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piet34
Gast
12,5 Jahre waren wir zusammen. Seit etwas mehr als 3 Monaten getrennt. Wir wußten eigentlich beide, so geht es nicht mehr. Daher war die Trennung schleichend und niemand hat es ausgeprochen. Sie lebt in ihrer Wohnung, ich in meiner. Ich habe richtig gehend gelitten. Auch jetzt geht es mir nicht wirklich gut. Ihr geht es dagegen gut, denke ich. Mein Problem ist nur- ich wollte schon in der Beziehung gehen (wie sie es auch wollte), jetzt aber fehlt sie mir so unbeschreiblich. Ganz furchtbar. Ich möchte gern das Vertraute wiederhaben. Nur, wenn ich mir vorstelle, ich hätte es wieder, nein danke. Bloß nicht. Ich bin so ambivalent. Glaube es selbst nicht. Gestern hatten wir telefonischen Kontakt, den ersten nach der Trennung. Es war alles ok. Sie nannte mich auch bei meinem Kosenamen. Ich sagte, wir müßten irgendwann mal über alles sprechen. Unbedingt-war ihre Antwort. Nach dem Gespräch hatte ich ein solch tolles Hochgefühl. Aber schon wenige Minuten danach dachte ich mir; und dann? Was soll das bringen? Ich möchte dies doch gar nicht mehr. Jetzt sitze ich hier und warte auf eine Nachricht von ihr und bin enttäuscht, dass nichts passiert. Ich hingegen mache aber auch nichts, weil es nichts bringt. Sie weiß es ja auch. Daher verhält sie sich ja auch so. Also, alles gut. Nur-ich werde Wahnsinnig ohne sie. Irgendwann wird auch dies vorbei sein. Ich weiß. Es gibt aber Dinge, die sind 20 Jahre und länger her. Und ich habe damit noch Probleme. Wie verdammt soll dies erst werden?