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Partner trennt sich in Schwangerschaft

C
Zitat von Sternenguckerin:
Er trägt es nicht wirklich freiwillig mit. Er will das ja eigentlich nicht und "fügt sich" einfach nur und sagt, er hätte ja eh keine Wahl. Würde er das Telefonat rigoros abwürgen und mich blockieren, wie früher durchaus schon manchmal geschehen, stünde ich ja sonst bei ihm vor der Tür. Er hat schon ...

Das klingt furchtbar. Ich würde alles daran setzen, aus dieser Schleife herauszukommen. Vielleicht habe ich es überlesen, aber: Hast du schon mal externe Hilfe versucht?

• x 4 #10591


C
Zitat von Balu85:
Und besonders schwierig finde ich das Thema "Bedürfnisse"....wobei schwierig eigentlich das falsch Wort ist. Eher sollte ich sagen "wichtig". Denn ich denke das die Bedürfnisse der Partner zueinander passen müssen. Und da muss man ehrlich zu sich und seinem Gegenüber sein. Und da geht das Dilemma ja schon los....wenn man "Zugeständnisse" macht obwohl es eigentlich nicht zum eigenen Bedürfnis passt.

Absolut.

Und ich glaube, da könnte es helfen, sich das bewusster zu machen, spätestens, bevor man heiratet (wobei ich da bei dir bin und die Ehe als überholtes Konstrukt sehe) und/oder Kinder plant.

Wenn einem z.B. bei einer Beratung gesagt würde: "Viele Menschen verleugnen in frühen Beziehungsphasen ihre eigenen Bedürfnisse, um dem Partner / der Partnerin zu gefallen. Das fällt einem fast immer früher oder später auf die Füße. Gehen Sie mal in sich - könnte es bei Ihnen auch so etwas geben?"

Und nein - natürlich müssen Bedürfnisse (Vorstellungen, ...) nicht zu 100% zueinander passen, das ist nie so und vermutlich wäre das auch langweilig. Und sie können sich auch im Laufe der Zeit ändern. Aber es wäre sicher hilfreich, mit Hilfe einer dritten Person zumindest zu Beginn mal einen ehrlichen und eher schonungslosen "Grobabgleich" zu machen.

• #10592


A


Partner trennt sich in Schwangerschaft

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Heffalump
Zitat von Caecilia:
wobei ich da bei dir bin und die Ehe als überholtes Konstrukt sehe

in ihrer jetzigen Form. Wie so vieles im behördlichen Leben, bräuchte es eine Reform, mehr dem Bürger angepasst und weniger der Behörde

• x 1 #10593


C
Zitat von Heffalump:
in ihrer jetzigen Form. Wie so vieles im behördlichen Leben, bräuchte es eine Reform, mehr dem Bürger angepasst und weniger der Behörde

Eventuell, ja. Das müsste aber dann schon eine recht grundlegende Reform sein.

• #10594


Heffalump
Zitat von Caecilia:
recht grundlegende Reform sein.

jedenfalls keine, wo man danach noch schlechter da steht

• #10595


alleswirdbesser
Zitat von Femira:
Ich verzichte also auch und hab mir einen zweiten Job gesucht.

Dementsprechend macht es mich rasend, dass er bei mir "shoppen" geht.

Krass, da verstehe ich deinen Ärger.

• x 2 #10596


alleswirdbesser
Zitat von Heffalump:
es steht dem Kind doch gesetzlich zu?

Ich hatte beim ersten Kind einen Titel und habe versucht zu vollstrecken - Fehlanzeige. Gewusst wie würde ich sagen. Mein zweite Exmann ist dagegen vorbildlich, auch jetzt, die Ältere hat ein Studium begonnen, er würde ohne wenn und aber auch mehr zahlen.

• x 3 #10597


Femira
Zitat von alleswirdbesser:
da verstehe ich deinen Ärger.

Danke, ändert halt nur nichts. Hätte mein Ärger zu mehr Verständnis geführt, wären wir ja noch zusammen. 😅

Also ist es Energieverschwendung, wütend auf ihn zu sein. Ändert ja nichts.

Und so ist die.Entscheidung das Kind hat ne Regenjacke und es geht auf meine Kosten oder das Kind hat.keine Jacke und da entscheide ich mich eben immer gegen mich 🤷‍♀

Und so kommt er eben auch durch und ist weiterhin der Meinung, dass er sicher n bisschen besser kommunizieren könnte, aber ich völlig random ausraste und da ist es besser, getrennt zu sein.

Ach sry...will hier nicht Nines Thread sprengen.
Ick such mal n Huhn

• x 5 #10598


alleswirdbesser
Zitat von Caecilia:
Ich bin mir sehr sicher, dass das weiter so gewesen wäre, hätten wir uns getrennt, als die Kinder noch klein waren. Und ich denke, ähnliche Modelle gibt es in vielen Familien.

Ich denke ich hätte es gar nicht hinterfragt, war ja immer mein Job vorher und nachher.

• #10599


Balu85
Zitat von Caecilia:
Wenn einem z.B. bei einer Beratung gesagt würde: "Viele Menschen verleugnen in frühen Beziehungsphasen ihre eigenen Bedürfnisse, um dem Partner / der Partnerin zu gefallen. Das fällt einem fast immer früher oder später auf die Füße. Gehen Sie mal in sich - könnte es bei Ihnen auch so etwas geben?"

Und nein - natürlich müssen Bedürfnisse (Vorstellungen, ...) nicht zu 100% zueinander passen, das ist nie so und vermutlich wäre das auch langweilig. Und sie können sich auch im Laufe der Zeit ändern. Aber es wäre sicher hilfreich, mit Hilfe einer dritten Person zumindest zu Beginn mal einen ehrlichen und eher schonungslosen "Grobabgleich" zu machen.

hm....aber ganz ehrlich, wenn man in so eine Beratung gegangen wäre und hätte dann festgestellt, also erst einmal so ganz still für sich "hm...naja....also da gibt es schon diskrepanzen". Reicht ja schon das Thema Sxualität (was meiner Ansicht nach viel viel wichtiger ist als man immer zugibt)....nehmen wir mal an, man stellt fest "naja...mir ist das wichtig und Quantität und Qualität entsprechen eigentlich jetzt nicht wirklich dem wasich mir wünsche/braucht".
Wie würde sich denn deswegen trennen? Würden die meisten nicht sagen "naja....ging ja bis jetzt auch", "muss ich mal ansprechen". "Gibt ja wichtigeres als das und sonst passen wir ja super zusammen", "wegen sowas trennt man sich doc nicht" usw. usf.

Ich glaube das manchmal das Menschen die Problempunkte zwar durchaus bekannt sind, sie sich das allen aber bewusst schönreden oder ignorieren. Aus unterschiedlichen Gründen.... .

Und wer jetzt sagt "naja um Trennung geht es ja garnicht, sondern erst einmal nur darum sowas vor einer HOchzeit zu überdenken". Auch hier wieder, wie sagt man zu einem Antrag nein ohne das irgendwie begründen zu müssen/können.
Sorry Schatz, ich liebe dich möchte dich aber nicht heiraten weil wir eigntlich nicht zusammen passen.

• x 1 #10600


Z
@Sternenguckerin: hat Dein Ex Dich betrogen, hintergangen o.ä.? Kümmert er sich um die vier?

• #10601


Stella31
Zitat von Balu85:
Wie würde sich denn deswegen trennen? Würden die meisten nicht sagen "naja....ging ja bis jetzt auch", "muss ich mal ansprechen". "Gibt ja wichtigeres als das und sonst passen wir ja super zusammen", "wegen sowas trennt man sich doc nicht" usw. usf.

Ich denke, dass es mittlerweile doch einige gibt, die sich auch wegen mangelndem oder schlechtem Sex trennen. Oder sich, was dann natürlich wieder nicht die feine englische Art ist, mit jemand Anderem vergnügen

• x 2 #10602


Heffalump
Zitat von Balu85:
Thema Sxualität

und das sollte Schule vermitteln? Was ja die ursache der Diskussion war

• #10603


sonntag_morgen
Zitat von Balu85:
hm....aber ganz ehrlich, wenn man in so eine Beratung gegangen wäre und hätte dann festgestellt, also erst einmal so ganz still für sich "hm...naja....also da gibt es schon diskrepanzen". Reicht ja schon das Thema Sxualität (was meiner Ansicht nach viel viel wichtiger ist als man immer zugibt)....nehmen ...

Ich finde Du hast gute und reflektierte Meinungen und denke auch, dass deine Beobachtung der Realität entspricht.

Und wenn man trotzdem zusammen bleibt kann es gut gehen oder auch nicht und wenn nicht macht man sich dann Vorwürfe, weil man sich bei der „red flag“ nicht getrennt hat.

• #10604


Balu85
Zitat von Stella31:
Ich denke, dass es mittlerweile doch einige gibt, die sich auch wegen mangelndem oder schlechtem Sex trennen.

Ja, aber vermutlich eher in der Anfangszeit. Aber wenn man dann schon 4 oder 5 Jahre zusammen ist?
Zitat von Heffalump:
und das sollte Schule vermitteln? Was ja die ursache der Diskussion war

Die Ursache der Diskussion war für seine Bedürfnisse einzustehen. Das kann man überall lernen.
Wobei ich in der Schule Sexulität auch noch als rein sachliches "darüber redet man nicht" Thema kenne.
Ich finde nur das es gerade bei der Thematil Bedürfnisse sehr viel Zündstoff bietet.
Zitat von sonntag_morgen:
Ich finde Du hast gute und reflektierte Meinungen und denke auch, dass deine Beobachtung der Realität entspricht.

Ob das jetzt reflektiert ist oder gut....keine Ahnung. Aber schön wenn du es so auffasst. Es gibt so Themen in einer Beziehung, wenn man da etwas nicht möchte ist es so als würde man alles infrage stellen.
Hochzeit z.B. ....eine will heiraten die andere Person nicht. Ja warum.....warum will man denn nicht, wenn man sich doch liebt, wenn man eine gemeinsame Zukunft haben will und dran glaubt, na da kann man doch heiraten usw. Da kann man sich schnell ins Abseits manövieren.
Zitat von sonntag_morgen:
Und wenn man trotzdem zusammen bleibt kann es gut gehen oder auch nicht

Ganz ehrlich, ich denke das es dann in den aller meisten Fällen nicht gut geht. Man arragniert sich evtl. damit, man lebt damit oder redet sich ein das es nicht so wichtig ist. In extremen Fällen wird einem suggeriert das dies oder das nicht "richtig ist" das man das Poblem ist usw.
Aber was nicht passt passt nicht. Und es "funktioniert" nur wenn eine von beiden Partein irgendwie nachgibt und sich anpasst. Aber auf Dauer ist man dann nicht glücklich. Und sucht sich was....Hobbies z.B. oder wenn Kinder das sind stürzt man sich übertrieben in die Vater/Mutter rolle.

• #10605


A


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