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Schnauz und Miez

C

Charla
Gast

Schnauz und Miez

Ri-ra-rumpelstiez,
wo ist der Schnauz, Wo ist die Miez?
Der Schnauz, der liegt am Ofen
und leckt sich seine Pfoten.
Die Miez, die sitzt am Fenster
und wäscht sich ihren Spenzer.
Rumpeldipumpel, schnaufeschnauf,
da kommt die Frau die Treppe rauf.
Was bringt die Frau dem Kätzchen?

Einen Knäul, einen Knäul, mein Schätzchen,
einen Knäul aus grauem Wollenflaus,
der aussieht wie eine kleine Maus.

Was bringt die Frau dem Hündchen?
Ein Halsband, mein Kindchen,
ein Halsband von besondrer Art,
auf welchem steht: Schnauz Schnauzebart.
Ri-ra-rumpeldidaus,
und damit ist die Geschichte aus.

- Christian Morgenstern -

x 9 #1


BrokenHeart
Und nun?

#2


A


Schnauz und Miez

x 3


ElGatoRojo
Es waren mal 2 Ameisen
die wollten nach Australien reisen
doch bei Altona auf der Chaussee
da taten ihnen die Beinchen weh
und so verzichteten sie weise
auf den letzten Teil der Reise

(Morgensten oder Ringelnatz)

x 11 #3


I
Ich gehe in den Birkenwald
Denn meine Pillen wirken bald

🎉

hoffe ich konnte weiterhelfen

x 10 #4


L
Schnurre, Katze


Schnurre, Katze!
Leise Tatze,
kratze, kratze,
kleine Katze.
Mit der Schnauze,
da miaut se.

x 5 #5


L
Zum Fressen geboren, zum Kraulen bestellt,
in Schlummer verloren, gefällt mir die Welt.
Ich schnurr’ auf dem Schoße, ich ruhe im Bett,
in lieblicher Pose, ob schlank oder fett.
So gelte ich allen als göttliches Tier,
sie stammeln und lallen und huldigen mir;
liebkosen mir glücklich Bauch, Öhrchen und Tatz -
ich wählte es wieder, das Leben als Katz!

Sabine Hübner

x 7 #6


Plentysweet
Im dichten Fichtendickicht sind dicke Fichten wichtig

x 4 #7


Error
Der Eber war stets mißgestimmt, weil seine Kinder Ferkel sind.
Nicht nur die Frau - die S*au alleine, die ganze Familie, alles Schweine 🐷

x 6 #8


Kampfschnake
@Lizzzy

Das ist in Wirklichkeit von Goethe.

x 2 #9


L
Zitat von Kampfschnake:
Das ist in Wirklichkeit von Goethe.

Du hast völlig recht, besagte von mir zitiere Frau hat es nur für ein Buch verwendet. Danke für den Hinweis.

x 1 #10


Kampfschnake
Der Lattenzaun
Es war einmal ein Lattenzaun,
mit Zwischenraum, hindurchzuschaun.
Ein Architekt, der dieses sah,
stand eines Abends plötzlich da -
und nahm den Zwischenraum heraus
und baute draus ein großes Haus.
Der Zaun indessen stand ganz dumm,
mit Latten ohne was herum.
Ein Anblick grässlich und gemein.
Drum zog ihn der Senat auch ein.
Der Architekt jedoch entfloh
nach Afri- od- Ameriko.

Christian Morgenstern

x 4 #11


C
Hund und Katze

Miezel, eine schlaue Katze,
Molly, ein begabter Hund,
Wohnhaft an demselben Platze,
Haßten sich aus Herzensgrund.

Schon der Ausdruck ihrer Mienen,
Bei gesträubter Haarfrisur,
Zeigt es deutlich: Zwischen ihnen
Ist von Liebe keine Spur.

Doch wenn Miezel in dem Baume,
Wo sie meistens hin entwich,
Friedlich dasitzt wie im Traume,
Dann ist Molly außer sich.

Beide lebten in der Scheune,
Die gefüllt mit frischem Heu.
Alle beide hatten Kleine,
Molly zwei und Miezel drei.

Einst zur Jagd ging Miezel wieder
Auf das Feld. Da geht es bumm.
Der Herr Förster schoß sie nieder.
Ihre Lebenszeit ist um.

Oh, wie jämmerlich miauen
Die drei Kinderchen daheim.
Molly eilt, sie zu beschauen,
Und ihr Herz geht aus dem Leim.

Und sie trägt sie kurz entschlossen
Zu der eignen Lagerstatt,
Wo sie nunmehr fünf Genossen
An der Brust zu Gaste hat.

Mensch mit traurigem Gesichte,
Sprich nicht nur von Leid und Streit.
Selbst in Brehms Naturgeschichte
Findet sich Barmherzigkeit.

Wilhelm Busch

x 10 #12


Payne
Das Schattenpferd

Keine Worte mögen je dieses Pferd beschreiben, denn tief in seinem Herzen wird ein Götterpferd es bleiben. Wenn der Donner grollt in der Nacht,
das Schattenpferd mit einem Schrei erwacht.
Mächtig, stolz und schön es galoppiert über das Land,
nie wird es einer bekommen in seine Hand....

Wenn der Mensch je eine große Eroberung gemacht hat,
so ist es die, dass er sich das Pferd
zum Freund gewonnen hat!

(Comte de Buffon)

x 5 #13


Kampfschnake
Das ästhetische Wiesel

Ein Wiesel
saß auf einem Kiesel
Inmitten Bachgeriesel.
Wißt ihr
weshalb?
Das Mondkalb
verriet es mir
Im Stillen:
Das raffinier-
te Tier
tat′ s um des Reimes willen.

wiederum Herr Morgenstern

x 4 #14


F
Das huschelt und kuschelt
und trippelt und kippelt
und kribbelt und wibbelt,
das pickt und das piept.
Das huselt und wuselt,
man wird ganz beduselt,
wenn man auf dem Hofe
die Küken erblickt.

Aufs Picken und Nicken
der Küken zu blicken
macht Kinder nicht minder
wie Große konfus.
Das schlägt sich, verträgt sich,
das ziept sich, das liebt sich
und kommt mit Gerenne
zur Henne am Schluss.

Doch friedlich und niedlich
hockt schließlich gemütlich
die flauschige, bauschige,
lauschige Schar
geborgen vor Sorgen,
im Schutze der Glucke,
die früher genau so
ein Kükenkind war.


(James Krüss)

x 4 #15


A


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