Luce7
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Stecke gerade in einer kleinen Zwickmühle fest und weiß nicht was ich am besten machen soll. Vielleicht hat jemand ein Rat für mich?
Mein Freund hat sich neulich von mir getrennt. Es war nicht das erste Mal, dass er eine Trennung angesprochen hat. Bis jetzt haben wir uns immer wieder geeinigt es nochmals zu versuchen aber die "Situation" ist nie wirklich besser geworden da ich die einzige war die wirklich an sich gearbeitet hat oder zumindest versucht hat.
Seine trennungsgründe: er meint wir wären zu unterschiedlich, er habe nun keine Zeit mehr aufgrund seiner neuen Arbeit und er könne mir nicht das geben was ich brauche oder mir wünsche.
Dass wir unterschiedlich sind war nie ein Problem sondern lange eine Bereicherung.
Zeit findet man wenn man will und was ich mir wünsche sind die basics einer Beziehung (sich auf den anderen freuen, Zärtlichkeit, sex, interesse).
Meine Vermutung ist (woran es wirklich liegt) , dass ich ihm zu viel Liebe und alles was dazu gehört gegeben habe, ohne dass er sich je darum bemühen musste. Ich wurde "selbstverständlich". Dazu habe ich mich stark vernachlässigt (Hobby, Freunde usw.) und mein Focus auf ihm gerichtet. Da er immer abweisender, Kühler, teilweise unfreundlich wurde, gab's auch oft Zoff.
Ich denke ich bin mit der Zeit in einer Abhängigkeit reingefallen die mich auf ihm äußert unakrativ wirken lässt und das obwohl ich immer so viele Komplimente (egal ob wegen aussehen oder karakter) von andere bekommen habe und für ihm "die Frau seines Lebens die er umbeding heiraten will" war. (hat er mal zu seinen Vater und Großeltern gesagt)
Noch dazu kommt es, dass wir vor ein paar Monate zu ihm in seine Heimat gezogen sind. Wir leben in einen kleinen Dorf wo es kaum Möglichkeiten gibt Menschen kennen zu lernen, Hobbys nachzugehen oder sonst was. Seit dem hat sich auch alles verschlechtert.
Meine konkrete Frage. Gehen wir davon aus, daß meine Vermutung stimmt und die einzige "Rettung" darin bestehen würde wieder "ich selbst zu sein", soll ich es von hier aus versuchen oder zurück in meine Heimat (700 km Entfernung) ?
Wegen der jetzigen "landessituation" sehe ich so gut wie keine möglichkeiten mich hier wieder "auf zu rappeln", ich bin hier wirklich auf ihm angewiesen :/ (nicht hilfreich) . Aber zurück zu ziehen klingt für mich nach einen Schritt in die "falsche Richtung" und dass es das letzte Fünkchen Hoffnung oder die möglichkeit nach Klarheit wegnimmt. Damit ist gemeint rauszufinden was Sache ist.
Was würdet ihr tun?
Kurz noch. Von ihm aus kann ich gerne bleiben, das stört ihm nicht. Er denkt Abstand würde uns gut tun. Er liebt mich noch, nur nicht mehr so wie am Anfang.
Wenn er heim kommt ist er abweisend, das tut mir weh, zeige es nicht. Wenn ich zu viel Kontakt suche, reagiert er genervt lasse ihm deshalb in Ruhe.
OK, länger text.
Ich bitte um Rat
Lg