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Tochter möchte zu uns ziehen

M
Zitat von Arnika:
Sonst müssten sie für die Prinzessin ja nicht ihren Terrassenzugang & Co aufgeben

Können wir bitte mal eine sachliche Diskussion führen, ohne dabei Begrifflichkeiten wie „Prinzessin“ zu verwenden?

Zitat von Heloise:
Wenn die volljährige (!) Tochter sich verweigert, sich an Absprachen zu halten, sollte es meiner Meinung nach Sanktionen geben.

Sanktionen gegen das eigene Kind, welches studiert und eine Wohnmöglichkeit in ihrer alten Heimat beim Vater gesucht hat? Dürfen sich denn Lebensumstände und Meinungen nicht auch mal ändern?

• x 4 #451


A


Tochter möchte zu uns ziehen

x 3


Heloise
Zitat von Hola15:
Ich glaube echt Dich treibt eine Neiddebatte

Wer hat nach Abzug der Wohnkosten noch über 1.600 Euro zur Verfügung? Das haben hier einige Vollzeitbeschäftigte nicht. Ich seh das wie Winza. Beteiligt sie sich wenigstens an Strom und Heizung?

• x 4 #452


Heloise
Zitat von Manchmal_Hexe:
Sanktionen gegen das eigene Kind, welches studiert und eine Wohnmöglichkeit in ihrer alten Heimat beim Vater gesucht hat? Dürfen sich denn Lebensumstände und Meinungen nicht auch mal ändern?

Vielleicht erstmal lesen? Entweder es gibt Absprachen und es wird sich dran gehalten und wenn nicht, gibts dann Sanktionen. Sonst brauch ich auch keine Absprachen.

• x 2 #453


Hola15
Zitat von Heloise:
Wer hat nach Abzug der Wohnkosten noch über 1.600 Euro zur Verfügung? Das haben hier einige Vollzeitbeschäftigte nicht. Ich seh das wie Winza. ...

Es bleibt aber auch festzuhalten, dass die Eltern in der Erstausbildung (und wenn sie mit 20 Jahren schon bald ausstudiert hat ist das eine) Unterhaltspflichtig sind.

Dies nimmt sie anscheinend nicht in Anspruch, sondern hat sich für ein duales Studium entschieden, wo sie selbst verdient und nicht auf Unterhalt von den Eltern oder elternabhängiges Bafög angewiesen ist.

Ist doch toll! Und sie zieht es anscheinend durch.

Und jetzt entsteht Neid, weil sie mit ihren 20 Jahren zu viel Geld zur Verfügung hat, weil sie beim Vater wohnt?
Lieber Himmel

• x 5 #454


alleswirdbesser
Ich würde mich für mein Kind freuen, wenn es schon in jungen Jahren die Welt bereisen und die Freiheit genießen kann. Ich bin selbst sehr früh Mutter geworden, so dass ich das nie konnte. Aber meinen Kindern gönne ich es vom ganzen Herzen. Meine Große macht gerade eine Fernreise, das Geld hat sie sich mit einem Minijob zusammen gespart, ich habe keinen Cent davon genommen, weil sie bei mir umsonst lebt. Ich freue mich nur für sie und bewundere ständig die Bilder und Videos, die sie mir schickt. Ich selbst werde die Orte wahrscheinlich nie besuchen können. Aber mein Kind. Und das ist eine Freude.

Was den TE und seine Frau betrifft, so zahlen auch sie weder Miete noch ein Kredit. Warum sollten sie nicht auch selbst verreisen können? Die Tochter steht ihnen doch nicht im Weg? Und wenn sie beide berufstätig sind, so haben sie vermutlich deutlich mehr als 1600 Euro zum Leben, eben weil alles ausbezahlt ist. Auch die Stiefmutter profitiert vom Elternhaus, das der TE einst mit seinen Eltern bewohnen durfte.

• x 6 #455


Heloise
Zitat von Hola15:
schon bald ausstudiert hat ist das eine) Unterhaltspflichtig sind.

Barunterhaltspflichtig ist allenfalls die Mutter, was ich aber bei dem eigenen Einkommen der Tochter bezweifele. Sie spielt ja in der Konstellation keine Rolle hie. Aber deren Unterhaltszahlungen müssten zum Einkommen der Tochter hinzugezählt werden. Damit hätte sie bei angenommenen 200 Euro Unterhalt dann 1800 Euro ohne Wohnkosten was bei 500 Euro Wohnkosten einen Nettogehalt von ca 2.300 Euro entspricht. Was dann schon ein Brutto von 3.700 Euro wäre.

• x 1 #456


alleswirdbesser
Zitat von Heloise:
Barunterhaltspflichtig ist allenfalls die Mutter, was ich aber bei dem eigenen Einkommen der Tochter bezweifele. Sie spielt ja in der Konstellation ...

Und wer gönnt seinem Kind das gute Einkommen nicht? Ich verstehe diese Rechnung gerade nicht ganz.

• x 3 #457


Hola15
Zitat von Heloise:
Barunterhaltspflichtig ist allenfalls die Mutter, was ich aber bei dem eigenen Einkommen der Tochter bezweifele. Sie spielt ja in der Konstellation ...

Nochmal. Wenn die Tochter ein normales Studium macht, wären beide Elternteile Unterhaltspflichtig.

Da sie aber selbst verdient ist sie wohl über der Grenze und kann sich selbst erhalten.
Das heißt, der Vater spart sich seinen Unterhaltsanteil.

Das ist aber ihr zu verdanken und nicht den Eltern.

Nun nutzt sie noch den eh vorhandenen Wohnraum bei ihrem Vater und hat etwas mehr zur Verfügung. So what?!

Wenn ihr unbedingt eine Neiddebatte lostreten wollt, wäre doch eher der TE, der viele Jahre den Wohnraum im Elternhaus genutzt hat und nun auf vielen qm sitzt, die er nicht nutzt, oder die EF, von der wir nicht wissen ob sie von ihrem Gehalt irgendetwas ins Wohnen steckt, die näherliegenden Ansprechpartner.

Aber wegen mir braucht es gar keine Neiddebatte

• x 4 #458


Arnika
Ich denke nicht, dass es da vorrangig ums Geld geht. Sondern auf ewig dann statt zu zweit zu viert in dem Haus wohnen zu müssen. Ev später auch noch mit Kindern. Dh, man hat zB den Garten nie für sich allein, man kriegt quasi alles mit, leistet permanent irgendwelche Dienstleistungen mit. Das ist in Wahrheit so, wie wenn die Schwiegermutter auf ewig einzieht. Was auch bei Weitem nicht jede Ehe und Liebe verkraftet. Ich denke nicht, dass er das für seine erwachsene gutverdienende Tochter riskieren sollte.

• x 6 #459


M
@Heloise Ja, ich habe es gelesen. Trotzdem gibt es keine Sanktionen gegen meine Kinder, wenn sie nach einiger Zeit ansprechen, ob auch in Zukunft ein erfolgreiches Zusammenleben funktionieren könnte.

Wie gesagt, Einstellungen dürfen sich im Laufe des Lebens auch ändern und man kann gemeinsam darüber sprechen, ob die Regeln von damals noch heute Sinn machen.

• x 2 #460


Winza
Zitat von Hola15:
Ich glaube echt Dich treibt eine Neiddebatte

Du kannst glauben was du willst 😎

• x 1 #461


L
Wesentlich ist doch was du überhaupt möchtest? Ich lese dich so, dass du deine Tochter eigentlich ganz gerne mit im Haus hättest. Du möchtest aber auch deine Frau nicht verärgern und die ist dagegen. Finde da erstmal deine ganz eigene Position. Nicht wie du am besten den anderen gerecht wirst, sondern was du selber gerne leben würdest. Und dann schau wie du das mit den anderen klärst.

Für mich sind eigentlich alle Dinge die deine Frau (verständlicherweise) nerven leicht zu ändern.
Eigene Waschmaschine, zweiter Fernseher in eurer Wohnung (nicht bei der Tochter) etc.
Wie groß ist denn der Aufwand euch räumlich klarer abzugrenzen, so das keiner den Bereich des anderen mit nutzt oder durchqueren muss? Dann würde auch das putzen von gemeinsamen Bereichen wegfallen.
Wenn deine Tochter mit dem Studium fertig ist und Geld verdient würde ich mindestens die Nebenkosten trennen und sie ihren Teil übernehmen lassen. Ansonsten evtl. eine kleine Miete (ich würde da wohl nicht die vollen Kosten nehmen) oder sie zahlt die Umbaumaßnahmen die nötig sind damit jeder wirklich sein eigenes Reich hat (so wie es bei dir damals ermöglicht wurde).

Der Rest sind ja eher moralische Gründe. Ich würde auch nicht 100m2 in meinem Haus Leerstehen lassen bzw. nur als Fernseh und Abstellzimmer nutzen wenn eins meiner Kinder dort gerne wohnen würde.
Und für mich würde es auch ins Gewicht fallen wenn ich das selber noch zu Lebzeiten meiner Eltern nutzen durfte und das mir den Weg für ein Leben in Wohlstand geebnet hat.
Das darf man aber auch anders entscheiden.

Vielleicht denkt ihr auch mal über weniger naheliegende Lösungen nach.

Ihr habt ein riesiges Haus. Vielleicht macht das für euch beide langfristig gar keinen Sinn und ihr schaut nach etwas kleinerem für euch und deine Tochter zahlt eine kleine Miete in Höhe deiner Kosten. Das macht vor allem Sinn wenn sie Kinder will und ihr auf Dauer weniger Arbeit mit einem Haus.
Dann kann deine Frau sich auch genauso ins gemeinsame Nest einbringen und ihr gestaltet gemeinsam etwas neues, eigenes, in das sich beide gleich einbringen?

Oder ihr zieht im Haus nochmal um. Nehmt Erdgeschoss mit dem Gartenzugang und den Wäschekeller, gestaltet das altengerecht und deiner Tochter überlasst ihr den oberen Teil (klar abgetrennt).

Oder du unterstützt deine Tochter dabei sich mit dem Freund etwas eigenes zu kaufen. So kannst du die Unterstützung die du in jungen Jahren von deinen Eltern bekommen hast weiter geben ohne im selben Haus zu wohnen.

Vielleicht habt ihr auch noch ganz andere Ideen?

• x 6 #462


M
@Arnika
Zitat von Arnika:
Sondern auf ewig dann statt zu zweit zu viert in dem Haus wohnen zu müssen.

Genau und deshalb könnte es gut funktionieren, wenn jeder seinen privaten Bereich hat (zwei separate Wohnungen) und jeder seine eigene Wäsche wäscht. Die Kosten für die Renovierungen könnte die Tochter tragen.

Irgendwann sind doch die meisten froh, wenn sie im Alter die Aufgaben eines Hauses teilen können. Wo ist es sinnvoller eingesetzt, als bei seinen Nachkommen? Eine echte Investition in die Zukunft.

• #463


Hola15
Zitat von Winza:
Du kannst glauben was du willst 😎

Du hast schon damals „Welch Luxus!“ zu den 100qm geschrieben, dir das wohl gemerkt und nun wieder Kontextlos mit Ausrufezeichen angebracht.

Erklärs mir was du damit sonst ausdrücken wolltest. Ich würde es gern verstehen, wenn es nicht das ist.

• x 2 #464


Winza
Zitat von Hola15:
Du hast schon damals „Welch Luxus!“ zu den 100qm geschrieben, dir das wohl gemerkt und nun wieder Kontextlos mit Ausrufezeichen angebracht. ...

Ich erklär dir gar nix.
Du denkst eh was du willst.

• x 1 #465


A


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