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Meine letzten Gedanken an unsere Liebe

encada

encada

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Nie wieder deine Waerme,
nie wieder deine Naehe,
nie wieder deine Haut,
nie wieder deine Stimme,
nie wieder dein Beruehren...

in der aeusseren Welt...

Auf immer deine Waerme,
auf immer deine Naehe,
auf immer deine Haut,
auf immer deine Stimme,
auf immer dein Beruehren

in meinen inneren Raeumen...

lebendig, fuehlbar, spuerbar
Denn seit du und ich wir waren,
bin ich nicht mehr ich,
ich bin du und ich - auf immer.

10.01.2017 13:06 • x 5 #16


frischgeföhnt

frischgeföhnt

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Drück dich.
Selbst mir tut jedes deiner Worte weh.

10.01.2017 17:20 • x 3 #17


Waldfee47

Waldfee47

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@encada
ich kann jedes deiner Worte unterstreichen...
genauso geht es mir, nur dass es bei mir durch meine ganzen anderen "Baustellen" im Leben jetzt integriert ist...
ich empfinde das nahezu deckungsgleich.
Zitat von encada:
Denn seit du und ich wir waren,
bin ich nicht mehr ich,
ich bin du und ich - auf immer.

so geht es mir auch.. ich bin nie mehr ohne IHN.. das geht garnicht

10.01.2017 17:30 • x 1 #18


encada

encada


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Erinnerst du dich? Unser letzter heiler Tag?

Wir waren ein Komplementaer,
Farben, die sich zu einem Weiss mischten,
deine und meine - in einmaliger Weise.
Wir glaubten, fuereinander geschaffen zu sein,
in synchroner Gedanken- und Gefuehlseinheit,
lebten eine wunderbare Liebe,
gaben uns gemeinsam dem Rhythmus des Lebens hin,
nahmen ihn auf und schwangen mit ihm
in einem wunderbaren Einklang.
Und dann ...
brach eine schwarze Wolke ploetzlich und unerwartet,
mitten in unsere liebende Umarmung -
umhuellte deine Person,
zog dich weg von mir,
Wir vermochten uns ploetzlich nicht mehr zu sehen,
verstanden unsere verzweifelten Worte nicht mehr...
Als sich das Dunkel endlich wieder etwas erhellte,
fand ich dich schon weit entfernt,
du irrtest in dieser dunklen Wolke
auf einem Weg, auf dem ich dir nicht zu folgen vermochte,
auch wenn ich es versuchte - verzweifelt, weil hoffend
Ein Weg - ich stiess mir blaue Flecken an seinen Steinen,
riss mir die Haut auf an rankenden Dornen,
stolperte ueber seine Wurzeln,
sie brachten mich zu Fall.
Ich blieb oft einfach liegen.
Zu schwach, auch nur noch einen Schritt zu gehen.
Und doch -
Ich wollte dich unbedingt einholen,
in die Arme nehmen, dich schuetteln,
dir mitteilen: Wir schaffen das gemeinsam...
Ich sah dich in der Ferne und erkannte dich.
Doch du hattest dich veraendert - warst nicht mehr der,
der mit mir unser Lebensbuch gemeinsam schreiben wollte.
Du erkanntest deine Liebe zu mir nicht mehr -
erkanntest MICH nicht mehr, wolltest mich nicht mehr...
Die dunkle Wolke hatte gesiegt.
....
Vorerst - denn nicht sie,
sondern das Leben wird siegen - ganz bestimmt!

10.01.2017 21:53 • x 1 #19


Garamond

Garamond

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Liebe Encada,

vielleicht kannst du uns erzählen .... von eurer Begegnung, eurem kennenlernen und warum habt ihr euch verloren? Möchte dich in den Arm nehmen, dir Hoffnung geben und doch weiß ich genau, dass es keinen Trost geben wird ... nur das Wissen, dass wir verstehen können, wie du dich fühlst, wie man fühlt wenn man liebt und diese Liebe verloren ist. Doch du ... wir ... durften sie erleben, fühlen, spüren ... und dies kann uns keiner mehr nehmen ... die bleibt in uns, bis zum Ende ....

10.01.2017 22:19 • x 1 #20


encada

encada


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@Garamond
Es ist eine laengere Geschichte, fuer die ich lange Zeit keinerlei Worte mehr fand. Deshalb hatte ich mich auch aus dem Forum zurueckgezogen. Erst vor 3 Tagen fand ich meine Worte wieder. Darueber war ich so gluecklich, dass ich sie in meinem eigenen Thread veroeffentlicht habe, um anderen Sprachlosen Mut zu machen. Der Weg durch dieses dunkle Tal kann soooo lang sein, aber irgendwann sieht man das erste Licht an seinem Ende. Diesen Lichtblick moechte ich allen, die diesen Weg gegen muessen, mitgeben. In meinen ersten Beitraegen habe ich etwas zu meiner Geschichte geschrieben. Das Jahr 2016 war das schlimmste in meinem nun schon langen und verlustreichen Leben. Aber immer hat das Leben gesiegt. Und das ist eine unglaubliche Botschaft an alle, die meinen, es muss fuer sie ein Ende haben. Ich druecke dich...

10.01.2017 23:16 • x 1 #21


Waldfee47

Waldfee47

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@encada
alles was du bisher schriebst, hätte ich auch so schreiben können...
Du hüllst mein Erleben und Fühlen in Worte... ich hätte es so nicht ausdrücken können.. du machst das wunderbar...
2 unterschiedliche Geschichten und so ähnliche Gefühle... danke, dass du es aufschreibst
ich wünsche dir, dass es dir gut tut und freue mich, dass du deine Worte gefunden hast.

11.01.2017 00:12 • x 1 #22


encada

encada


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Ich lasse mich sinken
in die Arme einer nie gekannten Unendlichkeit,
in den Frieden einer mich umfangenden Ruhe,
in die Waerme eines weichen Lichts,
signalisierend du bist nicht allein,
Gedanken, die mich tragen,
Arme, die mich stuetzen,
Worte, die mir Weg weisen,
Haende, die mich aufrichten,
in dieses eine Leben,
getragen von der Geborgenheit einer Gemeinschaft,
reich, weil es ein WIR gibt.
Und es tut weh zu wissen,
dass du nur 2 bist - einsam ...
abgeschlossen, unerreichbar, unnahbar.
Und doch - es gibt ihn auch fuer dich
den Ruf zurück ins Leben,
Lass dich auf ihn ein,
denn ploetzlich wirst du sehen, hören, fuehlen,
denn das Leben ist bunt, duftet, klingt und tanzt.
lebendig in deiner Wahrnehmung.
Lass es zu!

11.01.2017 01:37 • x 2 #23


encada

encada


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Ich gehe deinen Spuren nach
Spuren der Veränderung
Spuren eines Weges,
Spuren der Gefuehle,
Deine Hand in meiner fuehlen
das erste Mal -
deine Lippen auf meinen spüren,
das erste Mal,
mit dir verschmelzen,
das erste Mal,
dein Kopf auf meinem Schoss,
das erste Mal,
ich liebe dich,
das erste Mal-

dein Gesicht an meinem,
ein letztes Mal,
du schläfst in meinem Arm,
ein letztes Mal,
ich hoere deine Stimme,
ein letztes Mal,
wir halten uns umklammert,
ein letztes Mal,
Mein stummer Schrei umhuellt die Erinnerungen,
ein Kokon unserer liebenden Lebendigkeit.
Wir sind darin geborgen.
Unverletzbare Huelle,
schuetzend unsere Zerbrechlichkeit,
heilend unsere Verletzbarkeit,
hier sind wir eins und ganz.

11.01.2017 11:44 • x 2 #24


encada

encada


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Gefuehlen einen Namen gebend
Weisst du, wie das ist?
Wenn man in einen See schaut
und findet kein Spiegelbild?
Schwaerze, Tiefe, Abgrund.
Wenn Musik ertoent
und kein Laut dringt an dein Ohr?
Blinde Taubheit, graues Gewoelk, dumpfe Apathie.
Wenn du Halt suchst in dir,
doch die Mitte fehlt?
Endloses Fallen, Verlorenheit, Einsamkeit.
Wenn du dich bewegst,
doch es bringt dich nicht vom Fleck?
Erstarrt, mechanisch, fremdgesteuert.
Wenn du froehliches Lachen hoerst?
Doch es perlt an deiner Schutzhaut ab?
Sinnentfremdet, unpassend, ungehörig.
Wenn du isst,
doch schmeckst du's nicht?
Grau, stumpf, fade.
Zeit meines Lebens - da, doch nicht hier,
gesehen, doch nicht wahrgenommen,
gegangen, doch nicht bewegt,
gehoert, doch nicht aufgenommen,
beruehrt, doch nicht gepuert.
Und jetzt?
Weiss ich , wie sich Dualitaet anfuehlt,
weiss ich, was das Leben ausmacht.
DeinFehlen hat mir seine Fuelle gezeigt.
Die Trauer hat mir die Liebe offenbart,
Die Apathie hat mich die Empathie fuehlen lassen.
Dein Fehlen hat mich ganz gemacht.
Denn ich bin ich - in mir.
Du bist du - in mir.
Mit dir in mir bin ich wir.

12.01.2017 01:18 • x 3 #25


Waldfee47

Waldfee47

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:trost:
So schön ausgedrückt..
so viel Gefühl
lass dich drücken. :trost:

12.01.2017 01:21 • x 1 #26


encada

encada


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@Waldfee47
Aber es war mein so tiefes Gefuehl fuer ihn, was ihn von mir weggebracht hat. Er konnte diesem Gefuehl nicht in die Augen schauen. Es machte ihn hilflos und stumpf. Ich wuensche ihm, dass er die Liebe eines Tages fuer sich annehmen kann.

12.01.2017 01:28 • #27


Waldfee47

Waldfee47

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Zitat von encada:
Aber es war mein so tiefes Gefuehl fuer ihn, was ihn von mir weggebracht hat. Er konnte diesem Gefuehl nicht in die Augen schauen. Es machte ihn hilflos und stumpf. Ich wuensche ihm, dass er die Liebe eines Tages fuer sich annehmen kann.

Mit diesem Problem wird er (leider) nicht alleine sein!
Die Liebe macht leider vielen Menschen Angst!

12.01.2017 01:41 • #28


encada

encada


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@Waldfee47
Bei ihm war es das Gefuehl, mit der Liebe auch Verantwortung fuer mich uebernehmen zu muessen. Davor hatte er Angst. Dabei habe ich das weder gewollt noch ihm signalisiert. Er ist aber selbst zu schwach, das so sehen zu koennen. Meine Liebe wird bleiben, ob er schwach ist oder stark. Ich habe gelernt, dass Liebe den ganzen Menschen meint - so wie er war, wie er ist und wie er sein wird. Sie trägt auch die Veraenderung. Und will den anderen nicht aendern. ER hat nie wirkich verstanden, dass ich nicht seine Persona, sondern ihn als Mensch in seiner Gesamtheit geliebt habe und immer noch liebe. Im Gegenteil. Es hat ihn sehr aggressiv gemacht. Es ist sehr traurig, wenn man sich selbst so wenig liebt, dass einen die Liebe eines anderen zu erdruecken meint.

12.01.2017 02:05 • #29


encada

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@Waldfee47
Bei ihm war es das Gefuehl, mit der Liebe auch Verantwortung fuer mich uebernehmen zu muessen. Davor hatte er Angst. Dabei habe ich das weder gewollt noch ihm signalisiert. Er ist aber selbst zu schwach, das so sehen zu koennen. Meine Liebe wird bleiben, ob er schwach ist oder stark. Ich habe gelernt, dass Liebe den ganzen Menschen meint - so wie er war, wie er ist und wie er sein wird. Sie trägt auch die Veraenderung. Und will den anderen nicht aendern. ER hat nie wirkich verstanden, dass ich nicht seine Persona, sondern ihn als Mensch in seiner Gesamtheit geliebt habe und immer noch liebe. Im Gegenteil. Es hat ihn sehr aggressiv gemacht. Es ist sehr traurig, wenn man sich selbst so wenig liebt, dass einen die Liebe eines anderen zu erdruecken meint.

12.01.2017 02:05 • #30






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