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Wo romantische Gefühle im Spiel waren kann und wird niemals eine echte Freundschaft werden. Das ist einfach so und da gibt es keine zwei Meinungen
Meine Erfahrung ist eine andere. Im reifen Alter, wenn man "den Wert" eines Menschen erkennt jenseits der Rolle, die er für einen spielt, ist eine Freundschaft bereichernd und durchaus möglich. Aber nur wenn die Trennung "in Liebe" und in beidseitiger Einverständnis geschah. Ich habe seit mehreren Jahren eine solche Freundschaft mit einem Ex - Partner. Wir haben uns kennengelernt als ich etwa 46 Jahre alt war, er fast 10 Jahre älter und waren 6 Jahre zusammen. Seit 5 Jahren hat er eine neue Partnerin, die ich kenne und schätze. Sie passt sehr gut zu ihm und mit ihr kann sie die Art Beziehung leben, die er mit mir hätte nie leben können aufgrund tiefgreifenden Unterschiede. Gehen tut es, aber ist nicht selbstverständlich.
Als wir uns getrennt haben war uns beiden klar, dass wir den anderen sehr gerne weiterhin in unserem Leben haben wollen. Das Thema Partnerschaft war gänzlich abgehackt zwischen uns, es gaben keine Missverständnisse und wir haben uns immer wohlwollend und gut behandelt.
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Kaffee-Eulchen Mitglied
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So, da bin ich wieder. Dann wollen wir mal.....
Ja, viel passiert ist in den letzten 4 Monaten schon und wahrscheinlich ist eine Freundschaft mit dem Ami wirklich nicht mehr möglich.
Nein, ich denke nicht, dass ich Bindungsangst habe. Hatte vor dem Ami 27 Jahre lang eine Beziehung. Und als ich ihn kennenlernte, habe ich auch lange überlegt, ob ich das wagen soll. Aber ich dachte, wenn ich es nicht mache, werde ich nie herausfinden, ob es etwas geworden wäre. (Jetzt weiss ich es... 🙄😆)
Nein, der Ami hat nie von anderen Frauen erzählt. Nicht mal von Freundinnen. Ganz selten geht er mal mit einer Arbeitskollegin ins Kino, das war's dann aber auch schon. Er hat immer alle schön auf Abstand gehalten (egal, ob männlich oder weiblich). Ausser mich. Davon abgesehen, mich würde es freuen, wenn er mal eine kennenlernt. Aber er will ja nicht. Aber gut, das ist seine Sache.
Zwischen der letzten Beziehung und ihm war ich ein Jahr alleine. War ein bisschen kurz. Eigentlich war ich noch nicht wieder bereit für was Neues aber er war damals einfach zu gut, als dass ich der Sache keine Chance geben wollte. Aber alleine sein war jetzt auch nicht das Schlechteste. Nur will ich es nicht für immer sein. Und das mit meiner Affaire war nie so gezielt ausgesucht. Gut, ich hätte auch Nein sagen können. Kann ich immer noch. Aber wie gesagt, ich möchte noch ein Weilchen warten und sehen was sich tut (bei ihm, bei mir).
Hmm..ich hab das gar nicht so betrachtet, dass ich da zwei Männer offensiv in Konkurrenz miteinander setze. Für mich war das Eine abgeschlossen (und es ging wirklich nur noch um die Freundschaft, die ich "retten" wollte) und das Andere etwas völlig Anderes und Neues. Ich wollte meinen Ex nie eifersüchtig machen, wozu auch? Ich will ihn ja nicht zurück. Ja, ich weiss schon, was ich will. Ich bekomm's nur nicht.. 😝
Was hat uns noch verbunden ausser on-off? Na, die Liebe hat uns verbunden. Deswegen haben wir es ja mehrmals probiert. Nein, nein, das mit dem Familie kaputt machen war auf meinen Affairenmann bezogen. Ich würde seine Familie kaputt machen. Der Ami war mir nicht egal. Das war kein Racheakt meinerseits oder irgendwie so was. Ich weiss auch nicht, ob er wirklich keine andere Frau(en) in Amerika hatte. Anfangs dachte ich Niemals. Aber nachdem das erste mal Schluss war, ging so ein bisschen die Unschuld unserer Beziehung flöten. Und ab da hab ich schon gedacht Wer weiss, es könnte sein. Aber sonderlich viele Gedanken habe ich mir da nie gemacht.
Tja... jetzt ist es, wie es ist. Dass es zu Ende ist, ist gar nicht so dramatisch. Nur wie es zu Ende ging.. das bedauere ich schon. Immerhin habe ich jetzt dank Euch ein paar mehr Denkanstösse. Den Rest macht die Zeit. Werde wohl bald aufhören, darüber nachzudenken, warum er sich in den letzten Wochen so verhalten hat.