Gretchen
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Ich habe es auch für das beste Modell gehalten. Letztlich scheiterte es an der Realität bzw an den starken Gefühlen die mit einer Trennung einhergehen können.
Um abstand zu bekommen, gab es bei uns den Drang auch einen eigenen Bereich zu haben, sich abzugrenzen usw. Das bietet das nestmodell nicht.
Meine Meinung ist: wenn das Nest Modell klappt, hätte man auch zusammen bleiben können, weil dann gibt es ja kaum
Spannungen oder es ist schon total angeklärt und neue Partner gibts auch nicht...
Ich finde das nestmodell theoretisch gut, aber irgendwie so funktional und unecht. Als Mensch und Identitätsfigur für Kinder braucht man etwas eigenes, muss man als eigenständige Person wahrgenommen werden. Nicht nur als Eltern.
Bei uns gibts nun die Lösung: Kinder mit mir im gemeinsamen Haus, Vater hat eine Wohnung mit Kinderzimmer, er bringt die Kinder ein mal in der Woche zur Schule, Mittwoch nachmittag sieht er sie und alle 14 Tage am Wochenende.
Also erweitertes klassisches Modell. Für die große wäre vom gerechtigkeitsempfinden ein wechselmodell vielleicht besser. Möglich dass das noch kommt. Die kleinen sind meiner Meinung nach zu klein und äußern keinen Wunsch in diese Richtung.
(Der Vater auch nicht)
Als Übergangslösung sozusagen für die erste Phase einer Trennung halte ich das nestmodell für geeignet. Erstmal mit einer Wohnung. Dann prüfen ob zwei finanziert werden können und schauen wie es allen so geht.
Um abstand zu bekommen, gab es bei uns den Drang auch einen eigenen Bereich zu haben, sich abzugrenzen usw. Das bietet das nestmodell nicht.
Meine Meinung ist: wenn das Nest Modell klappt, hätte man auch zusammen bleiben können, weil dann gibt es ja kaum
Spannungen oder es ist schon total angeklärt und neue Partner gibts auch nicht...
Ich finde das nestmodell theoretisch gut, aber irgendwie so funktional und unecht. Als Mensch und Identitätsfigur für Kinder braucht man etwas eigenes, muss man als eigenständige Person wahrgenommen werden. Nicht nur als Eltern.
Bei uns gibts nun die Lösung: Kinder mit mir im gemeinsamen Haus, Vater hat eine Wohnung mit Kinderzimmer, er bringt die Kinder ein mal in der Woche zur Schule, Mittwoch nachmittag sieht er sie und alle 14 Tage am Wochenende.
Also erweitertes klassisches Modell. Für die große wäre vom gerechtigkeitsempfinden ein wechselmodell vielleicht besser. Möglich dass das noch kommt. Die kleinen sind meiner Meinung nach zu klein und äußern keinen Wunsch in diese Richtung.
(Der Vater auch nicht)
Als Übergangslösung sozusagen für die erste Phase einer Trennung halte ich das nestmodell für geeignet. Erstmal mit einer Wohnung. Dann prüfen ob zwei finanziert werden können und schauen wie es allen so geht.