstehen, was zwischen uns passiert ist und welchen Anteil ich daran hatte.

Am Anfang war sie sehr verliebt und ich auch und hat mich doch sehr idealisiert, sie hat zu den Sternen gebetet das es mir uns klappt, sie will keinen anderen mehr als mich, ihre beste Freundin sollte so einen Freund haben wie mich. Später im ersten Jahr sagte Sie sowas z.B., sie würde noch nach meinen „Haken“ suchen, weil alles zu gut sei und sie nicht glauben konnte das da jemand ist der sie gut behandelt, zb weil ich auch nie Treffen abgesagt hätte. Gleichzeitig hatte sie früh Angst, dass ich irgendwann keine Lust mehr auf sie haben oder fremdgehen könnte, obwohl es dafür keinen Anlass gab.
Die Beziehung war sehr harmonisch und ich finde Sie ist ein sehr putziger Mensch, der sich auch mit solchen Themen wie Psyche, ADHS etc. auseinandersetzt, auch durch Selbsthilfegruppen. Wir haben immer sehr viel unternommen, hatten tolle Urlaube.

Nach einem Monat, hat sie sich massiv beschwert wieso sie nicht meine Freunde kennenlernt (ich hatte im Hintergrund schon was im Kopf aber noch nicht geplant), sie hat mich darauf hin 2-3 Tage ignoriert. Sich bei mir nebenbei kurz dafür entschuldigt.

Sie hat eine Vorgeschichte mit emotionaler Vernachlässigung durch ihre Eltern und hatte früher Depressionen, war deswegen auch schon in Therapie, hat in ihrer Jugend auch Dro. ausprobiert. Kurz vor der Trennung sagte sie, dass sie wieder depressive Symptome bemerkt und begann erneut Antidepressiva zu nehmen. Mit ihrem Ex hatte sie vorher, ich glaube 2 Jahre vorher, eine 5 Jährige Beziehung mit on off geführt.

Es fing für mich an schwierig zu werden gegen Ende des ersten Jahres, da hatte Sie eine Freundin kennengelernt, kam nach hause und meinte irgendwann so "Ich würde gerne mit ihr mal eine Sexparty besuchen". Ich bin wie in Schock verfallen, und konnte nichts sagen dazu. Für eine längere Zeit leider; ziemlich früh ging es um das Thema zusammenziehen, ich konnte mir das als sie Themen angesprochen hat, habe ich erst über die Dinge erzählt die ich nicht gut fände, wie das mit der Sexparty, sie meinte aber sie würde sowas nicht machen. Ich konnte das nicht verstehen, dass sie solche Gedanken hat ohne darüber nachzudenken wie es mir geht.

Im zweiten Jahr viel dritten Personen in meinem Kreis ein Ungleichgewicht auf, weil sich viele fragten wieso sie nicht mal zu mir nach Hause kommt, es ist tatsächlich so das ich überwiegend derjenige war der nach Duisburg gefahren ist am Wochenende, im ersten Jahr war sie öfters bei mir, danach vielleicht 5-10x im Jahr geschätzt, und habe darüber nachgedacht. Zudem kam hinzu, dass wir nur Sex hatten wenn es von mir aus ging. Ich fühlte mich damit überfordert, konnte es auch einfach nicht ansprechen. Ich fing an mich zurück zu ziehen und nicht mehr so viel zu investieren, das ging so weit, das wir bspw. dieses Jahr nur 1x Sex hatten, keinerlei Invest von ihr. Als das Thema mal aufkam, meinte sie immer nur das sie sowas nicht gut kann. Gleichzeitig fährt sich gerne in die Sauna, um sich u.A. dort Menschen anzusehen weil Sauna für sie nicht unsexuell ist. Auch plante ich überwiegend die Wochenenden mit Unternehmungen.

Beim Thema Zusammenziehen wollte sie früh einen eigenen Raum für sich. Gleichzeitig äußerte sie oft Zukunftswünsche wie eine eigene Wohnung mit Garten. Am Anfang fing ich auch an ihr von Immobilienscout etwas zu schicken, weil ich mir das schon gut vorstellen konnte. Beim Wohnort wollte sie unbedingt in einem bestimmten Radius um ihre Arbeitsstelle bleiben. Ich hätte mir dagegen einen gemeinsamen Kompromiss gewünscht, z.B. irgendwo zwischen unseren bisherigen Wohnorten (Sie Duisburg/Krefeld, Ich Essen, mein soziales Umfeld und Familie in Dortmund). Ihre beste Freundin saß einmal dieses Jahr mit ihr vor mir, weils mir wegen der Arbeit nicht gut ging, beim Thema zusammenziehen meinte sie das meine Freundin nicht mit mir nach Dortmund zieht. Das ist etwas was ich nie gesagt habe, gleichzeitig kam von ihr der Spruch "Freunde sind immer da, du kannst dir hier auch neue Freunde suchen". Alleine sowas hat mich wieder in Schock versetzt, weil das so selbstverständlich war, es wurde auch gesagt das ich ja am Wochenende nach Dortmund fahren kann (das wären ca. 80-100km pro Strecke). Das hat mich massiv überfordert und konnte dazu erstmal nichts sagen.


Ein weiteres Problem war unsere Kommunikation, auch meinerseits. Oft kam etwas aus ihr heraus, besonders dieses Jahr. Ich habe den Fehler gemacht meine Gefühle nicht so auszudrücken. Aber die Dinge die mich störten wie Ungleichgewicht mit Sex, Fahrerei, das mit dem Zusammenziehen ohne Kompromisse, oder der Spruch mit den Freunden habe ich dann doch erwähnt. Ich habe auch einmal erwähnt das ich mich nicht ernst genommen fühle mit meinen Bedürfnissen. Jedes Gespräch lief ohne Klärung ab, kein Resultat, ich habe sie immer getröstet und wir haben wieder gekuschelt. Und jedes mal war sie die Zeit danach wie ausgewechselt, war sehr zugeneigt, und wirkte verliebt etc. Einmal hat sie nach dem Gespräch in der kommenden Woche mich sogar in der Woche besucht. Aber wirklich geändert hat sich gar nichts. Ihr war es wichtig das ich mich mitteile, aber als ich mal keine Änderung angesprochen habe meinte sie "dann kannst du das auch nochmal sagen".

In ihrer Schlussmach-Whatsapp-Nachricht hat sie erwähnt das sie sieht das ich seit geaumer Zeit überlastet und erschöpft wäre. Mein Vater ist vor über einem Monat verstorben, ich hatte dieses Jahr 2 Nieren OPs und Probleme im Job Ende letzten Jahres und Anfang dieses Jahres viele Vorstellungsgespräche. Aber mich hat auch die Beziehung belastet und das diese "Diskusionen" nie einen Abschluss gefunden haben, sich kaum was geändert hat, und sie oft danach wie ausgewechselt war. Ich hatte den Eindruck das ich mich immer bemühen musste, aber meine Themen nicht berücksichtigt werden. Einige Dinge aus dem Text musste ich wieder gerade biegen, weil ich immer den Eindruck hatte, das ihre Realität manchmal etwas verzerrt war, bspw. das ich weniger aktiv wäre, oder keinen Sport mehr machen würde. Dabei habe ich mir dieses Jahr erst ein Fahrrad geholt mit dem ich regelmäßig fahre, Male mit Ölfarben, Fotografiere oder fliege mit meiner Drone. Im Gespräch hat sie weinend nur genickt. Sie erwähnte das ich mich emotional und körperlich von ihr entfernt habe, und das ich evtl. eine Depression hätte, weil sie die Symptome von sich selbst kennt. Sie hat auch geschrieben das es ihr weh tut einen Menschen den man liebt so leiden zu sehen. Sie hat sich auch immer beschwert das wir eine Wochenendbeziehung führen, Homeoffice war mir nur mit Absprache möglich. Das habe ich auch manchmal gemacht aber wahrscheinlich nicht genug. Sie wollte mehr Alltag miteinander haben, und sie hatte das Gefühl am Rand meines Lebens zu stehen.

Im Trennungsgespräch hat sie gesagt das Sie nicht gerne zu mir fährt, weil sie sich in meiner Wohnung nicht zuhause fühlt. Sie mag meine Stadt nicht, Das Bett war ihr zu klein (Ich habe aber letzten Monat extra eine größere Matratze gekauft), Sie fand meine Küche war nicht gut zum kochen und mein Kühlschrank zu klein. Sie hat nie erwähnt dass das ein ernsthaftes Problem für sie darstellt. Sie wollte auch einen Schlüssel meiner Wohnung haben, was sie aber erst gegen Ende kommuniziert hat, aber nicht genau warum. Ich habe nur gesagt das ich nur einen Schlüssel habe, und den hat meine Schwester in Dortmund, für mich hat das keinen Sinn gemacht weil meine Ex mich so wenig besucht hat. Sie hat mir nicht mitgeteilt, dass das ein wichtiges Thema war.

Sie hat sich dann noch über Weihnachten beschwert, weil ich alleine zu meiner Familie gefahren bin. Das ist etwas was ich jetzt erst erfahren habe, sie hat aber auch nicht das Bedürfnis vorher gefordert. Sie meinte für sie ist das selbstverständlich und bei ihrem Ex war es auch immer so das sie um sowas betteln musste. An Weihnachten machte sie aber keinen traurigen Eindruck auf mich. Sie wollte nicht die letzte sein die Geschenke auspackt (Obwohl sie so ungeduldig war das sie 1 oder 2 Geschenke schon vor Weihnachten von mit öffnen konnte)

Ihr fehlte der Austausch an meinem Leben, das ist etwas was ich nicht absichtlich gemacht habe. Ich habe schon sowas berichtet aber wohl nicht genug. Das hat sie mir nicht kommuniziert. Sie hat auch erwähnt sie findet die Beziehung unausgeglichen und sie meinte das wir vielleicht akzeptieren müssen das ihr Herz in ihrer Wohngegend ist und meins in Dortmund. Wobei ich dieses Jahr auch Vorstellungsgespräche in Duisburg und Düsseldorf (4 Tage Homeoffice) hatte. Und sie meint das wir keinen Kompromiss finden mit dem wir beide glücklich sein können.

Sie schrieb dann das ich nach Dortmund ziehen solle zu meinen Freunden und Familie und ich wieder anfangen soll zu leben. Ich meinte auch mal zu ihr das mir die Leichtigkeit in der Beziehung fehlt. Ich war einfach die ganze Zeit angespannt weil sich immer mehr angehäuft hatte. Und sie meinte auch das Körperlichkeit von zwei seiten ausgehen sollte. Sie meinte sie hätte es echt versucht auch mal erste Schritte zu machen. Aber ich finde das sehr merkwürdig. Im Gespräch meinte sie wieder, das sie das nicht gut kann. Im Gespräch meinte sie wieder, ich würde (weil ich oft erwähnt habe dass ich Altbauwohnungen mag und aktuell in einer Wohne, allerdings an einer Hauptstraße) in eine Altbauwohnung mit ihr wohnen wollen in einer lauten Innenstadt und das sie unbedingt auf dem Land leben möchte. Das mit der Innenstadt und so stimmte auch wieder nicht, das musste ich wieder korrigieren. Wir waren das Wochenende davor noch auf einer Hochzeit, und in einer Straße waren auch Altbauten, da habe ich auch gesagt das ich nie in einer lauten Innenstadt wohnen wollen würde. Ich habe oft den Eindruck gehabt, sie vergisst das immer was ich so sage, und muss das mehrmals in den einzelnen Gesprächen wiederholen, bzw. korrigieren. Ich habe generell den Eindruck gehabt das meine Bedürfnisse nicht so wichtig waren wie ihre. Ich hatte auch immer das Gefühl überwiegend die Verantwortung für alles zu tragen. Und in allem ist sie auch überwiegend immer das Opfer. Sie hat auch erwähnt, dass sie sich die letzte Zeit gar nicht mehr richtig auf mich gefreut hat wenn ich vorbeigekommen bin.

Sie hat sehr konkret beschrieben, was bei mir angeblich verschwunden sei, welche Bedürfnisse ihr fehlten und was ich anders machen solltest. Gleichzeitig hat sie nur relativ allgemein gesagt, es sei „nicht nur deine oder meine Schuld“. Konkrete eigene Anteile hat sie mir gar nicht genannt. Meine Fehler mit der Gefühlskommunikation habe ich zugegeben.

Im letzten Gespräch das wieder von Ihr aus ging, 2 Wochen vor der Trennung hat sie mich zum teil für ihre aufkommenden Depressionen mit verantwortlich gemacht. Sie hat da angefangen Antidepressiva zu nehmen und strebt wieder eine Therapie an. Sie hat immer mit Freunden über mich bzw. die Beziehung gesprochen. Ich habe das nie gemacht weil ich nicht wollte das ein schlechtes Bild auf sie fällt. Ich hatte erwähnt das ich das aber jetzt mal tun werde.
Ich hatte mich auch beschwert, dass sie die letzten Monate nur am Handy ist, vor dem Einschlafen, morgens der erste Griff oder zwischendurch. Sie meinte das kann auch von der Depression kommen. Aber das Gespräch lief wieder ohne resultat, sie hat geweint, ich wusste nicht was ich machen sollte, und hatte nur gefragt ob ich lieber nach hause fahren soll, sie wusste es nicht, aber ich blieb und ich hab sie getröstet. Nach dem Gespräch war sie wieder wie ausgewechselt, war nicht mehr am Handy, hat mir am Wochenende danach Burger gemacht, war plötzlich super fröhlich, wir waren auf einer Hochzeit und hatten eine schöne Zeit, getanzt und Abends hat sie mir, und ich ihr noch gesagt das wir uns lieben.

Am Trennungswochenende, bzw. davor habe ich gesagt das ich etwas alleine mit Freunden und Familie machen möchte, und ich am Montag oder Dienstag vorbei kommen könnte. Von ihr kam nur "hätte ja sein können das du mich dabei haben wolltest". Ich kann mir vorstellen, dass das bei ihr Panik ausgelöst hat weil sie dachte, das mein Umfeld dann schlecht über sie denken könnte. Aber das ist nur eine Vermutung. Ich hatte ihr im Trennungsgespräch auch mitgeteilt, dass sie immer wie ausgewechselt war und mich das verwirrte hat, weil ich nie wusste ob jetzt alles geklärt war oder nicht. Sie hat nichts dazu gesagt.

Ich selbst habe eigentlich ein starkes Bedürfnis nach Nähe, das fiel mir mit dieses paradoxen Verhaltensweisen aber schwer. Kuscheln und gemeinsam Einschlafen waren für mich mit das Schönste und das gab es nach wie vor. Es gab nie eine Zeit wo ich Abstand brauchte oder ein Wochenende ausgelassen habe. Ich hatte quasi immer eine 4 Tage Woche an meinem Wohnort. Allerdings ging das irgendwann nicht mehr für mich weil ich mich wie in einem Beziehungs Burnout gefühlt habe. Ich fand manches einfach unfair. Ich hatte ihr auch manchmal mitgeteilt, das ich das Gefühl hatte sie hat dort ihr Leben, und ich kann mich dem beugen oder Pech.

Ich war immer für sie da, im ersten Jahr als sie 6 Wochen zur Reha konnte, habe ich direkt freie Tage genommen und bin hingefahren 700km damit sie sich nicht so alleine fühlt. Sie hatte zudem 2 Lipödem Operationen in der gesamten Zeit und habe mich um sie gekümmert. Auch wenn es Stress in ihrer Familie gab oder Stress in ihrem Kindergarten-Beruf.

Am Ende des Trennungsgesprächs meinte sie, das sie nicht möchte das ich mich so für sie verbiege. Und sie möchte mich gerne weiter in ihrem Leben haben und sie denkt das ich jetzt erstmal Abstand brauche. Seit Sonntag haben wir keinen Kontakt.

Jetzt frage ich mich: War ich vielleicht doch bindungsvermeidend? Oder war mein Rückzug eher eine Reaktion auf die zunehmenden Probleme und fehlende Gegenseitigkeit? Ich gehe morgen zum Arzt weil es mir seit Samstag extrem schlecht geht und ich extreme Schuldgefühle habe, und ich will auch eine Therapie anstreben um mich und mein Leben zu reflektieren und zu verstehen was da passiert ist.

Ich frage mich genau was da passiert ist?

Danke

• #1


P
Was ich noch hinzufügen wollte; Im Trennungsgespräch meinte Sie, bzw waren wir uns einig, das wir nicht genug über uns gesprochen haben.

• #2


A


Ich weiß nicht genau was passiert ist

x 3


Worrior
@Pilzi
Die Frau hat so viele rote Flaggen, schon in der Kennenlernphase, dass es mich wundert dass Du so jemanden zur Partnerin genommen hast.
Ich weiß gar nicht wo ich da anfangen sollte.
Der Text war auch für mich etwas verwirrend.

Was hattest Du Dir den vorgestellt wie eine Beziehung mit ihrem Background aussehen sollte?
Da war doch Drama und Gedöhns vorprogrammiert.

• x 6 #3


P
@Worrior Huhu, das war am Anfang ja auch nicht so. Sie machte Therapie, liest über solche Themen Bücher und war meines Erachtens immer sehr reflektiert, tauscht sich auch mit anderen darüber aus. Es ist schwierig zu verstehen, aber wenn man sie kennenlernen würde, dann würde man das gar nicht denken. Meine Freunde sagen das auch. Außerdem hat sie damals, als ich sie kennenlernte Therapie gemacht und sicherlich auch eine Entwicklung durchgemacht.

• #4


Worrior
@Pilzi
Naja, Therapie machen kann viel bedeuten und offensichtlich war sie ja nicht austherapiert.
Aber Du hast Recht, ich kenne sie ja nicht, es las sich etwas ungünstig.

• #5


S
@Pilzi
Warum hast du dir als 38-jähriger Mann den Nick "Pilzi" ausgesucht?

• x 1 #6


Ouabain
Zitat von Pilzi:
Sie hat die Beziehung vor kurzem beendet vor 4 Tagen per Whatsapp, da ich das erste mal an einem Wochenende alleine was mit meiner Familie und Freunden machen wollte,

Zum ersten Mal in 2,5 Jahren?
Und deshalb macht jemand Schluss?
Finde ich total beknackt

Und hat ja auch schon reichlich komisch angefangen.
Zitat von Pilzi:
Nach einem Monat, hat sie sich massiv beschwert wieso sie nicht meine Freunde kennenlernt ... sie hat mich darauf hin 2-3 Tage ignoriert.

Schweigestrafen verhängen geht gar nicht.
Warum lässt Du Dich so schlecht behandeln?
Zitat von Pilzi:
Zudem kam hinzu, dass wir nur Sex hatten wenn es von mir aus ging. Ich fühlte mich damit überfordert, konnte es auch einfach nicht ansprechen

Zitat von Pilzi:
das ging so weit, das wir bspw. dieses Jahr nur 1x Sex hatten, keinerlei Invest von ihr.

Was hält Dich bei so einer Frau?
Zitat von Pilzi:
Beim Wohnort wollte sie unbedingt in einem bestimmten Radius um ihre Arbeitsstelle bleiben. Ich hätte mir dagegen einen gemeinsamen Kompromiss gewünsch

Geht nur nach ihrer Nase und Bequemlichkeit
Zitat von Pilzi:
Jedes Gespräch lief ohne Klärung ab, kein Resultat, ich habe sie immer getröstet und wir haben wieder gekuschelt

Warum tröstest Du sie dafür, dass sie nichts liefert?
Zitat von Pilzi:
Ich frage mich genau was da passiert ist?


Du hast eine asexuelle Beziehung geführt mit einer Frau, die ständig Drama macht, wenn Du ihr nicht den Poppes puderst. Schief gelaufen ist, dass Du sowas mit Dir machen lässt

• x 1 #7


Stella31
Zitat von Pilzi:
Was ich noch hinzufügen wollte; Im Trennungsgespräch meinte Sie, bzw waren wir uns einig, das wir nicht genug über uns gesprochen haben.

Das,was sich am Anfang deines Textes erst noch so harmonisch anhörte, wurde immer schlimmer und kruder, je länger du geschrieben hast.
Der Kern ist mit Sicherheit eure schwierige Art der Kommunikation und die Erwartungshaltung deiner Ex.
Ich bin zwar grundsätzlich durchaus auch für Therapie, aber nicht in jedem Fall.
Ich glaube nicht, zumindest aus dem, was du bisher geschrieben hast, dass du eine Therapie machen musst und du bindungsängstlich bist.
Gut finde ich, dass du dich reflektieren möchtest und deine eigenen Anteile anschaust.
Hör dir mal Podcasts zu Beziehungsthemen an. Und Stefanie Stahl.
Da gibt's zu allen möglichen Beziehungsthemen gute Beiträge.
Aber diese Beziehung lief schon lange nicht rund und da hat deine Ex großen Anteil dran.

• x 1 #8


alleswirdbesser
Zitat von Pilzi:
Jetzt frage ich mich: War ich vielleicht doch bindungsvermeidend?

Weil du nach 2,5 Jahren Beziehung ein Wochenende für dich haben wolltest?! Das meinst du hoffentlich nicht ernst.

• #9


P
@alleswirdbesser Sorry, ich muss mich korrigieren, mir gehts aktuell nicht gut und das Schreiben fiel mir schwer.

Sie hat die Nachricht per Whatsapp geschickt. Ich war ja an diesem Wochenende mal nicht bei ihr. Ich hatte ihr danach geschrieben, dass ich so eine unpersönliche Nachricht nicht ok fande per Whatsapp und ob ich am nächsten Tag meine Sachen holen kann. Sie schrieb: "Kannst du machen, können auch drüber reden wenn du magst."
"Ich wollte nicht bis nächste Woche damit warten und hatte das Gefühl ein persönliches Gespräch würde wieder nicht zielführend sein. Du hattest ja gesagt, du bist am Wochenende verplant."

• #10


alleswirdbesser
@Pilzi ich meine ich sehe sonst keine Anzeichen dafür, dass du bindungsvermeidend wärst. Sie macht Schluss genau dann, wann du ein Wochenende für dich haben wolltest. Ich sehe den Fehler nicht bei dir. Auch in einer Beziehung darf jeder seine Freiräume haben, Zeit für Freunde und Familie, auch mal ohne Partner, zumal ihr so weit auseinander wohnt. Warum solltest du nicht ab und zu etwas ohne sie planen?

• #11


P
@alleswirdbesser Sie meinte damit, dass sie das nicht persönlich mit der Trennung machen konnte, weil ich am Wochenende verplant war, also ich war diesmal nicht persönlich bei ihr sodass sie mir den langen Trennungstext per Whatsapp geschickt hat. Und sie wollte damit nicht bis zum nächsten Wochenende warten

• #12


alleswirdbesser
Zitat von Pilzi:
@alleswirdbesser Sie meinte damit, dass sie das nicht persönlich mit der Trennung machen konnte, weil ich am Wochenende verplant war, also ich war ...

Also war es ein ganz großer Zufall, dass sie an diesem Wochenende Schluss machen musste?
Zitat von Pilzi:
Am Trennungswochenende, bzw. davor habe ich gesagt das ich etwas alleine mit Freunden und Familie machen möchte, und ich am Montag oder Dienstag vorbei kommen könnte. Von ihr kam nur "hätte ja sein können das du mich dabei haben wolltest"

Das liest sich nämlich als Vorwurf.

• x 1 #13


P
@alleswirdbesser Sie hat das Gefühl gehabt, das sie nicht Teil meiner Familie ist, wahrscheinlich weil ich sie nicht mitgenommen habe, obwohl sie mir in der gesamten Beziehung immer gesagt hast "du kannst auch mal ein Wochenende was mit deinen Freunden machen" das war jetzt das erste und einzige Mal das ich das in Anspruch genommen habe. Ich wollte mit meinem Umkreis über die Probleme sprechen, das erste Mal so wie ich das im Gespräch vor der Trennung gesagt hatte.,

sie hatte geschrieben "Ich möchte selbstverständlich am Leben meines Partners teilhaben, wissen, was ihn beschäftigt, seine Familie und sein Umfeld wirklich kennenlernen und nicht das Gefühl haben, irgendwo am Rand seines Lebens zu stehen. Für mich ist mein Partner ein Teil meiner Familie und einer der wichtigsten Menschen in meinem Leben. Bei dir hatte ich das Gefühl, nicht Teil deiner Familie zu sein. " Ich habe ihr schon viel früher erzählt, das Treffen mit meiner Mutter schwierig ist, weil sie nicht so sozial ist und man leider warten muss bis meine Mutter einläd. Aber das musste ich ihr im Trennungsgesrpäch wieder sagen, und ihr in Erinnerung rufen, das meine Schwester letztes Jahr auch ein kleines Weihnachtsgeschenk für sie hatte was ich dann meiner Ex mitgebracht habe. Da hat sie wieder nur genickt und nichts weiter gesagt.

• x 1 #14


Liv225
Lieber @Pilzi
Es tut mir Leid, dass Du gerade eine Trennung aushalten musst.

Ihr wart doch fast 3 Jahre zusammen.
Da finde ich schon krass, dass die Nachricht kommt .. so scheinbar unvermittelt, per WhatsApp, da hätte sie durchaus warten können, kurzes Gespräch und dann sollst Du schon Deine Sachen holen..
Das liest sich nicht nach „Gleichgewicht“ oder Respekt zwischen euch.
Keine Klärungen bei Gesprächen, kein Sex…

Es ist schon gut, dass Du auch Dich hinterfragst. Aber Du hast so wie sich das liest, nicht die Schuld an ihrem ganzen Verhalten.


Ich wünsche Dir viel Kraft für die nächste Zeit.. Trennungen sind schlimm. Aber wir überstehen sie.

• x 1 #15


A


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