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Meine Frau hat Libidoverlust und es ist ihr egal

mokka_23
Zitat von Dudo:
Genau dieses "rigoros durchgreifen“ stört mich.

Diese Wortwahl hat für mich in einer partnerschaftlichen Beziehung nichts zu suchen, da klingt Gewaltbereitschaft an, und ist egal in welcher Form (verbal, emotional, handgreiflich) tendeziell missbräuchlich. Wenn hier überhaupt jemand rigoros durchgegriffen werden soll, dann der TE durch sich selbst.

• x 1 #76


Blind-Meg
Zitat von Dudo:
die "Taten" sind mm nicht zu Vergleichen, während er nur Geschieben hat, wurde sie Körperlich tätig, was mm eine Stufe drüber geht ...

Aber er behandelt sie im Alltag total respektlos, darum geht's doch eher. Außerdem ist oft für Frauen der emotionale Betrug "schlimmer" und für Männer eher der körperliche.

• x 3 #77


A


Meine Frau hat Libidoverlust und es ist ihr egal

x 3


M
Zitat von Rotorhead:
Meine Frau und ich sind beide ungefähr 45. Sie etwas drüber, ich etwas drunter. Leben seit 15 Jahren verheiratet in einem kleinen Einfamilienhaus ...

Puh, schwierig zu schreiben du liebst sie aber ihre Abneigung nicht zu respektieren und dann zu schreiben du suchst es dir sonst woanders

• x 1 #78


K
Zitat von Blind-Meg:
Aber er behandelt sie im Alltag total respektlos, darum geht's doch eher. Außerdem ist oft für Frauen der emotionale Betrug "schlimmer" ...

Aber dann soll sie sich trennen und ihn nicht besch.n

• x 2 #79


K
Zitat von Miniminime:
Puh, schwierig zu schreiben du liebst sie aber ihre Abneigung nicht zu respektieren und dann zu schreiben du suchst es dir sonst woanders

Dann muss man, wenn man jemanden liebt, im Zöllibat leben?

• x 1 #80


mokka_23
Zitat von Kaumzuglauben:
Dann muss man, wenn man jemanden liebt, im Zöllibat leben?

Wenn man jemanden liebt, dann respektiert man dessen Grenzen und Bedürfnisse. Wenn man sich selbst liebt, verharrt man nicht in einer festgefahrenen Situation, sondern befreit sich daraus.

• x 3 #81


DieSeherin
ich habe jetzt nicht mehr alle beiträge gelesen, sondern bin ziemlich erschüttert an deinem langen beitrag hängen geblieben, in dem du noch "ein paar geschehnisse" erzählt hast, @Rotorhead

ey, da erzählst du was von libidoverlust und deinem leid deswegen, dabei ist deine ehe so dermaßen in schieflage, dass das in meinen augen das geringste problem ist!

sag mal, merkst du gar nicht, dass es da so viele themen zwischen euch gibt und der sex nur ein klitzekleiner anteil?

• x 8 #82


D
Zitat von mokka_23:
Wenn man jemanden liebt, dann respektiert man dessen Grenzen und Bedürfnisse. Wenn man sich selbst liebt, verharrt man nicht in einer festgefahrenen Situation, sondern befreit sich daraus.


wie wäre es wenn sie einmal Reden würde, aber mm hat sie Angst viel zu Verlieren

• #83


mokka_23
Zitat von Dudo:
wie wäre es wenn sie einmal Reden würde, aber mm hat sie Angst viel zu Verlieren

Vielleicht hat sie es getan und konnte sich kein Gehör verschaffen, vielleicht fehlen ihr die Worte, vielleicht zieht sie es vor wie der TE in einer Situation zu verharren, in der es ihr nicht gut geht, wegen den Kindern, aus finanziellen Überlegungen, aus emotionaler Abhängigkeit (≠Liebe). Wenn dem TE der Sex fehlt, soll er sich trennen. Die eigenen Bedürfnisse sind nie ein Freifahrtschein, um jemand unter Druck zu setzen. Aber das wurde hier schon mehrfach festgestellt und ist müssug zu wiederholen.

• x 4 #84


D
Zitat von mokka_23:
Wenn dem TE der Sex fehlt, soll er sich trennen.


ob ihr das gefallen würde Bezweifle ich, wo ich gelesen habe das Pferde im Spiel sind, was anscheinend mit ihrem Hobby zusammenhängt

• #85


Femira
Zitat von Blindfisch:
Nachdem er es angesprochen hat und bei ihr nicht der Inhalt angekommen ist

Ja, sie hat es sicher auch angesprochen. Beide haben nicht dafür gesorgt, dass sie gehört werden.
Zitat von Blindfisch:
Es folgen Ablehnung, Sexentzug, Respektlosigkeiten. Weil sie keine Verantwortung übernehmen kann.

Genau. Von beiden Seiten folgen Bestrafungen, weil beide in Nöten sind, weil sie nicht gehört werden.
Für beide wird die Beziehung schlechter und schlechter. Ein Symptom ist dann auch kein 6. Ein weiteres keine guten Gespräche. Usw. Warum manchen Männern dann nur der fehlende 6 auffällt, ist halt naja...ich würde sagen stumpf. Zu sagen, er würde es länger aushalten, wenn es wenigstens 6 gäbe, könnte man daneben halten, dass sie es aushalten könnte, wenn es gute Gespräche gäbe.

Zitat von Blindfisch:
Dieses Szenario wirst du in vielen Partnerschaften vorfinden.

Ich denke in allen mittlerweile.

Ich glaube im Moment, dass es vor allem darum geht, die eigenen Bedürfnisse zu erkennen, zu benennen und dann sich Gehör zu verschaffen. Wenn der andere nicht "hört", eben zu gehen. Ich meine nicht gehorchen, sondern beide müssen Wege finden, den Bedürfnissen von beiden gerecht zu werden. Beim TE habe ich den Eindruck, dass er keine Ahnung hat, was bei ihm los ist, wenn er seine emotionalen Bestrafungen macht und diese als rational darstellt.

Zitat von Blindfisch:
Beide tragen Verantwortung dafür. Beide sind dafür verantwortlich aus einer solchen Spirale rauszukommen.

Und das wäre der Weg meiner Meinung nach. Beide müssen ihre eigenen Bedürfnisse hören und dann auch die des anderen. @Löwenzeh hat da einen schönen Thread zu.
Zitat von Yassa:
Ist das eine wissenschaftliche Erkenntnis? Gibt es darüber Forschung? Und dass das nur eine Annahme?

Erstmal ist es ein Göaubenssystem aus der Hatha Yoga Prapidika. Das ist von Männern für Männer. Und ich. Erster Linie mit dem Ziel der Erleuchtung. Im Westen hat es vor allem Osho verbreitet mit deutlichen inhaltlichen Veränderungen. Auf Oshos Lehre basiert bspw. das Konzept slow 6. Der wiederum ist ganz gut beforscht. Viel Spaß beim Lesen 🙂

• x 2 #86


D
Ich finde es interessant, wie unterschiedlich hier die Perspektiven sind.
Einige sehen hier (eventuell) eine Frau in den Wechseljahren, jemanden mit übermäßig viel Mental Load oder eine Frau, die sich nicht gesehen und wertgeschätzt fühlt und deswegen den S. Verweigert.

Ich lese hier eine Frau, die alles kontrolliert. Wie es zb zuhause aussieht, was nicht weggeworfen werden darf (auch wenn schon alles zugemüllt ist). Oder die alleine bestimmt, dass sie sich über Abmachungen bezüglich Kindererziehung einfach einseitig hinwegsetzt. Die auch bestimmt, dass sie keinen S. Mehr will und der Mann hat sich dem einfach zu fügen. Die eine Affäre hat, ihrem Mann aber keine gönnt. Ein ewiges Opfer, das dann eben in Tränen ausbricht, wenn der eigene Kopf einmal nicht durchgesetzt werden kann und das konsequent alle Gespräche verweigert. Schuld sind immer die anderen und wirklich rund läuft es nur, wenn sie alles bestimmen kann.

Die Frage ist, ob man jemanden mit so einer Persönlichkeit durch Gespräche noch zu einer Änderung bringen kann. Nach jahrelangen erfolglosen Versuchen wäre es mir aber auch zu blöd. Sie hat einen Mund zum Reden und ist erwachsen - sie könnte einfach sagen, was ihr nicht passt und versuchen, an Problemen zu arbeiten. Wenn es aber kein Problem mehr gibt, dann gibt es eben auch kein Drama mehr - und manche brauchen das offensichtlich wie die Luft zum Atmen.

• x 7 #87


K
Zitat von mokka_23:
Wenn man jemanden liebt, dann respektiert man dessen Grenzen und Bedürfnisse. Wenn man sich selbst liebt, verharrt man nicht in einer festgefahrenen ...

Also nichmal die Frage, wenn jegliche Körperlichkeit ihre Grenze ist, muss er im Zöllibat leben?

• x 2 #88


CanisaWuff
Also ich wollte meinen Partner nicht bestrafen, weil ich keine Lust auf S@x hatte.

Ich finde das Wort "bestrafen" fehl am Platz.

Mir ging es damals auch schlecht, weil ich ihm seine Wünsche nicht erfüllen konnte.
Klar hätte ich die Beine breit machen können und den Schmerz wegdrücken.
Aber ich bin Mensch und keine Gummipuppe und darum ging das irgendwann auch nicht mehr.

• x 3 #89


Blindfisch
Zitat von DieblaueElise:
Ich lese hier eine Frau, die alles kontrolliert. Wie es zb zuhause aussieht, was nicht weggeworfen werden darf (auch wenn schon alles zugemüllt ist). Oder die alleine bestimmt, dass sie sich über Abmachungen bezüglich Kindererziehung einfach einseitig hinwegsetzt. Die auch bestimmt, dass sie keinen S. Mehr will und der Mann hat sich dem einfach zu fügen. Die eine Affäre hat, ihrem Mann aber keine gönnt. Ein ewiges Opfer, das dann eben in Tränen ausbricht, wenn der eigene Kopf einmal nicht durchgesetzt werden kann und das konsequent alle Gespräche verweigert. Schuld sind immer die anderen und wirklich rund läuft es nur, wenn sie alles bestimmen kann.

Das sehe ich auch so. Ohne den TE jetzt als (Ehe)mann zu sehen, der Alles richtig macht.
Zitat von DieblaueElise:
Sie hat einen Mund zum Reden und ist erwachsen - sie könnte einfach sagen, was ihr nicht passt und versuchen, an Problemen zu arbeiten.

Das würde aber voraussetzen, das Sie Verantwortung übernehmen könnte. Kann sie aber nicht. In Ihrer Welt ist sie immer das Opfer, sobald er "Wünsche" hat oder Grenzen ziehen möchte.
Am Ende dieser Beziehung gibt es dann einen weiteren "toxischen" und "narzistischen" EX, der immer nur das "Eine" wollte und sie sich nach jahrelangen "Kampf" und "Demütigungen" endlich trennen konnte. Und ihre Affäre....
"Ja war dumm, aber er hat mich dazu gebracht. Er hat mich ständig kritisiert, mich runter gemacht, war kalt und abweisend. Ich konnte nicht anders als mich meinem EX wieder zuzuwenden."
So oft hier so gelesen.
Mein dickes Aber: Die Partnerwahl ist seine Verantwortung. Er hat sich die Frau ausgesucht, hat ihre "Eigenheiten" akzeptiert und ist über die Jahre durch ihre Shittests durchgefallen. Ihr Respekt ihn gegenüber ist praktisch nicht mehr vorhanden. Das die Beziehung an dem Punkt ist, wo sie ist, ist zu 50% sein Anteil.

• x 4 #90


A


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