Zitat von Rotorhead: Für einige scheint es jetzt der Weisheit letzter Schluss zu sein, den Partner beim ersten Auftreten eines Problems zu verlassen (während sie im Job den Aloch Chef sehr lange dulden) und sich und anderen dann einzureden, dass das die einzig richtige Entscheidung ist. Das beweißt ganz sicher keine Problemlösekompetenz. Ich kann eure Maximen nicht nachvollziehen.
Ich wurde nach 18 Jahren, gemeinsamen Kindern, Haus verlassen und kann dir sagen - besser so, als wenn er geblieben wäre ohne mich zu lieben. Es tat höllisch weh, aber letztendlich war es bestimmt besser so. In deinem Fall sollte es eigentlich deine Frau sein, die das in die Tat umgesetzt, weil sie dich nicht mehr liebt. Aber offenbar ist sie finanziell komplett von dir abhängig, arbeitet trotz des Alters der Kinder nicht und möchte es wohl gar nicht. Also tut sie es nicht. Und genau das ist das Traurige daran, sie nützt es aus, weil sie sich bequem eingerichtet hat so wie es ist und du leidest und harrst aus, immer noch hoffend.
Auf die Tassen möchte ich nicht groß eingehen, das haben die anderen schon getan - so geht es nicht, wenn man weiß, dass der andere nicht einverstanden wäre, es gehört besprochen, vorher.
Was den Haushalt angeht, so sehe ich das schon als Aufgabe desjenigen, der zu Hause ist und nicht arbeiten gehen, zumal die Kinder schon älter sind und mindestens den halben Tag nicht zu Hause, meistens länger. Dass sie sogar damit überfordert war/ist, zeigt, dass da mehr im Argen liegt bei ihr. Aber gut, das wirst du wohl selbst merken.
Mir fehlt natürlich auch Jahre später das Konzept Familie, was ich schon immer leben wollte, aber eben intakte Familie, wo auch die Liebe wohnt. Mein Exmann an sich fehlt mir nicht. Die Zeit macht ihre Arbeit, er ist gegangen, trotz allem was uns verbunden hat, das war seine Entscheidung, er wollte neue Liebe leben und nicht da bleiben, wo keine Gefühle mehr sind. Damals sah ich das anders, konnte es nicht verstehen, auch nicht akzeptieren. Heute ist es okay so. Nur die Art wie er ging, war nicht okay. Aber das ist meine Geschichte, gehört nicht hierher.
Ich wollte dir lediglich den Standpunkt schildern, zu dem man Jahre nach der Trennung gelangt, davor fühlt man bestimmt anders, hinterher ist man schlauer. Ach ja, 6 konnte er immer haben, das war nicht das Problem.