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Uhu
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Ich muß mich nochmal an Euch wenden, denn ich kann mir nicht helfen. Vielleicht habt ihr eine Ahnung, warum das so ist, oder kennt das auch? Kurz nochmal zu meiner Geschichte. Bin nun schon fast 10 Wochen getrennt. Mein Mann ging nach 18 Jahren ( erste große Liebe). Wir hatten nie andere Partner. Er war oft und lange arbeitslos. Wir haben eine Tochter (11). Ihr eine glückliche Kindheit zu schaffen, war und ist mein größtes Anliegen. Mein Mann ist zwar ein liebevoller Vater gewesen, aber hat der Familie gegenüber null Verantwortung übernommen. Die letzten 3 Jahre gar nicht mehr den Versuch gestartet, Arbeit zu finden. Das hat mich immer mehr frustriert. Ich redete dann schnell mal von Trennung Und wollte ihn damit wachrütteln, was nach hinten losging, denn als er die Gelegenheit hatte, bei einer Neuen unterzukommen, war er schneller weg, als ich gucken konnte, und schickte mir kurze Zeit später noch ein Umarmungs-Bild von ihnen, anstatt mit mir zu reden. Jetzt meine Frage: an manchen Tagen spüre ich inzwischen etwas Wut und Enttäuschung, was er mir alles angetan hat, obwohl ich mir keiner Schuld bewußt bin. Im Gegenteil, ich habe immer zu ihm gehalten, bei all seinen Eskapaden (Teenagerkram mit 35 Jahren). Wie ein zweites Kind, was mir jetzt fehlt, denke ich manchmal! Aber die meiste Zeit finde ich für alles eine Entschuldigung ( z.B. über die Neue, daß er eben nun doch seine Hörner abstoßen muß), oder ich bilde mir ein, er ist nur zu stolz, zuzugeben, daß er einen Fehler gemacht hat. Ich kann nicht aufhören, mir zu wünschen, daß wir wieder zusammen kommen. Und immer wieder falle ich auf den Boden der Tatsachen zurück, denn er gibt mir keine Anzeichen, die mich hoffen lassen könnten. Und auch da bilde ich mir ein, daß er nur zu feige ist! Es ist ein ewiger Kreislauf. Wann kapiere ich die harte Realität?

