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Meine Frau hat Libidoverlust und es ist ihr egal

mokka_23
@Rotorhead Das passt jetzt vielleicht nicht hier hin (oder vielleicht doch?). Ich hatte auch keine Lust mehr auf Sex mit meinem Mann. Er hat mich verlassen und wir sind jetzt geschieden. Die Kinder hat es hart getroffen. Letzthin schnenkte er mir zu meinem 50. ein Buch. Ich fand es erst nett, dann schaute ich es an und merkte, das hat 0,0 mit mir zu tun und 100 % mit ihm, sein Thema, seine Fragestellung. In der Beziehung war es halt auch so, nie wirklich präsent, nie wirklich engagiert. Vielen Frauen kommt in so einer Situation die Libido abhanden. Was du aber nicht bedenkst, ist, dass deine Frau auch ihre sexuellen Bedürfnisse nicht lebt, weil die Voraussetzungen dazu nicht vorhanden sind. Aber das macht sie im Stillen, ohne Anspruchshaltung.

• x 4 #31


K
@Rotorhead Ich kann dich verstehen, helfen aber leider nicht.
Nur ein Tip: Bevor du doch an eine Affäre oder sowas denkst, trenn dich sauber. Trenn dich, besprich es mit ihr, mach das fair. Und DANN such dir eine andere Frau.

Aber machs nicht heimlich. Das verletzt nur, und aus der anschließenden Schlammschlacht gehen auch nur Verlierer hervor ( inklusive Kinder).

• x 7 #32


A


Meine Frau hat Libidoverlust und es ist ihr egal

x 3


R
Danke für eure vielen Antworten.

Es gibt natürlich ein paar Vorgeschichten, von denen ich zur besseren Einordnung mal ein paar erzählen kann.

Es gab Vorfälle um die Corona Zeit. Ich hatte bei einem Hobby eine neue Freundin im plantonischen Sinne kennengelernt. Ich entwickelte Gefühle für diese Person. Das war von meiner Seite aus unbeabsichtigt und ich blieb treu. Ich hatte nicht das Bedürfnis fremdzugehen und es ist auch nie etwas passiert. Aber meine Frau hat bei mir eine Veränderung festgestellt, gemerkt, dass ich häufig mit ihre schreibe, 1 und 1 zusammengezählt, mir die Hölle heiß gemacht und die Freundschaft untersagt. Aus heutiger Sicht sicherlich insofern zurecht, als dass mir diese vielen Chats – wenn sie sie mit einem anderen Kerl führen würde – ebenfalls unbehagen bereiten würden, wenn man fragt, wo Freundschaft aufhört und Beziehung anfängt. Die Frau war damals ebenfalls vergeben, und die Tatsache, dass sie bei diesen nicht im klassischen Sinne romantischen oder sexuellen, aber eben ausgiebigen und persönlichen Chats mitgemacht hat, zeigt mir, dass ggf. auch von Ihrer Seite Gefühle im Spiel waren, obgleich das nicht ausgesprochen wurde.

Auf der anderen Seite wurde mir klar, wie sehr meine Frau psychischen Druck ausüben kann, indem sie stetig geheult hat, Traurigkeit vor den Kindern gezeigt hat und so meine Kinder gegen mich instrumentalisiert hat, etc. Ich interpretiere daraus, dass ich aus ihrer Sicht keine weiblichen Freunde haben darf, und damit meine ich nicht nur Situationen wie oben geschildert. Für eine gute Freundin aus der Kindheit bin ich beruflich tätig, und als es mal in einem Monat ein paar mehr beruflich bedingte Treffen gab, hat sie auch hier merkwürdige Aussagen getroffen, obwohl es a) ausschließlich umgeschäftliche Zusammenarbeit ging, b) auch Sie (glücklich) verheiratet ist und Kinder hat und c) ich diese Person seit fast 40 Jahren kenne. Sie sagt zwar, dass es kein Verbot weiblicher Freunde gäbe, aber mir werden rückblickend ein paar Situationen klar, die mir zeigen, dass dem nicht so ist und falls es sich doch mal ergibt, dass ich eine platonische Freundin oder Arbeitskollegin kennenlerne, bereitet mir dieser unglaubliche, psychische Druck ziemlich unbehagen.

Die Geschichte könnte jetzt hier zuende sein.
Aber während Sie sich über die Freundschaft mit dieser Person aufgeregt hat, hat Sie selbst einen sehr intimen Chat mit ihrem Ex-Freund (ein Typ aus der tiefsten, geistigen Unterschicht) angefangen. Das ging so weit, dass sie sich – im Gegensatz zu mir – regelmäßig geküsst haben. U.a. bei uns im Wohnzimmer, während meine Kinder oben waren und ich nicht zuhause. Den Chat hatte ich auf ihrem Laptop gefunden, als ich diesen mal zur Internetrecherche genutzt hatte. Er war recht offensichtlich sichtbar, sie hatte sich die Mühe gemacht ihn akribisch zu sortieren und es befanden sich sogar zwei Fotos seines besten Stückes in diesem Ordner.
Es geht natürlich noch weiter: Er wollte sie ständig ins Bett bekommen, sie machte Handschellen-Emojis zusammen mit "ich darf nicht". Immer wenn es besonders spannend wurde, kam stattdessen "Voicemail – nicht im Chat enthalten". Sie teilte ihm mit, dass die Berührung an der Brustwarze sich gut angefühlt hat, im Gegensatz dazu, wenn ich (ihr Mann) sie berührt. Auch stand drin, dass ich ja seit Jahren wünsche, dass sie dazu mal ihren Frauenarzt fragt, aber sie schrieb "ich habe mich auch geweigert die Frauenärztin drauf anzusprechen weil ich wusste was ich als Antwort bekomme...". In dieser Zeit hat sie sehr häufig mit ihm telefoniert und mir tatsächlich immer glaubhaft machen können, warum sie mit ihm reden muss. Ich war unglaublich naiv in diesem Bezug.
Es folgten Dinge darüber, dass Sie mit mir und den Kindern in den Urlaub muss, mit ihm wäre das sicherlich viel schöner. Und der krönende Abschluss ist, dass sie bei ihrer Mutter Blumengießen musste und er schrieb, dass er sie dort besuchen kommt. Dann war eine zweistündige Chat-Unterbrechnung und im Anschluss schrieb sie ihm: "Ich bin erstaunt das ich bei dir da gar nicht empfindlich bin, als wäre nie was gewesen 🙈😉gute Nacht, Schlaf gut 😘"
Nun ja. Danach hat sie den Kontakt abgebrochen, angeblich ist nichts passiert. Meine Vermutung ist. Er wollte sie über ein Jahr lang ins Bett bekommen und dort hat er es geschafft. Sie hat die Situation danach Revue passieren lassen und war sauer auf ihn, dass er es am Ende geschafft hat, (fast) ihre Ehe zu ruinieren.

Seit dem bin ich ein bisschen vorsichtiger dabei, wenn sie übermäßig am Handy ist, telefoniert. Und sehr gelegentlich hab ich auch mal in ihr Handy geschaut. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist sicherlich besser. Ich bin aber zur Zeit nicht einmal ansatzweise im Glauben, dass sie sich ihren Spaß woanders holt.

Meine Frau ist unglaublich introvertiert, das unglaubliche Gegenteil von mir. Ihm hat sie nur vertraut, weil sie sich eben sehr gut kannten und er ein Typ ist, das merkt man im allerersten Gespräch, der im Leben nie irgendwas gelernt hat – außer wie man Frauen ins Bett bekommt. Mein Lieblingsspruch aus dem Chat ist: "Trenn dich von ihm, du kannst Unterhalt verlangen. Deine Pferde bekommen wir schon versorgt.", obwohl der Typ ständig seinen Arbeitsplatz verliert, seine Miete nicht bezahlen kann und deshalb zeitweise bei einem Rentner zur Untermiete gewohnt hat und nicht einmal den Unterhalt seiner Kinder bezahlt. Seine Ex-Frau wohnt mit seinen Kindern ein paar Häuser weiter und bekommt Unterhaltsvorschuss.



Nun ja. Jedenfalls tat ihr das alles total Leid. Ernsthafte Aufklärung der Sache hat es aber nie gegeben, im Gegenteil. Sie hat gelogen was das Zeug hält, die Dinge weiß ich nur, weil ich mir die 750 kb [sic!] Chats komplett durchgelesen habe und immer wenn ich etwas gelesen habe, hat sie es dann zähneknirschend zugegeben. Das war am Ende die ganze Aufarbeitung. Sie log, ich sagte: Steht aber hier anderes. Sie sagte: Ja, kann sein, kann mich nicht mehr dran erinnern. Sie könnte Bundeskanzler werden.

Was aber eben komisch ist: Ungefähr zu dieser Zeit wurde es schlimmer mit dem: "Ich habe keine Lust mehr auf Sex mit meinem Mann."

Die Sache habe ich ihr lange nachgetragen, für mich ist sie jetzt aber ernsthaft aus der Welt. Aufgrund ihrer Introvertiertheit besteht für mich nicht so wirklich Wiederholungsgefahr. Dazu kommt: Sie hat eigentlich keine Freunde (mit denen das wieder passieren könnte, aber eben auch sonst keine). Sie trifft sich mit ihrer Familie, Schwester, Mutter, gemeinsam treffen wir uns häufiger mit der Familie ihres Bruders.
Ach doch: Unsere Nachbarin ein paar Häuser weiter (Ex vom Ex), mit ihr trifft sie sich unregelmäßig, ca. einmal im Monat. Sie reden dann, unternehmen tun sie darüber hinaus nichts. Nur ab und an mit den Kindern.

Mit allen Freunden von früher hat sie den Kontakt abgebrochen. "Auseinandergelebt". Wenn sie die dann mal wieder trifft, unterhält sie sich aber gerne mit ihnen, aber sie hat Minderwertigkeits-Komplexe und glaubt, dass die anderen nichts mit ihr unternehmen wollen, obgleich sie sich schonmal spontan 2 Stunden mit alten Bekanntschaften im Supermarkt getroffen hat. Nach dieser Situation hab ich sie ironisch gefragt, ob sie ernsthaft glaube, dass die Leute sie nicht treffen wollen, aber sich spontan 2 Stunden Zeit im Supermarkt nehmen. "Lass mich doch. Das ist mein Leben."

Das ist ein weiteres Phänomen: Sie möchte nicht über Probleme reden. Sie frisst Probleme sehr gerne in sich hinein, ist nah am Wasser gebaut, aber möchte partout nicht darüber sprechen. Zumindest mit mir nicht. Ob sie mit der Nachbarin oder der Familie spricht, weiß ich nicht. Aber vermutlich sagt sie denen auch nicht viel. Meine Nachbarin hab ich mal gefragt, ob Tanja ihr von Problemen erzählt. Ich habe gesagt, dass ich keine Details will, nur ob sie drüber spricht, weil sie es vor mir nicht tut. Sie hat 'nein' gesagt und ich hatte den Eindruck, dass sie wußte, warum ich das gefragt hab und es mir nicht darum geht, Geheimnisse zu erfahren, sondern weil ich wissen will, ob sie sich wenigstens irgendwem öffnet.

Ich reflektiere mich häufiger und bin bereit mich zu ändern, wenn es ihr hilft. Aber mir fehlt bei ihr sehr häufig der Input, was falsch läuft. Immer muss ich es schon selbst wissen, nach 15 Jahren Ehe. Oder Dinge aus der Situation erkennen. Wenn sie erkennbar unglücklich ist (meine Kinder sagen das dann auch: "Mami ich seh doch, es ist irgendwas."), dann leugnet sie das Vorhandensein jeglicher Probleme. Das macht für mich das Zusammenleben nicht leicht.


@Femira: "Viele Menschen brauchen emotionale Nähe, bevor sie einen körperlichen Kontakt genießen können."

Das klingt tatsächlich nach meiner Frau. Gib doch mal einen Tipp: Was soll ich denn emotional machen, im Alltagsstress. Früher hat sie sich massieren lassen. Das möchte sie jetzt auch nicht mehr. Meine Vermutung: sie hat Angst, dass ich dann mit ihr andere Dinge machen möchte. Habe ihr gesagt, dass das keine Bedingung ist. Sie redet dann nicht darüber, sondern sagt einfach "Nein, ich möchte aber nicht."
Und so zieht sich das eben durch unser ganzes Leben. Einfach. Nicht. Reden.

@Femira: "Diese Klarheit, die du schon hast, braucht sie auch. Sag ihr das genau so. Ist das Druck? Ja sicher"
Und genau das ist immer wieder ein Thema. Ich würde Druck machen. Sie prokrastiniert, ich mache "Druck". Sie hatte hier im Haus einige Baustellen bzgl. aufräumen. Sie ist ein kleiner Messi. Also: Es sah schon sehr schlimm aus. Zeitweise war der halbe Küchentisch dauerhaft mit Zettelwirtschaft belegt und man musste den zur Seite schieben, damit man seinen Teller draufstellen konnte. Es war wirklich ekelhaft. Und nein: Ich konnte es nicht selbst wegräumen, weil es ihr Kram war. Wenn ich es dann doch mal gemacht habe, ist sie ausgetickt, dass ich an 'ihr Zeug' gehe und es hat ohnehin nur 2 Tage gehalten, dann lag genauso viel wieder dort. Aber nicht nur der Tisch. Neben ihrem Bett lag 2x 1m Müll in einer Höhe von 40 cm. U.a. Kekse, die 2 Jahre abgelaufen waren. Da wußte man, wie lange sie nicht aufräumt hat. Die Tassen in den Schränken sind übergequollen, aber weg durfte keine einzige. Ich hab dann mal welche weggeschmissen, daraufhin hat sie die aus dem Müll zurückgeholt. Ich habe sie dann so fest ein die Tonne geworfen, dass sie kaputt waren. Daraufhin hat sie eine Woche geheult. Wegen... Tassen.

Ich hab damals bzgl. irgendwelchen Dingen, die aufgeräumt werden sollten (ich glaube es war der besagte Küchentisch) gefragt, wann sie das macht. Sie sagt: "Ich will das ja auch. Ich mach das Ende der Woche." Ich gebe Ruhe, weil ich glaube, dass was passiert. Es bleibt aus. Ich hake nach: "Ja, hab ich nicht geschafft, weil (irgendwas, was dazwischen gekommen ist)." Wieder passierte nichts. Ich hake häufiger nach: "Ständig machst du mir Druck." Irgendwann, nach 5 Jahren, bin ich explodiert und hab sie nur noch angeschrien. Da sagt sie ernsthaft, wieso ich "Plötzlich" so reagiere. Und ich denke mir: Ich hab doch 5 (verdammte) Jahre echt versucht es freundlich rüber zu bringen. Jetzt, nach 5 Jahren bin ich erst eskaliert und sie wundert sich. Die Situation ist jetzt viele Jahre her.

Eine Zeit hat sie Pferde-Figuren gesammelt. Sie hat sich die bestellt und das war dann ein Teil ihres Geburtstagsgeschenkes, oder zu Ostern wenn sie sonst nichts hatte. Wie man das macht, wenn man ansonsten eigentlich alles hat, was man sich wünscht. Dann ist das ausgeartet. Noch ein Regal und noch ein Regal, überall noch welche draufgequetscht, riesiger Staubfänger, nie sauber gemacht. Aus schön wurde sehr schnell "absolute Katastrophe". Ausbleibende Reaktion bei durch-die-Blume Gesprächen. Irgendwann hab ich die alle in eine Tüte gepackt und in den Keller gestellt und ihr gesagt, dass sie die beiden ursprünglichen Regale gerne dezent mit ihren liebsten Figuren vollmachen darf. Darüber hinaus bestimme ich mit, wie es hier aussieht. Es endete mit vielen Tränen.

Bücher der Kinder hab ich entsorgt. Bücher, die nie ein Kind gelesen hat. Uralt, aus einer Bücherei vor 20 Jahren aussortiert, Seiten teilweise angerissen. Sie hat in der Küche geheult. Ich hab erst gedacht sie wäre auf dem Nachhauseweg überfallen worden, bis ich verstanden habe, dass das wegen der Bücher ist.
Und ich bin dann immer der, der mit solchen gräueltaten ihr Leben zerstört.
Also nein: Ich konnte nicht einfach selbst aufräumen. Und ja: Da gibt es alte Baustellen, die aus meiner Sicht behandelt werden müssen. Aber sie sieht nicht ein, dass es da Probleme gibt. Sie öffnet sich vermutlich auch einem Therapeuten genauso wenig wie ihrer Familie oder der Nachbarin.

Der Haushalt ist kontinuierlich besser geworden, das ist, was mich aufbaut. Es hat aber auch 15 Jahre gedauert und wirklich schön ist es immer noch nicht. Aber sagen wir mal: ausreichend.

@MafusCage: Das klingt ja schon sehr ähnlich wie bei mir. Für mich klingt das aber ein bisschen nach: "Wenn ich jetzt ihre Arbeit mit machen, bekomme ich eine Gegenleistung." Sie macht ja meine Arbeit auch nicht.
Wir hatten sehr starke Diskrepanzen, was das Durchsetzen von Konsequenzen bei den Kindern anging. Meine Frau war das sehr nachlässig.
Ich erinnere mich daran, dass eines der Kinder mal abends Medienverbot bekam und am nächsten morgen trotzdem Fernsehen geguckt hat. Auf meine Frage an meine Frau, warum sie das erlaubt hat, hieß es dann: "Er darf jetzt aber keine Serie selbst aussuchen. Er darf nur mitgucken."
Immer wenn ich mich bei unartigen Kindern in Bezug auf Hausaufgaben, Abends zu unzeiten noch was Essen müssen, obwohl man seit einer Stunde im Bett sein muss, etc., eingemischt habe, hat mich vor den Kindern zum Buhmann gemacht: "Schaut mal, der Papa will wieder böse Konsequenzen" und dann wurde gemeinsam gegen mich gewettert. . "Geh doch einfach hoch, dann hast du deine Ruhe, ich regel das hier." war so das Mantra. "Ja genau Papa, geh du doch hoch." Durch den gemeinsamen Feind waren die Kinder auch direkt wieder auf Spur und es lief dann sogar wirklich nicht selten besser. Also bin ich hoch. Rückblickend eigentlich eine riesige Sch*** Aktion von ihrer Seite.

Aufgrund einer schulischen Situation eines der Kinder gab es hier Anlass zur Diskussion über das Thema konsequente Konsequenzen. Eine Lehrerin legte meiner Frau und mir nahe, zu einem Erziehungs-Beratungsgespräch zu gehen. "Es sei keinesfalls erzwungen, aber wir (Sozialarbeiterin und Lehrerin) legen das Nahe". Es war ein sehr produktives Gespräch. Den Termin haben wir, der in einem Monat. Ich habe aber gegenüber meiner Frau vertreten, dass die bisherige Nachlässigkeit nicht mehr geht. Wenn um 19:00 Uhr absehbar ist, dass die Kinder wegen mangelnder Disziplin ihre Bettgeh-Zeit nicht einhalten, bespreche ich mit meiner Frau die Konsequezen, und zwar so, dass sie nicht mehr drum rum kommt, diese auch durchzuziehen. (Handy weg am nächsten Tag, o.ä.)
Dann wird die Konsequenz angedroht, und alleine der neue Ernst der Situation führt aktuell dazu, das es noch keine Konsequenzen gab. Die Kinder sind jetzt z.B. immer pünktlich im Bett. Es läuft wirklich viel besser.

Und so wünsche ich mir das eigentlich auch in Beziehungs-Gesprächen. Man spricht aus, was falsch läuft. Jeder gesteht ein, wo er Fehler gemacht hat, man bespricht, wie man die Probleme in Zukunft besser angeht. Und wenn dabei heraus kommt, dass ich mehr Küchendienst mache, dann ist das von mir aus so.
Aber jetzt wahllos ihre Arbeit erledigen und meine Aufgaben vernachlässigen, in der Hoffnung es gibt dann mehr Sex im Bett. Klingt für mich nicht nach einem Plan. Da fehlt mir dann schon ein klärendes Gespräch vorher.
Ich meine: Die stundenlangen abendlichen Diskussion mit den Kindern gehen aus meiner Sicht komplett auf ihre Kappe. Zeit, die man sich sicherlich lange Jahre hätte sparen können, wenn man mal Konsequent gewesen wäre. Meine Hilfe hat sie explzit abgelehnt. Genau wie beim Aufräumen. Ich hätte hier gerne mal tabula rasa gemacht, Schränke auf, Kofferraum voll, und dann zur Deponie. Und da ist es dann wieder: "So sieht für mich aber nicht Probleme lösen aus."



Nun ja. Man sieht schon. Sie ist der emotionale Part mit wenig Durchsetzungsvermögen und Probleme, über Probleme zu reden.
Ich bin der rationale Part, der vermutlich ein bisschen zu wenig Gefühl in die Sache bringt.

Ich hab einen Termin bei der Caritas Eheberatung gemacht. Die gleiche Caritas, wo wir das Erziehungs-Beratrungsgespräch haben und unsere Kinder sind wohl der Türöffner, dass wir da auch einen Termin bekommen. Mal sehen, was bei rauskommt.

• x 4 #33


R
Noch ein Nachtrag:
Im obigen Beitrag stehen jetzt viele schlimme Dinge. Aber das sind eben zusammengetragene Missgeschicke aus 15 Jahren Ehe. Ich denke da hat jeder einiges zu erzählen.

Es gibt aber eben viele Dinge, die aus meiner Sicht sehr gut laufen. Gemeinsame Kinder, die man mit den eigenen Werten erzogen hat. Ein eigenes Haus, was man nach gemeinsamen Vorstellungen aufgebaut hat. Zwei gemeinsame Hobbys, für das es teilweise schwer wird, einen anderen Partner zu finden. Gleiche Aktivitäten, die man gerne macht, ähnliches Film- und Serieninteresse. Wir mögen das Essen, was wir uns gegenseitig Kochen (meist sie, aber manchmal eben auch umgekehrt) und beim Essen bin ich wirklich penibel. Wenn meine Freundin von oben mal was zu meinem Geburtstag mitbringt, mag ich es fast nie – zum Glück gibts noch andere Gäste.
Wir haben einen gemeinsamen Freundeskreis, mit dem wir gelegentlich Dinge unternehmen und auch eine sehr gute Nachbarschaft. All das müsste man sich neu aufbauen, das ist für mich etwas mehr als eine hübsche Frau mit gutem Sex. Ich sags ehrlich: Vermutlich wirds mit einer neuen Frau in vielen Punkten auch schlechter, auch wenn der Sex noch so gut und häufig ist. Dazu kommen dann die Klassiker: Kinder nicht mehr im eigenen Haushalt, Ex-Frau, mit der man sich um Unterhalt vor Gericht zerrt.

Und das jetzt hier überdurchschnittlich oft dazu geraten wird, dann doch einfach fremd zu gehen, ist irgendwie auch nicht das, was ich hören wollte, da bin ich ehrlich.

• x 2 #34


MafusCage
Zitat von Rotorhead:
Das klingt ja schon sehr ähnlich wie bei mir. Für mich klingt das aber ein bisschen nach: "Wenn ich jetzt ihre Arbeit mit machen, bekomme ich eine Gegenleistung."

Sorry aber das ist bisschen einfach gedacht. Hier geht es nicht um "Arbeit machen" als Gegenleistung. Es geht um Mental Load. Was muss sie alles mitdenken. Welche Last bei der gedanklichen Organisation hat sie. Es ist ein Unteschied ob man Termine im Kalender abarbeitet und die vorbereitete Einkaufsliste durch den Einkauf erledigt oder ob man selbst die noch nicht gemachten Termine einplant und den Einlauf und alle Esseanplanung vorab überlegt.

Es geht um Achtsamkeit der andern Person gegenüber. Um Verständnis. Um Vergebung und Duldung kleiner Fehler. Um Empathie.

Zitat von Rotorhead:
Meine Frau war das sehr nachlässig.


Zitat von Rotorhead:
Ich erinnere mich daran, dass eines der Kinder mal abends Medienverbot bekam und am nächsten morgen trotzdem Fernsehen geguckt hat

Und warum war sie nachlässig? Was hat sie denn in der Zeit als das Kind schauen durfte gemacht? Vermutlich irgendeine Arbeit bei der Sie mal 3 Min den Rücken frei braucht neben den 1000 anderen Dingen, die am Tag noch folgen müssen.

Du klingst die ein Vater der seine Tochter tadelt "sie war nach lässig".

Ich kann aus deinem Text hervorragend herauslesen, warum bei deiner Frau die Libido verdampft ist.

Eine Frau spürt, wenn Sie nicht mehr die Anziehungskraft bei ihrem Mann hat. Sie merkt, wenn sie deinen Ansprüchen nicht mehr genügt. Ihr könnt gern eine Therapie probieren aber das wird steinig und ich denke auch du solltest dich sauber (auch wenn es leider unbequem ist) trennen und dann eine Neue suchen, die es, wie du schon anmerkst auch erstmal besser machen können muss. Fremdgehen ist verletzender Mist und würde einmal mehr unterstreichen, dass es hier um dich geht und deine Frau keine Rücksichtnahme "verdient", oder vielleicht auch gemaßregelt oder bestraft gehört. Wenn deine Liebe für sie weg ist, dann lass es und beende es sauber.

• x 4 #35


R
Ich kann doch nicht Hilfe ablehnen und Dinge unprofessionell erledigen. Die gehen dann schief – sich dann aber wundern, das ich ihr nicht helfe. Hä? Hab ich doch angeboten!

Sie nutzt z.B. keinen Terminkalender, trägt alles in eine mittlerweile unendlich große Todo Llste oben ein. Dann verpasst sie Arzttermine und wird angerufen von der Praxis, wo sie denn bleibt. Dann bin ich schuld, weil ja so viel auf ihr lastet.

Ich hab ihr angeboten, ihr eine Kalender-App zu installieren. "Ne, danke, ich mach das schon. Mische dich nicht in meine Sachen ein. Ich bin Erwachsen und bekomme das alleine hin."

Klar, wenn man Dinge 3x anfangen muss, bevor man sie zuende macht, hat man am Ende überall ein bisschen mehr Arbeit. Wenn man konsequent die Hilfe des Mannes ablehnt, muss man selbst viel mehr schultern. Das ist ein leidiges Thema bei uns, ja.

Unzählige Male hab ich angeboten, Dinge zu machen. Z.B. mit den Kindern zum Arzt zu gehen. "Nein, ich mach das schon, danke."

Viele Dinge, die ich gut meine, nimmt sie mir krumm. Sieht sie als Vorwurf, statt als Unterstützung. Vermutlich genau wie du damals. Deshalb kommen von deiner Seite viele Vorwürfe ggü. deinem Partner, aber keine Hilfestellung, wie es besser geht. Das hast du, pardon, schon in deiner Beziehung nicht geschafft.

Da sind einige Dinge wohl sehr historisch gewachsen. Ich denke reden würde helfen. Lehnt sie ab. Immer, konsequent.

• x 2 #36


MafusCage
Was sagt sie zum Therapiewunsch? Lehnt sie das Gespräch mit der Caritas auch ab?

• #37


R
@MafusCage
Nein. Sie geht mit. Ob gerne oder nicht, hat sie nicht gesagt. Hörte sich an, als hielte sie es für eine gute Idee.

• x 1 #38


MafusCage
Na das ist dich schonmal ein kleiner Schritt. Vielleicht bringt es was. Eine Paartherapie wäre eventuell auch etwas um die gestörte Komminikation und die Missverständnisse aufzuräumen.

Sieh die ablehnende Haltung deiner Frau bzgl. deiner Hilfangebote eher so, dass es ihre Strategie ist, alle Anforderungen zu packen. Sie ist im Überlebensmodus und hat vielleicht nicht die Ruhe sich mit einer neuen App zu befassen. Du scheinst für sie eben erfahrungsgemäß nich das Leben leichter zu machen. Daher ist deine Hilfe für sie kein Thema. Das dich das verletzt verstehe ich.

Der verpasste Termin ... wo warst du? Hattest du ihn auf dem Schirm, so dass man ihn frühs mal thematisiert .

Das Aufräumen der Schränke? Das kannst du sicher nicht allein machen, da müsste sie mitschauen, was weg muss ... also wieder noch mehr auf ihrem ToDo-Plan? Warum machst du das mit dem Schrank nicht einfach mal unauffällig ohne dass sie sich damit befassen soll.

Besprecht hier gern man mit jemand Dritten woher diese Ablehnung ihrerseits rührt. Ich ahne es.

Ich war damals trotz all der Verletzung im Nachgang sehr erleichtert, dass ich nach der Trennung alles alleine mit meinem Kind regeln konnte und nicht noch der Ex-Partner mit all seinen Befindlichkeiten da war um noch mehr Druck auf mich auszuben. Es war wirklich befreiend und erleichternd ohne ihn.

Was denkst du, wie es deiner Frau geht, wenn sie nicht mehr ständig in ihrem Tun bekritelt und getadelt wird und dann auch noch ständig enttäuscht, weil sie keine Lust auf S. hat.

• #39


Wollie
Zitat von Rotorhead:
Im obigen Beitrag stehen jetzt viele schlimme Dinge. Aber das sind eben zusammengetragene Missgeschicke aus 15 Jahren Ehe. Ich denke da hat jeder einiges zu erzählen.

naja.....du nennst das Missgeschicke....ich empfinde dies eher so, dass du dich ziemlich über deine Frau stellst und sie bewusst oder unbewusst abwertest durch deine Meckerei, was so ihr Lebensstil angeht. Weist du, irgendwie klingt dies alles nach einer großen Unwucht, Unzufriedenheit auf beiden Seiten. Das passt nicht oder nicht mehr. Ich kenne so ähnliche Situationen aus meiner 1. Ehe und auch wir hatten Beratung bei der Caritas....rückblickend waren dies Ehe-Abwicklungs-Gespräche.
Also, um dies zu formulieren: irgendwas ist bei euch gewaltig verrutscht, da passt was Grundsätzliches nicht mehr, was du und wahrscheinlich auch deine Frau nicht klar bekommen und klar aussprechen können. Aber das Ergebnis ist das Gleiche.....sie "verweigert" körperliche Nähe, weil ihr überhaupt gar keine emotionale Verbindung als Paar mehr habt. Da ist im Gegenteil ganz viel Mißtrauen, Unzufriedenheit, Frust usw.......ja, angesammelt in 15 Jahren, weil nie auf -u. bearbeitet.
Und ihre "Affäre" ?.....Flucht nach vorne würde ich es nenen, weil ihre Türen ganz weit offen waren. Deine übrigens auch bei der anderen Frau.....hättest du dich zurückgehalten, wenn sie dir eindeutige Signale gesendet hätte ? glaube nicht......
Ich wünsche euch ja, dass euch das Gespräch bei der Caritas hilft, aber ehrlicherweise ich glaube es nicht. Bei euch steht ein großer Elefant im Raum und den bekommt ihr nur mit ganz viel Arbeit da wieder raus. Aber wenn eine Beziehung einfach am Ende ist und auch gar keine Gefühle mehr da sind, dann wird es am Ende auf Trenung hinauslaufen, was letztendlich für alle am besten ist, weil es nicht mehr weiter geht.

• x 5 #40


Wollie
Zitat von MafusCage:
Ich kann aus deinem Text hervorragend herauslesen, warum bei deiner Frau die Libido verdampft ist.

👍

Zitat von MafusCage:
Eine Frau spürt, wenn Sie nicht mehr die Anziehungskraft bei ihrem Mann hat. Sie merkt, wenn sie deinen Ansprüchen nicht mehr genügt. Ihr könnt gern eine Therapie probieren aber das wird steinig und ich denke auch du solltest dich sauber (auch wenn es leider unbequem ist) trennen und dann eine Neue suchen, die es, wie du schon anmerkst auch erstmal besser machen können muss. Fremdgehen ist verletzender Mist und würde einmal mehr unterstreichen, dass es hier um dich geht und deine Frau keine Rücksichtnahme "verdient", oder vielleicht auch gemaßregelt oder bestraft gehört. Wenn deine Liebe für sie weg ist, dann lass es und beende es sauber.

👍
sehr gut formuliert, dies empfinde ich ganz genau so. Im Grunde geht dir deine Frau mit ihrem Verhalten (Haushalt, Kinder usw.) seit Jahren auf die Nerven und dies lässt du sie spüren bzw. formulierst dies auch. Mir fehlt da komplett die Wertschätzung deiner Seite, die Begegnung auf Augenhöhe. Ich wundere mich gar nicht, dass sie sich dir komplett verweigert.

• x 1 #41


CanisaWuff
Eventuell Schmerzen beim S@x oder Du bist durch das was war und die ständige unausgesprochene Forderung nach Sex so abtörnend für sie geworden, dass sie schlichtweg nicht mehr f.eucht wird.

Ich bin jemand der generell S@x gar nicht vermisst.
Damals in meiner Beziehung war es so, dass ich die Fernbeziehung durch meine Fahrten überbrückt habe und kaum komme ich an, sollte es in die Kiste gehen.
Jeder Wunsch nach Kuscheln wurde sofort mit Bus.engrabschen beantwortet und ständig diese Forderungen und unausgesprochenen Vorwürfe nach S@x.
Ich hab das oft über mich ergehen lassen und dann die Nähe komplett vermieden.

Da kommt psychisch dann einiges zusammen und das führt dazu, dass die Libido nicht Hurra schreit.

Bei Frauen oder zumindest bei mir läuft ganz viel im Kopf ab und da kann die Vergangenheit schon eine große Rolle spielen.

Einen Rat kann ich Dir nicht geben, außer dass Du nicht mit dem großen Pen.is auf dem Kopf Zuhause rumläufst. Das wirst Du aber vermutlich nicht können, weil die Gier nach Sex einfach da ist. Wenn auch nicht bewusst und es ist bei ihr ebenso. Da ist ein Riegel und macht das unten zur Wüste Gobi und wahrscheinlich weiß sie nicht mal warum.

Mir wurde vieles erst nach dem Ende der Beziehung bewusst.

• x 3 #42


Blindfisch
Zitat von Rotorhead:
Ich hatte bei einem Hobby eine neue Freundin im plantonischen Sinne kennengelernt. Ich entwickelte Gefühle für diese Person. Das war von meiner Seite aus unbeabsichtigt und ich blieb treu. Ich hatte nicht das Bedürfnis fremdzugehen und es ist auch nie etwas passiert. Aber meine Frau hat bei mir eine Veränderung festgestellt, gemerkt, dass ich häufig mit ihre schreibe, 1 und 1 zusammengezählt, mir die Hölle heiß gemacht und die Freundschaft untersagt.

Auf der einen Seite geht du emotional fremd....
Zitat von Rotorhead:
hat Sie selbst einen sehr intimen Chat mit ihrem Ex-Freund (ein Typ aus der tiefsten, geistigen Unterschicht) angefangen. Das ging so weit, dass sie sich – im Gegensatz zu mir – regelmäßig geküsst haben. U.a. bei uns im Wohnzimmer, während meine Kinder oben waren und ich nicht zuhause. Den Chat hatte ich auf ihrem Laptop gefunden, als ich diesen mal zur Internetrecherche genutzt hatte. Er war recht offensichtlich sichtbar, sie hatte sich die Mühe gemacht ihn akribisch zu sortieren und es befanden sich sogar zwei Fotos seines besten Stückes in diesem Ordner.

....währenddessen deine Frau mit dem ex knutscht und Bilder von seinem besten Stück gespeichert hat....
Zitat von Rotorhead:
Sie teilte ihm mit, dass die Berührung an der Brustwarze sich gut angefühlt hat, im Gegensatz dazu, wenn ich (ihr Mann) sie berührt

...und lässt sich von ihm an Stellen berühren, die für dich tabu sind...
Und natürlich sind die beiden nie weiter gegangen. 😜
Zitat von Rotorhead:
Was aber eben komisch ist: Ungefähr zu dieser Zeit wurde es schlimmer mit dem: "Ich habe keine Lust mehr auf Sex mit meinem Mann."

Erkennst du den Zusammenhang?
Zitat von Rotorhead:
obwohl der Typ ständig seinen Arbeitsplatz verliert, seine Miete nicht bezahlen kann und deshalb zeitweise bei einem Rentner zur Untermiete gewohnt hat und nicht einmal den Unterhalt seiner Kinder bezahlt.

Das er in deinen Augen ein looser ist, ist der Grund warum du der Vater der Kinder sein darfst. Mit ihm wäre das Projekt nicht umsetzbar gewesen. Du bist der gute Versorger aber der EX ist für sie auf sexueller Ebene ein paar Ligen über dir.
Zitat von Blindfisch:
Hänge ein "mit dir" ran. Sie hat Lust auf Sex...nur nicht mehr mit dir.

Wird wohl was dran sein.
Zitat von Blindfisch:
Vielleicht war er auch nie der Typ, den sie anziehend fand aber er war "okay"....eher der Typ Mann der treudoof seine Pflichten erledigt und das Projekt Kinder mitträgt. Und nun, wo die Kinder aus dem gröbsten raus sind, wird er in ihren Augen immer abstoßender. Vielleicht, aber nur vielleicht, hat sie bereits einen Mann kennengelernt, bei dem sie eine Anziehung verspürt. Da würde sich der Sex mit dem Ehemann wie ein Betrug an dem Anderen anfühlen.

Da habe ich mich geirrt. Sie hat keinen neuen kennengelernt, sie kannte ihn schon...
Zitat von Rotorhead:
Auf der anderen Seite wurde mir klar, wie sehr meine Frau psychischen Druck ausüben kann, indem sie stetig geheult hat,

Muss sie ja auch, das du schön da bleibst und nicht wegrennst. Wegen den Kindern.
Das ist allerdings nur eine Seite der Medaille. Deine Partnerwahl und dein mehr oder weniger konsequenzloses Verhalten nach dem Aufdecken ihrer Affäre ist deine Verantwortung. Anstatt sich hinzuhocken und zu jammern, das sie kein sex mit dir möchte, hättest du mal nachdenken können, warum das so ist. Du hast RedFlags übersehen oder ignoriert und nun musst du mit den Konsequenzen leben. Oder du stehst auf und gehst. Deine Entscheidung.

• x 2 #43


Blind-Meg
Zitat von Rotorhead:
Sie nutzt z.B. keinen Terminkalender, trägt alles in eine mittlerweile unendlich große Todo Llste oben ein. Dann verpasst sie Arzttermine und wird angerufen von der Praxis, wo sie denn bleibt. Dann bin ich schuld, weil ja so viel auf ihr lastet.

Ich hab ihr angeboten, ihr eine Kalender-App zu installieren. "Ne, danke, ich mach das schon. Mische dich nicht in meine Sachen ein. Ich bin Erwachsen und bekomme das alleine hin."

Klar, wenn man Dinge 3x anfangen muss, bevor man sie zuende macht, hat man am Ende überall ein bisschen mehr Arbeit.

Hat sie sich mal auf ADHS testen lassen?

• x 2 #44


Arnika
Zitat von Rotorhead:
Meine Vermutung ist. Er wollte sie über ein Jahr lang ins Bett bekommen und dort hat er es geschafft. Sie hat die Situation danach Revue passieren lassen und war sauer auf ihn, dass er es am Ende geschafft hat, (fast) ihre Ehe zu ruinieren.

Oder sie wollte ihn ins Bett gekommen, hat es auch geschafft - und er hat dann die Flucht ergriffen.

Auffällig bei diesen Geschichten ist, wie egoistisch deine Frau ist.

Und dass sie mit ihrer Sächsualität, wie mehrmals betont, eben nicht abgeschlossen hat - nur mit ihrer Sächsualität mit dir. Nur das bequeme Nest will sie halt auch nicht aufgeben.

Also hat sie das selbe Dilemma wie du - nur dass sie der Auslöser ist.

• #45


A


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