RotesKleid
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vielleicht. wird dies ein Tagebuch, oder ein Austausch mit anderen?
Ich bin jetzt allein und mein Ex hat die Next.
Wie soll ich mit dem Gefühl des Ausgetauscht seins umgehen?
Einerseits wünsche ich meinem Ex ja, dass er nun glücklich ist und das Leben findet, das er lieber gehabt hätte, als das mit mir.
Aber was hinterlässt dies in mir?
Jahrelang Besuch gehabt, das Gefühl, nur ein Notnagel gewesen zu sein, bis er dann doch ne Bessere findet.
Ich muss ehrlich sein, ich komme mit der Situation immer noch nicht zurecht (13 Monate nach dem dicken Knall).
Alle Dinge, über die ich keine Kontrolle habe, muss ich gehen lassen. Nur wie?
Ich kann nichts gegen diese Dinge tun, über die ich keine Kontrolle habe - also müsste ich sie bewusst gehen lassen.
Ich hab ja ein neues Leben, treffe mich mit neuen Bekannten, eine gute Freundin habe ich auch schon gefunden.
Ich mache Sachen, die mir gut tun und die mir richtig Spaß machen.
Aber dann komme ich nach Hause und kann mich nicht mehr austauschen. Ne WG wäre glaube ich das Richtige für mich
Ich weiß wirklich nicht, was ich noch machen soll, damit mein Kopfkino aufhört.
Leben neu gestalten? Tue ich.
Mir Gutes tun? Tue ich.
Ich freue mich an den Dingen, die ich jetzt machen kann, ohne blöde Bemerkungen zu hören. Aber schlussendlich ist da die große Leere, die ich nicht zu füllen weiß.
Es kann doch nicht alles an einem "Partner haben" hängen?
Bitte um Input, wie ihr das geschafft habt. Ich hab halt keine Familie vor Ort und mein Lebenskonstrukt war leider um den EX gebaut.

