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LukasLoko0202
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Diese Frage stelle ich mir in letzter Zeit sehr häufig.
Ich wache seit Monaten fast jeden Morgen mit massiv schlechter Laune auf und habe in der Nacht immer wieder extrem merkwürdige Träume, welche mir immer wieder Fragen in den Kopf werfen. Die Träume sind sehr wirr, haben mir schon oft Schrecken eingejagt.
Ich habe in den letzten Monaten sehr viel über mich selbst gelernt, aber vorallem eines.
Ich bin emotional sehr stark Abhängig von meiner Freundin und leide unter massiven Verlustängste. Als Kind hatte ich Angst um meine Eltern, heute habe ich Angst um Job, Gesundheit und vor allem um meine Partnerin. Ich habe bereits mit meiner Freundin über dieses Thema gesprochen und auch schon an eine Therapie gedacht, aber das ist für mich schwerer als gedacht. Irgendwie schäme ich mich.
Meine Verlustangst hat dazu geführt, dass ich mich selbst größtenteils verloren habe und meine Interessen teilweise sehr stark hinten anstelle. Es fällt mir schwer, Grenzen zu setzen und Nein zu sagen. Ich habe meine Themen aus der Kindheit nicht gelöst und hatte schon immer Schwierigkeiten damit, meinen[b] Weg zu gehen. Immer hatte ich die Meinungen und Gedanken anderer im Hinterkopf.
Hinzu kommt, dass ich in der letzten Zeit sehr depressive Gedankenmuster bei mir selber beobachte. Mir macht das alles sehr stark zu schaffen. Ich fühle mich nicht frei. Ein weiteres Problem ist, dass ich dadurch nur wenig Konzentration für Arbeit oder Schule aufbringen kann. Die Gedanken kreisen ständig um Sorgen und Probleme. Teilweise auch um Szenarien, welche ich mir [b]selber ausgemalt habe. Vielleicht kennt das ja jemand von euch. Ich bin zurzeit von der Arbeit krankgeschrieben. Ratet mal was ich gerade denke.
-Werde ich jetzt gekündigt?
-Werde ich jetzt auf der Arbeit gehasst?
Meine Freundin war gestern sauer auf mich.Sofort kamen mir die typischen Gedanken, die Menschen mit Verlustangst eben haben.
In der Zeit, wo ich meinen Schulabschluss machte, wurde ich immer wieder von meiner Lehrerin vor der Klasse vorgeführt, sie sagte immer wieder, ich sei ein fauler, verantwortungsloser Nichtsnutz, der es mit seiner Einstellung nicht weit bringen würde. Damit war ich in der Klasse nicht der einzige. Ich fing dann an, mich mit Persönlichkeitsentwicklung, Sport und vorallem mit der Schule zu beschäftigen. Einen Realschulabschluss konnte ich damit erreichen.
Trotzem fühle ich mich als Versager. Ich will keinen Mitleid mit diesem Text ergattern, ganz sicher nicht. Mir ist durchaus bewusst, dass viele dieser Dinge meine Schuld sind und man sich auch aus solchen Situation retten kann, indem man seinen Ar. hochkriegt. Ich sehe dieses Forum als Mittel, um meine Sorgen im Thema Beziehung und Verlustangst rauszulassen.
Ich will eure ehrlichen Meinungen hören und bin dankbar dafür. Kennt jemand solche Zeiten, in denen man sich selbst hinterfragt?
Ich danke euch
Ich wache seit Monaten fast jeden Morgen mit massiv schlechter Laune auf und habe in der Nacht immer wieder extrem merkwürdige Träume, welche mir immer wieder Fragen in den Kopf werfen. Die Träume sind sehr wirr, haben mir schon oft Schrecken eingejagt.
Ich habe in den letzten Monaten sehr viel über mich selbst gelernt, aber vorallem eines.
Ich bin emotional sehr stark Abhängig von meiner Freundin und leide unter massiven Verlustängste. Als Kind hatte ich Angst um meine Eltern, heute habe ich Angst um Job, Gesundheit und vor allem um meine Partnerin. Ich habe bereits mit meiner Freundin über dieses Thema gesprochen und auch schon an eine Therapie gedacht, aber das ist für mich schwerer als gedacht. Irgendwie schäme ich mich.
Meine Verlustangst hat dazu geführt, dass ich mich selbst größtenteils verloren habe und meine Interessen teilweise sehr stark hinten anstelle. Es fällt mir schwer, Grenzen zu setzen und Nein zu sagen. Ich habe meine Themen aus der Kindheit nicht gelöst und hatte schon immer Schwierigkeiten damit, meinen[b] Weg zu gehen. Immer hatte ich die Meinungen und Gedanken anderer im Hinterkopf.
Hinzu kommt, dass ich in der letzten Zeit sehr depressive Gedankenmuster bei mir selber beobachte. Mir macht das alles sehr stark zu schaffen. Ich fühle mich nicht frei. Ein weiteres Problem ist, dass ich dadurch nur wenig Konzentration für Arbeit oder Schule aufbringen kann. Die Gedanken kreisen ständig um Sorgen und Probleme. Teilweise auch um Szenarien, welche ich mir [b]selber ausgemalt habe. Vielleicht kennt das ja jemand von euch. Ich bin zurzeit von der Arbeit krankgeschrieben. Ratet mal was ich gerade denke.
-Werde ich jetzt gekündigt?
-Werde ich jetzt auf der Arbeit gehasst?
Meine Freundin war gestern sauer auf mich.Sofort kamen mir die typischen Gedanken, die Menschen mit Verlustangst eben haben.
In der Zeit, wo ich meinen Schulabschluss machte, wurde ich immer wieder von meiner Lehrerin vor der Klasse vorgeführt, sie sagte immer wieder, ich sei ein fauler, verantwortungsloser Nichtsnutz, der es mit seiner Einstellung nicht weit bringen würde. Damit war ich in der Klasse nicht der einzige. Ich fing dann an, mich mit Persönlichkeitsentwicklung, Sport und vorallem mit der Schule zu beschäftigen. Einen Realschulabschluss konnte ich damit erreichen.
Trotzem fühle ich mich als Versager. Ich will keinen Mitleid mit diesem Text ergattern, ganz sicher nicht. Mir ist durchaus bewusst, dass viele dieser Dinge meine Schuld sind und man sich auch aus solchen Situation retten kann, indem man seinen Ar. hochkriegt. Ich sehe dieses Forum als Mittel, um meine Sorgen im Thema Beziehung und Verlustangst rauszulassen.
Ich will eure ehrlichen Meinungen hören und bin dankbar dafür. Kennt jemand solche Zeiten, in denen man sich selbst hinterfragt?
Ich danke euch