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Verlassen in der Schwangerschaft

Melli811

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Hallo,
ich erlebe wohl gerade die schlimmste Zeit meines bisherigen Lebens, dabei sollte es eigentlich die schönste sein. Ich weiß dass es mir hilft darüber zu reden, aber ich kann auch nicht immer wieder meine Freunde damit belasten. Daher schreibe ich hier mal meine Geschichte nieder. Vielleicht hat ja jemand die Geduld sie zu lesen und es hilft mir ein bisschen zu verarbeiten.

Zur Vorgeschichte: Ich bin mit meinem Mann seit 10 Jahren zusammen, seit etwas über 2,5 Jahren verheiratet. Bzw. war ich das. Seit 7 Jahren versuchten wir Kinder zu bekommen. Aber es hat nicht geklappt. Nach der Hochzeit begannen wir eine Kinderwunschbehandlung. 3 künstliche Befruchtungen verliefen leider ohne Erfolg. Seit etwa 1,5 Jahren veränderte sich auch etwas in unserer Beziehung. Mein Mann unternahm mehr mit einem alten Freundeskreis, was ich zunächst auch nicht schlecht fand. Irgendwann hatte ich aber das Gefühl, dass er dort viel mehr Spaß hat als mit mir. Ich gehörte irgendwie nur noch zum Alltag. Wir sind beide eher konfliktscheu und sprechen Probleme nicht so schnell an, ich versuchte daher einiges um ihm anders wieder näher zu kommen. Versuchte ihn zu umarmen und auch körperlich wieder näher zu kommen. Ich drängte auf gemeinsame Aktivitäten. Mit mehr oder weniger Erfolg. Bei zwischenzeitlichen Problemen in seiner Familie unterstützte ich ihn. Wir kauften uns einen Hund und ich hatte die Hoffnung, dass uns gemeinsame Aktivitäten darüber wieder näher bringen. Im Nachhinein war wahrscheinlich eher das Gegenteil der Fall. Während ich oft auf den Welpen aufpasste oder mit ihm zur Hundeschule ging, traf er sich wieder mit Freunden. Da unser Hund zunächst schlecht allein bleiben konnte unternahmen wir eigentlich noch weniger zusammen.

Letztes Jahr im Urlaub hielt ich die Situation nicht mehr aus. Ich fühlte mich einfach total ignoriert. Ich sprach ihn auf unsere Schwierigkeiten an. Er gab zu dass er das Gefühl habe "Die Luft sei raus". Für mich stürzte eine Welt zusammen. Ich hätte nie gedacht, dass ich mit ihm an diesen Punkt kommen würde. Er war der Mensch der mir bisher immer am nächsten war, selbst in den schwierigen Zeiten. In diesem Moment sagte er aber auch, dass wir 9 Jahre Beziehung nicht einfach wegwerfen sollten. Er schlug vor, dass wir wieder mehr gemeinsam unternehmen. Der restliche Urlaub war trotzdem noch recht angespannt, aber nach dem Urlaub wurde es langsam etwas besser. Wenn wir etwas zusammen unternahmen war es toll, dennoch blieb es weniger als ich mir wünschte. Ich wollte ihm aber auch die Treffen mit seinen Freunden nicht verbieten.

Seit Dezember wurde es deutlich besser zwischen uns. So zumindest mein Gefühl. Es waren kleine Gesten, unsere Kommunikation wurde besser, er brachte mir Blumen mit u.s.w. Ich dachte wirklich jetzt geht es bergauf. Immerhin planten wir auch die 4. Künstliche Befruchtung. Im Februar war es dann soweit und diesmal klappte es tatsächlich. Ich bin schwanger, jetzt in der 12. Woche. Wir freuten uns offensichtlich beide darüber, waren aber noch zurückhaltend, da es bisher auch immer Probleme gab.

Und tatsächlich vor 4 Wochen bekam ich auf Arbeit starke Blutungen. Ich dachte jetzt ist es aus, das kann kein Baby überleben. In der Klinik wurde ein großes Hämatom festgestellt aber das Baby lebte. Dennoch war die Prognose kritisch. Ich bekam Medikamente und sollte strenge Bettruhe halten. Mein Mann kümmerte sich zunächst noch um mich, wurde aber von Tag zu Tag zurückhaltender. Kam irgendwann nur noch ins Schlafzimmer um mir Essen zu bringen. Er fragte nicht wie es mir geht und war jeden Tag trotzdem unterwegs. Ging alleine auf Feiern und kam erst spät abends heim. Unser Hund blieb bei mir und ich musste trotz Bettruhe mit ihm raus. Ich wurde sauer und sprach ihn schließlich darauf an, als er wieder spät heim kam. Sein Kommentar war " Ich habe das Interesse verloren". Ich war total geschockt, konnte keinen klaren Gedanken fassen. Fragte noch ob es eine Andere gibt. Er sagte nein. Er drehte sich um und schlief, ich zog auf die Couch, bekam aber kein Auge zu. Ich wusste dass er es ernst meint. Danach folgten 2 Tage Funkstille. Er sprach nicht mit mir. Ignorierte mich. Samstag morgen, ich war bereits wieder seit Stunden wach, stand er 5.30 auf und schrieb sofort eine Nachricht. Da war mir alles klar. Ich fragte ihn nochmal ob es eine andere gebe: Seine Antwort " Noch nicht". Meine Welt brach wieder zusammen. Er habe jemanden kennen gelernt, wisse noch nicht ob es was wird, treffe sich aber mit ihr. Während ich blutend und mit drohender Fehlgeburt unseres Kindes im Bett lag, hat er sich tatsächlich mit ihr getroffen. Länger gehe das ganze noch nicht. Er teilte mir dies völlig emotionslos mit und musste dann weg. Ich verbrachte die Nacht bei einer Freundin. Am nächsten Tag redeten wir, ohne das wirklich etwas raus kam. Er blieb dabei dass er keinen Sinn mehr in der Ehe sehe, wenn "Das Baby bleibe" wolle er sich darum kümmern. Ich könne alle Möbel mitnehmen. Er hänge an nix.

Seither sind 3 Wochen vergangen. Ich muss ausziehen, da es sein Haus ist, in dem wir seit 8 Jahren leben. Aber es ist mein zuhause was er mir nimmt. Ich verliere unsere Tiere, da ich nix mitnehmen kann. Ich muss komplett neu anfangen, während für ihn alles beim Alten bleibt und er es sich mit der Neuen schön macht. Nach dem Baby fragt er nicht. Er weiß nicht wann ich Arzttermine habe. Aber das Schlimmste ist ich verliere meinen Mann. Ich liebe ihn und ich kann nicht fassen, dass er unsere Ehe wie einen unliebsam gewordenen Fitnessstudiovertrag behandelt. Wenn man keine Lust mehr hat einfach nicht mehr hingehen und nur noch auf die Kündigungsfrist warten. Ich bin so verletzt, gedemütigt und enttäuscht. Wenn wir uns im Haus sehen bekomme ich ein förmliches Guten Tag. Sonst nur das Nötigste an Kommunikation. Er ist fast nie da. Heute habe ich einen Mietvertrag unterschrieben. Es wird alles so verdammt Real und er entzieht sich jeder Konsequenz. Kann meinen Schmerz nicht ersehen und entzieht sich auch Fragen von Freunden und Familie. Er erzählt nur dass wir getrennt sind. Von der Schwangerschaft durfte ich allen erzählen. Eine Botschaft die so schön hätte sein sollen. Die ganze Schwangerschaft ist so negativ überschattet und auch das Hämatom ist noch da. Ich Weine jeden Tag und kann es einfach nicht verstehen, wie er mir gegenüber so kalt sein kann. Dass ihn noch nicht einmal mehr sein Kind interessiert.

Sorry dass es so lang geworden ist. Vielleicht kämpft sich ja jemand durch. Habt lieben Dank.

24.04.2018 22:50 • x 3 #1


Ibims

Ibims

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Ich finde ihn verantwortungslos. Wieso stimmt er einer künstlichen Befruchtung zu, wenn ihm schon vorher klar gewesen sein muß, dass die Luft raus ist? Das ist ihm sicher nicht erst innerhalb von 12 Wochen klar geworden. Schau, das du so schnell wie möglich Abstand bekommst, du und dein werdendes Kind seid jetzt am wichtigsten. Ich hoffe, das du UNterstützung in deiner Familie und deinem Freundeskreis hast. Auf deinen Mann kannst du wohl nicht mehr zählen, dem würde ich auch nach dem schändlichen Verhalten nicht hinterherlaufen, er ist es nicht wert! Mach dein Ding, so schwer es momentan leider auch fallen wird!

Tröstender Gruß :trost: ,
Ibims

24.04.2018 23:19 • #2


Amilia

Amilia

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Sehr bedauerlich, dass du jetzt allein davor bist und die Freude auf euer Kind dadurch geschmälert wird.
Bei allem Mitgefühl und Verständnis für dich finde ich dennoch das eure Beziehung noch lange nicht wieder so gefestigt war um ein Kind in die Welt zu setzen, dein Mann hat sich wahrscheinlich schon viel zu weit von euch entfernt um eine Verbindung noch spüren zu können.

Lasse dich gut anwaltlich beraten, damit du gesicherten Unterhalt für das Kind und dich bekommst, auch ein Zugewinn durch das Haus könnte dir zustehen sofern ihr während der Ehejahre investiert und aufgewertet habt.
Weil du eine Risikoschwangerschaft und damit Schonzeit hast ist dir wahrscheinlich nicht zuzumuten gerade jetzt einen Umzug zu machen.
Bespreche dich mit einem Fachanwalt für Familienrecht und schaffe dir Sicherheiten, damit du zumindest in dieser Hinsicht etwas Klarheit bekommst.

Alles Gute !

24.04.2018 23:37 • x 2 #3


Melli811


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Vielen Dank für eure Antworten. Ich habe liebe Freunde und Familie, die mich unterstützen und es auch alle nicht fassen können. Mein Kopf weiß auch dass alle gut gemeinten Ratschläge völlig richtig sind, aber mein Herz kommt nicht in dem Tempo hinterher. Innerhalb von 3 Woche verändert sich mein ganzes Leben und ich fühle mich und mein Kind so aussortiert.

Hinterher ist man leider immer schlauer. Unsere Beziehung war wohl nicht gefestigt genug. Das hätte ich aber nicht erwartet. Wie gesagt lief es im meinen Augen wieder deutlich besser und wer schon mal eine künstliche Befruchtung hatte, weiß dass das nun wirklich keine unüberlegte Sache ist. Zwischen dem 3. Und 4. Versuch haben wir extra ein Jahr vergehen lassen. Im Vorfeld stehen zahlreiche Untersuchungen an, Entscheidungen die getroffen werden müssen, etliche Formulare werden ausgefüllt und unterschrieben. Und nicht zuletzt die vorbereitende Medikamenteneinnahme und viel Geld das gezahlt werden muss. Über das alles haben wir uns ausgetauscht. Es hätte also so Viele Punkte gegeben, an denen er Zweifel hätte anbringen können. Aber nichts. Von meiner Seite gab es nie einen Zweifel daran dass ich an unserer Ehe festhalte. Ich habe ihm versprochen "in guten wie in schlechten Zeiten". Und es war mir klar dass es nicht nur gute geben würde. Da er auch die künstliche Befruchtung befürwortete hatte ich auch keinen Zweifel daran, dass er ebenso denkt. Leider falsch.

Einen Anwalt habe ich noch nicht. Bzgl. Geld mache ich mir auch keine Sorgen. Ich verdiene ganz gut und ich Zweifel auch nicht daran, dass er für sein Kind zahlt. Dass ist ja der leichteste Weg und ddn geht er leider gerne.

25.04.2018 05:59 • x 2 #4


Melli811


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Ich muss mir heute mal wieder etwas von der Seele schreiben, da es mir gerade wieder ziemlich dreckig geht.
Mein Mann und ich wohnen ja nun noch zusammen. Die Kommunikation ist nahezu bei 0. Letzte Woche musste ich mich gerade in die Spüle übergeben als er heim kam. Sein Kommentar im Vorbeigehen: "Guten Tag". Wenn er nicht zufällig in den gleichen Raum muss, wo ich mich gerade aufhalte, gibt es nicht mal eine Begrüßung, geschweige denn dass er Bescheid sagt wenn er wieder geht. Im Großen und ganzen ist er kaum zuhause. Ich weiß mittlerweile auch nicht mehr wie ich mit ihm umgehen soll. Als ich vorhin heim kam war er wie üblich nicht da. Auch unser Hund war weg und seine Zahnbürste fehlt. Ich gehe also davon aus, dass er unseren Hund über Nacht in die Hundepension gibt und bei seiner Neuen übernachtet. Kann er nicht wenigstens damit warten bis ich ausgezogen bin? Jetzt steht mir wieder eine schlaflose Nacht bevor. Nach unserem Baby erkundigt er sich gar nicht. Habt ihr eine Idee warum er sich so unsensibel und respektlos verhält? Immerhin haben wir 10 Jahre miteinander verbracht. Sicher bin ich aktuell nicht super Happy und entspannt, wenn ich mich mit ihm unterhalte, aber wenigstens diese Konsequenz seines Handelns müsste er doch mal aushalten und sich nicht allem total entziehen. Vielen Dank fürs Lesen. Das müsste mal raus. Würde mich über Meinungen freuen.

04.05.2018 20:09 • x 1 #5


Vicky76

Vicky76

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Liebe Melli.......
Deine Geschichte liest sich wirklich unglaublich traurig. Ein bisschen kann ich da mitfühlen. Ich hatte genau so ein Hämatom, in der Schwangerschaft, wie du. Mittlerweile ist sie 9 Jahre und sitzt neben mir, weil heute Fernsehabend ist.
Ich kann niemanden die Ängste schildern , die ich damals hatte, als ich, wie du, allein, auf dem Sofa lag. Mein Exmann stand mir in der Zeit auch nicht viel bei, aber er trennte sich nicht.
Wir bekamen noch ein 2. Baby, was die Sache nicht einfacher machte.

Dein, jetzt Exmann, verhält sich wirklich, schlecht wie die Nacht.
Ich würde ihm nix mehr sagen. Kein " Guten Tag" und kein " Auf Wiedersehn"
Eigendlich gehört dem , was ganz Böses , an den Laib.
Hoffentlich , richtet es, Das Karma.

Schreib immer wieder mal hier rein und suche Kontakt zu anderen Forenmitgliedern.
Das wird dir sicher helfen.
Ich drück dich fest
Vicky

04.05.2018 21:07 • x 1 #6


Gorch_Fock

Gorch_Fock

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Hey Melli, Frauen können in dieser Angelegenheit noch viel grausamer sein. Nur um das mal etwas gerade zu rücken. Wenn Du Deine Ex-Frau fröhlich mit ihrem Affairenmann telefonieren hörst, ist das auch ne Hausnummer.
Mich wundert - nach meinen Erlebnissen - das sich tolle Frauen wie Du - die sogar den sehr fordernden Weg der künstlichen Befruchtung gehen - sich dann von solchen "Partnern" runterziehen lassen. Du bist stark und lass ihn mal etwas von Deiner Stärke spüren.
In Euer Beziehung ist das Machtgleichgewicht gekippt. Er hat hat jetzt nach hübsche Mittzwanzigerin angelacht. Da gibt es jeden Tag Sechs, keine Diskussionen über Hormoneinnahmen, kein "heute ist mir nicht gut" und da kotzt auch niemand in die Spüle. Ja, ist extrem armeselig von ihm - aber genau darum geht es.
Das "Problem" ist, dass Du in Deiner jetztigen Situation kaum Möglichkeiten hast mit guten Strategien zu antworten. Denn Du bist in der Tat "bedürftig". Finanziell, was Unterstützung angeht, was die Wohnsituation angeht. Und das merkt er und "genießt" er. Hier ist es an Dir aus diesem Teufelskreis auszubrechen.

04.05.2018 23:42 • #7


Melli811


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Vielen Dank für eure Antworten. Leider ist es tatsächlich so, dass ich mich im Moment als den großen Verlierer in der ganzen Geschichte sehe. Für mich ändert sich alles. Für ihn nichts. Er behält Haus, sein altes Leben, Tiere und Freunde. Und wenn auch aktuell noch keiner sein Verhalten verstehen kann und er einigen aus dem Weg geht, um sich nicht rechtfertigen zu müssen, machen wir uns nix vor. Es wird Gras über die Sache wachsen und letztlich werden ihn alle wieder ganz normal behandeln, während ich langsam die Kontakte verliere. Er muss die Sache einfach aussitzen. Und zu allem Überfluss darf er uns so weh tun und ich krieg von allen Seiten gesagt, dass es mir nicht schlecht gehen darf, weil das nicht gut fürs Baby ist. Diese Ungerechtigkeit macht mir zu schaffen. Ich versuche ihm allerdings auch gerade so wenig wie möglich zu zeigen, wenn es mir schlecht geht. Ich heule nicht vor ihm und diskutiere auch nicht mehr. Durch Wohnungssuche, Arzttermine und gute Freunde bin ich auch viel unterwegs. Aber durch das Hämatom darf ich es eben auch nicht übertreiben. Mache eigentlich schon viel zu viel. Wenn ich mich übergeben muss oder mich tagsüber mal hinlege, weil es mir durch die Schwangerschaft nicht gut geht, kann er das aber natürlich auch mal mitbekommen. Ich lasse mich von ihm aber auch nicht unterstützen. Wegen Wohnung und Finanzen kümmere ich mich selbst. Er soll dann das zahlen was er zahlen muss. Er fragt allerdings auch nicht nach, ob er mich bei irgendetwas unterstützen kann. Ich wäre gerne wieder stark und zuversichtlich, tatsächlich fällt mir das aktuell oft schwer.

05.05.2018 04:57 • x 1 #8


Vegetari

Vegetari

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Liebe Melli,
wenn Du nicht offen über Deine wirklichen Gefühle mit ihm redest,
dann kann er es nicht nachempfinden, wie schlecht es dir manchmal geht!
Ganz egal, ob Du ihn zurück willst oder nicht, es ist auch sein Kind und Du brauchst während der Schwangerschaft auch seine Unterstützung.
Also sprich offen mit ihm! :trost:

05.05.2018 07:04 • #9


Vegetari

Vegetari

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Eure Beziehung War vorher schon anfällig und vielleicht empfand er es zuletzt wie eine Pflichtveranstaltung . Jetzt ist die neue Verliebtheit mit der anderen bei ihm ein Ausprobieren. Jetzt ist er aber auf einem anderen Planeten und Du ihn nicht mehr erreichen kannst, durch Liebesrausch ist sein Herz jetzt von der anderen besetzt und sein Verstand kommt nicht durch.
Diese Krise kann euch weiter entfernen,die endgültige Trennung bewirken oder über Umwege seiner Verliebtheit und Verirrung * euch später wieder zusammen finden lassen.
*sollte er sich später getäuscht haben bei der anderen.
Man kann an einer Krise wachsen oder nicht.
Schreibe Dir Deinen Kummer hier von der Seele. Das Forum kann Dir bedingt helfen, ansonsten würde ich Dir psychologische Beratung empfehlen.

05.05.2018 07:20 • #10


Vegetari

Vegetari

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Wieso musst DU Du ausziehen? :evil: :shock:
Ihr seid verheiratet, das Haus gehört euch doch beiden zur Hälfte. . oder? Ausserdem kann man einer Schwangeren in dem Zustand keinen Umzug zumuten.
Sonst lass Dich vom Anwalt beraten!

05.05.2018 07:51 • x 1 #11


Vegetari

Vegetari

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Wenn der /die Neue so schnell überlappend auftaucht, kann m. E diese Beziehung nicht von Dauer sein. Spätestens wenn die Neue erfährt, dass Du schwanger bist,sollte sie sich aus moralischen Gründen von ihm distanzieren. Es zeigt sich dann ,wie sie damit umgeht. Hat sie einen einigermaßen guten Charakter, wird sie es tun.

05.05.2018 16:12 • x 1 #12


hahawi

hahawi

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@Vegetari
Wer weiss, wie er die Sache darstellt.
Da reicht Charakter oft nicht, da müsste man auch hellsehen können.

05.05.2018 16:28 • x 2 #13


Melli811


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Irgendwie hat es meinen letzten Kommentar nicht gespeichert, also auf ein Neues. Habe heute den Vormittag im Krankenhaus verbracht, weil ich heute Morgen wieder starke, frische Blutungen bekommen habe. Die letzten Tage waren wohl zu viel. Muss jetzt wieder viel liegen und mich schonen. Sonst hilft nur Daumen drücken meint die Ärztin.

Die Neue weiß, dass ich schwanger bin. Wohl auch von Anfang an. Hat sie aber nicht abgehalten, sich auf ihn einzulassen.

Ich weiß, dass ich rechtlich bis zur Scheidung nicht ausziehen müsste. Aber spätestens danach, da er das Haus mit in die Ehe brachte. Haben auch einen Ehevertrag in dem das geregelt ist. Das finde ich auch völlig ok. Es war von Anfang an klar, da es das Haus aus seiner Familie ist. Schwer ist es trotzdem, da es ja auch mein zuhause geworden ist. Ich kann mir aber auch nicht vorstellen noch ewig hier zu bleiben, da ich die Stimmung einfach unerträglich finde und immer mitbekomme wann er kommt, wann er geht und sich noch für sie hübsch macht. Da ist das Kopfkino zu prägnant. Ich habe bereits eine Wohnung und Gott sei Dank liebe Freunde und Familie, die sie gerade renovieren, da ich nix machen darf.

Den Versuch ihm zu sagen wie ich mich fühle, habe ich kurz nach der Trennung zweimal gemacht. Seine Reaktion: Er habe demgegenüber keine Emotionen. Wisse auch nicht warum. Solche Äußerungen verletzen mich so, dass ich es jetzt lasse.

Ich habe Ende Mai einen Psychologentermin. Ich hoffe es hilft mir etwas mich zu sortieren. Ich habe keinen Zweifel daran dass ich das schaffe und auch eine gute Mama werden kann. Ob ich diese Kränkung ubd Enttäuschung jemals verdauen und verzeihen kann, weiß ich nicht. Hab auch noch keine Ahnung wie ich eine Elternbeziehung mit ihm aufbauen soll. Weiß nur dass ich es für mein Kind schaffen muss.

05.05.2018 17:33 • x 2 #14


hahawi

hahawi

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Zitat von Melli811:
Hab auch noch keine Ahnung wie ich eine Elternbeziehung mit ihm aufbauen soll.

Das braucht Dich bitte nicht zu beschäftigen, ihn beschäftigt es allem Anschein nach auch nicht.

05.05.2018 17:36 • x 2 #15




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