Kreuzwege und Irrwege

Ehemaliger User

Hallo,

dein Bericht gefällt mir,
schrieb öfter über Spiralwirkung,
du hast recht.....wir müssen uns ständig entscheiden.
Aber es gibt grosse Entscheidungen!

Was richtig ist, können wir in vorraus nie so genau sagen,
aber wir haben uns entschieden, und das ist wichtig!

Daher kommt wohl auch das Wort .....Scheidung.....
Lol....sorry......bin seit 13 Tagen geschieden.

Viele, nette Grüsse
Traum

25.06.2003 23:21 • #1


Ehemaliger User


lieber Lars,

danke, dass du uns stark findest, habe zwar oft nicht das gefühl stark zu sein, denn eher schwach, werde gerade wieder mit den mächtig bösen geistern meiner vergangenheit konfrontiert, die ich bis zum heutigen abend nicht so gesehen habe, mir aber klar wurden nach einen gespräch mit einer lieben person aus dem forum.

hmmmm für mich fühlt es sich so an, als müsste ich doch noch einmal einen grossen blick zurück werfen, ansonsten wird das nichts mit den 5 stufen, die halten mich nicht aus.

ich wünsche dir eine gute nacht

liebe grüsse von der
'nudel '

25.06.2003 23:38 • #2


Ehemaliger User


Hallo alle zusammen!

Natürlich sind wir stark, sonst wären wir wohl nicht hier.  ;)
An dieser nun neuen Wegegabelung.
Rasten, ja Rast muss sein, Kraft schhöpfen, Entscheidungen fällen, aufstehen und weitergehen.

Nur, ich sitze hier an einer Weggabelung, wo ich die vorhergehende noch seh, und die folgende ist auch schon im Blickfeld.

Rasten. Oh, wie bin ich müde. Wünschte mir, einmal ganz lange hier sitzen zu bleiben. Nicht nur Kräfte für den nächsten einzelnen Schritt zu sammeln, sondern mehr. Um einmal weiter zu kommen, und nicht ständig anhalten zu müssen.

Ich bin sooo müde, so ausgebrannt. Möchte mich einmal wie ein Murmeltier in der Höhle zum Winterschlaf zusammenrollen.
Aber ich kann es nich, weiss, meine Vorräte sind noch nicht ausreichend. Ich würde den *Winter* nicht überleben.
Also, mache ich weiter.
Trotzdem die Füsse schmerzen, die Augen entzündet sind vor Müdigkeit und in der Hoffnung, bald meinen richtigen Rastplatz gefunden zu haben.
Hoffe, nicht mitten auf dem Weg auf der Strecke zu bleiben...


In diesem Sinne, viele liebe Grüße Nicole

26.06.2003 07:21 • #3


Sonnenstrahl140.


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Hallo,

Hat der Mensch die Freiheit der Entscheidung in einer notwendigerweise begrenzten Welt von Möglichkeiten? Eine Wegkreuzung: Zwei nahezu parallel verlaufende Wege führen zum Ziel. Vorbeikommende wählen nach kurzer Überlegung z.B. den besser ausgetretenen Pfad.

Kann man in dieser Situation noch von Willensfreiheit sprechen ? Da es logischer Weise keine absolute Gleichheit gibt, muss folglich aus der Sicht des Individuums ein Weg besser erscheinen.

Offensichtlich ist es nun gezwungen diesen Weg zu nehmen und man könnte jede Entscheidung mit Naturkausalität begründen. Sind wir wie determinierte Steine, die durch das Leben rollen ?  

Man könnte sich problemlos auch für die Möglichkeit, die mit großen Nachteilen verbunden ist, entscheiden. Wenn man also von keinen äußeren Einflüssen durchsetzt ist, würden 50% den schlechten und 50% den guten Weg wählen.

Die Freiheit ist zum Zufall, zur Wahrscheinlichkeit geworden.

Man kann also nur dann überhaupt entscheiden, wenn Fakten vorliegen. Eine Entscheidung ohne Fakten wäre eine zufällige und man ist geneigt sie als sinnlos zu bezeichnen.

Eine solche Möglichkeit käme für den Menschen gar nicht in Frage, da die Kausalität ein Modus des Denkens ist und ein zufälliges Ereignis. Ein Ereignis ohne Ursache ist schwer vorstellbar. Eine solche Freiheit wäre also undenkbar.

Man braucht zur Entscheidung also immer Fakten , die die Entscheidung einerseits zur Entscheidung machen, andererseits offensichtlich die Entscheidung beeinflussen, d.h. also die Entscheidung entscheiden.

Eine andere Freiheit als die, die wir besitzen oder die aus der wir bestehen (Sartre), ist gar nicht vorstellbar.

Die  Fähigkeit zur Vorstellung, zur Vergegenwärtigung der Zukunft und Miteinbeziehung der Vergangenheit, die geistige Beweglichkeit in den Dimensionen und damit die Vorausahnung empirischer Wirkungen sind für mich die  Kennzeichen einer sinnvollen Freiheit.

Die geistige Überprüfung von Möglichkeiten, die Entscheidung zum Vorteil und vor allem die anschließende Tat, deren Wirkung schon vorausgeahnt wird, machen uns frei !



Gruss

Sonnenstrahl

26.06.2003 19:14 • #4


Ehemaliger User


Lieber Timeless,

an Kreuzungen kommen wir doch dauernd in unserem Leben,  und nie weiss man, welcher Weg der Richtige ist.

Man schaut zurück, denkt nach, man schaut nach vorn, denkt also "vor". Was geschieht, wenn ich diesen Weg gehe, was wenn ich jenen nehme?

Was beeinflusst meine Entscheidung, nach rechts oder links zu gehen?

Und was ist, wenn ichs mir morgen früh wieder anders überlege, weil ich mir doch nicht ganz sicher bin, dass DIESER Weg der Beste ist?

Eigentlich laufen wir doch blind voran, vielleicht ein Ziel vor Augen....aber werde ich dass Ziel auf diesem Weg erreichen??

Ist doch scheinbar auch egal, denn viele Wege führen nach Rom. Wir gehen Umwege, verirren uns, kommen manchmal an die selbe Kreuzung zurück, um dort zu erkennen, dass wir im Kreis gelaufen sind.

Und wer kann schon einen Weg gehen, ohne darüber nachzudenken, was der andere Weg ihm wohl gebracht hätte?


Eigentlich kann ich doch nur wissen, was ich wirklich möchte im Leben, und der Weg dorthin bleibt mir verborgen ... heute ein Stück hierlang, morgen ein Stück da entlang....ob das aber DER Weg ist, kann ich gar nicht entscheiden, weil ich es nicht weiss, denn ich kann nicht in die Zukunft blicken.


Also doch lieber erstmal hier am Kreuzweg sitzen bleiben? Und auf die Erleuchtung hoffen?

Ich weiss es nicht.   :-/


Liebe Grüsse

Thilde

26.06.2003 19:38 • #5


Ehemaliger User


P.S.

Es kommt eine Zeit im Leben, da bleibt einem nichts anderes übrig, als seinen eigenen Weg zu gehen.

Eine Zeit, in der man die eigenen Träume verwirklichen muss.

Eine Zeit, in der man endlich für die eigenen Überzeugungen eintreten muss.

Gerade in der grössten Verzweiflung hast du die Chance, dein wahres Selbst zu finden.

Genauso wie Träume lebendig werden, wenn du am wenigsten damit rechnest, wird es mit Antworten auf jene Fragen sein, die du nicht lösen kannst.

Folge deinem Instinkt wie einem Pfad der Weisheit, und lass Hoffnung deine Ängste vertreiben.

Sergio Bambaren

26.06.2003 19:50 • #6


Ehemaliger User


Hmmmm

Suche deinen eignen Weg...

Dein Weg ist dein Leben. Jeder Tag und jeder Augenblick
kann ein neuer Schritt für dich sein, der Dich reifer werden lässt. Nicht deine Jahre nicht die Wege die du schon gegangen bist zählen, sondern das, was du aus Deinen eigenen Erfahrungen herraus gestaltest und lebst.

Ich wünsche euch, das ihr immer den Mut habt, euren euch eigenen Weg zu suchen und zu gehen.
Er ist niergens vorgezeichnet oder ausgeschildert.
Nur ihr könnt ihn erkennen, wenn ihr aufmerksam unterwegs
bleibt und das Ziel, das ihr in euch spührt, nicht aus dem Sinn verliert.
So werdet ihr die nötige Kraft und Ausdauer finden, stets von neuem mit kleinen Schritten zu beginnen und gelegentlich auch gegen den Strom gehen.
Wer den Mut zum ersten Schritt hat, ist immer unterwegs ins Leben, euren Weg den ihr gehen wollt und müsst, werdet ihr selber wählen, auch nach einer langen Rast, wenn nötig.

Ich wünsche euch allen, das ihr euren Weg geht und wenn Kreuzungen kommen, das ihr den richtigen Weg nehmt, der euch an euer Ziel bringt.
Die Kraft und die Stärke habt ihr in euch, vertraut darauf.

Feechen

26.06.2003 20:30 • #7




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