Zitat von Rosa-91:Ich bin ehrlich und beichte, dass ich ihm absolut nicht positives wünsche.
Der kann gerne bis an sein Lebensende leiden
Früher war ich "froh" darüber, dass ich nicht der einzige war, der so dachte, wie Du hier gerade.
Aber irgendwann kommt man, ganz sicher auch Du an einen Punkt, da wirst Du Dir sagen, "ich habe nur dieses eine Leben und die Energie dafür möchte ich effektiver und vor allem sinnvoller nutzen, als mir Gedanken um Ex zu machen".
Denn ich gehe sehr stark davon aus, wenn man einem Menschen so sehr schlechtes wünscht, kann das ja wiederum nur bedeuten, dass es genügend andere Menschen gibt, bei denen Du weitaus besser aufgehoben bist
Ganz egal, was früher war, es prägt, keine Frage. Man wird vorsichtiger, aber man lernt eben auch eine ganze Menge dazu.
Eine gewisse Gleichgültigkeit dem/der Ex gegenüber wäre natürlich das Optimum, was sicherlich auch mit der Zeit irgendwann eintreten wird.
Man muss ja keine Freudensprünge wegen Ex machen (wobei- warum eigentlich nicht der/die ist selbst Schuld, denn ich kenne meinen Wert!)
Ich würde lügen, wenn ich schreiben würde, ein auftauchender Gedanke, eine Erinnerung an die Ex würde nichts mit mir machen.
Im Gegenteil. Nach wie vor dankbar für die schönen gemeinsamen Erlebnisse, aber im Gegenzug hat Ihre Verhaltensweise damals (wie Sie sich trennte) einiges in mir angerichtet und dafür muss ich nichts für Sie übrig haben.
Ob Sie daraus lernen wird, geht mich nichts mehr an, kann mir egal sein.
Wichtig ist, was ich in dieser schweren Zeit über und für mich gelernt habe.
Aber der Schmerz, die Gedanken, all das wird weniger, rückt immer weiter in den Hintergrund, was wiederum dafür sorgt, dass man beginnt, immer mehr seine Energie für die wichtigen Dinge im Leben zu nutzen, vor allem den Fokus auf sich selbst zu legen, immer achtsam zu sein.
Irgendwann liebe Rosa wirst auch Du das ganze etwas anders sehen, das wünsche ich Dir jedenfalls.