Gretchen
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Sowohl als auch.
An sich gibt’s ja auch immer die andere Seite. Nach meinen Schilderungen verstehe ich natürlich die Reaktionen hier und das hilft mir auch.
Er zieht hier nicht mit am Strang mit mir.
Auf der anderen Seite war das natürlich zuerst nicht so/ ist ja klar sonst wäre ich ja gar nicht dafür gewesen dass er hier mit einzieht.
Dieses den Kindern ablehnende Verhalten kam schleichend und war auf keinen Fall von Anfang an da!
Er hat sich sehr eingesetzt im ersten Dreiviertel Jahr sage ich mal. Das Blatt hat sich dann aus meiner Sicht sehr stark gewendet. Vielleicht sowas wie Idealisierung und Abwertung.
Auch die Streitereien waren nicht von Anfang an der Fall.
Die Ausgangslage war so, dass ich vielleicht schon wissen konnte, dass er jetzt nicht so der Familien Mensch ist. Das stimmt. Habe das eher auf seine eigene Familie bezogen. Da gibt’s viele Kontakt Abbrüche.
Ach das ganze ist einfach bescheuert.
Heute arbeitet er/ die Kinder sind heute Abend alle beim Vater so dass wir am Abend allein sind und nach einer Woche aus dem Weg gehen müsste da ja mal ein Gespräch her.
Nur das fällt mir unheimlich schwer.
Ich weiß schon dass ich Liebeskummer haben werde.
Ich weiß auch dass ich sehr große Abstriche machen müsste wenn ich mit diesem Mann zusammen sein möchte-
Nur frage ich mich eben ob ich das Problem bin und ich zu hohe Erwartungen habe.
Scheinbar führe ich mich ja so auf in Beziehungen dass die Männer das dann ganz doof finden (Ex Mann und nun dieser Marlboro Mann)
Wobei mit solchen Überlegungen komme ich nicht weiter und mache mich nur schlecht.
Ich weiß ja was ich auf die Beine gestellt habe die letzten sieben Jahre.
Gefühlsmäßig fühle ich mich zwischen Sehnsucht nach ihm, Wunsch nach vertragen, taubheitsgefühl, körperlichem Unwohlsein, ohrenrauschen, Appetitlosigkeit, innerer Unruhe, Anspannung, Angst vor der eigenen Courage.
Ich will nicht wahrhaben, dass es mit diesem Mann nicht geht.
Dass er nicht in der Lage ist oder diese Dinge hier eben nicht schätzt.
Ich dachte, dass wir unsere Altlasten sage ich mal, gemeinsam schultern können.
Nur will ich immer nur seine Altlasten Schultern, er aber gar nicht meine und ich glaube er will auch gar nicht dass ich seine schultere bzw nur wenn es ihm gerade in den Kram passt.
Ich habe sehr viel Verantwortung und er sehr wenig. Das ist fûr ihn natürlich schön bzw er möchte es so.
Nur weiß ich nicht warum ich dann auch noch die Verantwortung für das Gelingen der Beziehung aufladen soll.
Ich zieh mir immer alles zu und habe Schwierigkeiten abzugeben.
Er würde sagen, mit mir kann man einfach nicht- am Ende erkläre ich immer alles und habe ständig recht.
Ich sei einfach zu dominant.
Und da ist ja vielleicht auch was dran. Ist ja schließlich auch mein Leben.
Nur in dieser einen Frage Beziehung ja oder nein, da strauchel ich plötzlich.
sch.
Es wäre schon schön, mich auch mal mehr anzulehnen aber das geht bei diesem Mann definitiv nicht.
Weder mag er körperliche Nähe, noch kann er diese besonderes gut genießen, noch ist er emotional belastbar.
Er meint aber das läge ja an mir dass das so sei.
Also ich drehe mich im Kreis, im Kreis im Kreis und am Ende ist mir schwindelig und schlecht.
Ich muss meinen Standpunkt wieder finden.
EDIT: Überschneidung - muss erstmal alles in Ruhe lesen/ Danke für die Mühe