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Füllstand Beziehungsfass

E-Claire
Zitat von J_Eulenspiegel:
Als Kind hatte ich den Traum eine Frau zu finden mit ihr alt zu werden und zusammen zu sterben, das wurde so von den Großeltern vorgelebt.

Die interessante Frage an der Stelle ist doch aber, war das wirklich Dein Traum als Kind oder hast Du einfach nur Ideen als gegeben an-und übernommen, die Du als vorgelebt wahr genommen hast.

Als Kind zB hat mich überhaupt nicht beschäftigt, ob oder dass ich einen Ehemann finde. Ich wollte ganz unbedingt eine Katze und ein Huhn.

x 4 #16


J
Zitat von DieSeherin:
zu gehen ist doch auch heute kein sonntagsspaziergang!

Früher war das alleine Leben unmöglich heute ist es in meinem Umfeld leider oft der Fall. Eine Frau die mein mir in der Produktion/Industrie 4h täglich arbeitet kann sich finanziell mit dem Unterhalt für 2 Kinder über Wasser halten und sich ein Auto, Handys jährliche Badeurlaub gut gelegene Wohnung leisten. Das war früher unmöglich.
Auf der anderen Seite konnte ein Mann früher oft nicht den Haushalt machen, vom Waschen über Kochen zum Einkaufen etc.
Da war Mann und Frau voneinander abhängig in beide Richtungen. Unabhängig vom Ansehen was die anderen Leute gesagt haben. Laut katholische Kirche erste 6 erst in der Ehe. Viele haben früher gar nicht gewusst wie das alles geht und so wie man es mit dem ersten mal erlebt hat, ist es geblieben, das wird schon richtig sein. Niemand hat über das Thema gesprochen, woher sollte man dann wissen, dass es für einen noch besser, noch öfter noch.... sein kann.

#17


A


Füllstand Beziehungsfass

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J
Zitat von E-Claire:
Ich wollte ganz unbedingt eine Katze und ein Huhn.

Und hast du es bekommen?
Zitat von E-Claire:
Die interessante Frage an der Stelle ist doch aber, war das wirklich Dein Traum als Kind oder hast Du einfach nur Ideen als gegeben an-und übernommen, die Du als vorgelebt wahr genommen hast.

Im Grunde wurde aus dem vorgelebten und erlebten - Scheidungskind - immer ein Wunsch, dass ich mich nie scheiden lasse, weil ich das mit erlebt habe. Dafür habe ich mich leider in der Ehe fast kaputt gemacht.
Meine Großeltern hatten Diamantene Hochzeit, vor ein paar Jahren ist meine Oma ca. 1 Jahr nach meinem Opa verstorben, was sie noch alles erzählt hat. Hat mir die Meinung von einer damaligen Beziehung vollkommen zerstört. 6 hat der Mann bestimmt, egal ob sie wollte oder nicht usw. Waren einige Themen die einfach eine "Traumblase/Traumvorstellung" nochmals hat platzen lassen. Früher waren viele Beziehungen nur noch gespielt heute geht es deutliche einfacher sich zu trennen als früher. Ansehen war früher viel Wert. Wehe eine Frau hatte unehelichen 6, dann wurde sie schon als Schlam.. abgestempelt usw. In einem anderen Beitrag hat einer geschrieben so lang die Frau die 3 stellige Zahl nicht erreicht ist ihm das egal. Früher war es schwerer sich zu trennen als es heute ist.

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E-Claire
Die Katze ja. Das Huhn, und glaub mir ich hab mich sehr bemüht, zu meinem Leidwesen nicht.

Interessant was du im Weiteren schreibst. Vielleicht magst du da ja noch mal hinschauen und es mit deinen Thesen vom Eingangsbeitrag abgleichen?

x 1 #19


DieSeherin
Zitat von J_Eulenspiegel:
Früher waren viele Beziehungen nur noch gespielt heute geht es deutliche einfacher sich zu trennen als früher.


und genau deswegen finde ich gut, wenn man sich immer wieder bewusst macht, was man aneinander hat, was für potential man noch ausschöpfen könnte, dass man sich als paar immer wieder zusammen setzt und redet, ob man noch in die gleiche richtung schaut... weil man gehen könnte, aber nicht möchte

x 2 #20


Wulf
Zitat von J_Eulenspiegel:
Auf der anderen Seite konnte ein Mann früher oft nicht den Haushalt machen, vom Waschen über Kochen zum Einkaufen etc.

Pleasantville... Schatz, ich bin zuhause! ..Wo ist mein Essen?

x 1 #21


B
Zitat von DieSeherin:
hmmm... da glaube ich nicht an "allgemeingültigkeit" bestimmter themen. das definiert doch jedes paar ganz unterschiedlich für die eigene beziehung - ausgesprochen, oder auch unausgesprochen.

Ja natürlich. Aber der Tenor war, dass sich das Fass leert, weil bestimmte Punkte heute keine Rolle mehr spielen. Und meine Antwort: es kommt nicht darauf an, wie viele Aspekte in das Fass gelegt werden, sondern auf die Qualität. Und das halte ich schon für ziemlich allgemeingültig, da sowohl die Qualität unterschiedlich beurteilt wird als auch die einzelnen Aspekte.

#22


DieSeherin
Zitat von BernhardQXY:
Aber der Tenor war, dass sich das Fass leert, weil bestimmte Punkte heute keine Rolle mehr spielen.


ich hatte die frage etwas offener verstanden: was sind denn eure "füller" 😉

Zitat von BernhardQXY:
Und meine Antwort: es kommt nicht darauf an, wie viele Aspekte in das Fass gelegt werden, sondern auf die Qualität. Und das halte ich schon für ziemlich allgemeingültig, da sowohl die Qualität unterschiedlich beurteilt wird als auch die einzelnen Aspekte.


und da sind wir uns eh ziemlich einig, wobei ich für mich im vordergrund habe, dass beide das gleiche als qualitativ einschätzen und es nicht als in stein gemeißelt sehen, weil sich die liebe, das leben, die lebensumstände verändern - und damit das, was das fass füllt oder leert.

x 1 #23


Liv225
Zitat von J_Eulenspiegel:
Als Kind hatte ich den Traum eine Frau zu finden mit ihr alt zu werden und zusammen zu sterben

Dito, das hatte ich auch. Nur mit Mann. ^^
Eine große, glückliche Familie, viele Kinder, Häuschen…
So „typisch“ romantisch…
Das hatte ich auch viele, viele Jahre.
Es war ein Geben und Nehmen in der Beziehung, war immer klar, dass man sich die Arbeit teilt, jeder seine Aufgaben hat, jeder gesehen wird,
Zweisamkeit nicht zu kurz kommt…
So dass das Fass immer „voll“ ist…
Hat lange geklappt.

Bis einer halt sagt: Wars das? Gibt’s da draußen vom „Fass“ noch was?
Und quasi ein „neues Fass aufmacht“…

Zum Glück hat sich im Vergleich zur Generation meiner/ unserer Eltern und Großeltern die Gesellschaft so verändert, dass ich auch studiert habe und einen Beruf habe, durch den ich auch alleinerziehend alles managen konnte.

Von daher gab es zum Glück keine Abhängigkeit.
Das versuche ich auch meinen Kindern mitzugeben… dass jeder sein „eigenes“ hat und immer auf eigenen Füßen stehen kann.

Die Liebe, DER Partner an der Seite.. das ist dann sozusagen der Zuckerguss.
Und wenn beide auf Verlässlichkeit, Vertrauen, Respekt, Treue … bauen, dann kann’s auch lange halten.
Das Fass bleibt gefüllt..
Ich bin an sich Fan davon, nicht gleich aufzugeben… aber müssen halt beide wollen.

Und allgemein sollte man erst „bei sich sein“ …In jungen Jahren oftmals noch schwer zu erkennen. Da hinterfragt man noch nicht so viel. ..
Ich glaube auch, dass sich heute schneller getrennt wird.

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