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@Manchmal_Hexe naja, nimmst du deine Oma auch mit ins Bett zu deinem Mann? Und wie gesagt, ich bin einmal pro Woche bei ihm über Nacht, er kann die anderen sechs Nächte täglich das Bett mit seiner Tochter teilen, wenn sie das möchte.
Der Kompromiss wird wohl sein, dass er zu ihr runtergeht, wenn sie Nähe sucht in den Nächten, in denen ich da bin.
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M
Mann1989 Mitglied
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Zitat von Worrior:
Sie hat das Feld geräumt, ohne Drama und Gedöhns
Für mich wäre das Feld räumen ohne Drama und Gedöns so:
"Weisst Du was Schatz, ich kann nicht im gleichen Bett schlafen mit deiner Tochter, das fühlt sich falsch an. Ich gehe aufs Sofa und dann sprechen wir morgen darüber, wie wir das in Zukunft handeln"
Aber was sie gemacht hat. Sie hat ihren Freund in eine unangenehme Drucksituation gebracht, in dem sie sich nicht aufhalten liess und bei Nacht und Nebel nachhause fuhr. Da hätte ich persönlich von einer reifen Frau ein anderes Verhalten erwartet.
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x 2#32
A
Problem mit Tochter des Partners - Bitte um Rat
x 3
mokka_23 Mitglied
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@Manchmal_Hexe
Zitat von Manchmal_Hexe:
Ich bin längst erwachsen, gerade schwanger und habe mich zuletzt zu meiner Mutter auf die Couch gelegt, weil ich einfach müde und mir übel war. Auch bei meiner Oma habe ich öfters geschlafen als ihr Mann gestorben ist und die Nächte für sie am schwierigsten waren.
❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤
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Worrior Mitglied
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Die TE hat das Bett verlassen und das war absolut richtig. Die Situation war ihr unangenehm, das kann ich verstehen. Das Verhalten des Vaters gegenüber dem Kind und der TE war absolut unverantwortlich. Die TE und der Mann kennen sich erst 6 Monate, der Komtakt zu dem Kind somit erheblich weniger. Ich kann das Vethalten der TE sowie ihre Grenzsetzung vollstens verstehen.
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L
Liebeleben Mitglied
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@HeavyDreamy alles gut, vielen Dank für deine Meinung. Wir kommen wirklich gut klar und ich mag sie auch gerne aber ich möchte sie nicht mit im Bett haben, wenn ich bei meinem Freund schlafe.
Ich bin relativ ruhig und ohne Streitereien gegangen. Ich hab gesagt, lass mal, wir klären das morgen. Eben weil ich finde, dass es wenig Sinn macht, dann nachts eine Diskussion vom Zaun zu brechen.
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x 7#35
M
Mann1989 Mitglied
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Zitat von Liebeleben:
da ich gar keine Grenzen bei dir haben dürfte beziehungsweise diese in keinster Weise respektiert/anerkannt würden.
Du scheinst nicht verstanden zu haben, womit ich Schwierigkeiten hätte. Ich finde es gut, dass Du Grenzen hast und die soll jeder haben. Die Grenzen aber angemessen zu kommunizieren ist eine andere Sache. Da würde ich von einer erwachsenen Frau einen reiferen Umgang erwarten, als bei einer Nacht- und Nebelaktion die Sachen zu packen und nachhause zu fahren. Findest Du das völlig in Ordnung? Hast Du eine Sekunde daran gedacht, wie sich wohl dein Partner gefühlt haben könnte? Weisst Du, er sitzt zwischen Stuhl und Bank. Er hat eine Tochter, die mit gewissen Dinge Mühe hat und der er Nähe geben will, wann immer sie es braucht. Dann hat er aber auch eine Freundin, dich, bei der er es eben auch richtig machen möchte. Du hast mit deinem Weggang aber einen "Konkurrenzkampf" gestartet, bei dem er nur verlieren kann.
Tochter im Bett --> Du gehst Du bleibst --> Tochter darf nicht ins Bett --> Tochter enttäuscht/traurig
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ElGatoRojo Mitglied
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Ein Mädchen mit 13 und schläft mit Pappi im Bett? Da gehen alle Warnlampen an und als Freundin eines solchen Mannes würde ich mir einige Fragen stellen.
Ob die Kleine nun Trennungskind ist oder sonstwas -- irgendwann ist die Grenze da.
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x 6#37
Sonnenschein85 Mentorin
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Zitat von HeavyDreamy:
Oke. Kein Mama-Ersatz. Oke, du findest das nicht süss. Aber so als gute Freundin auch nicht? Deine Grenzen sind wichtig, verstehe ich schon. ...
Das einfach zu gehen da wäre ich auch entttäuscht gewesen. Denn man kann doch sprechen, wenn einem etwas nicht passt. Grenzen besprechen, gehört doch auch in eine gesunde Beziehung. Aber sie sprechen sicher noch einmal in Ruhe und finden eine Lösung.
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x 1#38
L
Liebeleben Mitglied
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@Mann1989 okay, du sagst, ich darf als Frau, die sich reif verhält nicht gehen, wie soll ich dann die Grenze setzen? Was wäre der Unterschied gewesen, wenn ich auf der Couch geschlafen hätte? Dann wäre ich ja so gesehen auch gegangen. In dem Fall schlaf ich doch lieber in meinem eigenen Bett. Und wie schon mehrmals erwähnt, bin ich einmal die Woche da. Es wäre sicher anders, wenn wir zusammen wohnen würden oder ich ständig da wäre.
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x 9#39
M
Manchmal_Hexe Mitglied
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@Liebeleben Ehrlich gesagt hat mein Mann im gleichen Zimmer auf der Couch geschlafen, es war nie ein Problem. So ist das halt, wenn der Platz eng ist. Aber mein Mann wollte meistens mit, da für ihn meine Oma wie seine eigene war, er keinen zweiten Gedanken daran verschwendet wo er schläft, hauptsache er bekommt seinen Schlaf. 😅
Trotzdem ist es nicht fair, dass du ein 13-jähriges Kind mit einem erwachsenen Menschen vergleichst. Kannst du dich denn nicht erinnern, wie es in der Pubertät war? Einerseits möchte man erwachsen sein, andererseits gibt es noch Momente, da spielt man gerne nochmal mit Puppen und sucht mehr Nähe zur Familie.
Und wenn du nur einmal im Monat bei ihm schläfst und sie ihren Vater braucht. Wahrscheinlich ist es für sie so normal, dass sie sich nichts dabei dachten. Gegenüber seiner Tochter muss es auch eine Kränkung gewesen sein, dass du wegen ihr mitten in der Nacht aufgestanden bist. Wie gesagt, sie werden sich nichts dabei gedacht haben und man muss auch erst zusammenwachsen.
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x 3#40
K
KlausHeinrich Mitglied
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Hier prallen echt zwei unterschiedliche Aspekte aufeinander. Die TE versteht Kritik an ihrem Verhalten als Kritik an der Tatsache, dass sie Grenzen setzt. Die Kritik zielt aber eher darauf ab, dass die Situation - als sie ganz akut da war - anders hätte gelöst werden können - für mein Dafürhalten eher sollen als können. Und man erkennt dahinter auch ein gewisses Mindset.
Man kann gerne drüber streiten, ob eine 13jährige beim Vater ins Bett klettern sollte. Die TE hat ja auch eine Meinung dazu. Aber das ist scheinbar überhaupt nicht das Thema, denn sie interessiert sich ja solange nicht dafür, wie ihre Grenzen respektiert werden, wenn sie denn über Nacht da ist.
Das offenbart aber auch, wo der Hase eigentlich im Pfeffer liegt. Ganz einfach nur an der Tatsache, DASS eine Grenze der TE von der Tochter (oder vom Vater?) überschritten wurde. Wussten die davon? Zu dem Zeitpunkt? Macht man dann ein dermaßenes Drama, oder hätte das auch "galanter" gelöst werden können?
Wenn eine Grenze überschritten wird, kann man auch erstmal versuchen, die Situation so zu lösen, dass es nicht unnötig eskaliert. Dann spricht man drüber und verständigt sich darauf, dass man es zukünftig anders löst. Da muss man nicht das Haus verlassen. Die Tochter kann sowas doch null einordnen. Sie hat sich mit Sicherheit an diesem Abend auch nix Böses dabei gedacht.
Was hier gemacht wird ist, die Grenzverletzung als Argument für das eigene Verhalten zu verwenden. Wäre ich der Vater gewesen, dann hätte ich Partei für meine Tochter ergriffen. Wenn das regelmässig vorkommt, dann gut Nacht, harmonische Familie......
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x 4#41
W
WildBloom Mitglied
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Ich kann ehrlich gesagt beide Seiten gut nachvollziehen. Als Scheidungskind hatte ich selbst lange Verlustängste und bin nachts oft zu meiner Mutter oder meinem Vater ins Bett gegangen. Das hat mir einfach Sicherheit gegeben. Gleichzeitig verstehe ich aber auch deine Sicht total, und es ist absolut okay, dazu eine klare Meinung zu haben. Wenn du nur einmal pro Woche dort übernachtest, könnte er das ja vielleicht entsprechend mit seiner Tochter regeln, zum Beispiel, dass es an den anderen Nächten okay ist, aber an diesem Abend nicht (oder dass er dann eher zu ihr geht, statt dass sie zu euch ins Bett kommt). Am besten wäre es wahrscheinlich, wenn ihr das ganz in Ruhe für zukünftige Übernachtungen besprecht und eine Lösung findet, mit der sich alle wohlfühlen. Wichtig finde ich dabei vor allem, die Schuld nicht beim Kind zu suchen. Sie ist noch jung, aber wird bald in die Pubertät kommen und dann erledigt sich das Thema vermutlich sowieso von selbst.
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x 5#42
MissLilly Mitglied
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Zitat von Liebeleben:
ich hab eben kein Drama veranstaltet. Die Thematik wurde auch im Nachgang besprochen.
Darf man fragen wie und mit wem genau das im Nachgang besprochen wurde und wie das Ergebnis der Besprechung zu dieser Thematik ausgefallen ist?
Ein Mädchen mit 13 und schläft mit Pappi im Bett? Da gehen alle Warnlampen an und als Freundin eines solchen Mannes würde ich mir einige Fragen ...
Ich würde da ehrlich gesagt etwas vorsichtiger formulieren. „Warnlampen“ in die Richtung aufzumachen, halte ich für problematisch. Nähebedürfnis bei einem 13-jährigen Kind, gerade in einer angespannten familiären Situation, ist nicht automatisch grenzüberschreitend oder bedenklich.
Die eigentliche Frage ist eher, wie der Vater damit umgeht und welche Grenzen er setzt, insbesondere wenn die Partnerin da ist. Da braucht es klare, angemessene Strukturen, aber ohne das Verhalten pauschal zu problematisieren.
und wäre es problematisch, wenn das Mädchen aus anderen Ängsten heraus sich zu den leiblichen Eltern legen würde? Oder ist es das nur, weil die freundin eine Grenze bei sich selbst überschritten sieht? wann ist es unbedenklich als Kind bei den Eltern Schutz zu suchen? Als Tochter-Mutter oder Sohn-Vater? Wieso nicht einfach sehen, dass da ein Kind gerade Support benötigt?
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x 7#44
Worrior Mitglied
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Wenn meine Tochter bei mit über Nacht ist und das nur jedes zweite Wochenende oder so, dann wäre da keine andere Frau. Meine Aufmerksamkeit, als Vater, liegt dann auf meiner Tochter. Wenn es gemeinsame Treffen geben würde -was bei mir in den ersten 6 Monaten eigentlich nicht der Fall wäre- dann auf nrutralem Boden. Kinder sind neugierig und man muss ihnen "Papas Neue" nicht aufdrängen. Das Interesse, bzw. die Neugier käme von ganz alleine. Ich bin immer noch der Meinung dass der Vater hier in der vollen Verantwortung steht für diese peinliche Situation, nicht die TE. Sie hat richtig gehandelt.