Rotorhead
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Leben seit 15 Jahren verheiratet in einem kleinen Einfamilienhaus im Dorf und haben Kinder zwischen 10 und 15.
Kurz nach der Geburt meines ersten Sohnes fing es langsam an. Ihr oberer Intimbereich wurde tabu, unangenehm beim Anfassen. Mögliche Ursachen mit ihrem Frauenarzt abklären wollte sie nicht, das war ihr unangenehm. Darf ich halt nicht mehr da dran. Ursache bis heute ungeklärt.
Seit 5 Jahren kamen weitere Probleme dazu. Von ihrer Seite aus kam mit 1 oder 2 Ausnahmen innerhalb dieser Jahre kein Annäherungsversuch mehr. Die muss ich übernehmen, indem ich rate ob sie Interesse hat oder nicht – und mir halt im Zweifel einen Korb abhole. Selbst wenn ich dann aus sexueller Frustrierung wochenlang auch von meiner Seite aus nicht auf sie zugekommen bin, kam von Iher Seite aus nichts.
Meist führten diese Zeitabschnitte dazu, dass ich sie auch seltener geküsst hab, oder mich weniger an sie gekuschelt habe (eine Sache, die auch immer von mir kommen muss, sie macht auch das von Ihrer Seite aus nie). In dem Atemzug durfte ich mir dann anhören, ich sei kalt und abweisend geworden.
In den letzten 1 - 2 Jahren wird es für mich als Mann sehr bedrückend.
Erst nahm die Häufigkeit sexueller Interaktion ab auf 1 - 2x monatlich. Dann teilte sie mir mit, dass sie grundsätzlich gar keine Lust mehr hätte. Wenn es dann doch mal dazu kam, war auch der untere Intimbereich nahezu tabu. Schon leichte Berürhungen wurden unangenehm. Sehr schnell waren Berührungen "zu feste" und sie war wieder bei 0. Spielzeug wurde ebenfalls nicht mehr gewünscht. Seit dieser Zeit bekommt sie fast keinen Höhepunkt mehr, ist dabei und danach eher genervt, lässt das immer häufiger auch während dessen raushängen, offensichtlich macht sie das nur, damit ich nicht ganz weglaufe. Anfangs konnte sie das noch gut kaschieren, ich dachte, dass sie Spaß daran hatte. Aber die Häufigkeit nahm nochmal deutlich ab (von 1/ Woche auf 1 - 2 / Monat) und mittlerweile fühle ich mich so, als würde alles gegen ihren Willen passieren.
Ich habe versucht mit ihr zu reden. Davor, dabei, danach, zu völlig anderen Zeitpunkten. Es ist immer gerade nicht der richtige Zeitpunkt. Ich habe Sie gebeten, mir zu zeigen, was ihr gefällt. Das müsse ich nach 15 Jahren Ehe doch selbst gut genug wissen.
Ich schließe körperliche Ursachen (Mangel an Hormonen, Vitaminen, Eisen, etc.) nicht aus, getestet hat sie das trotz mehrfacher bitten das mal abzuklären nie. Spreche ich sie zu häufig an, baue ich zu viel Druck auf. Spreche ich es nicht an, Gerät das Thema von ihrer Seite in Vergessenheit. Sie ist gut darin, solche Themen über Jahre zu verschleppen.
Es herrscht der Tenor, sie sei eine selbstbestimmte Frau und wenn sie halt keine Lust hätte, müsse ich das akzeptieren.
Was nach Horrorbeziehung klingt, ist ansonsten keine. Sicher, wir haben neben diesem Problem auch das ein oder andere. Aber wir haben gemeinsame Hobbys, eine Ähnliche Vorstellung davon, wie man das Wochenende verbringt. Wir Unternehmen mit der Familie was (leider nur selten zu zweit, weil sie schon immer Probleme hat, Dinge abzugeben, wie z.B. die Kinder). Ich habe den Eindruck, dass wir ansonsten gut klar kommen.
Ich habe in letzter Zeit häufiger den Gedanken, dass ich mir sexuelle Befriedigung bei anderen Frauen hole. Sie hat schonmal angedeutet, dass das für sie ein sofortiges Ende der Ehe bedeutet. Nur möchte ich die Ehe ohne sexuellen Kontakt nicht fortführen. Ich bin mittlerweile regelmäßig gefrustet. Heute sitze ich nachts am PC, weil ich es gerade nicht ertrage neben ihr zu liegen. Ich liebe meine Frau und ich begehre sie. Ich möchte keine andere. Aber so geht es für mich auch nicht weiter.