Stefan2310
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vielleicht geht/ging es dem ein oder anderem unter euch auch schon so. Es geht in die Richtung Psychologie, bei der es sogar einen Begriff dafür gibt der mir allerdings gerade nicht einfällt. Mein "Problem" lässt sich in vielen Bereichen meines Lebens wiederfinden, konkret meine ich hier aber das Thema Liebe/Frauen/Partnerschaft.
Ich bin so eine Art Mensch der sich von vornherein immer alles negative in den Kopf pflanzt um dann die Entäuschung möglichst gering zu halten und nicht verletzt zu werden.
Wenn ich z.B. eine Frau kennenlerne die ich mag und gerne noch besser kennenlernen würde, so rede ich mich gleich ein "Das wird ja sowieso nichts, warum sollte sie ausgerechnet auf dich stehen". Das hat doch schon etwas selbstzerstörerisches, oder?
Ein konkretes Beispiel:
Bei der letzten Frau die ich kennengelernt habe dachte ich mir, dass wenn ich mit der wirklich mal eine Beziehung haben würde dann wäre das für mich wie ein 6er im Lotto. Also unsagbares Glück welches ich da gehabt hätte. Ich selbst rede mir dann aber ein, dass das wieder zu schön wäre um wahr zu sein und sowas in mein Leben einfach nicht passt, war ja noch nie so. Deswegen schwenken meine Gedanken dann schnell in die Richtung "Vergiss es, die will ja sowieso nix von dir. Mach dir keine Hoffnung".
Dadurch lege ich mir ja selbst Steine in den Weg, oder?
Hatte von euch auch schon mal jemand andauernd so eine negative Einstellung und hat da irgendwie einen Weg rausgefunden?
Wenn ja, lief es danach wirklich anders für euch oder hat es gar keinen Unterschied gemacht?
Es heißt ja immer, dass wenn man sich etwas vorstellen kann dann kann das auch in Erfüllung gehen. Wenn ich mir etwas vorstelle, z.B. eine Partnerschaft mit einer Frau, dann ist das einfach jedesmal das gleiche, dass genau dann, wenn ich mir was vorstelle, aus meinen Vorstellungen nie mehr wird.