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Gast700
Gast
Heute haben wir zum ersten Mal wirklich darüber gesprochen und er hat gesagt, ihm fehlst du auch.
Heute war er einen Tag nicht da und ich habe nur Mist gemacht, irgendwie.
In meinem Tran bin ich aufgestanden, habe mal angefangen.
Und dabei fallen mir Sachen herunter, ich schrotte den Backofen...
Nur sowas. Ich könnte nur heulen.
Du warst die erste Person, die unsere Beziehung unterstützt hätte, du hättest ihn mindestens einmal die Woche angerufen, um zu fragen, was die Arbeit macht, wie er so klar kommt, ob alles ok ist.
Das hat er gemeint.
Ich weiß.
Für sowas, für den Zusammenhalt, warst du zuständig...
Ich musste nur weinen und natürlich kamen die Vorwürfe.
"Zu nichts hast du Lust."
"Wenn du nicht arbeitest, gammelst du nur herum."
"Ich versuche, dich zu motivieren und du sagst immer nein."
"Ich will dich ablenken und du blockierst alles, du versuchst es nicht mal."
Ich weiß, ich weiß, ich weiß.
Und es tut mir unendlich leid, für ihn und auch für mich selbst.
Und ich weiß nicht mehr, was von was kommt.
MS, weil es so warm ist? Fatigue?
Faulheit? Bequemlichkeit?
Depressionen?
Er sagt: "ok, fangen wir klein an. Was genau stört dich denn?"
Ich heule los und sage: "Das Bild im Schlafzimmer. Das mit den Blumen. Das erinnert mich im Dunkeln an..."
Er hängt es ab.
Heute hat er mir gesagt, er glaubt, ich solle mal zum Arzt gehen.
Ich gifte, dass es dafür keine Pillen gibt.
Und weiß dabei genau:
Sollte ich wohl.
Und sage das auch.
Aber was bringt es?
Er sagt: "Reden. Dein schlechtes Gewissen ist nicht normal. Du hast sie doch nicht umgebracht."
Ich bin angefressen ob dieser Empathielosigkeit.
Und weiß doch, dass er mir helfen will.
Und in den Momenten finde ich mich noch kraftloser und handlungsunfähiger vor.
Denn du könntest irgendwas sinnvolles dazu sagen.
Ich selbst kann nichts sinnvolles in alledem finden.
Er hat gesagt: "Meine Güte es ist doch schei*egal, was das kostet, aber du musst wirklich dahin gehen."
Und ich bin hilflos.
Kraftlos.
Ich kann dazu nicht mal mehr etwas sagen.
"Lass mich bitte einfach schlafen."
Ich will das so nicht mehr, aber alle Versuche schlagen fehl, alles, was ich mache, endet im Nirgendwo.
Ich kämpfe weiter, klar.
Für deinen Mann, meinen Paps.
Und ich hätte alle Hilfen.
Und schlage sie aus.
Und weiß nicht, warum.
Selbst das Darüber-Nachdenken ist mir zu viel.
Und dabei weiß ich: Ich muss.
Denn du wirst mir nicht mehr helfen können.
Heute war er einen Tag nicht da und ich habe nur Mist gemacht, irgendwie.
In meinem Tran bin ich aufgestanden, habe mal angefangen.
Und dabei fallen mir Sachen herunter, ich schrotte den Backofen...
Nur sowas. Ich könnte nur heulen.
Du warst die erste Person, die unsere Beziehung unterstützt hätte, du hättest ihn mindestens einmal die Woche angerufen, um zu fragen, was die Arbeit macht, wie er so klar kommt, ob alles ok ist.
Das hat er gemeint.
Ich weiß.
Für sowas, für den Zusammenhalt, warst du zuständig...
Ich musste nur weinen und natürlich kamen die Vorwürfe.
"Zu nichts hast du Lust."
"Wenn du nicht arbeitest, gammelst du nur herum."
"Ich versuche, dich zu motivieren und du sagst immer nein."
"Ich will dich ablenken und du blockierst alles, du versuchst es nicht mal."
Ich weiß, ich weiß, ich weiß.
Und es tut mir unendlich leid, für ihn und auch für mich selbst.
Und ich weiß nicht mehr, was von was kommt.
MS, weil es so warm ist? Fatigue?
Faulheit? Bequemlichkeit?
Depressionen?
Er sagt: "ok, fangen wir klein an. Was genau stört dich denn?"
Ich heule los und sage: "Das Bild im Schlafzimmer. Das mit den Blumen. Das erinnert mich im Dunkeln an..."
Er hängt es ab.
Heute hat er mir gesagt, er glaubt, ich solle mal zum Arzt gehen.
Ich gifte, dass es dafür keine Pillen gibt.
Und weiß dabei genau:
Sollte ich wohl.
Und sage das auch.
Aber was bringt es?
Er sagt: "Reden. Dein schlechtes Gewissen ist nicht normal. Du hast sie doch nicht umgebracht."
Ich bin angefressen ob dieser Empathielosigkeit.
Und weiß doch, dass er mir helfen will.
Und in den Momenten finde ich mich noch kraftloser und handlungsunfähiger vor.
Denn du könntest irgendwas sinnvolles dazu sagen.
Ich selbst kann nichts sinnvolles in alledem finden.
Er hat gesagt: "Meine Güte es ist doch schei*egal, was das kostet, aber du musst wirklich dahin gehen."
Und ich bin hilflos.
Kraftlos.
Ich kann dazu nicht mal mehr etwas sagen.
"Lass mich bitte einfach schlafen."
Ich will das so nicht mehr, aber alle Versuche schlagen fehl, alles, was ich mache, endet im Nirgendwo.
Ich kämpfe weiter, klar.
Für deinen Mann, meinen Paps.
Und ich hätte alle Hilfen.
Und schlage sie aus.
Und weiß nicht, warum.
Selbst das Darüber-Nachdenken ist mir zu viel.
Und dabei weiß ich: Ich muss.
Denn du wirst mir nicht mehr helfen können.
