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Whatever2507
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Hallo liebes Forum,
ich hoffe sehr darauf hier Gleichgesinnte zu finden und möchte deshalb meine Geschichte teilen. Meinen Verlobten kenne ich nun seit über 10 Jahren. Er war damals der Freund von einer entfernten Bekannten und wir freundeten uns recht schnell und intensiv an. Gefühle waren zu der Zeit von keinem von uns beiden ein Thema. Irgendwann trennte er sich von seiner Freundin und hatte recht viele Frauengeschichten. Die Frauen wussten immer alle, dass es noch andere gab und er hatte einfach seinen Spaß. Eines Tages lernte er dann doch die Frau kennen, von der er dachte sie wäre die Eine. Ich habe mich sehr für ihn gefreut und hab ihn mit Spannung auf seinem Weg begleitet. Er wurde Papa und hat die Frau geheiratet. Kurz nach der Hochzeit merkte ich, wie er sich veränderte. Er wurde trauriger und in sich gekehrt und hat kaum noch mit jemandem geredet. Irgendwann erzählte er mir dann doch, dass er unglücklich sei. Die Frau und er passten nicht zusammen und es gäbe nur Streit, was auch die Momente mit der kleinen Tochter belasten würde. Zudem gestand er mir, die Frau bereits betrogen zu haben. Ich war geschockt und konnte ihm nur raten mit offenen Karten zu spielen und mit ihr zu reden. Nach weiteren Wochen der Streiterei haben sich beide entschlossen sich zu trennen und wegen der Tochter nur noch ein freundschaftliches Verhältnis zu pflegen.
Ein gutes Jahr später änderte sich unsere Beziehung auf einmal grundlegend. Begonnen hat alles mit einem gemeinsamen Glas Wein und einer gemeinsamen Nacht. Ich wusste nicht was mit mir geschieht und ebenso wenig, warum ich auf einmal den Mann der so viele Probleme attraktiv fand. Ich wusste doch wie er war! Trotzdem kamen wir zusammen. Wir verstanden uns prächtig, jedoch waren immer wieder Momente in denen er traurig und in sich gekehrt war. Er begann eine Therapie, durch welche es ihm von Sitzung zu Sitzung besser ging. Ich merkte wie er immer mehr wieder zu sich selbst fand und alles Geschehene verarbeitete.
Wieder ein Jahr später kam dann doch der nächste Schock. Ich fand raus, dass er mich ganz am Anfang der Beziehung betrogen hatte. Für mich brach eine Welt zusammen. Klar, ich wusste das er das schonmal getan hat, aber ich hatte mir immer eingeredet, dass er das nur tat, weil er mit seiner Ex so unglücklich war.
In vielen Gesprächen kam heraus, dass er das scheitern seiner Ehe und seiner Familie schlecht verkraftet hatte und mehr Probleme mit sich selbst hatte als er sich eingestehen wollte. Daraufhin hat er Mist gebaut und danach für sich die Reißleine mit der Therapie gezogen. Er sagt, dadurch ist ihm vieles klar geworden und er will für mich besser werden und hat das jetzt auch geschafft.
Ich habe mich dazu entschieden mit ihm zu kämpfen und zusätzlich zu seinen Einzelgespächen mit seinen Therapeuten gemeinsame Termine wahrzunehmen. Das klappt sehr gut und wir konnten vieles aufarbeiten.
Seitdem sind zwei Jahre vergangen in denen wir eine harmonische Beziehung geführt haben. Wir reisen viel, waren gemeinsam im Urlaub und teilen die meisten Hobbys. Er zeigt mir jeden Tag wie wichtig ich ihm bin und es könnte alles perfekt sein . wäre da nicht mein Kopf. Ständig frage ich mich: ist er ehrlich? Kann sich jemand so ändern? Bin ich die nächste dumme? Machen meine Gefühle mich blind?
Vor einem Monat hat er mir einen tollen Heiratsantrag gemacht und ich dachte, ich könnte nicht glücklicher sein. Doch nun übermannt mich eine solche Angst und ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll.
Gibt es ähnliche Erfahrungen?
ich hoffe sehr darauf hier Gleichgesinnte zu finden und möchte deshalb meine Geschichte teilen. Meinen Verlobten kenne ich nun seit über 10 Jahren. Er war damals der Freund von einer entfernten Bekannten und wir freundeten uns recht schnell und intensiv an. Gefühle waren zu der Zeit von keinem von uns beiden ein Thema. Irgendwann trennte er sich von seiner Freundin und hatte recht viele Frauengeschichten. Die Frauen wussten immer alle, dass es noch andere gab und er hatte einfach seinen Spaß. Eines Tages lernte er dann doch die Frau kennen, von der er dachte sie wäre die Eine. Ich habe mich sehr für ihn gefreut und hab ihn mit Spannung auf seinem Weg begleitet. Er wurde Papa und hat die Frau geheiratet. Kurz nach der Hochzeit merkte ich, wie er sich veränderte. Er wurde trauriger und in sich gekehrt und hat kaum noch mit jemandem geredet. Irgendwann erzählte er mir dann doch, dass er unglücklich sei. Die Frau und er passten nicht zusammen und es gäbe nur Streit, was auch die Momente mit der kleinen Tochter belasten würde. Zudem gestand er mir, die Frau bereits betrogen zu haben. Ich war geschockt und konnte ihm nur raten mit offenen Karten zu spielen und mit ihr zu reden. Nach weiteren Wochen der Streiterei haben sich beide entschlossen sich zu trennen und wegen der Tochter nur noch ein freundschaftliches Verhältnis zu pflegen.
Ein gutes Jahr später änderte sich unsere Beziehung auf einmal grundlegend. Begonnen hat alles mit einem gemeinsamen Glas Wein und einer gemeinsamen Nacht. Ich wusste nicht was mit mir geschieht und ebenso wenig, warum ich auf einmal den Mann der so viele Probleme attraktiv fand. Ich wusste doch wie er war! Trotzdem kamen wir zusammen. Wir verstanden uns prächtig, jedoch waren immer wieder Momente in denen er traurig und in sich gekehrt war. Er begann eine Therapie, durch welche es ihm von Sitzung zu Sitzung besser ging. Ich merkte wie er immer mehr wieder zu sich selbst fand und alles Geschehene verarbeitete.
Wieder ein Jahr später kam dann doch der nächste Schock. Ich fand raus, dass er mich ganz am Anfang der Beziehung betrogen hatte. Für mich brach eine Welt zusammen. Klar, ich wusste das er das schonmal getan hat, aber ich hatte mir immer eingeredet, dass er das nur tat, weil er mit seiner Ex so unglücklich war.
In vielen Gesprächen kam heraus, dass er das scheitern seiner Ehe und seiner Familie schlecht verkraftet hatte und mehr Probleme mit sich selbst hatte als er sich eingestehen wollte. Daraufhin hat er Mist gebaut und danach für sich die Reißleine mit der Therapie gezogen. Er sagt, dadurch ist ihm vieles klar geworden und er will für mich besser werden und hat das jetzt auch geschafft.
Ich habe mich dazu entschieden mit ihm zu kämpfen und zusätzlich zu seinen Einzelgespächen mit seinen Therapeuten gemeinsame Termine wahrzunehmen. Das klappt sehr gut und wir konnten vieles aufarbeiten.
Seitdem sind zwei Jahre vergangen in denen wir eine harmonische Beziehung geführt haben. Wir reisen viel, waren gemeinsam im Urlaub und teilen die meisten Hobbys. Er zeigt mir jeden Tag wie wichtig ich ihm bin und es könnte alles perfekt sein . wäre da nicht mein Kopf. Ständig frage ich mich: ist er ehrlich? Kann sich jemand so ändern? Bin ich die nächste dumme? Machen meine Gefühle mich blind?
Vor einem Monat hat er mir einen tollen Heiratsantrag gemacht und ich dachte, ich könnte nicht glücklicher sein. Doch nun übermannt mich eine solche Angst und ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll.
Gibt es ähnliche Erfahrungen?