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Hoher Bodycount - wichtig oder egal?

FloraVita
Zitat von Arev87:
"Kommt Zeit, kommt Gewissheit" ist natürlich die absolute intellektuelle Kapitulation, FloraVita. Wenn die Gewissheit erst da ist, ist es für demokratische Strukturen und Frauenrechte leider meistens zu spät. Geschichte wird nicht von denjenigen positiv gestaltet, die wegschauen, PR-Phrasen blind glauben ...


Und wieder, deine Interpretation. Überhebliche auch noch dazu.
Ich habe keine Muße, die politische Diskussion zu vertiefen. Soll jeder sich selbst seine Meinung bilden, sind schließlich mündige Bürger, auch wenn es oft gerne übergangen wird, im Versuch Angst vor dem blauen Mann zu schüren Grinsendes grünes Gesicht
Demokratie ist für mich wenn rechts wie links, gleichermaßen ihre Daseinsberechtigung haben und frei gewählt werden können. Wer von gewählten Vertretern, welcher Partei auch immer, lösungsorientiert, zum Wohle des Volkes arbeitet, soll eben mehr Stimmen bekommen. Wer fanatisch irgendwelchen Ideologien nachrennt und ansonsten nur an eigenen Stühlen interessiert ist, darf gerne die Rechnung dafür bekommen
Demokratie! Nix Unseredemokratie!

x 5 #3151


Hansl
Zitat von Arev87:
So, diese kleine Nachhilfe in Volkswirtschaftslehre und solidarischer Gesellschaftsordnung gab es gratis zum Feierabend.

Ich weiß, Du bist sehr bemüht.
Aber Autismus bedeutet auch veränderte Wahrnehmung etc.
Ich denke, Deine Bemühen läuft ins Leere.

#3152


A


Hoher Bodycount - wichtig oder egal?

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Fenjal
@Arev87 ich brauche keine Nachhilfe, vor allem nicht von Frauen, die Mutterschaft als einziges Ziel sehen, die Kinder zeugen, ohne Fundament.
Die Welt dreht sich nicht nur um Strampler und Schnuller.

Bessere Technologien werden immer mehr Arbeitsplätze ersetzen, Therapieabbrüche wird KI künftig empfehlen und Pflege?
Corona hat gezeigt wie die viel gerühmten Skandinavier mit ihren "Alten" ungehen, ....Türen zusperren in den Altenheimen, kein Zugang zur Intensivmedizin.
Läuft!
Übrigens der Deutsche sucht ca 10 mal im Jahr einen Arzt auf,... 15% Selbstbeteiligung und das Blatt wendet sich.
2 - 3 Arztbesuche in Schweden, 4 - 5 in Norwegen, ähnlich Dänemark.
Was sagt dir das?
Kann man spekulieren.
Es gibt weitaus wichtigeres als Mutterschaft. Langsam wird das erkannt und Frauen setzen andere Prios, völlig zu Recht.

x 1 #3153


Hansl
S
Zitat von Fenjal:
Langsam wird das erkannt und Frauen setzen andere Prios, völlig zu Recht.

Klar. Die enden dann plärrend auf dem Restemarkt, um dann gänzlich an ihren Lebenslügen zu zerbrechen.
Meist auch mit Männerhaarschnitt, da pflegeleicht.
Läuft.

x 3 #3154


Fenjal
@Hansl wenn du glaubst, dass eine Frau nur in Mutterschaft und Ehe ihr Glück findet, ist das DEIN Traum, meiner ist es nicht, ganz im Gegenteil.
Wenn eine Frau ihr Auskommen sichert, es sich gut gehen lassen kann, weiß sie,... alles richtig gemacht.
Einen Typ braucht es dafür nicht, in aller Regel hinkt der nur hinterher oder versucht auszubremsen, wenn sie ihre Träume lebt.

x 1 #3155


Balu85
Zitat von Hansl:
Meist auch mit Männerhaarschnitt, da pflegeleicht.

An dieser Stelle möchte ich anmerken, das pflegeleicht stimmt zwar, aaaber im Winter isses kalt auf der Rübe und im Sommer haste Ruckzuck nen Sonnebrand im Nacken. Daher Hut/Mütze. Nur so als Gedanke, falls eine Dame hier mitliest und denkt "meeeeensch, das ist eigentlich die Idee, weniger zeitlicher Aufwand, spare Geld...klasse".

x 2 #3156


alleswirdbesser
Zitat von Fenjal:
Einen Typ braucht es dafür nicht, in aller Regel hinkt der nur hinterher oder versucht auszubremsen, wenn sie ihre Träume lebt.

So kann man sich das natürlich auch schön reden.

#3157


Hansl
Zitat von Fenjal:
ist das DEIN Traum

Äh, ich bin ein Mann?
Was soll ich bitte wie ne Frau träumen?🤔
Mal wieder bringst Du alles durcheinander.

Zitat von Fenjal:
meiner ist es nicht, ganz im Gegenteil.

Weiß jeder.
Auch ohne 10999 maliger Rechtfertigung.

Zitat von Fenjal:
Einen Typ braucht es dafür nicht, in aller Regel hinkt der nur hinterher oder versucht auszubremsen, wenn sie ihre Träume lebt.

Nö.
Gibt ja batteriebetriebenen Ersatz usw.
Alles gut.
Trotzdem sehe ich Deine Welt.
Ich glaubs Dir ja.

Zitat von Balu85:
Nur so als Gedanke, falls eine Dame hier mitliest und denkt "meeeeensch, das ist eigentlich die Idee, weniger zeitlicher Aufwand, spare Geld...klasse".

Na, ihr Damen?
Nehmt Euch mal ein Beispiel daran, bzgl. der Fürsorge ☝🫡😊

#3158


FloraVita
Zitat von Balu85:
An dieser Stelle möchte ich anmerken, das pflegeleicht stimmt zwar, aaaber im Winter isses kalt auf der Rübe und im Sommer haste Ruckzuck nen Sonnebrand im Nacken. Daher Hut/Mütze. Nur so als Gedanke, falls eine Dame hier mitliest und denkt "meeeeensch, das ist eigentlich die Idee, weniger zeitlicher Aufwand, ...


Dafür habt ihr es schön luftig um die Rübe. Lange Haare bei +35... Bäähhh. Hilft nur hochzustecken, ist aber trotzdem zu warm.

#3159


Balu85
Zitat von FloraVita:
Dafür habt ihr es schön luftig um die Rübe. Lange Haare bei +35... Bäähhh. Hilft nur hochzustecken, ist aber trotzdem zu warm

Als Metalfan hatte ich recht lange Zeit lange Haare, also das ich nicht wüsste wovon ich rede kann man mir jetzt nicht unterstellen....Und ich brauchte nie ne Mütze, im Winter war's warm im Sommer ging es so, war aber dennoch ein ganz guter Schutz bei brutzelnder Sonne. Aber mach doch mal den Test, wetter passt ja grad. Deckhaar 16mm, Seiten kurz. Und dann kannst du vergleichen. 😎😉

x 1 #3160


FloraVita
Zitat von Balu85:
Deckhaar 16mm, Seiten kurz. Und dann kannst du vergleichen.


😳 Niemals! Sie bleiben lang. Aber bisschen meckern wird man ja noch dürfen 😁
Ich glaube, das letzte Mal hatte ich in der Grundschulzeit eine Mütze auf… Bis um die Ecke, bis Mutter mich nicht mehr sah😂

x 6 #3161


R
Frauen mit kurzen Haaren fande ich immer attraktiver, als mit langen, also Geschmackssache.

#3162


Y
Zitat von Fenjal:
2 - 3 Arztbesuche in Schweden, 4 - 5 in Norwegen, ähnlich Dänemark.
Was sagt dir das?

Ich nehme an, die Menschen dort sind glücklicher, arbeiten an ihrem Gemeinwohl, und ihr Gesundheitssystem ist sehr viel effektiver aufgestellt.

Kleinere Nationen, und nicht so viele Nattern, die sich in einem dysfunktionalen Gesundheitssystem eingerichtet haben und dort „zapfen“.

Ich mag der oft angeführten Argumentation aus Schuld und Sühne, und. „ bösen, bösen Menschen“ schon lange nicht mehr folgen.

Sehen wir die Menschen als freie Individuen, so ist das Hauptinteresse der meisten Menschen wohl das Bedürfnis, zufrieden zu sein und in Gemeinschaft.

Nicht so viel Stress zu haben und ein freundliches Umfeld.

Die wenigsten Menschen möchten ihr Leben dauerhaft, beim Arzt sitzend, verbringen.
Die hohen Zahlen, der Arztbesuche pro Jahr, sprechen für mich nicht gegen die Menschen an sich, sie zeigen für mich einen Hinweis, auf ein deprimierendes Gesamtklima im Gesellschaftssystem.

x 1 #3163


ElGatoRojo
Zitat von Arev87:
Hier sind die zentralen Hebel, die laut Familien- und Arbeitsmarktforschern passieren müssten:

1. Radikale Arbeitszeit- und Kulturrevolution:
Die größte Hürde für Familien ist der chronische Zeitmangel und der Karriereknick, der meistens Frauen trifft.
Bei gleicher Arbeitszeit ist der Zeitmangel für beide gleich (wenn beide zusammen leben)
Die 30-Stunden-Woche als neuer Vollzeit-Standard: Wenn Vollzeitgesellschaften auf ca. 30 bis 32 Stunden pro Woche herabgesetzt würden (bei vollem oder teilweisem Lohnausgleich), hätten beide Elternteile genug Zeit für Care-Arbeit, ohne dass einer finanziell ins Abseits gedrängt wird.
Internationaler Vergleich der Arbeitskosten?
Echte partnerschaftliche Aufteilung: Staatliche Anreize müssten so gesetzt werden, dass Elternzeit zwingend zu gleichen Teilen (50/50) genommen werden muss, damit Unternehmen aufhören, junge Frauen im gebärfähigen Alter als „Risiko“ zu betrachten.
Damit regelst du immer noch nicht die Aufteilung der realen Care-Arbeit - das müssen die Beteiligten auch dann selbst hinbekommen. Aber o.k. - Väter könnten sich mehr gewöhnen z.B. nach der Stillphase

2. Eine lückenlose, kostenfreie Infrastruktur-Garantie:
Ein Kind zu bekommen, darf kein organisatorischer Albtraum sein.
Verlässliche Betreuung ab dem Wunschzeitpunkt: Es müsste einen einklagbaren, flächendeckenden Anspruch auf qualitativ hochwertige, kostenfreie Ganztagsbetreuung (Krippe, Kita, Schule) geben – und zwar mit Öffnungszeiten, die sich an der Realität moderner Arbeitsplätze orientieren, nicht an den Kernarbeitszeiten des letzten Jahrhunderts.
Eine Frage der Kosten

3. Komplette finanzielle Entlastung und Absicherung:
Kinder sind in kapitalistischen Systemen schlicht ein massives Armutsrisiko – insbesondere für Frauen (Stichwort Altersarmut).
Systematische Renten-Kompensation: Jedes Jahr der Kindererziehung müsste bei der Rente so bewertet werden, als hätte man in Vollzeit ein Durchschnittseinkommen erzielt.
Wäre eine Frage der Gerechtigkeit, die heutige Anrechnung ist ungenügend
Weg mit steuerlichen Fehlanreizen: Das Ehegattensplitting müsste durch ein Familiensplitting oder eine Individualbesteuerung ersetzt werden, die Kinder direkt fördert, anstatt das klassische, einseitige Zuverdiener-Modell staatlich zu subventionieren.
Das Splitting hat den Aspekt - geringere Steuern bei unterschiedlichem Gehalt. Egal ob das geringere aus Voll- oder Teilzeit resultiert. Ohne Splitting weniger Geld sofort, vielleicht mehr Rente später

4. Bezahlbarer Wohnraum für Familien
In Ballungsräumen scheitert das zweite oder dritte Kind oft schlicht am Platz. Eine bezahlbare Drei-, Vier- oder Fünfzimmerwohnung ist in Großstädten fast utopisch geworden. Eine aggressive staatliche Wohnungsbaupolitik, die gezielt bezahlbaren Wohnraum für Familien sichert und vor Spekulanten schützt, ist eine direkte Maßnahme der Geburtenförderung.
Absolutes Horrorvorhaben aufgrund gesetzlicher Rahmenbedingungen (Eigentum, Bauvorschriften und was weiß ich noch). Hier in Ballungsräumen Abhilfe zu schaffen ist eine sehr schwere Aufgabe. Fängt an mit der dummerhaftigen Charta von Athen und dem Platzverbrauch in den Städten für zu niedrige Bebauung (oft noch nicht einmal vierstöckig seit 1945 wie in Hamburg), den langen Wegen und dem geringen Profit, übertriebener Baubürokratie, übertreibenden Nimby's, und - siehe 1 - zu hohen Lohnkosten usw. usw. Ja - klar wären billigere Wohnungen in den Städten nötig. Aber nur mit viel Aufwand

5. Gesellschaftlicher Kulturwandel
Wir müssten weg von einer Gesellschaft, die Kinder oft als „privates Hobby“ oder gar als störenden Lärmfaktor im öffentlichen Raum betrachtet. Es braucht eine Kultur, die Kinder als das begreift, was sie sind: die Zukunft des gesamten Gemeinwesens.
O.k. - sag das all den Redakteurinnen im woken Spektrum der gentrifizierten Stadtteile unserer Großstädte und denen, die sich Influencerinnen und ähnlich nennen -- und manchen Feministinnen, die die Rolle der Väter fraglich sehen

Fazit:
Solange die Rahmenbedingungen so gestrickt sind, dass Frauen zwischen finanzieller Unabhängigkeit und Kindern wählen müssen, wird keine moderne Gesellschaft die 2,1 erreichen. Erst wenn ein Kind kein Risiko für die Karriere, die Psyche und die eigene Altersvorsorge mehr darstellt, werden die Geburtenraten wieder nachhaltig steigen
Ob das Kind ein Risiko für die Psyche ist wird man immer der Frau selbst zurechnen müssen. Ansonsten ist das Risiko für Karriere und Altersarmut eine reine Geldfrage. Entweder durch Arbeitsentgelt bezahlt oder soziale Maßnahmen. Was politisch durchzusetzen ist liegt nicht am "Patriarchat", sondern an dfen finanziellen Interessenlagen von Staat, Arbeitgebern und Arbeitnehmern

#3164


Y
Zitat von Fenjal:
Wenn eine Frau ihr Auskommen sichert, es sich gut gehen lassen kann, weiß sie,... alles richtig gemacht.
Einen Typ braucht es dafür nicht, in aller Regel hinkt der nur hinterher oder versucht auszubremsen, wenn sie ihre Träume lebt.

Das nennt sich Unabhängigkeit.
Ich mag jedoch nicht glauben, dass es nicht in der jüngeren Generation Männer gibt, denen die Entwicklung ihrer Partnerin nicht gleichrangig. wichtig zu ihrer eigenen ist.
Ich denke, da hat sich schon viel getan, insbesondere, weil die alten patriarchalen Ehearrangements nach und nach der Vergangenheit, angehören. (sollten).

#3165


A


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