×

Lieber Forenbesucher,

wer bei uns Unterstützung sucht, soll sie finden, und wer helfen möchte, ist hier herzlich willkommen. Moderatoren und Mentoren begleiten das Forum und achten darauf, dass Beiträge respektvoll bleiben. Sachliche, tröstende, wohlwollende und empathische Beiträge sind ausdrücklich erwünscht, damit sich alle Mitglieder wohl fühlen. Abwertende oder verurteilende Inhalte haben hier keinen Platz.

700

Problem mit Tochter des Partners - Bitte um Rat

L

Liebeleben
Mitglied

Beiträge:
20
Themen:
1
Danke erhalten:
103
Mitglied seit:
Ich bin nun seit einem halben Jahr mit meinem Partner zusammen. Wir sind sehr glücklich und ziemlich verliebt.

Leider zieht für mich hier aber gerade eine dunkle Wolke auf und ich würde mal gerne die Einschätzung von euch hören.

Mein Partner hat eine Tochter die 13 Jahre alt ist und im Wechselmodell bei ihm lebt. ihr Verhältnis zur Mutter ist etwas angespannt, das führt dazu, dass sie häufig die Aufenthalte bei der Mutter cancelt und bei meinem Freund bleibt, was er auch in Ordnung findet. Ich verstehe mich mit dem Mädchen grundsätzlich gut,, es gibt keine weiteren Probleme und sie akzeptiert mich auch, als seine Partnerin.

Mein Partner hat irgendwie ein relativ schlechtes Gewissen dem Mädchen gegenüber und versucht das problematische Verhältnis zur Mutter so gutes geht auszugleichen

Nun zum eigentlichen Problem. Die Tochter ist noch relativ kindlich und schläft immer wieder bei ihrem Papa im Bett. Sie kuschelt gerne und er hat auch kein Problem damit, ihr die Nähe zu geben, die sie offensichtlich noch braucht.

Ich bin meist am Wochenende bei ihm und übernachte dann auch dort. Nun hat es sich zugetragen, dass sie hoch kam, als ich da war und er hat ihr quasi den Platz auf der anderen Seite neben ihm angeboten. Für mich, war damit aber allerdings eine Grenze überschritten. Ich habe keine Lust mit ihm und seiner Tochter in einem Bett zu schlafen. Ich fühle mich da in meiner Privatsphäre verletzt. Ich bin dann relativ wortlos mitten in der Nacht aufgestanden, habe mich angezogen und bin nach Hause gefahren. Er hat zwar versucht mich aufzuhalten ich habe dann aber gemeint, sorry, das geht für mich nicht und bin gegangen.
Es gab dann im Nachgang natürlich noch Diskussionen darüber. Ich möchte nicht mehr bei ihm übernachten, wenn seine Tochter wieder hochkommen könnte und das dann auch darf. Ich erwarte, dass er klare Grenzen setzt. Wenn ich da bin, geht das eben nicht oder ich schlafe nicht mehr bei ihm, wenn sie da ist. Sie ist 13 und nicht 3. Da muss man nicht mehr beim Papa im Bett schlafen, wenn die Freundin da ist.

Wie seht ihr das? Könnt ihr mich verstehen?

x 2 #1


Sonnenschein85
Ich verstehe dich. Aber ich verstehe auch ihn.

Ich habe eine 13 jährigr Tochter und seit der Trennung schläft sie auch nicht mehr gerne alleine. Ich weiß das sie bei ihrem Papa auch mit der ganz kleinen zu dritt schläft. Sie braucht diese Nähe und sicherheit zur Zeit noch.

Natürlich denkt man, uff mit 13 müsste man alt genug sein...

Aber ich kann es eben durch meine Tochter sehr nachvollziehen. Kinder leiden still und mehr als man denkt.

Und auch mit 13 ist man noch ein Kind.

Ich verstehe aber auch wenn du dich unwohl fühlst. Nachts einfach zu gehen finde ich allerdings unschön. Am besten wäre doch ein klärendes Gespräch? So das er auch mit seiner Tochter sprechen kann, es erklären kann und Kompromisse finden kann.

x 15 #2


A


Problem mit Tochter des Partners - Bitte um Rat

x 3


QueenA
@Liebeleben Hallo

Ich kann gut verstehen, dass dich die Situation irritiert und dass da für dich eine Grenze erreicht ist. Gerade das gemeinsame Bett ist für viele ein sehr privater Raum. dein Gefühl ist nachvollziehbar.

Gleichzeitig wirkt es so, als würde dein Partner gerade versuchen, für seine Tochter da zu sein, die offenbar selbst in einer angespannten Situation steckt und viel Nähe sucht. Das ist an sich schön, dass er für sie da ist, bringt ihn aber in eine schwierige Rolle zwischen Vatersein und Partnerschaft.
Der entscheidende Punkt ist aus meiner Sicht nicht, ob sie grundsätzlich noch Nähe bei ihm sucht, sondern wie ihr als Paar damit umgeht, wenn du da bist.

Es wäre wichtig, dass ihr dazu eine klare, gemeinsame Regel findet. Zum Beispiel:
Dass das Bett ein Paarraum ist, wenn du da bist und er gleichzeitig andere Wege findet, seiner Tochter Nähe und Sicherheit zu geben. Im Moment wirkt es so, als würde er eher spontan reagieren, statt das bewusst zu gestalten und genau das führt dann zu solchen Situationen.
Vielleicht hilft es, das nochmal ruhig mit ihm zu besprechen, außerhalb der konkreten Situation, und dabei bei dir zu bleiben: Dass es dir nicht darum geht, seine Tochter „auszuschließen“, sondern darum, dass deine Grenze respektiert wird.
Ihr seid da in einer typischen Patchwork-Aushandlung und die braucht oft klare Absprachen, damit sich niemand übergangen fühlt.

Alles Gute Euch! 🍀

x 13 #3


Worrior
@Liebeleben
Ich verstehe Dich, das ist Deine persönliche Grenze und die müsst ihr klären.
Du fühlst Dich unwohl und möchtest das nicht, völlig ok.

x 3 #4


S
Das Mädchen hat ja scheinbar derzeit einen Konflikt mit der Mutter und braucht vielleicht gerade deswegen den Trost von ihrem Vater und die Versicherung seiner Liebe.

Hast du Kinder?
Ich möchte dir nicht zu Nahe treten, aber ich kenne solche Aussagen ("Das Kind ist doch SCHON 13!") von Frauen, die noch keine eigenen Kinder haben.
Da ist es eventuell schwieriger nachvollziehbar, dass man natürlich alles tut, damit das Kind diese Sicherheit bzw. die Bedürfnisse erfüllt bekommt.
Es geht ja hier nicht um nen Bonbon oder länger fernsehen, sondern um ein grundsätzliches Bedürfnis.

Ich kann dich schon irgendwo verstehen, dass du nicht das Bett teilen willst mit einem Kind, das nicht deins ist. Ich habe irgendwie auch gerade keine Lösung parat.
Ich finde die Situation recht kompliziert.
Der Vater steht zwischen euch, ist ein einem Zwiespalt.
Das Kind braucht einfach nur seinen Vater.
Und du möchtest ja wahrscheinlich trotzdem auch nicht "die Böse" sein, die dem Kind das verwehrt....Hmmm....🤔

Vielleicht könnte er ja, wenn das Kind es im dem Moment dringend braucht, mit zu dem Kind ins Bett gehen, bis es wieder eingeschlafen ist.
Geht ja bei Kindern oft doch recht zügig 😉
Und dann geht er wieder hoch zu dir ins Bett...

x 7 #5


Blindfisch
Guten Morgen.
Ich kann deinen Freund verstehen, denn seine Tochter ist ein Trennungskind welches sich nach Liebe und Geborgenheit seht. Er möchte als Vater ihr das geben. Das ist erst einmal nicht verkehrt. Aber als Vater hat er erziehungsmäßig auch die Aufgabe der Tochter beizubringen, was geht und was nicht geht und Grenzen aufzuzeigen, sprich sie aufs Leben vorzubereiten. Dazu gehört es meiner Meinung nach eine klare Trennung zwischen Vater- Tochter- Beziehung und Mann - Frau- Beziehung zu ziehen und das zu kommunizieren. Für dich hat er (d)eine Grenze überschritten und deine Reaktion
Zitat von Liebeleben:
Ich bin dann relativ wortlos mitten in der Nacht aufgestanden, habe mich angezogen und bin nach Hause gefahren. Er hat zwar versucht mich aufzuhalten ich habe dann aber gemeint, sorry, das geht für mich nicht und bin gegangen.

ist genau richtig gewesen. Kein Drama, aufstehen und gehen.
Anschließend (d)eine klare Ansage
Zitat von Liebeleben:
Ich möchte nicht mehr bei ihm übernachten, wenn seine Tochter wieder hochkommen könnte und das dann auch darf. Ich erwarte, dass er klare Grenzen setzt. Wenn ich da bin, geht das eben nicht oder ich schlafe nicht mehr bei ihm, wenn sie da ist.

Jetzt liegt der Ball in seinem Feld. Er muss sich klar für dich oder seiner Tochter entscheiden, was dieses Thema betrifft.
Zitat von Liebeleben:
Wie seht ihr das? Könnt ihr mich verstehen?

Du hast genau richtig gehandelt und wie seine "Entscheidung" aussieht, wird sich zeigen. Wenn sie "gegen" dich ausfällt, dann solltest du genauso ruhig und gelassen deine Schlüsse ziehen. Ich wünsche euch alles Gute.
LG

x 8 #6


L
@SonnenschWein ich habe auch zwei Kinder, die sind 18 und 16. Und ja, ich kann das verstehen mit dem Nähe-Bedürfnis. Ich verstehe auch, dass die Situation nicht einfach ist. Ich finde toll, dass mein Partner so eng mit seinen Kindern ist. Er liebt sie sehr, das weiß ich. Zudem hat er noch eine größere Tochter.

Vielleicht ist es tatsächlich eine Lösung, wenn er dann im Zweifel mal zu ihr runtergeht.
Zusammen mit mir im Bett will ich sie echt nicht haben, da ist meine Grenze einfach überschritten.

Mir ist sehr an einem guten Verhältnis gelegen und ich mag das Mädchen auch. Aber ich erwarte halt auch, dass meine Grenzen respektiert werden.

x 9 #7


Sonnenschein85
Zitat von Liebeleben:
@SonnenschWein ich habe auch zwei Kinder, die sind 18 und 16. Und ja, ich kann das verstehen mit dem Nähe-Bedürfnis. Ich verstehe auch, dass die ...

Ja. Das wäre doch eine Idee wenn er, sollte sie akut sich unwohl fühlen, nachts nach unten zu ihr geht. Es wirs ja nicht täglich sein. Und sie ist durch das Wechselmodell nicht immer bei euch.

Ich denke das wird auch nicht mehr lange sein. Mit 14/15 verändert es sich sicher und ihr ist das selbst unangenehm. Also wahrscheinlich geht es nur um eine kurze Zeitspanne. Kommunizier das mit deinem Partner.

x 3 #8


HeavyDreamy
@Liebeleben Hey

Zitat von Liebeleben:
Nun zum eigentlichen Problem. Die Tochter ist noch relativ kindlich und schläft immer wieder bei ihrem Papa im Bett. Sie kuschelt gerne und er hat auch kein Problem damit, ihr die Nähe zu geben, die sie offensichtlich noch braucht.

Das siehst du hier erstmal richtig.
Sie möchte noch aufgefangen werden und mit 13, auch wenn viele Mädels/Jungs da schon reifer sind, darf sie trotzdem noch Kind sein und nen gewissen Schutz in der Nacht holen Lachendes Gesicht

Zitat von Liebeleben:
Ich verstehe mich mit dem Mädchen grundsätzlich gut,, es gibt keine weiteren Probleme und sie akzeptiert mich auch, als seine Partnerin.


Cool, sie akzeptiert dich als Partnerin deines Freundes.
Sie sieht dich als eine gute Freundin, vielleicht auch ein bissl "Mama-Ersatz".

Zitat von Liebeleben:
Ich bin meist am Wochenende bei ihm und übernachte dann auch dort. Nun hat es sich zugetragen, dass sie hoch kam, als ich da war und er hat ihr quasi den Platz auf der anderen Seite neben ihm angeboten. Für mich, war damit aber allerdings eine Grenze überschritten. Ich habe keine Lust mit ihm und seiner Tochter in einem Bett zu schlafen.


Und hier hast du es sprichwörtlich mit der Tochter, die dich akzeptiert, verkackt.

Sie hätte sich neben dir wohlgefühlt, weil sie dich ja mag und jetzt?

Du gehst einfach, das Mädel fühlt sich gestört und vermutlich bekam es auch ein schlechtes Gefühl.

Mensch, das Mädel mochte dich, wollte mit dir und ihrem Papa im Bett schlafen.
Das ist doch süss?

Und ich bin mir sicher, dass wenn ihr am nächsten Tag darüber geredet hättet, dass es nicht immer vorkommen sollte, dass jeder Verständnis dafür gehabt hätte, auch das Mädel.

Es ist in meinen Augen nicht so oft der Fall, dass ein Kind einen anderen Partner akzeptiert, verstehst du?

Du hättest da eigentlich wirklich glücklich sein können, dass das Mädel dich so mag und mit dir im Bett schlafen wollte Lachendes Gesicht

Zitat von Liebeleben:
Wie seht ihr das? Könnt ihr mich verstehen?


Nur ein bisschen kann ich dich verstehen, es ist nicht dein eigenes Kind.

Aber sie hat dich gemocht und du gehst Trauriges Gesicht Das fand sie sicherlich traurig Trauriges Gesicht

Vielleicht kannst du dich überwinden, darüber nochmals mit deinem Partner zu reden und das Mädel in den Arm zu nehmen und ihr mitteilen, dass es beim nächsten Mal Kuschel-WE zu dritt gibt.

Sei ihr eine gute Freundin und ein kleines bisschen "Mama-Ersatz", eben weil sie dich, wie du ja geschrieben hast, akzeptiert Lachendes Gesicht

x 8 #9


S
Zitat von Liebeleben:
Ich bin dann relativ wortlos mitten in der Nacht aufgestanden, habe mich angezogen und bin nach Hause gefahren. Er hat zwar versucht mich aufzuhalten ich habe dann aber gemeint, sorry, das geht für mich nicht und bin gegangen.

Das du eine Regel willst verstehe ich, aber das du mitten in der Nacht ein Drama veranstaltet verstehe Null!

Du bist Erwachsen und hättest wenigsten die Nacht abwarten können um es später zu klären - wie soll sich jetzt die Tochter fühlen?

Sorry, für meine offenen Worte, ich habe selber einen Sohn der bald 13 wird, er schläft auch bei mir im Bett und kuschelt sich auch gerne an. Auch ich habe das Wechselmodell, aber ich bin ganz ehrlich, bei mir wäre in der Situation der Ofen aus gewesen. So was bespricht man im Nachgang.

Eine Tipp kann ich dir geben, einen Partner mit Kindern, bekommst du nie allein, aber das hindert nicht daran Absprachen zu treffen, die verbindlich sind.

x 7 #10


H
@Liebeleben Guten Morgen,

aus Sicht der Partnerin kann ich dich verstehen. Aus Sicht als Mutter ist es etwas anders.

Seine Tochter ist Trennungskind. Diese leiden oft im Stillen. Auch wenn sie schon 13 ist und ein gewisser Abnabelungsprozess wichtig zur Eigenständigkeit, ist das Bedürfnis nach Nähe/Sicherheit trotzdem da und ich finde es schön, dass der Vater das erkennt und für seine Tochter da ist. Als ehemaliges Scheidungskind hätte ich mir sehr gewünscht, trotz neuer Partnerin meines Vaters, mehr Platz in seinem Leben gehabt zu haben.

Es ist eine besondere, oft auch herausfordernde Situation für alle Beteiligten in solch einer Konstellation. Ich kann deinen Unmut verstehen - dass du wortlos gegangen bist weniger.

Dein Partner scheint sicher zwischen zwei Stühlen zu stehen. Ich will dir nicht zu nahe treten, aber du wusstest, dass er eine Tochter hat. Das bedeutet nicht, dass man alles hinnehmen muss. Aber in erster Linie hat er die Verantwortung für sie als Schützling.

Wahrscheinlich hast du noch keine eigenen Kinder oder? Ich weiß es ist dann oft nicht vorstellbar was Elternschaft alles mit sich bringt. Oft auch unvorhersehbare Dinge.

Wichtig ist dass ihr redet, kommuniziert. Sag ihm, dass es für dich manchmal schwierig ist. Vielleicht findet ihr einen Kompromiss, eine Lösung.

Jemand hier hatte geschrieben, dass dein Partner manchmal auch zu seiner Tochter liegen könnte bis sie eingeschlafen ist. Das wär doch eine Idee.
Klar, es kann auch sein, dass das Kind zum Beispiel Alpträume bekommt. Das hatte ich früher auch. Dann ist eben gut wenn es co-reguliert wird.

Dein Partner scheint sehr verantwortungsvoll zu sein. Das zeichnet ihn aus als Mann und Vater. Solltet ihr vielleicht irgendwann einen Kinderwunsch haben, könnte das, was dich gerade noch stört, später sehr vorteilhaft sein.

Ich drücke euch die Daumen dass ihr eine zufriedenstellende Lösung findet. Alles Gute

P.S. Durch das Wechselmodell habt ihr noch recht viel Qualitytime als Paar, auch wenn es manchmal gecancelt wird. Ich als alleinerziehende Mutter, deren Expartner sich leider nie um unser Kind gekümmert hat, hatte das all die Jahre so gut wie gar nicht. Nutzt diese Zeit für euch. Für die andere Hälfte braucht es etwas mehr Verständnis deinerseits wenn möglich.

x 3 #11


Blindfisch
Als Mann und Vater finde ich das nächtliche kuscheln mit der 13 jährigen Tochter etwas befremdlich. Insbesondere wenn die neue Partnerin daneben liegt. Wenn die 13-jährige! Tochter das Bedürfnis hat in der Nacht zu kuscheln, sei es wegen Ängste oder Krankheit (Erkältung oder so) dann gehe ich ins Bett der Tochter. Bis sie "genug " hat bzw. eingeschlafen ist. Dann gehe ich wieder zurück zu meiner Partnerin ins Bett. Jeder bekommt meine Aufmerksamkeit, meine Präsenz. Aber von meiner Partnerin die erst ein halbes Jahr mit mit zusammen ist, zu verlangen, das man zu dritt im Bett kuschelt, obwohl man nicht zusammen wohnt und daher die gemeinsame Zeit eingeschränkt ist, finde ich persönlich zu viel verlangt.

x 9 #12


Löwenzeh
Zitat von Liebeleben:
Wie seht ihr das? Könnt ihr mich verstehen?

Ja und nein.
Ich hätte mich auch komisch gefühlt, wenn ein "fremdes" Kind, auch noch kurz vor der Pubertät, zu mir und meinem Freund ins Bett krabbelt.
Vielleicht war man zuvor noch aktiv und es fühlt sich nicht nach einer Zone an, wo IRGENDWER anderes was zu suchen hat. Verständlich.
Ich wäre aber liegengeblieben. Da braucht es anderes, dass ich nachts das Haus flüchte. Und ich denke auch, dass das Kind sich jetzt abgelehnt fühlt von dir und eure Beziehung darunter leiden könnte ( zum Kind, aber damit ja auch zwangsläufig zum Vater).

Andererseits sagst du wunderbar klar: das ist meine Grenze, hier geht's nicht rüber.
Da ist absolut nichts verkehrtes dran.

Jedenfalls solltest du auch mit seiner Tochter mal unter vier Augen die Situation klären (wie? Da bin ich überfragt). Vielleicht sagst du einfach, dass es dir zu voll ist, du Platz brauchst, und der Mann sich schon so breit macht. Da wolltest du ein riesiges Bett für dich alleine und bist heimgegangen.
Damit könntest du dem Kind für die Zukunft ja auch ein positives Beispiel sein. Frau muss nicht alles im Bett mitmachen, Frau hat auch ein Bett für sich.

Redet drüber. Nicht diskutieren. Zuhören.

x 3 #13


L
@HeavyDreamy Ich habe das auch besprochen, aber eben nicht mitten in der Nacht. Ich wollte da keine Diskussion vom Zaun brechen.

Und nein, ich möchte kein Mama-Ersatz sein. Ich finde das auch nicht süß. Ich hab auch meine Bedürfnisse und Grenzen und auch die möchten respektiert werden. Und ich denke auch nicht, dass ich es für alle Ewigkeiten verkackt habe. Das Kind kann ruhig auch lernen, dass andere Menschen auch ihre Grenzen haben und sich nicht immer nur alles um ihre Bedürfnisse drehen kann. Ich finde wichtig, dass Kinder das lernen.

x 12 #14


L
@Schnuddel74 ich hab eben kein Drama veranstaltet. Die Thematik wurde auch im Nachgang besprochen. Ich bin maximal einmal pro Woche über Nacht da. Die restlichen sechs Tage kann sie bei ihm schlafen und sich an ihn kuscheln. Ich finde nicht zu viel verlangt, dass diese eine Nacht dann für mich reserviert ist.

x 6 #15


A


x 4