Zitat von SucukAyran:Geht alles ein bisschen schnell bei dir laut deinen Threads, findest du nicht?
Bist du dir sicher, dass du deinen Anteil an toxischen Beziehungen verstanden und ausreichend beleuchtet hast?
Denn vor 3-4 Monaten, was ja den Beginn deiner jetzigen Partnerschaft deckt , erschien das noch keineswegs so.
Ich will dich nicht angreifen- ich frage , da mich das schon verwundert.
Mmh... Deine berechtigte Frage habe ich mir natürlich auch schon ernsthaft gestellt, ob nicht alles ein bisschen schnell geht. Und auch, ob es nicht einfach die Suche nach ein bisschen Halt & Geborgenheit ist.
Aber das schließe ich aus, da ich vor den letzten 3 turbulenten Jahren 3 Jahre lang keinen Partner hatte & dennoch zufrieden als Alleinerziehende war. Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, mir würde ein Mann an meiner Seite fehlen.
Mich überraschte das Tempo dieses Jahres ebenfalls. Ich war/bin nicht der Typ für's warmwechseln.
Als ich meinen Partner kennenlernte, traf ich mich mit ihm ohne Hintergedanken. Eben weil ich nicht davon ausging, dass es zwischen uns funken könnte. Alles was kam, ergab sich einfach.
Wir legen kein besonders schnelles Tempo an den Tag und lassen uns im Alltag genügend Zeit, damit jeder sein Leben wie gewohnt weiter leben kann. Ich lerne "erst" Heiligabend seine Mutter kennen, während ich Wert darauf lege, dass meine Kinder bestimmen können, wie sie ihn kennen lernen möchten (wenn sie nicht wollen dass er kommt, bleibt er eben Zuhause). Sie mögen ihn, nehmen ihn weder als Bedrohung noch als Konkurrenz wahr. Ihr Wohlergehen ist mir das wichtigste.
- meinen Anteil an toxischen Beziehungen habe ich erkannt, sowie die Ursache an diesen Mustern. Allerdings ist natürlich durch reine Erkenntnis die Welt nicht gleich wesentlich besser, sondern es braucht Zeit & Reflektion um daran zu arbeiten. Ich beschäftige mich viel mit der Thematik, schreibe in verschiedenen Selbsthilfegruppen, spreche mit anderen Betroffenen darüber, beobachte mich und versuche meinen eigenen Anteile bestmöglich in mein Leben zu integrieren. Es ist einfacher sich als Ganzes anzunehmen, statt sich selbst zu bekriegen.