Zitat von Balu85: die Gefahr das man bei verlassen des Nestes für dieses weiterhin zahlt ist nicht gerade gering. Je nach Lebenssituation steht man dann schnell mit leeren Taschen da
Das kann aber doch nur dann passieren, wenn entweder die finanzielle Last oder die Kinderbetreuung oder beides VOR einer Trennung ungleich verteilt waren.
Ein Mann, der nicht deutlich mehr verdient als seine Frau, braucht keinem Trennungsunterhalt zu fürchten. Ein Mann, der nach der Trennung 50% der Kindeenetreuung übernimmt, zahlt in vielen Fällen keinen Unterhalt.
Wenn ein Mann also Angst hat, durch eine Trennung viel Geld zu verlieren, liegt das meistens daran, dass dieser Mann VOR der Trennung viel mehr Geld zur Verfügung hatte.
Und wenn du als Mann das Wechselmodell aktiv forderst und die Bedingungen dafür schaffst (Zeit, Kinderzimmer....), wird kaum ein Richter entscheiden, dass die Kinder lieber bei Mama bleiben und du Mamas Haus zahlst und die Kinder alle 2 Wochen sehen darfst.
Nur: dafür musst du dann halt ein paar Abstriche machen. Das sind übrigens genau diese Abstriche, die nach dem alten Vorgehen (Knder zu Mama, Papa zahlt) halt vollständig von den Frauen getragen wurden.
Lass deine Frau gleich viel oder mehr verdienen als du, übernimm zur Hälfte alles für die Kinder, dann kannst du dich trennen ohne ausgenommen zu werden. Bleib als Hausmann bei den Kindern und begib dich in finanzielle Abhängigkeit, dann kannst du sogar nach der Trennung all diese Gemeinheiten wie Untrrhalt und Sorgerecht beanspruchen, wie es sonst meistens die Frauen tun.
Und: das alles fällt weiterhin unter Bequemlichkeit, denn man(n) ist zu bequem, diese Unannehmlichkeiten in Kauf zu nehmen.