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Gefühlter Beziehungs-Simulator in 4 Wochen - was nun?

S

sebor1992
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Hallo zusammen,

ich war in der Vergangenheit immer mal wieder ein stiller, aber sehr interessierter Gastleser in diesem wirklich sehr hilfreichen Forum und hoffe nun, hiermit euch einfach mal meine aktuellen Sorgen und Gedanken möglichst sortiert und gesammelt darzulegen.

Ich bin 34 (m) und versuche gerade, das Ende einer mit rund einem Monat zwar sehr kurzen, aber für mich persönlich verdammt intensiven Kennenlernphase mit ihr (36) zu verarbeiten. Ich wünsche mir ehrliche Einschätzungen von Außenstehenden – auch zu meinem eigenen Verhalten. Mir ist bewusst, dass ihr nur meine Perspektive kennt.


Wie unser Kennenlernen verlief

Wir haben uns über eine Dating-App (Bumble) Anfang September kennengelernt und uns in dieser Zeit bis letzten Sonntag (11.10.) schätzungsweise 15 bis 20 Mal gesehen. Es gab lange Spaziergänge (da sogar einen plötzlich ganz verregneten, dafür aber umso sehr lustigen wie amüsanten), gemeinsame Couch- und Kochabende, ab Date Nr. 4 auch die erste Übernachtung und wirklich sehr schönen wie leidenschaftlichen Sex, daran anschließend dann auch einen gemeinsamen Thermenbesuch, eine Paarmassage und sogar bei einer Shopping-Tour ein kleiner Einkauf von Dess. - dazu natürlich täglich viel Kontakt über WhatsApp und gelegentlich auch teils längere Telefonate => viele würden das wohl schon eine Art krasse Beziehungssimulator nennen, welcher sich für beide aber richtig gut anfühlte. Die „Initiative“ hierzu ging im gesunden Gleichgewicht von beiden aus. Wir beide waren - zumindest vermeintlich für den jeweils anderen „nach außen erkennbar“ - mit dem Tempo einverstanden und haben die Nähe des jeweils anderen auch sehr genossen. Sie schlug oftmals selbst Treffen vor bzw. schrieb, dass sie sich auf mich freue, fragte morgens, wo ich zum Kuscheln sei, und wollte nach einer Firmenfeier noch bei mir vorbeikommen, um sich einen Kuss abzuholen (das war übrigens besagtes Date Nr. 4). Natürlich interessierte sie sich auch für meine berufliche Situation so wie ich mich für ihre. Hierzu sei gesagt, dass ich aktuell aufgrund beruflichen Überdrucks (mangelnde Neukundenzahlen; AG-Druck, dass ohnehin befristete Arbeitsverhältnis besser heute als morgen zu beenden), damit verbunden gelegentlicher psychosomatischer Beschwerden und einer „beruflichen Umorientierungsphase“ aktuell seit ca. zweieinhalb Monaten krankgeschrieben bin (ich bin Mitarbeiter im Vertrieb einer gesetzlichen Betriebskrankenkasse, aber Gott sei Dank noch bei meiner bisherigen Krankenkasse versichert). Das habe ich ihr auch bei Date Nr. 5 mitgeteilt, weil ich sie dahingehend auch nicht „weiter anlügen“ bzw. einfach ehrlich zu ihr sein (ich meine, welcher Mensch offeriert diesen Umstand direkt beim allerersten Date - ich glaube menschlich gesehen vermutlich niemand).
Auch hatten wir am 05.10. bereits einen weiteren gemeinsamen Ausflug für einige Wochen später geplant (Phantasialand Ende November).


Naja, lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe mich in sie verliebt. Mir ist bewusst, dass gemeinsame
Unternehmungen und körperliche Nähe samt Sex noch keine Beziehung garantieren. Trotzdem habe ich all das als gegenseitiges Annähern erlebt.


Was neben meiner aktuellen, beruflichen Umorientierungsphase vielleicht vorher schon „schwierig“ war

Sie erzählte mir, dass sie seit ungefähr neun Jahren Single sei. Davor habe sie eine 2 x 3 jährige On-off-Beziehung mit ihrem letzten Ex-Partner erlebt, die sie emotional sehr verletzt habe. Sie sagte, dass es ihr schwerfalle, sich auf Männer einzulassen, und sie dafür Zeit brauche. Ich habe ihr gesagt, dass sie sich keinen Druck machen müsse.
Außerdem war Schlaf wiederholt ein Thema. Sie schläft nach eigener Aussage grundsätzlich schlecht, braucht früh ihre Ruhe und war gemeinsames Übernachten kaum noch gewohnt. Ich bin eher eine Nachteule und habe wohl gelegentlich geschnarcht. Ich bot an, nach Hause zu fahren beziehungsweise nicht bei jedem Treffen zu übernachten. Sie sagte auch, sie müsse sich erst wieder daran gewöhnen, neben jemandem einzuschlafen.
Im Nachhinein frage ich mich, ob unser Tempo insgesamt sehr hoch war. Allerdings haben wir beide die häufigen Treffen mitgetragen. Ob es ihr tatsächlich zu schnell ging, weiß ich nicht.


Das letzte gemeinsame Wochenende

Am Freitag hatten wir einen Restaurant- und Kinobesuch geplant. Sie hatte einen extrem stressigen Arbeitstag, der länger dauerte als erwartet. Ich schrieb scherzhaft sinngemäß: „Nicht, dass wir nachher noch unseren Tisch stornieren müssen.“
Für mich war das ironisch gemeint. Bei ihr kam es offenbar als mangelndes Verständnis für ihre Belastung an. Wir trafen uns trotzdem. Im Laufe des Abends war sie aufgewühlt und weinte kurz. Sie sagte, dass sie sich an manchen Stellen mehr Empathie und Feinfühligkeit gewünscht hätte.
Am Samstag war ich auf einer Hochzeit. Zwischen uns stand im Raum, dass wir uns anschließend vielleicht noch sehen würden, weil ich möglicherweise doch nicht zum Oktoberfest fahren wollte. Letztlich fuhr ich spontan mit meiner Schwester und weiteren Leuten dorthin, ohne ihr rechtzeitig Bescheid zu geben.
Das war unaufmerksam von mir. Sie schrieb, sie hätte sich dann auch etwas anderes vornehmen können. Nicht mein Oktoberfestbesuch sei das Problem, sondern dass ich ihr nicht einmal abgesagt hätte. Ich entschuldigte mich und bat um ein kurzes Telefonat, das sie an diesem Abend ablehnte.
Am Sonntagmittag fuhr ich mit Blumen zu ihr und entschuldigte mich persönlich für beide Situationen. Sie wirkte traurig und fragte unter anderem: „Warum bist du so?“ Sie sprach darüber, dass sie sich einen Partner auf Augenhöhe wünsche, der ihre Bedürfnisse berücksichtige.
Wir hatten nur begrenzt Zeit, weil sie anschließend selbst mit Freundinnen zum Oktoberfest wollte. Ich fuhr sie zu einer Freundin. Beim Abschied küssten wir uns noch kurz.


Sonntagabend (11.10.): Zweifel und der Wunsch nach Zeit

Als sie abends wieder zu Hause war, fragte ich, ob wir uns am Montag sehen würden. Sie antwortete:
„Mhm ich weiß es nicht. Für mich ist ehrlich gesagt jetzt nicht einfach alles gut … das Wochenende hat mich schon echt zweifeln lassen.“
Danach schrieb sie, sie brauche gerade etwas Zeit.
Ich fragte, ob wir kurz telefonieren könnten, und ergänzte: „Oder besser nicht?“ Sie stimmte zu, sagte aber, sie wolle nicht ewig darüber sprechen.
Im Telefonat entschuldigte ich mich erneut. Gleichzeitig wollte ich erklären, dass diese Fehler aus meiner Sicht nicht bedeuten, dass ich generell unempathisch bin. Ich sagte, ich würde ihr gern durch mein Verhalten zeigen, dass es mir leidtut. Dabei sprach ich auch davon, dass ich ihre Einschätzung teilweise als Schwarz-Weiß-Denken empfand, und sagte: „Ich bin nicht dein Ex-Freund.“
Rückblickend frage ich mich, ob diese Sätze eher defensiv waren und ihr das Gefühl gegeben haben könnten, dass ich ihre Verletzung doch nicht richtig verstehe. Ich wollte mich nicht herausreden, sondern hatte Angst, als ganzer Mensch anhand dieser Situationen beurteilt zu werden. Ich wurde auch emotional. Sie war zwischenzeitlich still und wollte schließlich schlafen gehen.


Montag und Dienstag (12. und 13.10.): Sie beendet das Kennenlernen

Am Montagmorgen schrieb sie eine lange Nachricht. Sie finde mich einen tollen Menschen und habe die Zeit mit mir gern verbracht. Die Gefühle, die es für mehr brauche, hätten sich aber nicht ausreichend entwickelt. Sie setze sich selbst unter Druck, weil sie sich wirklich gewünscht habe, dass es passe.
Ausdrücklich schrieb sie auch, das habe nichts damit zu tun, dass sie sich in den letzten Tagen über einzelne Aktionen geärgert habe. Sie habe in der Nacht kaum geschlafen und mache sich die Entscheidung nicht leicht, halte das Ende aber für richtig.
Ich antwortete am Abend, dass ich die Zeit schön gefunden und mir eine Fortsetzung gewünscht hätte, ihre Entscheidung aber akzeptiere.
Sie bedankte sich für meine Antwort, erklärte ihre Entscheidung nochmals und entschuldigte sich selbst dafür, am Wochenende „so zickig“ gewesen zu sein.
Am Dienstag schrieb ich, dass ich nachvollziehen könne, dass meine fehlende Rückmeldung sie verärgert und vor allem enttäuscht habe. Ich fragte, ob sie mir noch erklären möchte, was für sie ausschlaggebend gewesen sei.
Sie antwortete, dass sie sich mir durchaus nahe gefühlt und die Zeit genossen habe. Es habe aber kein einzelnes Ereignis gegeben, das einen Wendepunkt ausgemacht hätte. Sie könne selbst nicht genau erklären, warum sich nicht mehr entwickelt habe. Ihr Wunsch, dass es Richtung Beziehung gehe, sei größer gewesen als das, was ihr Herz ihr gesagt habe.
Ich verabschiedete mich daraufhin mit einer persönlichen Nachricht über ihre liebevolle Art, ihr Lächeln und die Geborgenheit, die ich bei ihr empfunden hatte. Sie wünschte mir alles Gute und Erfolg für mein anstehendes Probearbeiten. Ich bedankte mich. Ihre letzte Nachricht war noch ein freundlicher Hinweis, früh schlafen zu gehen, weil der Wecker klingeln würde. Seitdem besteht seit einigen Tagen kein Kontakt.


Was mich wahnsinnig beschäftigt


Ich weiß, dass ich sie verletzt habe. Gleichzeitig fällt es mir schwer, die gegenseitige Nähe der vorherigen Wochen mit dem Ende zusammenzubringen. Besonders beschäftigt mich der Unterschied zwischen „Das Wochenende hat mich zweifeln lassen“ am Sonntag und „Es gab keinen ausschlaggebenden Wendepunkt“ danach.
Ich frage mich, ob die Enttäuschungen vorhandene Zweifel verstärkt haben oder ob ich mich gerade an diese Erklärung klammere, weil ein Kommunikationsproblem für mich eher lösbar erscheint als fehlende Gefühle.
Ich kenne bei mir Verlustangst und merke, dass ich viel grüble. Beruflich bin ich gerade ebenfalls in einer unsicheren Phase, und mein Alltag bietet wenig Ablenkung. Mir ist bewusst, dass das meinen Schmerz zusätzlich verstärken kann.
Ich möchte ihre Entscheidung respektieren. Ich will weder unangekündigt vor ihrer Tür stehen noch sie mit Nachrichten überzeugen. Gleichzeitig besteht der Wunsch, ihr irgendwann noch einmal zu zeigen, dass ich nicht nur meine Fehler benennen, sondern auch ihre Verletzung dahinter verstehen kann. Ob das überhaupt noch nötig oder hilfreich wäre, weiß ich nicht.


Meine Fragen an euch:

· Wie lest ihr den Verlauf einschließlich ihrer abschließenden Erklärungen?
· Seht ihr etwas Wesentliches, das noch ungeklärt ist, oder habe ich meine Bereitschaft zur Klärung bereits ausreichend gezeigt?
· Würdet ihr den Abschied stehen lassen oder nach größerem Abstand überhaupt noch eine einmalige Kontaktaufnahme erwägen?
· Wie seid ihr selbst damit umgegangen, wenn nach viel gegenseitiger Nähe die Gefühle auf einer Seite trotzdem nicht für mehr gereicht haben?

Ich suche keine Strategie, sie zurückzubekommen, und möchte auch keine Ferndiagnose über ihren Bindungsstil. Ich wünsche mir einen ehrlichen Blick darauf, wo meine Verantwortung liegt und wo ich akzeptieren muss, dass ich ihre Entscheidung nicht ändern kann ☹ War es das nun endgültig? Sie fehlt mir so sehr ☹

Vielen lieben Dank vorab fürs Lesen und eure Rückmeldungen😊

• x 2 #1


Hypatia
Ich lass dir kurz ein paar Worte da: ich denke sie hat gemerkt, dass sie deine Entschuldigungen und Erklärungen besser hätte annehmen können, wenn die Gefühle komplett da gewesen wären. Vielleicht wird es so ein wenig logischer...

Alles Liebe, schau auf dich, ich denke ihr habt alles geklärt 🥲🤗.

• x 4 #2


A


Gefühlter Beziehungs-Simulator in 4 Wochen - was nun?

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alleswirdbesser
Leider endet nicht jede Kennenlernphase in einer Beziehung und dafür ist sie auch da, früher oder später fällt die Entscheidung und sie hat sich dagegen entschieden. Aufgrund des sehr engen Kontaktes und ganz viel Gas geben schon im ersten Monat, hast du schon Gefühle entwickelt, anders als sie. Zudem hattest du Zeit und Langeweile, während sie sich teilweise um ihren Schlaf beraubt fühlte, weil es ihr zu schnell zu eng wurde. Wäre das auch dann so gelaufen, wenn du berufstätig und ausgelastet wärst?

Und noch eine Frage (ich bin da beruflich etwas voreingenommen zugegebenermaßen) - bist du krank oder bist du nur krankgeschrieben? Denn wenn ich zum Beispiel krank bin, dann ist Dating (als Single natürlich) das letzte wonach mir wäre.

• x 2 #3


Ouabain
Hallo @sebor ,

willkommen im Forum. Auch, wenn es nur eine Kennlernphase war. Trennungen tun weh und wird eine Weile dauern bis Du das verschmerzt hast.

Ich finde, dass du deine Bereitschaft zur Klärung ausreichend deutlich gemacht hast. Wenn sie nicht mehr will, will sie nicht mehr.

Einen anderen hängen lassen, indem man nicht Bescheid gibt, ist immer schlecht für eine Beziehung. Wirst Du sicher als Lerneffekt mitnehmen und beim nächsten Mal besser machen. Auch, wenn der Gedanke im Moment vermutlich nicht tröstlich ist. Für was es gut war, merkt man oft erst mit etwas Abstand.

Zitat von sebor1992:
War es das nun endgültig? Sie fehlt mir so sehr

Hundert Prozent weiß das hier keiner. Ich persönlich denke schon, dass es das war.

Ihre Abschiedsnachricht finde ich sehr klar

Zitat von sebor1992:
Die Gefühle, die es für mehr brauche, hätten sich aber nicht ausreichend entwickelt. Sie setze sich selbst unter Druck, weil sie sich wirklich gewünscht habe, dass es passe.


Besonders diese Passage finde ich sehr fair von ihr:
Zitat von sebor1992:

Ausdrücklich schrieb sie auch, das habe nichts damit zu tun, dass sie sich in den letzten Tagen über einzelne Aktionen geärgert habe.


Ich würde Dir vorschlagen, sie da ernst zu nehmen und deine eigenen Fehler nicht zu stark zu bewerten. Warum Gefühle sich nicht entwickeln oder doch, ist vielschichtig. Es gehört einfach immer auch Glück dazu, jemanden zu finden, mit dem es von beiden Seiten passt

• x 2 #4


S
@alleswirdbesser:
Ja natürlich weiß ich auch, dass unser Tempo für diese Zeit schon mehr als ordentlich gewesen ist, aber wir beide waren damit augenscheinlich einverstanden und glücklich mit bzw. haben diese Nähe wie gesagt in ausgeglichen gegenseitiger "Initiative" sehr genossen und uns das bei passender Gelegenheit auch gegenseitig mitgeteilt.

Was deine Frage angeht ist es so, dass ich vielmehr - auch zum eigenen, beruflichen Selbstschutz - vielmehr krankgeschrieben als krank bin. Sie hatte was das angeht auch wirklich echtes Verständnis für meine aktuelle, ja auch nicht von mir so gewollte Alltagssituation und war in diesem Moment einfach nur froh, dass ich so ehrlich ihr gegenüber gewesen bin, sie generell ja nicht belügen möchte und sie auch ein entsprechendes Verständnis für meine aktuelle Gesamtsituation sowie für meine tagtäglich umgesetzte berifliche Umorientierung (Bewerbungen schreiben, Vorstellungsgespräche wahrnehmen) mitbrachte.

• #5


alleswirdbesser
Zitat von sebor1992:
und uns das bei passender Gelegenheit auch gegenseitig mitgeteilt.

Also hatte sie kein Problem mit ihrem Schlaf?

• #6


alleswirdbesser
Zitat von sebor1992:
Was deine Frage angeht ist es so, dass ich vielmehr - auch zum eigenen, beruflichen Selbstschutz - vielmehr krankgeschrieben als krank bin

Traurig. Ich erlebe das bei einer mir nahestehen Person. Diese war wirklich krank, nachdem sie gekündigt hatte. Der AG hat die KM nicht berücksichtigt und für die Zeit der Erkrankung (Kündigungsfrist) kein Gehalt ausgezahlt. War wohl ein Fehler, hätte sie sich krankschreiben lassen sollen, ohne zu kündigen, um die Bewerbungsphase zu realisieren unter vollen Lohnfortzahlung und ohne zeitlichem Druck. Aber bei dem AG wäre das kaum möglich. Selbst nach einem Rippenbruch wurde diese Person zum Chef zitiert und rubdgemacht, weil sie nicht allein die Nachtschicht bestreiten wollte und unter Schmerzen mit gebrochener Rippe schwere Lasten tragen.

• #7


alleswirdbesser
Zitat von sebor1992:
Ja natürlich weiß ich auch, dass unser Tempo für diese Zeit schon mehr als ordentlich gewesen ist, aber wir beide waren damit augenscheinlich einverstanden und glücklich mit

Das mag sein, ist aber keine Garantie für irgendwas.

• #8


S
@alleswirdbesser
Doch, Probleme mit dem Schlaf hatte sie schon, aber nicht primär wegen mir, sondern leider schon seit vielen Jahren 😞
Und hier ist es auch nicht so, dass ich ihre physischen Bedenken bzw. Sorgen nicht ernst genommen hätte - das natürlich im Gegenteil, gerade in der Woche, dass ich dann auch abends einfach nach Hause gefahren bin. Dass ich ihr wenn besagtes Thema aufkam auch immer wieder auf wirklich feinfühlige, verständnisvolle Art gesagt habe, dass wir das wirklich ohne jeglichen Druck so langsam angehen können wie nötig, und dass das so auch absolut fein für mich und hoffentlich auch sie gewesen ist.
Sie hat was das angeht ja auch selbst zugegeben, dass sie sich ein solches gemeinsames Einschlafen und Aufwachen wieder sehr wünsche und das nach all der jahrelangen Single-Zeit natürlich auch erstmal sukzessive wieder lernen müsse - und dass das zwischen uns für sie auch definitiv Wert wäre.

• #9


alleswirdbesser
Zitat von sebor1992:
und das nach all der jahrelangen Single-Zeit natürlich auch erstmal sukzessive wieder lernen müsse

Und ihr habt das volle Programm innerhalb vier Wochen abgespult. Sukzessive lernen ist anders, finde ich.

• #10


S
@alleswirdbesser
Das mit dem Schlaf berücksichtigend und respektierend, lief das volle Programm da natürlich dann so natürlich nicht mit ab.
mit ab

• #11


S
@alleswirdbesser
Das mit deiner nahestehenden Person tut mir natürlich sehr leid zu hören, soweit sollte es wirklich nicht kommen..😞

• x 1 #12


alleswirdbesser
Zitat von sebor1992:
@alleswirdbesser Das mit deiner nahestehenden Person tut mir natürlich sehr leid zu hören, soweit sollte es wirklich nicht kommen..😞

Danke! Manche AG sind da extrem rigoros, mit dem was ich gehört habe, verstößt diese Firma gegen sämtliche Vorschriften. Und dennoch und trotz Anwalt wurde bisher nichts ausgezahlt.

• #13


Heffalump
Zu viel
Zu schnell
Zu intensiv

Und sie macht ne Biege weil du nicht abgesagt hast, frühzeitig. Lässt dich mit ? zurück.

Kennenlernen ist zum kennen lernen. Und da hat es eben nicht ganz gepasst.

• x 3 #14


S
Zitat von sebor1992:
Ich wünsche mir einen ehrlichen Blick darauf, wo meine Verantwortung liegt und wo ich akzeptieren muss, dass ich ihre Entscheidung nicht ändern kann War es das nun endgültig? Sie fehlt mir so sehr

Lieber @sebor1992 ich habe deine Zeilen und deine Erklärungen gelesen und verstanden.

Was ich dir sagen will, du hast nichts falsch gemacht. Du hast dich komplett verliebt, was sich so schön liest und ich kann das so sehr nachvollziehen. Du wolltest sie auf Händen tragen, das ist so wunderschön.

Sie hat dir gesagt, das es bei ihr nicht gereicht hat - ich finde das fair, das hätte ich mir von meinem Forengrund auch erhofft, sie hatte mich aber stattdessen auf die Warmhalteplatte geschoben.

Ich kann in deiner Angebeteten nicht rein sehen, aber ich glaube es ist so wie sie es sagte. Sie sehnte sich auch nach mehr, wollte es wahrscheinlich versuchen, aber es hat am Ende nicht gereicht.

Ich glaube nicht, dass das ein Problem bei der Kommunikation war, oder wegen eines Oktoberfestes.

Jetzt bleibst du, der verletzt ist zurück. Dich hat es erwischt, sie eben nicht so in der Form. Das tut mega weh! Du musst jetzt sehen wo du bleibst, du must trauen, dass es nicht geklappt hat.

Eine Frage will ich dir noch stellen, hast du das Gefühl, dass du in einer emotional Abhängigkeit gerutscht bist? Bist du so eine "Typ"? Die Frage ist nicht böse gemeint, sondern nur dass du darüber nachdenkst, ob du von einer Beziehung zuviel erwartest.

Es tut mir so leid für dich! Fühl dich gedrückt, aber es gibt keine gute Nachricht, du musst jetzt trauern, einen Weg zurück wird es wahrscheinlich nicht geben.

Du musst jetzt den Schmerz verarbeiten. Es tut mir so leid für dich...

• x 2 #15


A


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