Wenn sie nicht mal mit ihrem Frauenarzt darüber sprechen kann,
Also bitte. Vielleicht hat sie es besprochen, nur nicht ihrem Mann mitgeteilt. Vielleicht gibt es auch keine körperlichen Symptome.
All das weiß NUR sie
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x 4#16
Blindfisch Mitglied
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Zitat von alleswirdbesser:
Wenn sie nicht mal mit ihrem Frauenarzt darüber sprechen kann, seit Jahren, kann ich mir schlecht vorstellen, dass ein Jugendamt oder Caritas Mitarbeiter die Person ihres Vertrauens werden könnte.
Und selbst wenn eine "Beratung" den "Erfolg" hätte, das sie ihn ab und an mal ran lässt, wie sieht der Sex dann aus? Seestern schätzte ich, weil sie "eingesehen" hätte, das sie das tun muss. Aber mit Leidenschaft hat das nichts zu tun. Ein Mann möchte Leidenschaft im Bett. So zeigt sie ihm, daß sie ihn begehrt und ihn wertschätzt. Neben den guten Essen auf dem Tisch. 😇 Mal ehrlich: kein Mann hat Lust auf eine Frau bei der er weiß, das sie Sex als ihre Pflicht ansieht. Zumindest in der Beziehung.
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x 6#17
A
Meine Frau hat Libidoverlust und es ist ihr egal
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Arnika Mitglied
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@Blindfisch Würd ich auch so sehen. Vor allem, weil alle Frauen, die ich kenne, die keinen Sex mehr mit dem Gatten wollten, mit Next dann plötzlich wieder fröhlich am Küchentisch turnten.
Frauen werden nicht plötzlich asexuell - sie wollen nur keinen Sex mehr mit diesem einen Partner. Müssen sie ja auch nicht, aber dann müssen sie auch so fair sein zu sagen, wenn mich deine Sächsualität nicht mehr interessiert, geht sie mich halt auch nichts mehr an.
Treu kann man nur jemand sein, mit dem man Sächs hat. Einem WG-Kumpel, und mehr ist man dann eben nicht - wohlgemerkt: auf ihren Wunsch hin -, ist man ja nicht treu und verzichtet dann lebenslänglich auf Sächs für ihn.
Mal abgesehen davon, wenn man die absolut natürlichen Bedürfnisse des Partners nicht achtet und ehrt, ist das ebenfalls ein Bruch des Eheversprechens. Das sollte einem schon bewusst sein.
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x 3#18
GreenTara Mentorin
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@Rotorhead
Zitat von Rotorhead:
Sie hat schonmal angedeutet, dass das für sie ein sofortiges Ende der Ehe bedeutet. Nur möchte ich die Ehe ohne sexuellen Kontakt nicht fortführen.
Mit dieser Aussage schiebt sie dir schon einmal vorsorglich die Schuld zu. Ich denke, dass du ihr auch nicht bestimmt genug klar machst, dass du ihrer Forderung nicht folgen wirst. Wenn sie es ablehnt, dass du für deine natürlichen Bedürfnisse keine außer Haus Lösung suchen "darfst", sagt das einiges über eure Machtverhältnisse aus: Sie herrscht über deinen Körper, ohne ihn zu berühren. Wenn sie sich nach einem letzten Gespräch jeder Lösung verweigert, siehst du, dass du als Mann wertlos bist. Gemeinsame Unternehmungen und Unterhaltung und vielleicht auch finanzielle sind für sie okay. Ich würde sie wissen lassen, dass die Scheidung auch von dir veranlasst werden kann.
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x 2#19
alleswirdbesser Mentorin
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Zitat von Blindfisch:
kein Mann hat Lust auf eine Frau bei der er weiß, das sie Sex als ihre Pflicht ansieht. Zumindest in der Beziehung.
Meinst du eine Frau hat Lust auf sowas?
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#20
Arnika Mitglied
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Irgendwann begehrt der Mann die abweisende Frau halt auch nicht mehr. Alles nur eine Frage der Zeit. Das mag ihr einerseits irgendwo recht sein, weil sie dann nicht mehr mit ihm muss. Andererseits beschwert sie sich dann, weil er sich einer unbegehrten Frau gegenüber nicht verhält wie ein Rosenkavalier. Hohe Minne eines erzwungenen Mönchs spielts halt nicht.
Und dann ist es sowieso nur mehr eine Frage der Zeit, bis einer der beiden den Hut drauf haut und in die Arme einer anderen Person sinkt.
Und womit? Mit Recht. Kein normaler Mensch lässt sich nur wegen gemeinsamen Hobbys und einer Behausung bis zu seinem Todestag dazu zwingen, auf ein Liebesleben zu verzichten. Außer, sein Berufswunsch ist katholischer Pfarrer - und nicht mal die, wie wir wissen. Und der weiß wenigstens vorher vom Zölibat, er wiederum hätte sie ja unter diesen Bedingungen niemals geheiratet.
Kurz und gut: Das Ganze ist, wenn sie so weitermacht, so oder so zum Scheitern verurteilt. Die Frage ist nicht ob, sondern nur wann und wie.
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x 5#21
Blindfisch Mitglied
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Zitat von Arnika:
Kurz und gut: Das Ganze ist, wenn sie so weitermacht, so oder so zum Scheitern verurteilt. Die Frage ist nicht ob, sondern nur wann und wie.
Da gebe ich dir recht, nur muss man fairerweise fragen, warum sie keine Lust mehr auf ihren Mann hat. Und das hat nur mit ihm zu tun. Er ist nicht mehr der Typ, den sie geheiratet hat. Vielleicht war er auch nie der Typ, den sie anziehend fand aber er war "okay"....eher der Typ Mann der treudoof seine Pflichten erledigt und das Projekt Kinder mitträgt. Und nun, wo die Kinder aus dem gröbsten raus sind, wird er in ihren Augen immer abstoßender. Vielleicht, aber nur vielleicht, hat sie bereits einen Mann kennengelernt, bei dem sie eine Anziehung verspürt. Da würde sich der Sex mit dem Ehemann wie ein Betrug an dem Anderen anfühlen.
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#22
Waris07 Mentorin
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@Rotorhead
Ich glaube ehrlich gesagt, dass die Sexlosigkeit bei euch (und auch bei ganz vielen anderen Paaren) eher ein Symptom ist und nicht das eigentliche Problem.
Mein Lieblingsspruch dazu ist: Sex ist die Fortführung eines guten Gesprächs - nur mit anderen Mitteln. 😉
Und genau da frage ich mich bei deiner Geschichte: Wie sieht es denn eigentlich bei euch als Paar aus? Fühlt deine Frau sich von dir gesehen, gehört und geliebt? Weißt du, was sie beschäftigt, was sie sich wünscht, was ihr fehlt? Und hast du sie das auch mal gefragt und dann wirklich zugehört?
Und andersrum natürlich genauso: Bekommst du von ihr das, was du brauchst? Redet ihr darüber? Werden eure Wünsche und Bedürfnisse wirklich ernst genommen? Also nicht nur kurz angehört, sondern wirklich gemeinsam geschaut, wie man da einen Weg findet, mit dem beide leben können?
Ich stolpere auch immer wieder über diesen Satz, den man bei dem Thema Sexlosigkeit in der Ehe so oft liest: "Ich mache doch alles für sie." Ja, kann ja sein. Haus, Auto, Arbeit, Geld verdienen, sich kümmern, Dinge erledigen das ist alles wichtig. Und vielleicht weiß sie das auch sehr zu schätzen.
Aber ist das auch das, was sie von dir braucht? Vielleicht braucht sie neben all dem eben auch mal, dass du sie fragst, wie es ihr geht. Was sie gerade beschäftigt. Was sie sich wünscht. Was ihr fehlt. Und dann nicht gleich mit einer Lösung um die Ecke kommst, sondern einfach mal zuhörst. Denn man kann wirklich viel für jemanden machen und sich trotzdem nicht wirklich gesehen oder mit ihm verbunden fühlen.
Und ich glaube, dieses gegenseitige Druckmachen ist irgendwann ein richtiger Teufelskreis. Einer will mehr Nähe und macht Druck, der andere fühlt sich dadurch noch mehr unter Druck und zieht sich noch weiter zurück. Der Erste fühlt sich dadurch noch mehr abgelehnt und macht noch mehr Druck usw..
Da wieder rauszukommen ist sicher nicht einfach, aber meiner Meinung nach zwingend notwendig. Denn wenn Sex als Pflicht eingefordert wird, als Pflicht wahrgenommen wird oder irgendwie nur noch "über die Bühne gebracht" wird, wird es doch garantiert nicht besser. Dann bekommt einer vielleicht seinen Sex, aber doch nicht das, was er sich eigentlich wünscht: Nähe, Begehren und das Gefühl, vom eigenen Partner wirklich gewollt zu sein.
Und genau deshalb frage ich mich bei solchen Geschichten immer, wie die Paarebene eigentlich aussieht. Wenn die drumherum ziemlich brachliegt - wo soll dann im Bett plötzlich die blühende Oase herkommen?
Für mich wäre deshalb die Frage nicht nur: Warum will sie keinen Sex mehr? Sondern viel eher: Wie geht es uns eigentlich miteinander? Denn wenn rundherum nichts mehr richtig lebt, kann man doch nicht erwarten, dass ausgerechnet der Sex noch lebendig ist.
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x 11#23
GreenTara Mentorin
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Zitat von Blindfisch:
Und das hat nur mit ihm zu tun. Er ist nicht mehr der Typ, den sie geheiratet hat.
Wie kommst du darauf? Es gibt genügend Frauen, die nach den Kindern muttieren.
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x 3#24
Ameise_78 Mitglied
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Zitat von MafusCage:
Hey, prüft am besten eure Beziehung und Verbindung. Unterschwellige Unzufriedenheit bei der Frau killt als erstes ihre Lust. Vermutlich fehlt ihr ...
Hervorragender Beitrag. 👍
Man kennt hier nur eine Seite, und weiß Null komma Null über das Leben dieser Familie, wie über die Frau geurteilt und ihr direkt noch eine Affäre angedichtet wird....
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x 1#25
Arnika Mitglied
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@Blindfisch Naja, da gibts viele Varianten. Ist ja nicht so, als wäre jeder verliebt in den anderen, der heiratet. Vielleicht war er als Versorger und Vater halt geeignet - aber von Anfang an eher der gute Kumpel. Vielleicht sind auch von seiner Seite zu viele Verletzungen passiert. Vielleicht lässt er sich gehen. Kann viele Gründe haben.
Es ist auch das Recht eines jeden, wen man anziehend empfindet und wie lange. Sucht man sich ja oft nicht mal freiwillig aus.
Aber dann die Haltung: Ich finde dich nicht (mehr) scharf, aber du darfst trotzdem nie wieder eine andere scharf finden und musst für mich auf Nähe verzichten, geht halt nicht. Das ist ungerecht - und hat mit Augenhöhe genau nichts zu tun. Sie bestimmt über ihren Körper, er darf es aber über seinen nicht. Wo komm ma dahin? Er ist ja nicht ihr Leibeigener. Da muss ich dann wenigstens so fair sein, die Ehe zu öffnen. Weil dass es ihm so nicht gut gehen kann, weiß sie - und wenn ihr das wurscht ist, ist das sicher keine Liebe.
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#26
BunteKatze Mitglied
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@Rotorhead Mal aus der weiblichen Perspektive: das hat wenig mit der eigentlichen Lust zu tun. Da stimmt im Alltag was nicht. Ich hatte in meiner Ex-Beziehung Schmerzen beim 6. Das hat am Ende dazu geführt, dass ich mir eine Pause gewünscht habe, um den Druck rauszunehmen (ich wollte selber so gerne wieder mit ihm schlafen..). Dafür habe ich Vorwürfe bekommen, dass er das nicht könne etc pp. Am Ende, war unser 6leben auch mit daran Schuld, dass wir uns getrennt haben. Mit mir sei immer etwas … Was er nicht gesehen und trotz mehrfachem ansprechen meinerseits nicht verstanden hat: Ich war nach jahrelanger chronischer Migräne und einem wirklich anstrengenden Job, beim 6 häufig überfordert, habe trotzdem mitgemacht (und ich habe nichtmal Kinder). Rückblickend ein Fehler. Zusätzlich gab es mehrere Vertrauensbrüche seinerseits und jegliche Verantwortung für unsere Beziehung lag bei mir. Die Schmerzen beim 6 waren ein Symptom für unsere kaputte Verbindung. Ich hätte gerne daran gearbeitet, er hat die nächst beste Ausflucht aus der Nummer gesucht. Ich habe auch an meiner Libido gezweifelt… bis ich meinen jetzigen Partner kennengelernt habe. Schmerzen hatte ich seit dem nur ein Mal, und da hatte ich wieder eine große Verunsicherung gespürt.
Vielleicht sprichst du das Thema mal von dieser Seite an? Wenn sie dann weiterhin mauert, fürchte ich auch, dass es wenig Chancen gibt so weiter zu machen. Eine Beziehung muss schon in allen Bereichen 50:50 getragen werden.
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x 3#27
Sequa Mitglied
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Das ist meiner Ansicht nach der typische Verlauf wenn die Anziehung verschwindet.
Die Ehe wird zu einer bequemen WG und irgendwann wird es sie sogar stören, wie du isst oder atmest.
Verlassen wird sie dich aber nicht, solange du noch für irgendwas nützlich bist und sie sich nicht neu verliebt.
Da reitet man einen roten Gaul und es liegt an dir was du aus deinem Leben machst.
@Rotorhead Was mich intressieren würde, ist, was machst du konkret, um deiner Frau emotional nahe zu sein? Weisst du z. B. wie sie zu ihrem Körper steht, ob sie sich mag, wenn sie in den Spiegel schaut? Kennst du ihre sexuellen Vorlieben und ihr sexuelles Leben vor eurer Beziehung? Gibt es andere Themen, bei denen sie dicht macht? Weisst du, ob sie aktuell erschöpft ist, ob sie glücklich ist? Ob sie ihr Leben erfüllt? Oder ob sie sich von dir gewisse Sachen wünsche würde, die du ihr nicht bietest/nicht bieten kannst?
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x 2#29
DieSeherin Mentorin
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neben all den vielen schon genannten gründen - danke @Waris07 für deinen tollen beitrag - kommen mir hier die wechseljahre hier viel zu kurz!
es ist natürlich sehr blockierend, wenn deine frau @Rotorhead total dicht macht, aber es ist ja bei vielen fauen so, dass sie selber gar nicht merke, wie sehr diese ganez hormonumstellung bei ihnen einschlägt - und es oft auch nicht wahrhaben wollen.