Verworrene Liebe

Curry99086

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Hallo zusammen,

meine Geschichte ist eine Geschichte von vielen, aber so komplex und verworren das ich weiter ausholen muss und die ganze Geschichte erzählen muss.

Es war das Frühjahr 2016, meine damalige Partnerin hoch Schwanger und die Beziehung war eigentlich zu diesem Zeitpunkt am kriseln. Wir waren zu diesem Zeitpunkt 16Jahre lang ein Paar und das gemeinsame Kind sollte der Höhepunkt in all den Jahren werden.
Zurückblickend hat das nicht funktioniert da wir in einigen entscheidenenden Punkten uns anders Entwickelt haben.
Ich redete in der Zeit viel mit meiner Partnerin und wir haben gemeinsam entschieden das es besser ist getrennte Wege zu gehen obwohl wir gerade erst Eltern geworden sind.

Ich lernte in dieser Zeit eine andere Frau kennen die emotional am Boden lag. Sie befand sich gerade in einer Scheidung, war somit Alleinerziehende Mutter von zwei Kindern (sind jetzt 8 und 10 Jahre alt) und hatte eine große Last in Form von Schulden zu tragen.
Es begang alles mit gelegentlich schreiben von Nachrichten die von Woche zu Woche im tiefgründiger wurden. Man traf sich also nun auch regelmäßig. Wir hatten eine kurze, sehr intensive Phase die uns von einer belanglosen einfachen Freundschaft bis hin zu Seelenverwandten führte.
Es klingt vielleicht ein wenig abgetroschen, aber es war wohl unumgänglich das bei uns dann auch zügig Gefühle ins Spiel gekommen sind.
Nachdem wir uns das erste Mal geküsst hatten, erfuhr ich das sie zu diesem Zeitpunkt aber einen Freund hatte. Es machte mir eigentlich nichts aus da sie sich von ihm trennen wollte und schlussendlich auch getan hat. Jetzt in der Gegenwart behauptet sie Felsenfest das ich von diesem Umstand von anfang an wusste.

Wir wurden also ein Paar, dann wieder nicht, dann doch wieder usw.
Unsere Anfangszeit war von starker Anziehung und viel Unsicherheit von Ihr gepregt. Da, wo frisch verliebte Paar ihre Zeit genießen, ihre Beziehung kräftigen und besiegeln hatten wir einen ständigen Kampf ob wir eine Beziehung führen wollen oder nicht.
Nach einem gefühlten Kraftakt und viele Wochen bzw. Monate später stand fest, ich habe gewonnen. Wir führten also eine Beziehung.
Es war ab dann stellenweiße eine echt tolle Beziehung. Da wir auch nicht zusammen wohnten, hatte jeder seine Freiheit die er brauchte.
Jetzt tauchten aber schon bei all der Liebe die ersten großen Probleme auf. Sie sagt selbst von sich, sie rennt niemanden hinterher. Wenn ich Sie also fragte ob wir uns an dem oder dem Tag sehen, bekamm ich meistens zuhören ich weiß es nicht, oder sie müsse arbeiten.
Ich machte aus der Situation das beste und nutzte die Zeit für mich und über mein Leben zu reflektieren.
Obwohl ich meine Freundin liebte kühlte unsere Beziehung ab. Es war und ist ein Kommunikationsproblem.
Während ich gerne bescheid wusste ob man sich trifft oder nicht, war bei ihr immer alles ungewiss und ich hätte zumeist auf gut Glück zu fahren müssen was ich manchmal tat und vor verschlossener Tür stand. So kam es also vor das wir uns 2-3 Tage manchmal nicht gesehen haben.
Ich machte mein Ding, sie ihres.
Da ich spürte, das mir die Beziehung keine stabilität brachte so wie ich es gebraucht hätte, war ich für reize außerhalb beeinflussbar und zugänglich.
Meine Ex-Freundin lebte zwischenzeitlich wieder in unserer gemeinsamen Geburtsstadt ( 500km weit endfernt), meine Mutter erkrankte ( das erfuhr ich über meine Schwester ).
Da ich meine Freundin zwar liebte, wir aber keine tiefe Bindung aufbauen konnten, beschloss ich für mich auch wieder nach über 10Jahren in meine Geburtsstadt zurück zukehren.

Ich kündigte meine Wohnung und meinen Job und war gewillt das durch zuziehen und traf sämtliche Vorbereitung. Den darauffolgenden Tag suchte ich das Gespräch mit meiner Freundin in der ich Ihr meine Entscheidung mitteilte.

Es war ein sehr ruhiges und sachliches Gespräch. Ihr wurde, da sie damit wohl nicht gerechnet hat auch erst richtig bewusst welche Fehler sie begangen hat. Ich fragte sie an jenem tag ob wir die Beziehung gleich beenden wollten oder wir den Sommer bis ich gehen würde noch gemeinsam verbringen wollten. Bei all den unstimmigkeiten, war auf beiden Seiten eine große Liebe vorhanden und so wurde schnell klar und beschlossen das wir die verbleibende Zeit gemeinsam nutzen.

Jetzt fing mein Doppelleben an.

Meine Freundin und ich hatten einen wahnsinnig schönen Sommer, ich bekam den Schlüssel zu ihrer Wohnung und zu ihrem Herzen. Alle Probleme waren plötzlich weg. Alles schien perfekt. Das war es auch. Wir unternahmen unglaublich viel miteinander, hatten spass, redeten viel und der S. war unglaublich intensiev.
Bedingt durch meinen entschluss, wussten wir jedoch das unsere Zeit ein Verfallsdatum hat. Ich stand im engen Kontakt zu meiner Familie und auch zu meiner Ex-Freundin. Ich freute mich komischerweise mehr darauf meinen Sohn endlich wieder in meinem Leben zu haben als was ich aufgeben würde obwohl es Perfekt war. Es war in dem Moment die Beste und logischste Option.
Ich weiß nicht warum, ich weiß nicht wieso. Aber ich verließ meine Stadt und meine Freundin ohne das wir die Beziehung beendeten mit den Worten, "ich komme wieder zurück".
Wir hatten in der Zeit täglich per Nachrichten bzw. Telefonieren Kontakt.
Auf der anderen Seite hatte ich nun auch wieder täglich Umgang mit meinem Sohn und dadurch mit meiner Ex.
Meine Ex und ich waren 16Jahre ein Paar. Sie und meine Familie wussten zu dieser Zeit genau welche Knöpfe sie bei mir drücken mussten. Jetzt war ich mitten im Doppelleben. Ich fing wieder eine oberflächliche beziehung mit meiner Ex an ohne mich von der anderen Frau die ich eigentlich liebte zu trennen. Es mag verwerflich klingen und ist es vermutlich auch, da sie 500Km weit weg war, war das erstmal alles kein Problem für mich. Das ich wirklich ein Doppelleben führe war mir zwar irgendwie klar aber wirklich bewusst war es mir nicht. Kann man das verstehen?
Naja, es stellte sich relativ schnell heraus das die zurück gewonnene Beziehung zu meiner Ex keine wirkliche Beziehung war. Wir machten das beide wohl nur unseren gemeinsamen Sohnes zu liebe. Wir schliefen in den ca. 3Monaten die wir wieder zusammen waren zwei mal miteinander bis wir das ganze beendeten. Ich war in der Zeit auch tot unglücklich. Ich fühlte mich in der Stadt nicht wohl, es war nicht mehr meine Stadt, meine Mutter war nicht so Krank wie mir meine Schwester anfangs einredete und ich wusste nun zu 100% das meine Ex und ich keine Zukunft haben können. Wir werden nur gemeinsam Eltern sein, mehr nicht.
So begann ich nach nur 3 Monaten meine Rückkehr zu planen da ich meine Freundin über alles Liebte und auch noch immer Liebe. Ich konnte in meinen alten Job zurück kehren und konnten erstmal bei Freunden wohnen. So war ich nach nur 5 Moanten wieder zurück.
Mein Doppelleben war beendet, aber die beziehung zu meiner Freundin hatte dieses mal von meiner Seite aus erheblichen Schaden erlitten. Das es nicht einfach werden würde sie zurück zu gewinnen und ob es überhaupt eine Chance dazu gibt war ungewiss. Ich endschloss mich also mein geführtes Doppelleben für mich zu behalten und es als dunkles Kapitel meiner Geschichte zu vergraben. Das hat soweit alles gut Funktioniert wenn ich es so blumig formulieren darf.
Es hat zwar Monate gekostet,viel Kraft und Ausdauer, meine Freundin und ich kamen uns wieder näher und ich zog knappe 4 Monate später zu ihr.
Wir hatten nun die Chance genau da weiter zu machen wo wir aufgehört hatten. Das taten wir auch. Ich vertraute ihr, Sie mir. Wir waren glücklich.

Die Glückseeligkeit wurde dann je gestört als mir meine Ex sagte, das sie auch wieder zurück kommen würde. Unsere Geburtsstadt war auch nicht mehr ihre Heimatstadt und unsere Sohn bräuchte natürlich auch seinen Vater. mich. Sie hatte nach ihrer Elternzeit auch noch einen Job hier.
An sich freute ich mich einmal mehr darauf meinen Sohn wieder in meiner Nähe zu haben. Das war das erste mal das ich ein mulmiges Gefühl bekommen hatte wegen meines Doppellebens was ich geführt hatte. Da meine Freundin nicht begeistert war das meine Ex nun auch wieder in Stadt kommt, war es für mich nur noch logischer von meinem riesengroßen Fehler den ich machte nichts zu sagen.
Wir alle arrangierten uns mit der Situation. Meine Ex wusste ja das ich eine Freundin habe und meine jetzige Partnerin wusste eigentlich zu jeder Zeit was ich gerade tue oder wo ich gerade bin. Ich wusste das meine Freundin nicht gut auf meine Ex zu sprechen ist. Warum, kann ich nicht wirklich sagen. Ich mag den Ex-Mann meiner Partnerin auch nicht wirklich, komme aber soweit gut mit Ihm zurecht. Jedenfalls, wenn meine Ex Hilfe von mir benötigte und es im Rahmen meiner möglichkeiten Stand, habe ich ihr diese Hilfe meist Heimlich gewehrt ohne das ich meine Freundin einbezogen habe da ich die auseinandersetztung gescheut habe. Patchwork ist nicht ihre Sache. Natürlich gab es auch Situationen wo ich Sie mit eingebunden habe.
Jedenfalls schreiben wir nun den Februar 2019, ich komme nach Hause und meine Freundin ist anders und konfrontiert mich mit Fragen und Details zu der Zeit als ich in der anderen Stadt wohnte. Mein Doppelleben war aufgeflogen. Woher Sie all das wusste und von wem und wie sie an diese Informationen gelangt blieb sie mir schuldig.

Wir hatten hitzige Diskussionen, haben beide viel geweint und geredet. Wir haben uns im grunde dazu entschlossen die Beziehung nicht aufzugeben. Sie muss diese Situation eigentlich erleiden und erdulden weil ich sie Liebe und wieder zurück gekommen bin.

Sie Fuhr 1 Woche später mit ihren Kindern und dem Ex-Mannschon wieder in den Urlaub. Sie hat dies schon mal getan und ich sagte ihr eigentlich wie sehr mich das verletzt das sie mit dem Ex-Mann in den Urlaub fährt Sie sagt dazu immer sie machen das der Kinder wegen. Für mich ist es ein no go, für sie kein Problem.
Aber ich konnte die Zeit für mich nutzen um heraus zu finden woher sie ihre Informationen hat. Da ich im IT-Bereich sehr bewandert bin bekam ich sehr schnell heraus das sie sich zugang zu meinem Handy verschafft hat, alle Ordner und Datein an meinem Notebook, USB-Festplatte und USB-Sticks durchforstet hat. Und schon wieder kam ich mir schäbig vor, weil ich ihr nachgeschnüffelt habe. Dabei kamen natürlich auch ihrerseits Geheimnisse zum vorschein.
Als sie wieder da war, redeten wir weiter. Das für uns beider jetzt eine harte Zeit anbricht, dessen waren und sind wir uns bewusst. Ich habe ihr auch gestanden, das ich nun wüsste woher sie ihre Informationen hat. Sie war darüber nicht sehr erfreut. Für Sie war es nicht weiter schlimm an mein Handy und Notebook zu gehen, da ich aber die Auseinandersetzung auf Augenhöhe wollte, war es schlimm für Sie das ich Ihr Notebook durchforstet habe ganz schlimm. Ihr Notebook muss man dazu sagen ist Passwort gesichert und meines nicht. Aber dieses Passwort zu umgehen ist recht einfach.
Ich habe in der Zeit mich viel mit untreue, Betrug und dergleichen beschäftigt.
Unsere Beziehung besteht eigentlich zu großen teilen aus verletzungen. Sie ist auch ein Mensch die immer in der Opferrolle fest hängt. Eigene Fehler nicht sieht. Ungeachtet meiner Situation.

Nun ist die Situation wie folgt. Es sind nun über 3 Monate vergangen.
Wir lieben uns beide, das steht fest. Nur kommen wir nicht weiter. Sie lehnt jede Hilfe von außerhalb ab. Sie redet nicht mit ihren engsten Freunden darüber, eine Paar-Therapie lehnt sie auch ab. Sie hält nicht von Psychologen.
Natürlich habe ich ihr Rede und Antwort gestanden, habe ihr alles beantwortet was sie Wissen wollte. Wir waren in der Phase wo Wut, Trauer, Endtäuschung, Hass usw. aufeinander treffen. Ich habe mich für mein Verhalten aufrichtig bei ihr entschuldigt, sie getröstet soweit es ging. Sie auf Händen getragen.
Die nähe zueinander nahm logischer weise ab. Damit rechnete ich auch. Aber denoch, wir konnten uns in den Arm nehmen, uns Küssen, auch S. war eingeschränkt möglich. Das lies hoffen, das wir es als Paar gemeinsam schaffen können, das geschehene nicht zu vergessen, aber das es an bedeutung verliert bis es unwichtig wird und wir wieder eine gesunde vertrauensbasis haben und vielleicht sogar gestärkt aus dieser Situation gehen können.
Ich weiß das es sehr unterschiedlich ist, wie Menschen mit solch einem Betrug umgehen und wie lange es auch dauert.
Aber seit ein paar Wochen merke ich, das wir nicht voran kommen in dieser Situation.
Aktuell sind wir in der Phase wo die Vorwürfe dominieren. Wir reden viel darüber, neue Erkenntnisse gewinnen wir aber nicht mehr da die Fakten seit Februar auf dem Tisch liegen. Unser gemeinsames Leben ist wie in einer WG. Zährtlichkeiten gibt es nicht, nähe gibt es nicht. Über S. brauchen wir gar nicht reden.
Vielleicht erwarte ich aktuell auch zu viel, aber sie redet nicht darüber wie es ihr geht. Wo sie gerade steht, was ihre Bedürfnisse, ihr Wünsche, ihre Erwartungen sind.
Es macht mich gerade mürbe. Ich habe ihr vorgeschlagen etwas mehr auf Distanz zu gehen um uns mehr Freiraum und Luft zum Atmen und Nachdenken zu geben. Auch ob es nicht gescheiter wäre uns erst einmal grundsätzlich Räumlich zu trennen enden immer in einem ICH WEIß ES NICHT.
Jedenfalls geht es mir aktuell damit auch nicht gut. Meine Freundin hat sich in den letzten Wochen so einen dicken Panzer aufgebaut, das sie nach außen hin Gut funktioniert und ich in ihrem inneren keine Ahnung habe wo sie aktuell steht.


Danke für euer zuhören. Vielleicht hat jemand Tipps wie es weiter gehen kann. Auch wenn es schon viel Text ist, ist das alles nur ein grober Auszug aus dem geschehenen.
Ich werde falls es notwendig ist Lücken weiter schließen.


Ich kann nicht mehr. und das obwohl ich der Betrüger war.

15.05.2019 11:44 • #1


Gartenfee17

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Zitat von Curry99086:
Da, wo frisch verliebte Paar ihre Zeit genießen, ihre Beziehung kräftigen und besiegeln hatten wir einen ständigen Kampf ob wir eine Beziehung führen wollen oder nicht.

Zitat von Curry99086:
Ich machte aus der Situation das beste und nutzte die Zeit für mich und über mein Leben zu reflektieren

Zitat von Curry99086:
Obwohl ich meine Freundin liebte kühlte unsere Beziehung ab. Es war und ist ein Kommunikationsproblem.

Zitat von Curry99086:
Da ich meine Freundin zwar liebte, wir aber keine tiefe Bindung aufbauen konnten, beschloss ich für mich auch wieder nach über 10Jahren in meine Geburtsstadt zurück zukehren.

Ich kündigte meine Wohnung und meinen Job und war gewillt das durch zuziehen und traf sämtliche Vorbereitung. Den darauffolgenden Tag suchte ich das Gespräch mit meiner Freundin in der ich Ihr meine Entscheidung mitteilte.

Zitat von Curry99086:
Jetzt fing mein Doppelleben an.

Zitat von Curry99086:
Ich freute mich komischerweise mehr darauf meinen Sohn endlich wieder in meinem Leben zu haben als was ich aufgeben würde obwohl es Perfekt war. Es war in dem Moment die Beste und logischste Option.
Ich weiß nicht warum, ich weiß nicht wieso. Aber ich verließ meine Stadt und meine Freundin ohne das wir die Beziehung beendeten mit den Worten, "ich komme wieder zurück".
Wir hatten in der Zeit täglich per Nachrichten bzw. Telefonieren Kontakt.

Zitat von Curry99086:
Meine Ex und ich waren 16Jahre ein Paar. Sie und meine Familie wussten zu dieser Zeit genau welche Knöpfe sie bei mir drücken mussten. Jetzt war ich mitten im Doppelleben

Zitat von Curry99086:
So begann ich nach nur 3 Monaten meine Rückkehr zu planen da ich meine Freundin über alles Liebte und auch noch immer Liebe. Ich konnte in meinen alten Job zurück kehren und konnten erstmal bei Freunden wohnen. So war ich nach nur 5 Moanten wieder zurück.

Zitat von Curry99086:
Die Glückseeligkeit wurde dann je gestört als mir meine Ex sagte, das sie auch wieder zurück kommen würde. Unsere Geburtsstadt war auch nicht mehr ihre Heimatstadt und unsere Sohn bräuchte natürlich auch seinen Vater. mich. Sie hatte nach ihrer Elternzeit auch noch einen Job hier.
An sich freute ich mich einmal mehr darauf meinen Sohn wieder in meiner Nähe zu haben. Das war das erste mal das ich ein mulmiges Gefühl bekommen hatte wegen meines Doppellebens was ich geführt hatte.

Zitat von Curry99086:
Ich habe in der Zeit mich viel mit untreue, Betrug und dergleichen beschäftigt.
Unsere Beziehung besteht eigentlich zu großen teilen aus verletzungen. Sie ist auch ein Mensch die immer in der Opferrolle fest hängt. Eigene Fehler nicht sieht. Ungeachtet meiner Situation.

Zitat von Curry99086:
Wir lieben uns beide, das steht fest. Nur kommen wir nicht weiter. Sie lehnt jede Hilfe von außerhalb ab. Sie redet nicht mit ihren engsten Freunden darüber, eine Paar-Therapie lehnt sie auch ab.

Liess mal bitte, was du selbst geschrieben hast. Dein Leben reflektiert hast du garantiert nie. Solltest aber dringend damit anfangen. Dazu wäre es bestimmt hilfreich, mal ein paar Jahre allein zu bleiben. Wie alt bist du? Ihr liebt euch beide garantiert nicht.

15.05.2019 12:03 • #2


Curry99086

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Hey,

das es hier und da inhaltliche Lücken gibt, mag sein.
2-1/2 Jahre jetzt hier kurz und knapp zusammen zufassen ist nicht ganz einfach.
Meine jetzige Beziehung war irgendwie immer turbulent. Immer wenn wir unser Glück scheinbar gefunden hatten, ist etwas passiert.
Zu sagen wir hätten uns nie geliebt was mich zu dem Umstand führt wir würden uns jetzt auch nicht lieben, ist für mich arg einfach gedacht und bringt mir persönlich keinen neune Blickwinkel.
Einfach abzuhauen, ein neues Leben zu beginnen und sie mit der sch. allein sitzen zu lassen ist keine Option.
Ihr anfängliches Misstrauen und das dadurch resultierende on/off ihrer Seitz, haben mir die Möglichkeit gegeben falsche Entscheidungen zu treffen. Das es wo möglich zu früh war sich wieder neu zu binden steht außer Frage. Tut letzten Endes aber nichts zur Sache.
Wäre sie mir auf emotionaler Ebene egal, würde ich sie nicht Lieben. Ich wäre wohl nie zu ihr zurück gekehrt. Die frage ist aktuell ehr, es als Paar zu beweltigen, gemeinsam. Ist es ratsam jedem ein eigenes Leben zu ermöglichen und sich räumlich zu trennen und ein Paar zu bleiben oder ist eine Trennung unumgänglich.'
Viele Punkte haben wir geklärt. Nicht alles was man erfährt z.B. interpretiert man auch richtig. Das beinhaltet auch wenn man keine Geheimnisse weiter hat, das man nachrichten im Handy falsch auslegt. So etwas zu wiederlegen ist manchmal mühseelig

Wir sind beide Mitte dreißig.

15.05.2019 12:52 • #3