Mäxel
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ich möchte euch heute mal von meiner Geschichte berichten. Vor 1 1/2 Jahren kam ich mit meiner Freundin zusammen. Die Anfangszeit war sehr schwierig und hat mir nicht gerade viel Vertrauen mit in die Beziehung mitgegeben, weil sich meine Freundin sehr lange nicht für mich und die Beziehung entscheiden konnte. Schon diese Zeit war von ständigen Nähe und Distanz Situationen geprägt welche mir eigentlich schon damals die RED FLAGS hätten deutlich machen sollen?
Nun gut, die Liebe ist ja leider meist stärker wie der Kopf und ich ging die Beziehung nach viel Drama, on - off Phasen ein. Der Beginn war sehr schön, wir waren definitiv beide verliebt, sind viel im Urlaub gewesen und haben so gut wie jede freie Minute miteinander verbracht. Wir beide sind 32 Jahre alt und von meiner Freundin kam sehr früh das Thema: "Kinder" auf. Für mich auch wichtig, da ich mir auch Kinder wünsche. Der Beziehungsstart war im Oktober 2022. Wir einigten uns darauf Ende 2023 das Thema anzugehen. Bis dahin lief die Beziehung wirklich gut, wir waren ein Team, hatten keinen Streit, haben viel unternommen und waren über 4 Wochen in einem tollen Urlaub in Thailand. Als die Zeit immer näher rückte begann bei mir sich ein etwas mulmiges Bauchgefühl zu entwickeln welches ich nicht ganz zuordnen konnte weswegen ich Ende 2023 ihr nach vielen Gesprächen darüber und unter Tränen gesagt habe, dass ich das mit dem Kind gerade nicht kann. ich wünsche mir Kinder aber mein Bauchgefühl sagte mir etwas anderes. ich musste darauf hören und habe mich immer mehr unter Druck gesetzt gefühlt. Ich muss meiner Freundin hier auch recht geben, ich hatte ihr gesagt, dass wir das im Spätjahr 2023 angehen und ich habe mich nicht an die Vereinbarung gehalten. In Ihr ist dieses Wunsch sehr sehr stark ausgeprägt, sie vergleicht sich permanent mit ihrem Umfeld und ihren Freundinnen, die teilweise schon 2 Kinder haben. Ich konnte ihr das im Spätjahr 2023 nicht geben weswegen der erste große Bruch entstand. Sie entfernte sich immer mehr, ließ keine Nähe mehr zu, konnte sich mit der Situation, dass ich noch etwas Zeit brauche nicht abfinden. Wir standen kurz vor der Trennung aber haben uns wieder zusammengerauft. Stück für Stück kamen wir uns näher, mein Gefühl wurde besser und im März diesen Jahres haben wir es auch in den passenden Zeit des Monats mehrfach probiert. Es hat nicht geklappt. Im April dann kam nichts mehr von ihr und danach die Aussage, dass sie testen wollte ob ich es auch so will und ob der Akt der für ein Kind nötig ist von mir gestartet wird. Dem war nicht so. einordnen warum kann ich es nur sehr schwer. Wieder ging die warm - kalt Phase los. Nähe (ich speichere dich noch mit 2 Herzen bei WhatsApp ein) Distanz (Ich kann dich nicht mehr berühren) innerhalb weniger Wochen wie ein Schalter umgelegt. Vor einer Woche kam es zum Gespräch, sie ist unglücklich, ich brenne nicht für das Thema, sie wünscht es sich sooo sehr aber kann mich nicht mehr berühren? Ich weiß nicht wie ich das ganze Einstufen soll. Bin ich nur Mittel zum Zweck der ihr ein Kind ermöglicht und was ist danach? Wieder Distanz und das Kind ist da? Sie traf währenddessen große Lebensentscheidungen alleine (Immobilienkauf) und entfernte sich immer mehr. Ich zog Anfang der Woche zu meinen Eltern für ein paar Tage zur räumlichen Trennung um uns Raum zu geben. Als ich wieder kam war ich sehr emotional und sie absolut eiskalt. Das konnte sie nicht aushalten und ist zu ihrer Mutter und schläft nun dort seit 3 Tagen. Die Trennung kann sich nicht wörtlich aussprechen.