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Tochter möchte zu uns ziehen

Arnika
Zitat von Manchmal_Hexe:
@Arnika Genau und deshalb könnte es gut funktionieren, wenn jeder seinen privaten Bereich hat (zwei separate Wohnungen) und jeder seine eigene ...

Es sind aber nicht ihre Nachkommen.

Zumal das nur in den wenigsten Fällen selbst mit den eigenen Kindern funktioniert, und mit angeheirateten noch viel weniger. Und so alt, dass sie Unterstützung bräuchten statt lieber überall in ihrem eigenen Haus *beep* herumzutollen, sind die beiden wirklich noch nicht.

Und dass sie sich dann in ein paar Jahrzehnten um die verwitwete Stiefmutter kümmern würde, ist mehr als fraglich. Vorher steht eher er mit gebrochenem Herzen alt und allein da - aber Hauptsache, die Tochter und ihr Freund habens bequem.

• x 4 #466


A


Tochter möchte zu uns ziehen

x 3


Hola15
Zitat von Winza:
Ich erklär dir gar nix. Du denkst eh was du willst.

Ok, das ist natürlich deine Entscheidung. Ich hätte es einfach gern verstanden, gerade weil du sagst, dass ich etwas falsch sehe. Ich wäre dafür offen deine Intention verstehen zu wollen.

• #467


Error
Wenn der einzige Grund für ihren plötzlichen Wunsch zum Einzug bei Euch ist, dass sie bei ihren Freunden weiterhin wohnen möchte, würde ich das nicht zulassen.
Als Notnagel, auch für die eigene Tochter, wäre ich mir zu schade.
Zumal so Stress und Ärger vorprogrammiert sind.

• x 2 #468


D
einmal vor weg, soll jetzt schon ein Eigentümer Miete bezahlen, das seine Angetraute bei ihm Einzieht dürfte normal sein, Anstatt sich eine Mietwohnung zu nehmen.
das Haus wird er saniert haben, als die Eltern noch lebten, weil es notwendig gewesen sein dürfte, was einiges an Geld kostet, also so ganz Gratis hat er das Haus nicht bekommen, wo womöglich ein Neubau billiger gewesen wäre, mit viel Eigenleistung
mein Haus meine Regal und wenn wer glaubt er müsste Leben wie ein Messi, wo ihm alles aus der Hand fällt wo er steht und ich oder meine LG räumt hinten nach ist er schief gewickelt, dann muss er sich eine eigene Wohnung suchen, ebenfalls wenn mir wer noch einen Mitbewohner aufs Auge drücken will.
egal ob Kind, Frau oder Freund.
ich bin mir auch sicher das ein Fixeinzug, samt Freund, nicht vorsichtig Angefragt wurde, sondern als Fixpunkt in den Raum gestellt wurde

für meine Wohnung hat noch keine Mitbewohnerin jemals einen Cent an Fixkosten bezahlt, noch was die Einrichtung Betrifft, sie aber sehr wohl Mitspracherecht haben.
Kinder können dann über die Wohnung Entscheiden, wenn ich den Löffel Abgebe, aber bis dort hin ist es meine Wohnung.

• x 4 #469


E
Zitat von Manchmal_Hexe:
welches studiert

Nope, sie ist fertig mit dem Studium. Deswegen wird jetzt diskutiert. Und weil es eine Abmachung gab, dass sie bis zum Ende ihres Studiums dort wohnen kann. Zählen Abmachungen heute gar nicht mehr?

• x 4 #470


M
@Arnika
Zitat von Arnika:
Es sind aber nicht ihre Nachkommen.

So ist das eben, wenn man einen Mann mit Familie wählt. Eine Familie heiratet man immer mit.

Zitat von Arnika:
Zumal das nur in den wenigsten Fällen selbst mit den eigenen Kindern funktioniert, und mit angeheirateten noch viel weniger.

Im Gegenteil, funktioniert beispielsweise in anderen Ländern oder bei den Bauern über Generationen hinweg sehr gut. Ich frage mich, was bei denen anders läuft: vielleicht der Zusammenhalt, Familiensinn, Kompromissbereitschaft, oder Konfliktfähigkeit?

Zitat von Arnika:
Vorher steht eher er mit gebrochenem Herzen alt und allein da - aber Hauptsache, die Tochter und ihr Freund habens bequem.

Könnte man auch umdrehen und behaupten, die Ehe ist nur was wert, wenn sie das große Haus zu ihren Bedingungen für sich hat.

Zitat von Ella:
Zählen Abmachungen heute gar nicht mehr?

Nur weil man einen Gedanken laut ausspricht heißt es nicht, dass man sich an Abmachungen nicht hält.

• x 1 #471


Arnika
Zitat von Manchmal_Hexe:
Im Gegenteil, funktioniert beispielsweise in anderen Ländern oder bei den Bauern über Generationen hinweg sehr gut. Ich frage mich, was bei denen anders läuft: vielleicht der Zusammenhalt, Familiensinn, Kompromissbereitschaft, oder Konfliktfähigkeit?

Hahahahhaha! Da ich vom Dorf bin, wo das oft vorkam, kann ich dir berichten, wie das bei den meisten so lief: Die haben oft gestritten wie die Hund - und waren dann froh, wenn die Alten endlich den Löffel abgaben und sie das Haus für sich hatten.

Die Bauern haben wenigstens einen riesen Grund, wo die Alten meist in einem Nebengebäude am anderen Ende wohnen und man sich ausweichen konnte. Weil es eben früher unter einem Dach permanent zu massiven Konflikten kam. Aber selbst da wurde immer noch permanent an den Nerven des anderen gezerrt und ununterbrochen kam es zu Zank und Streit bis hin zu körperlichen Auseinandersetzungen.

Schlimmer aber noch ist es im selben Haus: Als Beispiel, der Vater meiner Sandkastenfreundin, der in ein 2Familienhaus zu den Schwiegereltern einzog, stand oft knapp vor der Scheidung, hin und wieder hat er auch geweint. Und es ewig bereut. Bis heute sind die reschen Alten eine ziemliche Last - und die Jungen für die Alten umgekehrt genauso. Da wird seit 50 Jahren gestritten, dass die Fetzen fliegen.

Über weite Strecken, oft monatelang, reden viele dieser Menschen unter einem Dach dann vor lauter Zorn gar nichts miteinander, sondern gifteln sich nur schweigend an. Bis sie wegen Gartenarbeit & Co wieder reden müssen - und sich wieder in die Haare bekommen. Ein Träumchen.

Ich würde dir also Naheliegen, das nicht so zu romantisieren, sondern auf die allzuoft unschöne Realität hinter der Fassade zu blicken.

• x 2 #472


alleswirdbesser
@Arnika ich habe so eine Realität in meiner Familie erlebt. Beide Omas von mir lebten viele Jahre bei meinen Eltern, erst die eine, weil sie für uns Kinder da war, dann die andere. Streits und Ärger waren nicht auf der Tagesordnung. Und als die erste Oma nach langer Zeit in ihr Zuhause zurück kehrte, wo der Stiefsohn wohnte, pflegte er seine Stiefmutter bis zum letzten Tag, als sie bettlegerisch wurde. Auch ein anderer Verwandter wohnte sehr lange bei uns und bekam unsere Wohnung, als wir weggezogen sind. Also so furchtbar schlecht ist es auch wieder nicht immer, hängt vielleicht von den Menschen ab. Auch ich habe jahrelange Erfahrung im Erwachsenenalter mit engster Nachbarschaft mit Ex seiner Verwandtschaft. Ja, es gab Konflikte, jedoch weder täglich noch monatlich, sondern ab und zu. Und heute würde ich das nicht nochmal machen. Jedoch…. unsere Kinder wuchsen zusammen auf, wir hatten den selben Freundeskreis, feierten zusammen, machten zusammen Ausflüge und manchmal auch Urlaub, es gab viel gemeinsame Zeit als große Familie. Mit der Trennung fiel es mir auf die Füße, ich habe auf Anhieb alles verloren. Heute würde ich jedem davon abraten so zu bauen, aber ich weiß trotzdem, dass es auch Positives gegeben hat, nicht nur negatives.

• #473


Arnika
Zitat von alleswirdbesser:
@Arnika ich habe so eine Realität in meiner Familie erlebt. Beide Omas von mir lebten viele Jahre bei meinen Eltern, erst die eine, weil sie für ...

Natürlich kann’s auch Positives geben, hängt ja von den jeweiligen Individuen ab. Meine Großeltern lebten bei uns bzw. bei meinem Onkel. Auch meine Mutter lange bei ihrem Bruder. Ein Herz und eine Seele waren die beiden da auch nicht, waren aber wenigstens nicht zerstritten wie viele andere. Und da ging es im Vergleich zu anderen noch ziemlich gemächlich zu.

Aber natürlich flogen überall sehr viel öfter die Fetzen, als bei jemandem, der nicht zusammenwohnt - bzw noch schlimmer, bei jemandem, den man sich nicht mal ausgesucht hat. Bei sehr vielen anderen flogen nämlich auch Gegenstände, da waren sowieso alle Tiernamen vertreten - und schlimmeres. Kriegst ja alles mit im Dorf. Da würd ich das Märchen von harmonischer Familien-Idylle und Eintracht also ganz schnell vergessen.

Der alte Nachbar jagte seinen Sohn mal mit der Mistgabel durchs halbe Dorf - und zwar auch nicht ohne Grund. Um nur mal ein kleines Highlight zu nennen. Kompromissbereitschaft, Familiensinn und Konfliktfähigkeit - genauso sieht das dann in der Wirklichkeit aus. Ich musste hellauf lachen. 🤣🤣🤣

• #474


M
@Arnika
Zitat von Arnika:
Ich würde dir also Naheliegen, das nicht so zu romantisieren, sondern auf die allzuoft unschöne Realität hinter der Fassade zu blicken.

Ich romantisiere nicht, es ist meine Erfahrung und die von vielen anderen auch. Der Trick ist, zwei völlig separate Wohnungen zu bauen, sodass jeder seinen Alltag leben kann und man sich nicht begegnen muss. Man muss so bauen, dass eine Wohnung theoretisch verkauft werden könnte.

Würdest du so mit deinen ganz normalen Nachbarn umgehen, wie du es beschrieben hast? Beschimpfen und gewalttätig werden? Wo ist bitte der Unterschied zur Familie in der Nähe? Warum respektiert man diese weniger?

Es geht nicht darum, der Familie ins Wohnzimmer zu hocken, sondern darum, den Wohnraum optimal zu nutzen und die Privatsphäre zu respektieren. Wenn man eine Schwiegermutter hat, die neugierig bei jedem Besuch durchs Fenster schaut, gibts natürlich Probleme. Aber der TE hat doch geschrieben, wie gut es mit seiner Tochter funktioniert.

• x 2 #475


D
ich liebe meine Mutter, aber länger als 1 Woche die sie mehrmals im Jahr zu mir kommt würde ich sie nicht ertragen, sie findet immer was wo es einen besseren Platz dafür gibt als den wo es sich Befindet und schmeisst auch mal was Weg wofür sie keinen Sinn erkennen kann.
als ich meinen Saugroboter gekauft habe war er ihr ein Dorn im Auge.

die 20 Jährige spiegelt unsere Zeit, nur nichts sagen und keine Zurechtweisung, es könnte dem Kind schaden.

ich war vor einiger Zeit in einem Lokal Essen das brechend voll war ohne Bestellung kein Sitzplatz, mitten drinnen haben Kinder Fangerl gespielt, wo die Eltern trotz Bitten vom Gastronom dies zu Unterlassen nicht reagiert haben, so lange bis ein Kellner ein ganzes Tablett mit Speisen Abgeladen hat, weil ihn die Kinder übern Haufen gerannt haben.
neben der Sauerei am Boden hat er noch den Schaden gehabt

• x 1 #476


GreenTara
@Manchmal_Hexe
Zitat von Manchmal_Hexe:
Aber der TE hat doch geschrieben, wie gut es mit seiner Tochter funktioniert.

Das lese ich allerdings anders. Der TE räumt hinter ihr auf, damit es keine Konflikte mit seiner Partnerin gibt. Es hatte auch im Vorfeld, als die Tochter einzog, Gespräche und Abmachungen gegeben.
Sicher sollte es bei so unterschiedlichen Vorstellungen getrennten Wohnraum geben. Ob es in dem Haus des TE machbar ist, wissen wir nicht. Allerdings hatte er das Haus bereits umgebaut, da hätte er die Möglichkeit sicher genutzt.

Sicherlich

• x 2 #477


D
Zitat von Manchmal_Hexe:
Der Trick ist, zwei völlig separate Wohnungen zu bauen, sodass jeder seinen Alltag leben kann und man sich nicht begegnen muss. Man muss so bauen, dass eine Wohnung theoretisch verkauft werden könnte.

so läuft das aber nicht mit Garten, wenn es Familie ist, denen man schwer verbieten kann den Garten zu Nützen, auch wenn sie sich vor jeder Arbeit drücken, alles Verlieren wo sie Stehen und die Tollsten Ideen haben den Garten Umzugestalten.
einem Mieter kann ich die Gartenbenützung Verweigern

• x 2 #478


Heloise
Zitat von GreenTara:
Der TE räumt hinter ihr auf, damit es keine Konflikte mit seiner Partnerin gibt. Es hatte auch im Vorfeld, als die Tochter einzog, Gespräche und Abmachungen gegeben.

Wenn das so ist, hintertreibt er vor seiner Frau die Abmachungen. Was den Konflikt sicher nicht entschärft

• x 3 #479


A
Vielen Dank für die vielen Antworten und unterschiedlichen Ansichten...
Zum Thema Ehefrau und kostenloses Heim. Meine nVFrau beteiligt sich sehr wohl an den laufenden Kosten sowie an den Kosten für die Unterlatung des Huses (neue Türen, PV-Anlage, neue Fußböden usw.) Sie hat sich also sicher nicht ins gemachte Nest gesetzt...Und sie trägt auch zum Lebensunterhalt bei...
Dann zum Thema das ich mich ins gemachte Nest gesetzt habe... Ich habe, bevor ich mein Haus umgebaut habe, zur Miete gewohnt. Erst als in den Umbau gestartet habe bin ich wieder daheim eingezogen. Und ich habe in den Umbau einen 6 stelligen Betrag investiert den ich alleine abbezahlt habe..
Viele stellen mir die Frage was ich möchte... Das ist eine sehr berechtigte Frage...Ich habe mir dazu sehr lange Gedanken gemacht..Ich würde auch gerne wieder alleine im Haus wohnen... Aber jetzt kommt der springende Punkt...Ich würde viel auf mich nehmen und aushalten weil es um meine Tochter geht... Und ich eben so erzogen wurde und mich in der Verantwortung sehe... Aber ich komme auch mit der Lebensweise meiner Tochter nicht klar...
Aber da sie meine Tochter ist und ich sie liebe würde ich vieles in Kauf nehmen...
Aber ist das der richtige Ansatz?

• #480


A


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