Till-Sander
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Angst vor Lächerlichkeit: „Ich habe Angst, mich lächerlich zu machen.“
Gefühl der Unterlegenheit: „Ich schäme mich für mich selbst und dafür, wie ich bin.“
Minderwertigkeit gegenüber anderen: „Ich habe das Gefühl, dass alle anderen besser, klüger oder schöner sind als ich.“
Angst vor Ablehnung: „Ich traue mich oft nicht, etwas zu sagen, weil ich denke, es ist sowieso falsch oder dumm.“
Selbstzweifel: „Ich verstehe nicht, warum du überhaupt mit mir zusammen sein willst.“
Innerer Rückzug: „Manchmal möchte ich mich am liebsten verstecken, damit mich niemand sieht oder bewertet.
Später erfuhr ich dann, dass sie ein Kofferkind war, also als Baby bei ihren Großeltern abgegeben wurde, damit ihre Eltern hier bei uns arbeiten konnten.
Meine Freundin lebt aktuell mit über 50 Jahren noch bei ihren Eltern und ihrer Tochter.
Vielleicht liegt es an der Kultur habe ich mir so gedacht.
Sie arbeitet bei ihrem autoritären Bruder. Dieser spielt in diesem System den Patriarchen.
Ich hatte immer das Gefühl nicht Priorität zu sein, die Familie ging meistens vor.
Als ich dem Bruder mal sagte ich muss oft wegen Deiner Familie zurückstecken, wollte er mir o Ton auf die Fresse hauen. Ich ging dann und er rief hinterher: Du Baby, Du Baby.
Leider hat mich meine Freundin hier nicht wirklich in Schutz genommen, was ich eigentlich erwartet habe.
Später habe ich dann entdeckt, das ihr Bruder ihr eine Gehaltserhöhung gegeben hat, und sie so um die 1500 Euro monatlich für sich und ihre Tochter spart. Erzählt hat sie es mir nicht.
Ihre Mutter hat immer den Kopf weggedreht wenn ich ihr die Hand gab, was wohl auch ein Zeichen war.
Meine Freundin sagte, es war ihre erste Beziehung mit mir in der man offen reden kann, sie hat kommunizieren nie gelernt.
Ich habe ihr öfters Fragen gestellt, wie, wollen wir uns nicht auch mal öfters in der Woche sehen oder möchtest du nicht mit Deiner Tochter zu mir ziehen. Sie hat dann nicht wirklich geantwortet und dicht gemacht.
Ich habe die Beziehung dann irgendwann beendet und noch viele Fragen aber keine Antworten mehr bekommen, auch von ihrer 16 jährigen Tochter nicht, für die ich fast ein Vater war.
Der Liebeskummer tut trotz allem weh und ich vermisse meine Freundin. Heilen konnte ich unsere Beziehung nicht, ich bin kein Therapeut und sie hätte daran arbeiten müssen, so denke ich.
Sie sagte immer es tut mir auch weh wenn Du leidest, ich liebe Dich.
Es folgten leider keine Taten.