Zitat von Balu85: zzgl. dem evtl. gestressten Kerl im Scheidungskrieg.
Das ist es ja leider meistens. Ein Krieg. Wer möchte freiwillig in einen Krieg ziehen, wenn er stattdessen friedlich beide schönen Dinge haben kann - Sicherheit und Abenteuer?
Einerseits soll sich ein Mann entscheiden, aber wenn er sich entscheidet, gibt es Krieg. Das bedeutet ja eigentlich, dass er gefälligst nicht die bestehende Ehe zu verlassen hat. Somit keine wirkliche Entscheidung treffen darf, jedenfalls nur, wenn er dann Krieg in Kauf nimmt....
Das ist für mich der wichtigste Punkt - was hat der Mann denn davon, wenn er nach mehreren Jahren Scheidungskrieg vollkommen kaputt mit der AF eine Beziehung anfängt (oder schon währenddessen), da ist der Anspruch an die Affärenfrau künstlich hoch: Wenn ich das schon auf mich nehme, diesen Dauerstress, diese Verluste (die es dann zweifellos gibt), muss die neue Partnerin schon über die Maße gut sein, damit sich das auch alles gelohnt hat.
Ich bin aber auch nur ein ganz normaler Mensch und nicht über die Maße gut, und möchte auch nicht jeden Tag beweisen müssen, wenn auch nur unbewusst, dass es sich gelohnt hat, sich für mich zu trennen. Das ist dann irgendwann alles in einer derartigen Schieflage, nein, das würde ich gar nicht wollen.
Es wäre ja eben kein normaler Alltag, in dem die Liebe wachsen kann, sondern ein unnormaler Alltag mit einem Partner, dessen "Altlasten" ihm in der Regel nach Leibeskräften die Hölle heiß machen.
Das soll keine Wertung sein, sehr oft ist es völlig nachvollziehbar, dass das eine verlassene Ehefrau tut, aber manchmal ist es vielleicht besser, alles so zu lassen, wie es ist. Um des lieben Friedens willen. Gerade, wenn die Ehe einigermaßen ok bis vollkommen ok ist.
Gibt schon genug Krieg überall.