Liebe - Was ist das?

Ehemaliger User

Hallo ihr Lieben hier im Forum,

heute hatte ich ein Gespräch mit einem mir sehr wichtigen und lieben Menschen.

Im Laufe unseres Gespräches kamen wir (natürlich) auch auf das Thema "Liebe".
Und dieser Mensch fragte mich dann: Liebe.... Was ist das?
Schmerzen? Angst? oder was?

Später hab ich dann den Beitrag von GerdS auf Balou´s Thread gelesen, und auch da stolperte ich über diese Frage.

Gerd schrieb: Ich glaube nicht, dass es Liebe ist, die dich noch an die alte Beziehung bindet (was ist Liebe ?), sondern....


Nun mache ich mir natürlich so meine Gedanken. Was ist denn Liebe überhaupt? Kann man sie erklären?

Jaja feechen, ich hör dich schon: Liebe kann man nicht erklären, man muss sie fühlen.......  ;)

Hat eigentlich jeder eine andere Vorstellung, was Liebe ist, oder sein soll? Gehören Schmerzen und Angst ebenso zur Liebe, wie die tollen Glücksgefühle??

Wenn ja, warum ist das so?

Ist Liebe schön und grausam zugleich?   ???

Fragen über Fragen......

Ich für meinen Teil denke, ich weiss was Liebe ist, bzw. wie sie sich "anfühlt", werde aber hierzu erstmal keinen Kommentar abgeben, der kommt später....

Bin mal gespannt, wie andere diese Frage(n) beantworten werden.


Liebe Grüsse

Thilde

07.07.2003 15:40 • #1


lilia

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Hallo Thilde, hallo alle anderen  :)

hier eine ganz interessante Fundsache aus dem Netz, passend zum Thema...

Liebe nach esoterischer Definition ist das äußerst magnetische Kraftfeld der Anziehung zwischen zwei oder mehreren Menschen die schicksalsmäßig irgendwie miteinander verbunden sind. Oft stehen auch uralte karmische Verbindungen oder sogar Verwicklungen dahinter. Tatsache ist: gäbe es diese Anziehungskraft nicht, würde sich der Mensch nicht mit einem Gegenüber intensiv auseinandersetzen und große Zeiträume mit ihm oder ihr teilen.

Man verliebt sich einfach durch den (zufälligen) Kontakt, wobei es keine Zufälle gibt sondern immer nur Fügungen. Aus geheimnisvollen Gründen bemerkt man plötzlich eine Person und interessiert sich für sie. Wenn die Anziehung ein gewisses Maß überschreitet spricht man vom "sich verlieben".

Das innere Vorgehen ist die Empfänglichkeit. Unsere Sensoren waren offen, gewissermaßen "auf der Suche". Und dann finden wir in diesem Menschen etwas das wir gebraucht haben, ein Puzzleteil zu uns selbst, ein Spiegel, eine Ergänzung. Und diese Entdeckung tut so unendlich wohl dass wir diesen Menschen immer um uns haben wollen, und dass wir unter der Entfernung leiden. Dann sprechen wir vom Verliebtsein.

Liebe beruht leider nicht immer auf Gegenseitigkeit, einfach weil es oft vorkommt dass ein Mensch zwar das verkörpert was wir suchten, wir selbst aber nicht dem entsprechen was dieser Mensch gerade braucht. Und so ist auch das Leiden an der Liebe vorprogrammiert.

Ändern wir jedoch unsere Definition von Liebe in etwas ganz allumfassendes, menschenfreundliches und selbstloses, dann können wir vom geliebten Wesen nicht mehr enttäuscht werden, denn wir erwarteten ja nichts für uns selbst. Das ist eine himmlische Form der Liebe, die wir auf unserem Lebens- und Lernweg alle noch werden erfahren dürfen.

07.07.2003 16:27 • #2


seawave

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Liebe........, ich hab auch was im Netz gefunden, ist ziemlich lang, aber ich finde, es lohnt  :)
der Beitrag beschreibt sicher den Idealzustand, aber kann ja nicht schaden, wenn man auf dem Weg bleibt.........

Liebesversprechen/Beziehungsideal

Ich verspreche Dir, daß ich Dich nicht binden will.
Ob es mir immer gelingen wird, weiß ich nicht. Aber ich will nicht, daß Du im Zusammensein mit mir schrumpfst und nicht die Person wirst, die Du sein könntest. Ich verspreche Dir, daß ich alles tun werde, soweit ich es sehe und wo es mir bewußt wird, um nicht zu einer Begrenzung für Dich zu werden.
Und weil es die Rückseite dieser Medaille ist, verspreche ich Dir, daß ich mein Leben nicht von Dir einschränken lassen will . Ich will nicht weniger sein, als ich bin und ohne Dich sein könnte. Ich will Dir nicht die Verantwortung für mein Leben in die Hände geben. Ich bleibe weiter für mein Leben und für mein Glück verantwortlich. Aber ich werde Deine Hilfe, wenn nötig, gerne in Anspruch nehmen, wie ich Dir jederzeit meine Hilfe anbieten werde.


Ich wünsche mir, daß meine Liebe zu Dir Dich immer zu Dir selbst führt. Ich weiß nicht, ob es mir immer gelingen wird, so zu leben, aber versuchen will ich es. Ich weiß, daß Du nur dann ganz bei mir sein wirst, wenn Du wirklich bei Dir selbst bist. Ich wünsche mir ebenso, daß Deine Liebe zu mir mir erlauben wird, ich selbst zu sein und daß Deine Liebe mich zu mir selbst führt und nicht fort von mir.


Ich verspreche Dir, daß ich alles dransetzen werde, bewußter zu werden. Ich will mich selbst und Dich und uns verstehen. Ich will niemand anders für das Glück und Unglück meines Lebens verantwortlich machen, sondern mich allein.. Ich will mich bemühen, daß mir das aufgeht, was ich benötige, um mein Leben zu meistern. Ich verspreche Dir, daß ich meine Bewußtwerdung nicht dem Zufall und den Umständen überlassen werde, sondern daß ich sie aktiv verfolgen werde. Ich weiß, daß andere an einem unbewußten Menschen leiden, und das will ich Dir nicht antun.


Ich wünsche mir von Dir die Zuwendung Deiner ganzen Person, Das heißt für mich nicht, daß Du keine Geheimnisse mehr haben darfst, oder daß Du mir alles mitteilen mußt, was Dich bewegt. Aber ich will nicht neben Dir her leben und nicht zählen. Es kann Zeiten geben, wo Dich etwas anderes gefangen nimmt - vielleicht Dein Beruf, ein Hobby, eine Idee oder ein Mensch. Ich werde üben, das zu verstehen, aber ich möchte nicht auf Dauer zu einer Randerscheinung in Deinem Leben werden und ich möchte Dich ebenso nicht dazu machen, ganz gleich, wie wichtig mir etwas anderes ist. Wenn dies geschieht, will ich aufmerken und meine Haltung zu Dir überprüfen. Wenn wir uns jetzt entscheiden auf diesen stillen, schleichenden Tod in einer Beziehung zu achten, dann haben wir eine bessere Chance, die Gefahr zu spüren, wenn sie eintritt.


Ich verspreche Dir, daß ich nicht will, daß Du mir jemals gehörst, als wärest Du zu besitzen und als könnte ich über Dich bestimmen, weil ich Dich liebe. Ich verspreche Dir, Dich auch dann noch hoch zu respektieren, wenn meine Liebe zu Dir durch eine Auseinandersetzung oder etwas anderes verschwinden sollte. Bevor Du mein Partner bist, bist Du ein Mensch mit Rechten, Freiheiten und einem ganz eigenen und einmaligen Stil, Dein Leben zu führen. Ich will nicht vergessen, daß Du erst ein Mensch bist, und dann mein Partner. Erinnere mich daran, wenn ich es vergessen sollte.


Ich wünsche mir, daß wir in unserer Beziehung keine Angst haben, andere Menschen in unser Leben mit aufzunehmen - Männer und Frauen. Ich will nicht mit Dir in eine "Einsamkeit zu zweit" gehen. Ich kenne zu viele Ehen und Beziehungen, in denen zwei in großer Einsamkeit leben, weil ihre Eifersucht ihnen die Türen zu anderen Menschen verschließt. Ich glaube, daß wir andere brauchen, um uns gegenseitig nicht über zu werden. Auch wird es uns nicht gelingen, alles in einander freizusetzen, was befreit werden will. Wir brauchen andere in diesem Prozeß der Menschwerdung.


Ich verspreche Dir, Dich in täglichen Leben nicht mehr als mich selbst zu lieben und von Dir nicht zu verlangen, daß Du mich mehr liebst als Dich selbst. Ich ahne, daß wir einander immer nur so lieben können, wie wir uns selbst lieben. Und sollte eine besondere Situation entstehen, wo ich von mir fordern will, Dich mehr zu lieben als mich selbst, so will ich auch zu diesem Weg bereit sein, aber nicht als grundsätzliche Lebenseinstellung, bei der ich mich selbst immer mehr herabwürdige, um Dich zu erheben, sondern als Ausnahme, die Dein Glück und meines noch erhöht.


Ich verspreche Dir, daß für mich das Reden in unserer Beziehung immer eine wichtige Rolle spielen soll. Ich will nicht zu denen gehören, die schweigen, weil sie aufgegeben haben, aus ihrer Beziehung etwas zu machen, und deren Schweigen so belastend geworden ist, daß sich nichts mehr entwickeln kann. Und wenn ich einmal nicht mehr reden kann, dann will ich Dir wenigstens mitteilen, daß ich nicht mehr reden kann, anstatt Dich mit meinem Schweigen zu erpressen. Auch wenn Worte nicht immer ausdrücken können, was uns bewegt, so will ich doch nach Worten suchen, die Dir deutlich machen, was mich bewegt. Auch will ich lernen, nicht kämpferisch reden, als würdest Du gegen mich sein, schon ehe ich begonnen habe. Ich will davon ausgehen, daß Du mein Leben förderst und für mich bist.


Ich wünsche mir, daß es mir gelingt, das, was mich von Dir trennt, als Deine geheimnisvolle Andersartigkeit stehenzulassen. Ich wünsche mir die innere Größe, Dich nicht in mein Bild von Dir hineinpressen zu wollen. Aus Deinem Inneren soll entstehen, wer Du sein wirst, nicht aus einem Druck, den ich auf Dich ausübe. Ich wünsche mir, daß Du Dich ein Leben lang verändern kannst, auch wenn es mir viel abverlangt, immer wieder etwas Neues über Dich zu lernen.


Ich verspreche Dir, daß ich Dich nicht in eine Rolle gefangensetzen will und mich selbst nicht über eine Rolle verstehen will. Das wäre ein Vergehen an unserer Einmaligkeit. So soll es zwischen uns nicht sein. Ich möchte die Dinge, die ich immer wieder tun muß, und die zu einer Rolle führen können, so bewußt tun, daß ich mich selbst mit meiner Rolle nicht verwechsle. Und wenn ich nicht mehr echt bin, dann darfst Du mir das sagen.


Ich wünsche mir, daß Körper, Seele und Geist gleich wichtig in unserer Beziehung sind, und wir nicht eines höher schätzen als das andere. Dein Körper, Deine Seele und Dein Geist, sie alle sind Landschaften, die ich bewandere, in denen ich mich heimisch machen möchte, und doch möchte ich mich offen halten für Überraschungen in diesen Landschaften. Auch will ich sie nicht trennen, denn ich weiß, daß sie zusammengehören und Dein ganzes Wesen ausmachen.


Ich verspreche Dir, daß ich auch mit Dir noch ein eigener Mensch bleiben werde. Ich werde mich nicht selbst in unserer Beziehung auslöschen und nicht auslöschen lassen. Zuerst gibt es mich, wie ich bin, und dann erst gibt es mich als Deine Partnerin. Nur wenn ich mich habe, kann ich mich Dir geben.


Ich wünsche uns den Mut zur Leichtigkeit, mit der wir auch das Trennende manchmal einfach vom Tisch wischen können, Vielleicht gelingt es uns, zu lachen, trotz aller Ernsthaftigkeit. Ich wünsche mir Humor, gerade wenn etwas verfahren ist, und die Sicht, die ein ganzes Leben im Auge hat, nicht verloren geht in dem Moment mit seiner Not und Ausweglosigkeit.


Ich verspreche Dir, daß ich Dir die Wahrheit über mich zumuten will, weil die Wahrheit dem Menschen zumutbar ist. Sie ist nicht nur zumutbar, sondern notwendig. Ich wünsche mir das als Basis für unsere Beziehung. Ich will nicht in Worten, Haltungen oder Handlungen lügen. Ich will nicht durch Ausweichen oder Schweigen lügen. Ich will durchsichtig sein für Dich.


Ich wünsche mir, daß auch Du mir die Wahrheit über Dich zumutest, auch wenn es manchmal schwer sein sollte. Ich will das grundsätzlich immer als einen Vertrauensbeweis von Dir sehen.. Und ich will mich nicht so verhalten, daß Du Dich nicht getraust, mir etwas Schweres zu sagen.
Ich verspreche Dir nicht, daß ich Dich immer lieben werde. Es wäre jetzt leicht, das zu tun. Ich weiß nicht, wie es mir einmal mit Dir gehen wird und was ich dann für Dich fühlen werde. Aber was ich Dir verspreche, ist, daß ich nicht nur nach meinen Gefühlen gehen werde, sondern nach meiner Entscheidung, mein Leben mit Dir zu leben. Darum werde ich da sein. Ich glaube, daß der Satz "Ich will Dich lieben" ein größerer und wichtigerer Satz ist, als der "Ich liebe Dich". Und den Satz "Ich will Dich lieben", sage ich jetzt, mit Entschiedenheit, aber auch mit Zittern.


Ich wünsche mir, daß wir immer Augen und Ohren offen halten für den größeren Kontext in dem unsere Beziehung existiert. Wir sind nicht allein, wir stehen in einer Welt, die wir brauchen, und die uns braucht. Und darüber hinaus sind wir gehalten von einer Kraft, die das Leben erhält. Wir, die wir jeder von uns ein Geheimnis sind, sind Teil einer Beziehung, die voller Geheimnisse und Überraschungen ist, und diese wiederum ist Teil eines noch größeren Geheimnisses, das wir Leben nennen. Ein ganzes Leben lang werden wir an diesem Geheimnis herumrätseln, es in uns tragen, an ihm leiden, es ein Stück weit lösen, sprachlos vor ihm stehen, uns an ihm freuen und an ihm in das Unaussprechliche folgen. Ich möchte es mit Dir tun.
Ich weiß, daß jeder dieser Wünsche und jedes dieser Versprechen ein ganzes Lebensprogramm ist. Es mag vermessen klingen, aber ich bin dazu bereit, auch wenn ich nicht das Gefühl habe, darauf vorbereitet zu sein. Ich glaube, es ist immer ein Risiko, sich auf einen Menschen so ganz einzulassen, aber ich will das Risiko eingehen. Du kannst mich an diese Versprechen erinnern, wenn ich sie vergesse, was in Momenten der Schwäche sicherlich geschehen wird.
Ich gehe mit einem Gemisch aus hoher Erwartung und Angst auf unsere feste Verbindung zu. Ich erwarte eine Veränderung meines Lebens, eine Vertiefung und Erweiterung. Gemeinsam mit Dir will ich sehen, was das Leben ist. Aber ich habe auch Angst vor der Herausforderung. Manchmal zweifle ich, ob ich dem Leben zu zweit gewachsen bin, ob ich durchhalten werde, ob ich den Verlust einer gewissen Freiheit vertrage. Und da bitte ich Dich um Geduld. Halte es mit mir aus, sei mir zugewandt.


Ich liebe Dich mit allem, was ich bin.

in diesem Sinne  :D
seawave



07.07.2003 17:08 • #3


Ehemaliger User

Liebe


Gedanken zur Liebe:


Liebe ist nur ein Wort.

Es wird immer wieder mißverstanden oder eingesetzt um sich Vorteile zu verschaffen. So beinhaltet z.B. die Aussage “Ich liebe Dich” häufig den unausgesprochenen und teilweise unbewußten Zusatz “solange Du machst, was ich will””.


Und doch:  
Liebe kann uns an die Einheit und an unser wahres Selbst erinnern.“Sie ist die stärkste Kraft im Universum.und sie überwindet Zeit, Raum und Tod.”


Du brauchst nicht, wie ein Bettler, im Außen danach suchen geliebt zu werden. Das Königreich der Liebe ist in Dir und wartet nur darauf, dass Du es endlich betrittst und Dein königliches Erbe antrittst.


Lieben heißt nicht “lieb sein”, sondern authentisch zu sein.
Es bedeutet auch das zu tun, was das Beste ist - auch wenn es zunächst für Dich und dem anderen unangenehm ist oder weh tut.


Manchmal lieben uns die Menschen am meisten, die uns am stärksten verletzen.

Liebe hat nichts mit verliebt sein zu tun.
Sie braucht sich auch nicht immer körperlich auszudrücken.


Wenn wir lieben, können wir alles verzeihen.
Dies heißt aber nicht alles zu vergessen oder andere Menschen alles mit uns machen zu lassen.


Wahre Liebe ist nicht eifersüchtig.
Eifersucht entsteht aus Besitzdenken
und beruht auf Mangel- und Minderwertigkeitsgefühlen.


Wer liebt, verliert die Angst und lebt im jetzigen Augenblick.




07.07.2003 21:13 • #4


Ehemaliger User

Liebe ist......

Stärkend    & Schwächend
Wohltuend  & Verletzend
Heilsam      & Verwundend
Anziehend   & Abstoßend
Geben        & Nehmen
Sehend       & Blind
Hörend       & Taub
Gewinn      & Verlust
Sieg          & Niederlage
Süß           & Bitter
unberechenbar & Berechnend

Liebe ist.... was du daraus machst.
Sie macht dich zum König und lässt dich betteln.
Sie ist das größte wagnis dem sich das Herz und die Seele
stellen kann.
Und lässt sicht nicht erklären.

:-/

08.07.2003 06:42 • #5


Ehemaliger User

Liebe Thilde

*schmunzel* um dich nicht zu enttaeuschen, ja liebe lebt mit einem und wir leben durch sie.

Wir machen uns wenn wir verliebt sind viele Versprechungen, leider werden sie mit der Zeit vergessen, wenns dann schlimm kommt faellt uns hier und da wieder was ein, was wir mal versprochen hatten.

Zu lieben heisst, nehmen und geben, im gleichen Sinne.

Wie kann ich sagen ich liebe dich und im gleichem Atemzug weiss ich aber nciht so richtig was das ist???

Fuer viele ist Liebe das was wir zum leben brauchen, ohne sie ist der Mensch kein Mensch...sicherlich haben das einige vergessen, nicht umbedingt bewusst, einfach nur in der Hektik der Zeit unter gegangen....

Wieso sagen wir so oft, ich kann nicht mehr, weil wir nicht sehen, das wir durch ganz kleine banale Dinge,andere Menschen verletzen, wir koennen aber auch anders, wenn wir es nur wollen und erkennen.
Liebe in Worte zu fassen ist wohl das schwierigste was es gibt und für mich persönlich fast unmöglich.

Vertrauen zu haben und zu geben, ein Gespräch haben zu können ohne zu streiten, ein Hinderniss gemeinsam zu besiegen, genau so wie gemachte Fehler einzusehen und sie auch verzeihen zu können, gehoert dazu.

All zu oft werden diese drei so grossen Worte gesagt, ohne sich ihrer, doch so schoenen Bedeutung sicher zu sein.
Es ist eben nicht einfach zu lieben und geliebt zu werden, weil wir hier und da sagen wir mal es verlernt haben richtig und ehrlich zu lieben.

Ich will hier nicht sagen, das man nicht oder keiner lieben kann, nur eben, das es in unserer heutigen Zeit, nicht einfach ist zu lieben.

Wenn wir durch eine Krise gehen, dann sehen wir Dinge die wir vorher nicht gesehen haben, aber wieso???
Wieso habe ich das nicht vorher gesehen, ganz einfach, weil man in diesem Moment gar nicht drueber nachdenkt, weil man sich nicht die Zeit nimmt, obgleich sie da ist.

Das ist ja das traurige daran, aber es geht denke ich zu aendern, indem man anfängt sich über sich selber und über das, was ich erlebt habe, mal ein paar Gedanken zu machen.
Die schönen Dinge mal zu sehen und auch die Fehler und aus ihnen zu lernen, ich weiss es hoert sich so einfach an ist es aber leider nicht wie dieses Forum hier beweisst....leider.

Es geschehen in unserem Leben Dinge, die wir nicht ändern können, aber auch Dinge, die ich sehr wohl ändern kann oder es gar nicht erst soweit kommen lassen muss.
Das eine vom andern zu trennen ist so schwer.....

Drum denke ich, das wenn ich diese drei so schönen Worte, wie .....ICH LIEBE DICH.... ausspreche, sollte ich mir der Tragweite dieser Worte bewusst sein.

In der Hoffnung, das ein jeder von uns, sie eines Tages wieder hören wird (diese so drei Worte ) und selber wieder aussprechen wird, hoffe ich das ihr bis dahin, den Mut und die Kraft habt, das zu überstehen was ein jeder im Moment durch macht.

Denn ohne liebe können wir Menschen nicht leben.

Feechen



08.07.2003 06:51 • #6


Ehemaliger User

Hallo Thilde,

gute Sache Deine Anregung, mal die Meinungen zu dem Thema rauszukitzeln:-) Aber ich denke nicht, daß wir auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Müssen wir ja auch nicht, aber es würde das Leben etwas angenehmer machen wenn jeder nur ein bißchen in sich hören könnte und sagen: Ich bin verliebt, oder ich bins nicht und werde es niemals sein. Das hätte z.B. den Vorteil, daß wir mit unseren Mitmenschen etwas fairer umgehen könnten (siehe meinen Beitrag zum "Verlassen").
Tatsächlich gibt es so viele verschiedene Arten von Liebe, die auch noch gemischt auftreten, daß es für die meisten einfach unmöglich ist, festzustellen, was für eine Liebe das genau ist. Die Spannweite geht von purem S. Interesse (das alleine schon zu einer starken Abhängigkeit führen kann) über das reine - unbewußte - Besitzdenken (egoistische Liebe) bis hin zur wirklich rein menschlichen bedingungslosen Liebe, die nicht mehr an das Geschlechtliche gebunden ist, wenn man in das Innerste des Partners vorgedrungen ist.  Parallel dazu laufen freundschaftliche, mütterliche und väterliche Gefühle, Beschützerinstinkt und Helfersyndrom. Und ich möchte hier nochmal betonen - weil das von vielen in dieser Hinsicht unbewußten Menschen immer wieder behauptet wird -, daß Liebe nicht nur aus dem Bauch kommt, sondern durchaus auch durch den Kopf ensteht oder auch verblasst. Und ich bin absolut sicher daß die "Kopfliebe" nicht weniger intensiv als die "Bauchliebe" sein muß. Meistens ist das ja sowieso eine Kombination aus Beidem :-)

cu

08.07.2003 08:43 • #7


Ehemaliger User

Was ist Liebe?
Alles schon gesagt,aber ein Satz nur zum Thema :Was ist Liebe!
Liebe ist ein friedliches nebeneinander,miteinander .
So sein dürfen,wie man ist und den anderen akzeptieren,wie er ist.
Nicht alles akzeptieren.Unarten ansprechen und störendes beseitigen,aber nie die  Persönlichkeit des anderen mit seinen Wünschen und Vorlieben  versuchen nach seinem Gusto zu "verformen".Das geht nicht.
Jedem seine Freiheit lassen,denn der Partner braucht und soll auch nicht ständig physisch anwesend sein.Das geht nicht.Nähe entsteht durch Trennung.Zwei sich liebende bleiben in jeder Entfernung verbunden.
"Ich liebe Dich" sind 3 Worte.
Tägliche taten oder Gesten verraten viel mehr als diese drei Worte.
Liebe entscheidet sich im Alltag.Jedr Tag ,der durch Arbeit und Langeweile gekennzeichnet ist ist ein Prüfstein für wahre Liebe.Nicht Träume und hohe Erwartungen in ein glückliches Leben usw.sondern die alltäglichen kleinen Gesten entscheiden auf Dauer ob eine Liebe bestand hat.
Ich bleibe dabei.Liebe ist ein friedliches nebeneinander Miteinander.

Gruß Dreamer

08.07.2003 11:58 • #8


Ehemaliger User

Noch ein gedanke,der mir so durch den Kopf ging.
Liebe ist ein wahnsinniges Gefühl.Ich schwebe auf Wolken und möchte dieses Gefühl teilen,dem Partner zurückgeben.
Irgendwie Ihn oder Sie andiesem berauschenden Gefühl teilhaben lassen.Liebe heißt aber für mich auch,den Partner Glück "geben".
Mit Ihm/Ihr tanzen,wenn mir danach ist,anschaun und da sein.
Reinhard Mey sagt:Liebe ist alles,Liebe ist mehr.
Sehr treffend.Liebe ist Alltag genauso wie Abenteuer.Liebe ist Frust genauso wie  der Ritt auf einer Saturn V.
Liebe sollte aber auch ein gerütteltes Maß an Gleichmut und auch Langeweile sein,da sonst jeder an den hohen Erwartungen des Partners zerbrechen könnte.
Halt ein friedliches miteinander,nebeneinander.

Sorry wenn meine Gedanken etwas unkoordiniert erscheinen,aber ich schreibe wie ich denke,manchmal etwas wirr.
Mein Kopf ist eher ein großer Zettelkasten.

08.07.2003 12:20 • #9


Ehemaliger User

Liebe ist... Grausam...

Endweder vermisst man sie, sucht sie, verzehrt sich vor Sehnsucht nach ihr. Trauert, leidet, hofft.

Und wenn man sie hat, lebt man in ständiger Furcht sie wieder zu verlieren.

Ich wünschte mir, ich könnte dem entfliehen...

08.07.2003 12:29 • #10


Ehemaliger User

Ehrliche Frage, ehrliche Antwort.

"Ich weiss es nicht."  :-[

VlG Nicole

08.07.2003 12:32 • #11


Ehemaliger User


     Wie ist die Liebe entstanden?


Vor langer Zeit gab es menschliche Wesen,
die sehr viel stärker und klüger waren,
als die heutigen Menschen.
Jeder von ihnen hatte zwei Köpfe, vier Arme,
vier Beine und auch beide Geschlechter.

Diese Wesen waren dadurch so mächtig,
dass sogar die Götter vor ihnen Angst hatten.
So zerstörten die Götter diese Macht,
indem sie die Menschen in zwei Teile,
männlich und weiblich halbierten, und überall auf der Welt aussetzten.
So wurden wir, was wir heute sind.

Seit dieser Zeit versuchen nun die männlichen und weiblichen Hälften
wieder zusammen zu finden.
Irgend etwas zieht die beiden Hälften
unwiderstehlich zueinander an.

Dieser Drang, das andere Selbst zu finden,
        nennt man Liebe!
Da es aber sehr viele Hälften gibt,
findet man nur selten seine richtige Hälfte wieder.

Doch wenn man sie findet,
dann sind diese beiden Hälften
wieder so mächtig wie einst.

DENN LIEBE IST DIE STÄRKSTE MACHT!!!


Ich hoffe für uns alle das wir die andere Hälfte finden...Lächel

08.07.2003 15:03 • #12


Ehemaliger User

:-[

Ich wusste auch mal, was Liebe ist.
Oder glaubte es zu wissen.

Nun hab ich mich mit viel Mühe "entliebt" was mir perfekt, vielleicht zu perfekt gelungen ist. Und jetzt habe ich wohl ein bisschen den Glauben an die Liebe verloren?

Momentan weiß ich nicht mehr, was Liebe ist bzw. ob sie nochmal in mein Leben treten wird (in der Form, in der ich sie früher an mich heranließ).

LG
maryleen

PS: Das geht so in Richtung "Nicole", durch ihren kurzen Beitrag wurde ich animiert, meinen ebenfalls kurzen zu schreiben ;-)

08.07.2003 16:03 • #13


Ehemaliger User

Hallo dreamer,

wirklich wahre Worte die du dort geschrieben hast, die Liebe mit all ihren Facetten zu akzeptieren ist der einzige Weg.

Richtig, die Liebe entscheidet sich im Alltag, aber auch im Alltag sollte man die Träume für ein glückliches Leben nicht vergessen. Und dafür muss man etwas tun, denn Liebe lebt nicht, wenn man nicht daran arbeitet.

Warum lebst du dann nicht nach deinen Worten, dreamer?


LG
Thilde

08.07.2003 16:21 • #14


mirja

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5
Ich glaube, dass das Gefühl der Liebe in einem selber sehr viele verschiedene Bilder haben kann.
Liebe ist auch ein Bzugspunkt. Man hat so was wie eine innere Heimat mit jemanden...

Mirja

08.07.2003 17:31 • #15